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Der Band nimmt Fragestellungen zum Umgang mit Forschungsdaten zu
sexualisierter Gewalt auf und versucht eine Bestimmung notwendiger
forschungsethischer Positionen. Es geht dabei auch um den Beitrag,
den Sekundarauswertungen von qualitativen Materialbestanden zu
Forschungsfragen leisten koennen, die methodischen und
methodologischen Limitationen und forschungsethischen
Herausforderungen sowie um die Problematik, dabei die
Selbstbestimmung und Selbstdeutungshoheit von Betroffenen von
sexualisierter Gewalt unter einer Partizipationsperspektive zu
wahren.
Der Band sammelt die Ergebnisse der BMBF-Foerderlinie "Sexuelle
Gewalt in padagogischen Kontexten" und diskutiert diese im Hinblick
auf weitergehende Forschungsdesiderate. Die bekannt gewordenen
Falle von Verletzungen der sexuellen Integritat von Kindern und
Jugendlichen in padagogischen Kontexten hat seit 2010 fur eine
breite Betroffenheit und Verunsicherung in Politik, Wissenschaft
und padagogischer Praxis gesorgt.
Die Beitrage des vorliegenden Bandes systematisieren und
reflektieren einen bisher vernachlassigten Diskurs - zur sexuellen
Gewaltausubung an erwachsenden Schutz- und Hilfebedurftigen. Die
Debatte um sexuelle Gewalt hat seit 2010 in der medialen und
fachpadagogischen OEffentlichkeit zumeist sexuelle Gewalt an
Kindern und Jugendlichen thematisiert. Diskutiert werden
Praventions- und Interventionskonzepte, Begrundungsmuster und
Strategien fur einen besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen.
AEltere, behinderte und kranke Menschen als ebenso vulnerable
Adressat_innengruppe bleiben im padagogischen Fachdiskurs um
sexualisierte Gewalt zumeist unberucksichtigt und Konzepte zur
Pravention und Intervention fur Schutz- und Hilfebedurftige im
Erwachsenenalter liegen nur beispielhaft entwickelt vor.
Welche Moglichkeiten der Reaktion auf sexualisierte Gewalt gibt
es in padagogischen Einrichtungen? Worin bestehen die
Herausforderungen fur einen angemessenen Umgang mit sexualisierter
Gewalt? In ihren Beitragen geben Sozial- und
ErziehungswissenschaftlerInnen Antworten und versuchen eine
Systematisierung der Debatten in disziplinarer und institutioneller
Hinsicht. Der aktuelle Diskurs wird aufgegriffen und
weiterentwickelt."
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