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Wenn man die Gesundheitsvorsorge in der arztlichen Praxis
vorstellen mochte, kommt man am autogenen Training und den
Randaktivitaten, die zur Gesundheitsvor sorge fiihren, nicht
vorbei. 1m Gegentei- die seelisch-korperliche Gesundheit scheint
eingebettet in Gespdiche und ist abhangig vom Verhaltnis der
Menschen untereinander. Dariiberhinaus hat sie eine Beziehung zu
dem moglichen und notwendigen Aufarbei ten von Ereignissen,
Problem-und Konflikt situationen, die in diesem Buch an zahlrei
chen Fa11beispielen vorgestellt werde- und nicht nur das, sondern
auch, wie man diese Situationen bewaltigen kann. Inhaltsverzeichnis
1 Einfiihrung: Fille aus der Praxis 1 Einfiihrung . . . . . . . . .
. . 1 Gesundheitsvorsorge in der arztlichen Praxis 4 2
Raumgestaltung ffir die Arbeit der Gesund heitsvorsorge in der
Praxis und Funktion eines solchen Raumes. . . . . . . . . . . . . .
. 7 . Das Wartezimmer - ein Gesundheitsvorsor- zentrum. . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . 9 3 Gespriche - einzeln und in der Gmppe.
. . . . . 13 . Einfiihrung in die Praxis der Gesundhei- vorsorge
....... . 16 Das arztliche Gespriich 19 Akzentgesprach. . . . 20
Begleitendes Gesprach 23 4 Das autogene Training in der irztlichen
Praxi- einzeln und in der Gmppe. 25 Autogenes Training . 26
Balint-Gruppen. . . 27 Autogenes Training einzeln - in der Gruppe .
27 Inhaltsverzeichnis VII Anleitung zum Erlemen des autogenen
Trainings 5 in der Gruppe - in der iirztlichen Praxis 29
Entspannungshaltung . 29 Zuriicknehmen .... 29 Arbeitsbegriffe fUr
das autogene Training . 30 Erfolge ..... 31 SchluBgesprach . 32
Beispiel aus der Praxis: Herz-Kreislauf-Storungen . 36 Erfolge
.......... 39 6 Antuche Untersuchung . . . . . . . . . . . . 43 . .
. 7 Autogenes Training und moglicher Einsatz bei gesundheitlichen
Storungen . 45 Unruhe, Nervositat . 45 Vegetative Dystonie ."
Das autogene Training gehOrt zu meinem Leben. Ich habe es Anfang
der 50er Jahre bei I.H. Schultz, dem Berliner Nervenarzt und
Begriinder des AT, erlemt. Er machte mich mit den
physiologisch-psychologischen Grundlagen vertraut. Ibm verdanke
ich, daB ich diese Technik schon friih in meiner Praxis bei
vegetativ gestOrten Patienten einsetzen konnte. Ab 1956 fiihrte ich
es bereits in der Gruppenarbeit -im Rahmen der Volkshochschule
Leverkusen und ab 1960 informativ in der BRD - durch. Bald kam die
Frage nach der Anwendung des AT bei Kindem auf. Ich hatte in
Berlin- in der Bayemallee - mit I.H. Schultz dariiber ausfiihrliche
Gesprache. Er ermunterte mich, das AT bei Kindem anzuwenden, denn
er bestatigte mir damals auch, daB das AT seinen Stellenwert an der
Basis der Gesundheitserziehung hat. Und ich hatte Erfoig -bei
unruhigen, nervosen Kindem, aggressiv ubersteuerten, kon-
taktarmen, psychosomatisch gestorten Kindem, bei allen, die sich
nicht konzentrieren und daher nicht lemen konnten. Kinder mit
funktionellen Organstorungen wurden ebenfalls angesprochen. Trotz
anfanglicher Bedenken bewahrte sich das AT auch beijiingeren
Kindem, das ich bier situations-und altersgerecht anlegte - ich
horchte in die Wiinsche der Kinder hinein. Meine Aufgabe, ihnen zu
helfen, korperlich-seelisch gesunde Menschen zu werden, lieB mich
nicht mehr los. Langsam aber stetig vollzog sich die Entwicklung
des AT bei Kindem, das sich damals wie heute im Rahmen der
Gesundheitsvorsorge und in der Therapie bewahrt.
Dieses Buch verdankt seine Entstehung meiner LehrUitigkeit auf dem
Gebiet des autogenen Trainings. Da ich weiJ3, wie viele
Schwierigkeiten und Hemmungen aller Art ein Ubungs leiter
iiberwinden muJ3, bis er seine Form zu lehren gefunden hat, bis er
frei genug ist, seine Erkenntnisse in Gedanken zu fassen, urn die
Ubungen des autogenen Trainings zu vermit teln, mochte ich mit
einem Lehrkolleg Hilfestellung geben. Das auto gene Training -die
Methode der konzentrativen Selbstentspannung - seine Entwicklung,
seine Aufgabenstel lung - angepaJ3t an die heutige Zeit - ford ern
eine entspre chende Interpretation. J. H. Schultz, der Begriinder
des autogenen Trainings, hatte als Vorbild die Hypnose. Er kam zu
der Auffassung: Wenn es moglich ist, einen Menschen in einen
schlafahnli chen Zustand - wie es die Hypnose darstellt - zu
versetzen, ihm einen Auftrag zu geben, den er erfiilIt, dann
miiJ3te es auch moglich sein, daJ3 er sich selbst in einen solchen
Zustand versetzt, sich einen Auf trag gibt und ihn erfiilIt. Dabei
bleibt er unabhangig und frei, wie aus der "gestuften Aktivhypnose"
von Kretschmer, die spater entwickelt wurde, hervorgeht. Januar1987
Gisela Eberlein Inhaltsverzeichnis v Vorwort .. Einfiihrung ."
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