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Archilochos ist der erste Autor der europaischen Geistesgeschichte,
dem es vorrangig um den Ausdruck der eigenen Empfindungen und
Gedanken geht. Neu und stilbildend an seinem Werk ist der
subjektive Ton; anders als Homer oder Hesoid verzichtet der Lyriker
auf alles Lehrhafte und Heroische. Wegen seiner Derbheit wurde der
im 7. Jahrhundert v. Chr. lebende Dichter lange Zeit weniger
geschatzt, diese Direktheit macht ihn heute aber im besonderen
Masse interessant."
die "Nikomachische Ethik" ist die bedeutendste ethische Schrift des
Aristoteles (384-322 v. Chr.). Sie gibt einen Leitfaden an die
Hand, wie man ein guter Mensch wird und ein gluckliches Leben
fuhrt. Im Mittelpunkt der ebenso nuchternen wie umsichtigen Analyse
stehen die Begriffe Gluck, Tugend, Entscheidung, Klugheit,
Unbeherrschtheit, Lust und Freundschaft. Es gilt, die Extreme des
Zuviel oder Zuwenig zu vermeiden und jene "Mitte" zu finden, die
allein Tugend und individuelles Gluck ermoglicht. Die
aristotelischen Ausfuhrungen sind keineswegs nur von historischem
Interesse, sondern uben auch auf die ethische Debatte der Gegenwart
entscheidenden Einfluss aus. Wer auch immer sich fur eine Theorie
moralischer bzw. humaner Praxis interessiert, findet in der
"Nikomachischen Ethik" eines der wenigen bis heute einschlagigen
Grundmodelle. Ubersetzt von Olof Gigon."
Nach dem Vorbild Platons fasste Cicero den Plan, seiner Schrift "De
re publica" eine Abhandlung uber die Gesetze folgen zu lassen. Der
Dialog "De legibus" wird von Marcus Cicero, Atticus und Quintus
Cicero, dem Bruder des Politikers, in heiter-entspannter Atmosphare
auf seinem Landgut in Arpinum gefuhrt. Es handelt sich um drei
Bucher uber rechtsphilosophische Grundfragen, die in einer
kommentierenden Darstellung der Sakralgesetzgebung und des
Zivilrechts veranschaulicht werden. Die 52/52 v. Chr. entstandene
Schrift beweist Ciceros Fahigkeit, ein schwieriges und auf den
ersten Blick sprodes Thema faszinierend darzustellen. Das gilt auch
fur die "Paradoxa Stoicorum," die Cicero Anfang 46 v. Chr. verfasst
und seinem Freund Brutus gewidmet hat. Mit Hilfe geschichtlicher
und biographischer Beispiele ist es dem Autor gelungen, seine Leser
auf anregende Weise fur die Dogmen der stoischen Ethik zu
interessieren."
Bei den Epistulae des Plinius Secundus, eines Vertreters der
romischen Aristokratie, handelt es sich um Kunstbriefe. Die
reprasentative Auswahl von Rainer Nickel fasst die Texte jeweils
unter einem bestimmten Gesichtspunkt zusammen: Wohnen und Umwelt,
Literatur und Leben, Partnerschaft und Liebe, aber auch
bemerkenswerte Naturerscheinungen wie der Vesuvausbruch im Jahr 79
n. Chr. Die Briefe sind eine bedeutende Quelle fur die romische
Kultur des 1. Jahrhunderts n. Chr."
Epikur, 341-270 v. Chr., ist einer der am haufigsten - oft auch
absichtlich - missverstandenen Autoren der Antike. Im Zentrum
seines Denkens steht die Frage: Worauf beruht die Gluckseligkeit
des Weisen? Epikur antwortet: Der Weise ordnet sein Leben nach
Regeln, die ihn von Furcht - vor den Gottern ebenso wie vor dem Tod
-, von Begierde und Schmerz befreien. Epikurs Lustbegriff fuhrt
also nicht, wie haufig behauptet wurde, zu Vollerei, Egoismus und
Ausschweifung, sondern zu einem Zustand der Ruhe, die aus einer
zuruckgezogenen, naturgemassen Lebensweise resultiert. Der Mensch
soll sich an den Dingen erfreuen, die die Natur ihm schenkt, sich
damit aber auch bescheiden: mit dem Freundeskreis, dem Becher Wein
und einem Stuck Brot. Epikurs Wirkung reicht uber Cicero, Seneca,
die spaten Neuplatoniker bis zu den franzosischen Moralisten des
17. Jahrhunderts, ja bis zu Nietzsche und in die Gegenwart."
Der Philosoph Wilhelm Dilthey nannte Ciceros Staat eines der
grossten Kunstwerke in Prosa. Cicero, der die hochsten Amter im
Staat innehatte und sich mit hochstem Einsatz gegen den Untergang
der romischen Republik stemmte, reflektiert seine praktischen
Erfahrungen und verdichtet sie in diesem Werk zu einem umfassenden
Wertesystem, das fur das Leben jeder politischen Gemeinschaft bis
auf den heutigen Tag gultig ist. Die Neuausgabe (2012) enthalt eine
Neuubersetzung, eine neue Einfuhrung, Anmerkungen, ein
Namenregister und Literaturhinweise von Rainer Nickel."
"Das Leben ist kurz. Man nutze das Dasein mit Vernunft und
Gerechtigkeit." Die Reflexionen Mark Aurels (121 - 180 n. Chr.),
sein Bemuhen um Selbsterkenntnis, bilden eines der
eindrucksvollsten Zeugnisse der abendlandischen Literatur. Der
Gegensatz zwischen der weltbeherrschenden Stellung, die er als
romischer Kaiser fast zwanzig Jahre innehatte, und der
Bescheidenheit, mit der er auftritt und sich selbst sieht, ist ein
wichtiger Grund fur die Faszination, die dieses im Feldlager
entstandene Buch der Weisheit noch heute ausubt."
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Bank, Borse,
Versicherung, Note: 2,3, FernUniversitat Hagen, 76 Quellen im
Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese
Diplomarbeit erortert die sich aus dem Baseler Papier
resultierenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen an Verfahren zur
Ermittlung des Kreditrisikos. Im Fokus der Untersuchung stehen
dabei die Darstellung und Analyse der Anforderungen bei Anwendung
eines auf internen Ratings basierenden Ansatzes. In dieser Arbeit
wird auf die Ermittlung der Ausfallwahrscheinlichkeit als zentrale
Grosse des Kreditrisikos naher eingegangen. Die weiteren
Risikoparameter, wie beispielsweise die Verlustquote und die
Forderungshohe bei Ausfall, werden als gegeben vorausgesetzt. Dies
entspricht insoweit der Vorgehensweise von Basel II fur die
Anwendung des sog. IRB-Basisansatzes. Ebenfalls nicht Gegenstand
der Untersuchung ist die Darstellung und Analyse der Anforderungen
bezuglich der Kreditrisikominderungstechniken und
Verbriefungstransaktionen. Im Anschluss an diese Einleitung werden
zunachst die grundlegenden Begriffe definiert sowie die vorhandenen
betriebswirtschaftlichen Verfahren zur Messung des Kreditrisikos
dargestellt. Dabei werden ausgehend von der bankinternen
Zielsetzung ausgewahlte Risikomasse fur die
Kreditrisikoquantifizierung vorgestellt. An die grundlegenden
Darstellungen schliesst sich eine kurze Erlauterung der in der
Bankpraxis eingesetzten Ratingverfahren zur Ermittlung der
einzelkreditnehmerbezogenen Ausfallwahrscheinlichkeit am Beispiel
der Individualanalyse auf Basis von Expertenwissen und der
Diskriminanzanalyse an. Das zweite Kapitel endet mit der
Schilderung der Verfahrensweise zur Aggregation der Kreditrisiken
mehrerer Kreditnehmer auf Porfolio- bzw. Gesamtbankebene. Dabei
wird primar das Unternehmenswertmodell vorgestellt. Das dritte
Kapitel behandelt dann die aufsichtsrechtlichen Anforderungen. Dazu
erfolgt zunachst eine kurze Erlauterung zur Struktur der nationalen
Bankenaufs
Glucklich ist also ein Leben, das seinem eigentlichen Wesen
entspricht, uns aber nur gelingen kann, wenn der Geist gesund ist
und seine Gesundheit dauerhaft behalt, wenn er stark und zupackend
und dann auch auf schonste Weise empfindsam ist und allen
Situationen gerecht wird, wenn er auf seinen Leib und auf alles,
was mit diesem zu tun hat, achtet, dies aber ohne Angst, und wenn
er dann alle anderen Dinge, die das Leben bereichern, im Auge
behalt, ohne jedoch irgendetwas besonders zu bevorzugen, und die
Gaben des Schicksals bewusst gebraucht, ohne sich ihnen zu
unterwerfen. Seneca Die Neuausgabe (2012) wurde von Rainer Nickel
komplett neu ubersetzt, eingeleitet und kommentiert. Die
sprachliche Form der Ubersetzung will den zeitgenossischen Leser
ansprechen und motivieren, Senecas Gedanken als einen modernen
Beitrag zur Diskussion uber ein aktuelles Thema mit Gewinn
nachzuvollziehen."
Eine Ethik des Glucks Um ein gluckliches Leben fuhren zu konnen,
sollte der Mensch gemass Epiktet (1./2. Jh. n. Chr.) frei von
Affekten und unabhangig gegenuber allen Dingen der Aussenwelt sein.
Er sollte Haltung bewahren und nicht zu viel erwarten. "Die Meinung
der anderen muss dir gleichgultig sein Lass dich nicht aus der
Fassung bringen Wahre das rechte Mass " Das kleine "Handbuch der
Moral" hatte grosse Wirkung auf das fruhe Christentum und das
Denken der Menschen in byzantinischer Zeit. Goethe schatzte den
Autor mehr als die so genannten grossen Philosophen."
Die "Nikomachische Ethik" ist die bedeutendste ethische Schrift des
Aristoteles (384-322 v. Chr.). Sie gibt einen Leitfaden an die
Hand, wie man ein guter Mensch wird und ein gluckliches Leben
fuhrt. Im Mittelpunkt der ebenso nuchternen wie umsichtigen Analyse
stehen die Begriffe Gluck, Tugend, Entscheidung, Klugheit,
Unbeherrschtheit, Lust und Freundschaft. Es gilt, die Extreme des
Zuviel oder Zuwenig zu vermeiden und jene "Mitte" zu finden, die
allein Tugend und individuelles Gluck ermoglicht. Die
aristotelischen Ausfuhrungen sind keineswegs nur von historischem
Interesse, sondern uben auch auf die ethische Debatte der Gegenwart
entscheidenden Einfluss aus. Wer auch immer sich fur eine Theorie
moralischer bzw. humaner Praxis interessiert, findet in der
"Nikomachischen Ethik" eines der wenigen bis heute einschlagigen
Grundmodelle. Ubersetzt von Olof Gigon."
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