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Menschen machen sich Bilder von der Welt und von all dern, was in
dieser Welt wichtig fUr sie ist: von der Natur und der
Gesellschaft, von der Wirtschaft und ih- ren Organisationen, vom
Menschen allgemein und von jenen Menschen spezifisch, die ihnen
etwas bedeuten. Werden diese Bilder mit akzeptierten Methoden der
Wissenschaft erarbeitet, so werden sie zu jenen Theorien, von denen
vielfiiltige Lehr- und Fachbiicher berichten. Ergeben sie sich
dagegen aus unkontroIlierter individueller Erfahrung, so spricht
man von sUbjektiven Theorien. Diese nun sind zunehmend zurn
Gegenstand wissenschaftlicher Forschung geworden, denn sie sind im
Sinne des vielzitierten Dikturns "wirklich ist, was wirkt" eine
Wirklichkeit eigenen Rechts. Wer giaubt, daB andere Menschen vor
allem durch Aggressivitat einzuschiichtem sind, wird sich aggressiv
verhalten, wenn er etwas durchsetzen mochte. Wer der Auffassung
ist, daB der Gewinn eines Untemehmens stark von der Qualifikation
der Mitarbeiter abhangt, wird - wenn er eine entsprechend ein-
fluBreiche Position in einem Untemehmen hat - bereit sein, in die
Personalent- wicklung zu investieren. Herr Weber hat sich in seiner
eindrucksvollen Arbeit mit dem Bild auseinanderge- setzt, das
qualifizierte Fachkrafte aus Banken von ihren Organisationen haben.
Die Erhellung derartiger subjektiver Organisationstheorien scheint
geeignet, das Verhalten der Menschen in der Organisation und somit
auch - zumindest ansatz- weise - deren Erfolg oder MiBerfolg zu
erklaren.
Schon drei Jahre nach dem Erscheinen des Hauptwerkes hat sich der
erste Ergan- zungsband als notwendig erwiesen, ein Zeichen fur die
sturmische Entwicklung auf dem Sektor der Herstellung und Veredlung
von naturlichen, kunstlichen und synthe- tischen Fasern. Die
Einteilung des Hauptwerkes wurde auch im Erganzungsband
beibehalten, so dass jedes Kapitel eine direkte Fortsetzung des
Hauptwerkes bildet und damit die organische Bindung an dasselbe
hergestellt ist, was durch entspre- chende Ruckverweise im Text
noch unterstrichen wird. Das Gewicht und der Umfang der
verschiedenen Kapitel und ihrer Unterteilungen richten sich nach
dem in der Berichtszeit angefallenen Stoff. So haben wir Wert
darauf gelegt, den Abschnitt uber die Kunstfasern auszubauen und
damit verschie- dentlich geausserten Wunschen der
Fachkollegenschaft Rechnung getragen. Wir glauben uns hierzu um so
mehr berechtigt, als man bereits vielfach bestrebt ist,
Veredlungsmethoden, wie etwa die Verringerung der Quellfahigkeit
von Reyon, in den Herstellungsprozess zu verlegen. Dass dadurch die
anderen Abschnitte nicht zuruckstehen durften, ist
selbstverstandlich. Wir haben deshalb bei den Literatur- hinweisen
auch den Titel der Arbeit mitaufgenommen, um interessierten Lesern
einen besseren UEberblick zu geben. Ebenso wurden die Patentzitate
durch verstarkte bzw. Neuaufnahme von belgischen, hollandischen,
kanadischen, australischen usw. Patentschriften erheblich vermehrt.
Weiters wurden Patente aus der DDR zitiert.
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