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Die erste Moserede im Deuteronomium ist ein rhetorisches Meisterwerk - das will dieses Buch zeigen. In Kap. 1-3 blickt Mose auf die Wustenwanderung zuruck. Er will Israel davon uberzeugen, dass er nun sterben und Josua als seinen Nachfolger einsetzen muss. Das zeigt die narrative Analyse. Folgerichtig eroeffnet Mose in Kap. 4 eine Versammlung, in der Israel bei der Fuhrungsubergabe auf die Tora als Bundesurkunde vereidigt werden soll, ehe es ins verheissene Land zieht. Dieser Vorblick auf die eigentliche Versammlung ist ein Glanzstuck deuteronomischer Stilkunst. Mose legt das Kultbilderverbot aus und entwickelt das rechte Gottesverstandnis des Monotheismus. Er zeigt sogar, dass Israel selbst dann, wenn es wieder zum Kult von Goetterbildern abfallt, von Gott noch auf Erbarmen hoffen kann.
Das Deuteronomium unterscheidet sich in seiner Sprache und literarischen Gestaltung deutlich von den anderen alttestamentlichen Buchern. Es ist "deuteronomisch". Andere Bucher und Texte ahneln ihm, sie sind "deuteronomistisch". Man spricht von "deuteronomistischer Literatur" und von "deuteronomistischer Bewegung". Dahinter stehen inhaltliche Beziehungen, aber zugleich gemeinsame Sprache und literarische Technik. Unsere Kenntnis der Welt des alten Orients ist inzwischen immens gewachsen, die Sprachwissenschaft bluht auf, die Fragestellungen verandern sich, der Computer ermoeglicht neue Zugriffsmoeglichkeiten. Auch in Bezug auf Deuteronomium und Deuteronomismus ist es an der Zeit, die alten Basisfragen neu zu stellen und neu zu tasten nach Bestatigung, Abwandlung, Neukonzeption. Dieses Buch will dazu einen Beitrag leisten.
Der deuteronomische Bruderbegriff hat innerhalb des Volkes Israel seinen Platz und gilt fur dieses. Diese Studie befasst sich mit den 'wirtschaftlichen' und 'politischen' Hintergrunden der Bruderthematik, wie sie sich in den sozialrechtlichen Teilen des deuteronomischen Gesetzes sowie des Heiligkeitsgesetzes einerseits und im deuteronomischen AEmterrecht andererseits zeigen. Leitfragen sind: Besteht eine theologische Verbindung zwischen dem sozialrechtlichen und amterrechtlichen Gedankengut der untersuchten Brudertexte? Warum wird in ihnen das Wort 'Bruder' und nicht ein Synonym wie 'Nachbar' oder 'Volksgenosse' verwendet? Wo hat die Bezeichnung 'Bruder' in diesen Rechtskorpora historisch gesehen ihren Ursprung? Diesen Fragen wird mithilfe von altorientalischem Vergleichsmaterial sowie von synchronen und diachronen exegetischen Methoden nachgegangen.
Das Buch bildet einen musikalischen Erganzungsband zur Monographie Osternacht und Altes Testament (OEsterreichische Biblische Studien, Band 22). In ihm legt Godehard Joppich zunachst seine Vertonung des Exsultet in der Neuubersetzung von Norbert Lohfink vor. Fur den Wortgottesdienst der Vigilfeier hat Joppich die Psalmen und Kehrverse vertont. Zur Auffuhrung seiner Kompositionen formuliert er auch praktische Hilfen. Abschliessend werden die praktischen Vorschlage, die Georg Braulik und Norbert Lohfink fur die Feier der Osternacht erarbeitet haben, aus ihrer Studie hinzugefugt.
Martin Noths These vom "Deuteronomistischen Geschichtswerk" (DtrG) gehoerte zu den erfolgreichsten Theorien der historisch-kritischen Bibelwissenschaft des 20. Jahrhunderts. Gleichwohl werden seine Annahmen neuerdings zunehmend bezweifelt. Die "Arbeitsgemeinschaft der deutschsprachigen katholischen Alttestamentlerinnen und Alttestamentler" (AGAT) hat diese Tatsache zum Anlass genommen, auf ihrer Jahrestagung 2009 in Salzburg die aktuelle Debatte zu sichten, das Recht der Hypothese zu prufen und nach noetigen Modifikationen oder Alternativen zu fragen. Dieser Band enthalt die Aufsatze, die aus den auf der Konferenz vorgetragenen Referaten hervorgegangen sind.
Gottes Selbstmitteilung ist in den Texten der Bibel in menschlichen Worten vermittelt. Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil soll die Exegese diese Texte mit allen verfugbaren - menschlichen - Methoden durchleuchten, um in ihnen Gottes Wort zu finden. Georg Fischer, dem diese Festschrift gewidmet ist, hat sich stets der Vielfalt des alttestamentlichen Kanons verpflichtet gewusst. Diese Weite spiegelt sich im vorliegenden Band, der funf Beitrage zum Pentateuch, sieben Artikel zu den prophetischen Buchern, verschiedene Studien zu den Schriften sowie eine Arbeit zum Neuen Testament vereinigt. Alle Autoren dieses Bandes sind dem Jubilar als Lehrer begegnet. Ihre Beitrage sind von seiner Ausrichtung inspiriert. Sie prasentieren exegetische Analyse, die auf das Verstandnis der theologischen Botschaft abzielt.
Die Osternachtvigil, Zenit der alten christlichen Liturgie, ist in der katholischen Kirche im 20. Jahrhundert revitalisiert worden. Doch durch die Reform und bald nach der Reform ist die Feiergestalt in neue Probleme hineingeraten. Eine der untergrundigen Schwierigkeiten durfte in der Entfremdung der Kirche vom Alten Testament liegen, von dem gerade diese Vigil zuinnerst gepragt ist. Im Blick auf eine zu wunschende abermalige Revision legen in diesem Buch zwei Alttestamentler, die auch liturgiegeschichtliche, ubersetzungstheoretische und bibelhermeneutische Interessen haben, Analysen und Vorschlage vor. Eine neue, der traditionellen Melodie moeglichst nahe Vertonung des deutschen Exsultet durch Erwin Bucken ist beigefugt.
In dieser Studie geht der Autor der Heilsbedeutung Israels anhand des kurzen Verses aus dem Johannesevangelium, das Heil kommt von den Juden (Joh 4,22b), nach. Der erste Hauptteil bietet einen UEberblick uber die wechselvolle Interpretationsgeschichte dieses Verses von der patristischen Zeit uber die neueren Deutungsversuche im 20. Jahrhundert bis zu einer eigenen Interpretation des Autors. Der zweite Hauptteil stellt die systematischen Entwurfe einer Heilsbedeutung Israels bei Friedrich-Wilhelm Marquardt und Francesco Rossi de Gasperis dar. Der dritte Hauptteil prasentiert sechs Gemeinschaften, fur die eine Heilsbedeutung Israels lebenspraktische und gemeinschaftspragende Bedeutung hat. Aus der Zusammenschau dieser drei Zugange lassen sich wichtige Anstoesse fur eine Erneuerung der Kirche von der Wurzel her (vgl. Roem 11,18) entnehmen.
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