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It was in Europe that the Cold War reached a decisive turning point
in the 1960s, leading to the era of detente. The Conference on
Security and Cooperation in Europe (CSCE), with its Final Act in
Helsinki in August 1975, led to a rapprochement between East and
West in the fields of security, economy and culture. This volume
offers a pilot study in what the authors perceive as the key issues
within this process: an understanding over the 'German problem'
(balancing the recognition of the post-war territorial status quo
against a formula for the eventuality of a peaceful change of
frontiers) and the Western strategy of transformation through a
multiplication of contacts between the two blocs. Both of these
arguments emerged from the findings of an international research
project on 'Detente and CSCE in Europe, 1966-1975', funded by the
Volkswagen Stiftung and headed by the two editors.
Mitte der 1960er Jahre trat der Ost-West-Konflikt in eine neue
Phase ein. Auf die Konfrontation im Kalten Krieg folgte die
antagonistische Kooperation in der AEra der Entspannung. Die
Bundesrepublik leistete einen wesentlichen Beitrag zu dieser
Entwicklung: Sie entscharfte die deutsche Frage, indem sie die
territoriale Nachkriegsordnung respektierte. Gottfried Niedhart
analysiert die Schlusselrolle der Bundesrepublik im europaischen
Entspannungsprozess, der im Verstandnis der Grossen wie auch der
sozial-liberalen Koalition der UEberwindung des Status quo dienen
sollte. Zugleich beleuchtet er die Politik des Warschauer Pakts,
der zwar kein monolithischer Block war, dessen Mitgliedstaaten aber
im Gegensatz zur Bundesrepublik Entspannung als Mittel zur
Bewahrung des Status quo verstanden.
Gustav Mayer war ein Pionier einer wissenschaftlichen
Geschichtsschreibung zur ideen- und organisationsgeschichtlichen
Entwicklung der deutschen und europaischen Sozialdemokratie. Die
Edition macht deutlich, mit welchen Schwierigkeiten er konfrontiert
war, als er mit diesem Thema im deutschen Wissenschaftsbetrieb Fuss
fassen wollte. Daruber hinaus enthalt der Band Aufzeichnungen und
Briefe Mayers zu den Konfliktlinien in Politik und Gesellschaft in
Deutschland bis hin zum revolutionaren Prozess bei und nach
Kriegsende. Zu den wichtigsten Korrespondenz- und Gesprachspartnern
zahlten Friedrich Meinecke, Hermann Oncken, Karl Jaspers und Karl
Kautsky. Zweimal hat Mayer eine politische Funktion ausgeubt. Im
ersten Kriegsjahr gehorte er der Zivilverwaltung im besetzten
Belgien an und 1917 beobachtete er im Auftrag der Reichsregierung
die Stockholmer Konferenz und das Scheitern ihrer Initiatoren,
durch die Wiederbelebung der Sozialistischen Internationalen zu
einer Beendigung des Krieges zu kommen. Nicht zuletzt bieten Mayers
Texte mentalitats- und sozialgeschichtliche Einblicke in die
Wahrnehmungen eines deutschen Juden, "der sich gern als Deutscher
fuhlen wollte.""
Das kollektive Singen gehoerte zu den hervorstechenden
Alltagserscheinungen verschiedenster Organisationen im
Nationalsozialismus und wurde vom Regime bei unterschiedlichsten
Anlassen gezielt eingesetzt. Die Beitrage dieses Sammelbandes
untersuchen am Beispiel der Jugendorganisationen, der SA und des
Reichsarbeitsdienstes nicht nur die Inhalte des Liedguts, sondern
auch die Funktion des Singens. Die fliessenden UEbergange von der
Singepraxis vor 1933 zum Nationalsozialismus und die vielfach
geschickte UEbernahme bzw. Abwandlung schon vorhandener Lieder
durch die Nationalsozialisten lassen gesellschaftliche und mentale
Faktoren erkennen, die die NS-Diktatur ermoeglicht haben. Zugleich
fallt der Blick aber auch auf Formen der Resistenz gegen den
Nationalsozialismus.
Gottfried Niedhart verfolgt vor dem Hintergrund der wichtigsten
internationalen Konstellationen (Kriegsende und Friedensvertrag,
Kooperationsphase von Locarno, Weltwirtschaftskrise und Auflosung
der Versailler Ordnung) das Ringen um die erste deutsche Republik:
Wurde es gelingen, die vom Wilhelminismus gepragten Teile der
Gesellschaft auf den Boden der Republik ziehen? Jungste
Forschungsergebnisse, durch aktuelle Literatur gut erschlossen,
bereichern diesen gut lesbaren Leitfaden durch die Aussenpolitik
Weimarer Republik. "Glanzstuck und von besonderem Wert fur
Geschichts- und Politikstudenten ist der dritte Teil des Buches,
der Quellen und Literatur zum Thema auflistet. Hilfreich ist zudem
die kurze Chronologie am Ende des Buches, welche die wichtigsten
Daten zum Auswendiglernen, z.B. zur Vorbereitung auf Klausuren,
noch einmal auflistet." Amazon-Kundenrezension"
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