|
Showing 1 - 13 of
13 matches in All Departments
Im Zeitalter der "Bilderflut" machen sich Abgebildete haufig keine
Gedanken daruber, dass sie zu einem spateren Zeitpunkt mit der
Veroeffentlichung oder Verbreitung einer sie zeigenden
Personenaufnahme nicht mehr einverstanden sein koennten. Ein mit
der Einwilligung nach 22 KUG korrespondierendes Recht zum Widerruf
hat bislang jedoch keine gesetzliche Verankerung gefunden. Dies
fuhrt zu erheblicher Rechtsunsicherheit, was sich auch an der
Vielzahl der divergierenden Entscheidungen in der Praxis bemerkbar
macht. Die Autorin untersucht, ob die Kodifizierung eines mit 22
KUG korrespondierenden Widerrufrechts vor dem Hintergrund der hohen
Bedeutung des Persoenlichkeitsrechts erforderlich ist. Hierbei
beleuchtet sie insbesondere die von der Rechtsprechung entwickelten
Grundsatze, sowie die Moeglichkeit der analogen Anwendung bereits
kodifizier Vorschriften. Die Arbeit schliesst mit einem eigenen
Regelungsvorschlag ab, welcher auch die Interessen eines
potenziellen Widerrufgegners, der auf den Bestand der Einwilligung
vertraut hat, berucksichtigt.
Die Werbung kommt heute ohne die Zuhilfenahme des
imagetransportierenden Erscheinungsbildes kaum noch aus. Dahinter
steht der einfache Gedanke, dass sich das positive Image des
Abgebildeten ubertragt und es bestenfalls zur Identifikation mit
dem eigenen " Ich-Ideal " des Verbrauchers kommt. Welche
Auswirkungen hat diese Entwicklung auf das
persoenlichkeitsrechtliche Recht am eigenen Bild ? Welche
Interessen wohnen dem Recht inne und in welchem rechtlichen
Verhaltnis stehen diese zueinander ? Was ist das Zentrum des
wirtschaftlichen Interesses ? Ist das Recht am eigenen Bild der
UEbertragung im translativen oder konsitutiven Sinne zuganglich?
Auf diese Fragen gibt die vorliegende Arbeit Antworten und bettet
gleichzeitig die Entwicklung des Rechts in den
gesellschaftspolitischen Kontext ein.
Im modernen Journalismus werden im zunehmenden Masse inkurzester
Zeit Nachrichtentexte generiert und veroeffentlicht
(sog.automatisierter Journalismus). Der Autor untersucht hierzu
viele ungeklarteoder nicht hinreichend geklarte praxisrelevante
Rechtsfragen. Dabei fokussierter sich auf die rechtliche Einordnung
computergenerierter Nachrichtentexte (insbesondereim Urheberrecht)
und auf die vertraglichen Schuldverhaltnisse zwischen den
amautomatisierten Journalismus beteiligten Akteuren:
Datenlieferant, Computerprogrammhersteller und -anbieter sowie
Medienunternehmen. Einen engenBezug zur Praxis gewinnt der Autor
insbesondere dadurch, dass er dievertragsrechtliche Prufung anhand
von Mustervertragen zweier im Bereich desautomatisierten
Journalismus tatigen Unternehmen vornimmt.
Nach der "Stufentheorie" erhielt Design als "angewandte Kunst" nur
bei "deutlichem UEberragen der Durchschnittsgestaltung"
Urheberrechtsschutz. Mit dem "Geburtstagszugs-Urteil" gab der
Bundesgerichtshof diese Theorie auf und setzte das Schutzniveau fur
angewandte Kunst mit dem der rein bildenden Kunst gleich. Die
Autorin untersucht, ob dies gerechtfertigt ist - insbesondere mit
Blick auf die Vorgaben der Europaischen Union fur Urheber- und
Designrecht. Sie analysiert das aktuelle Schutzniveau von Design
nach den neuen Schutzkriterien des Bundesgerichtshofs. Dabei
beleuchtet sie die praktischen Folgen fur den Schutz und die
Nutzung von Design. Zuletzt eroertert sie Alternativen fur den
urheberrechtlichen Schutz von Design, auch mit Blick auf die
Rechtslage in Frankreich und Grossbritannien.
In welchem Verhaltnis stehen Meinungsfreiheit und Urheberrecht?
Darf zur Verwirklichung der Meinungsfreiheit auf urheberrechtlich
geschutzte Werke zuruckgegriffen werden? Sind die
Schrankenregelungen der 44a ff. UrhG, wie der BGH in seiner
Gies-Adler-Entscheidung meint, abschliessend oder sind auch
Nutzungen daruber hinaus moeglich? Auf diese Fragen gibt die
vorliegende Arbeit Antworten und leistet einen Beitrag dazu, Falle,
die an der Schnittstelle von Urheberrecht und Meinungsfreiheit
angesiedelt sind, verfassungsrechtlich unbedenklichen sowie sach-
und interessengerechten Loesungen zuzufuhren. Hierzu entwickelt sie
Parameter, die im Rahmen einer Interessenabwagung jenseits der
Schranken heranzuziehen sind.
Die Lizenz ist ein immaterielles Gut von enormer wirtschaftlicher
Bedeutung. Lizenzketten sind in der Praxis weit verbreitet, fur den
Unterlizenznehmer jedoch risikobehaftet. Wird der
Hauptlizenzvertrag beendet, ist das Schicksal der Unterlizenz
ungewiss. Die Autorin verfolgt das Ziel, eine Loesung der
Konfliktsituation herbeizufuhren. Ausgangspunkt der Untersuchung
bildet eine Interessenanalyse mit anschliessender
verfassungsrechtlicher Bewertung. Das Buch erhebt den Anspruch, die
bestehende offene Regelungslucke zivilrechtlich zu schliessen und
setzt sich mit dogmatischen Systemprinzipien des Lizenzverkehrs
auseinander, wie der Dinglichkeit und dem Abstraktionsprinzip.
Durch die Analyse verschiedener Beendigungsgrunde innerhalb der
Lizenzkette gewinnt dieses Buch praktische Relevanz.
Wer sich in einer Romanerzahlung als Person wiedererkannt fuhlt,
muss das grundsatzlich hinnehmen, weil Kunstkommunikation nach
aussen wie ein Filter wirkt, der Verletzungen des
Persoenlichkeitsrechts abmildert. Die Arbeit konstruiert
Kunstfreiheit und Persoenlichkeitsrecht - aufeinander zugerichtet -
neu. Dass Rechtsnormen nicht mit dem Buchstaben des Gesetzes
identisch sind, sondern erst im Prozess ihrer eigenen Anwendung
entstehen, bildet das nachpositivistisch-konstruktivistische
Fundament hierfur. Dabei entsteht eine Landschaft
partikulardogmatischer Innovationen, auf der sich die Loesung des
juristischen Problems darbietet.
Dieses Buch untersucht Aspekte der Bildberichterstattung des 21.
Jahrhunderts im deutschen und amerikanischen Recht aus einer
vergleichenden Perspektive. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem
Recht am eigenen Bild in der Kriminalberichterstattung. Die Autorin
stellt fest, welche Loesungen verschiedene Rechtssysteme fur die
Zulassigkeit von Kriminalberichterstattungen unter dem
Gesichtspunkt der Wahrung der Grundrechte gefunden haben. Dazu
fuhrt sie konkrete Analysen von Fallen medialer Berichterstattung
uber Tatverdachtige und Straftater durch. Der Rechtsvergleich kommt
zu dem Ergebnis, dass in Deutschland Persoenlichkeitsrecht mit Art.
5 Absatz 1 GG gleichwertig nebeneinanderstehen. Im
US-amerikanischen Recht nimmt jedoch der First Amendment gegenuber
dem Right of Privacy eine uberragende Stellung ein.
Das Buch thematisiert zentrale Folgen des Medienwandels auf das
Kartellrecht. Im digitalen Zeitalter kommt es zu komplexen Fusionen
und Kooperationen bei internationalen Medienunternehmen. Diese
Veranderungen werden von der nationalen und europaischen
Rechtsordnung nur unzureichend begleitet. Dies zeigt sich
insbesondere bei der fur die Fusionskontrolle weiterhin
unverzichtbaren Marktabgrenzung. Obwohl die Mediengattungen im
Rahmen der Medienkonvergenz immer enger zusammenwachsen, werden die
relevanten Markte weiterhin entlang der Gattungsgrenzen abgegrenzt.
Dabei erweist sich insbesondere das Bedarfsmarktkonzept aufgrund
heterogener Abnehmergruppen und hoch differenzierter Produkte nur
als wenig geeignet, die Wettbewerbsrealitat sachgerecht
widerzuspiegeln. Stattdessen sollten zukunftig neue oekonomische
Konzepte wie der UPP-Test starker berucksichtigt werden.
Viele Hersteller von Markenprodukten wollen den Verkauf ihrer
Produkte uber das Internet aus Imagegrunden einschranken. Der Autor
befasst sich mit der kartellrechtlichen Zulassigkeit von
Beschrankungen des Internetvertriebs. Insbesondere der
Auseinandersetzung mit Verboten von Drittplattformen wie eBay oder
Amazon widmet er einen breiten Raum. Ausserdem befasst er sich mit
Totalverboten, sogenannten Brick-Store-Klauseln, Preisvorgaben,
Qualitatsvorgaben fur Internetshops sowie mit der Abgrenzung von
aktivem und passivem Online-Verkauf im Alleinvertrieb. Dabei geht
er auch jeweils kritisch auf die Vorgaben durch die Europaische
Kommission ein. Er vertritt die Auffassung, dass die negativen
Auswirkungen der Vertriebsbeschrankungen in aller Regel uberwiegen
und argumentiert daher: der Internetvertrieb muss frei sein.
Herstellern von Premiumprodukten, die selektiv vertrieben werden,
ist der Internetvertrieb nicht selten ein Dorn im Auge. Am Beispiel
des Ausschlusses von eBay, eine der bekanntesten
Internetverkaufsplattformen, beleuchtet der Autor das auftretende
rechtliche Spannungsfeld. Der Autor beschreibt die wesentlichen
Rechtfertigungsmechanismen fur das eBay-Verbot im Selektivvertrieb
und unterzieht diese einer kritischen Wurdigung. Die Zulassigkeit
dieses Verbots wird sowohl in Vertragshandlervertragen als auch in
Markenlizenzvereinbarungen untersucht, bei denen der Lizenznehmer
verpflichtet wird, einen Selektivvertrieb unter Ausschluss von eBay
zu errichten. Im UEbrigen ist die kartellrechtliche
Zulassigkeitsprufung auch mit dem markenrechtlichen
Unterlassungsanspruch in Einklang zu bringen, der grundsatzlich bei
der Wahl eines imageschadigenden Vertriebskanals bestehen kann.
This collection of essays compares media diversity law (including
cartel law) in Australia and Germany. Both countries are liberal
Western capitalist societies strongly committed to the rule of law,
individual freedoms and democratic values and principles. They also
face similar economic, social and technological challenges. Yet
there also are important differences between Australia and Germany
that make a comparison of how both countries regulate media
diversity profitable. Australia has no constitutional guarantee of
media freedom, but all relevant rules are federal. In both respects
Germany is different. This book reveals that notwithstanding
important differences, both countries have evolved broadly similar
legislative regimes - but each can also learn from the experience
of the other.
Le livre a pour but d'exposer l'analyse lexicale des verbes
francais exprimant la cause: determiner et produire. Cette analyse
vise la desambiguisation des sens des verbes en question en vue de
la traduction assistee par ordinateur. Vu que ces verbes vehiculent
le concept de cause, l'auteur examine cette notion de differents
points de vue. Le processus de desambiguisation se deroule selon
les principes de l'Approche Orientee-Objets de Wieslaw Banys. Outre
cette conception, l'auteur presente aussi d'autres theories
lexicographiques, a savoir: Dictionnaire electronique de Gaston
Gross, Modele Sens-Texte d'Igor Mel'cuk et Lexique generatif de
James Pustejovsky. Ladite analyse a permis d'etablir dix-sept
equivalents polonais pour le verbe produire et huit equivalents
pour determiner.
|
You may like...
Loot
Nadine Gordimer
Paperback
(2)
R205
R168
Discovery Miles 1 680
Fast X
Vin Diesel
Blu-ray disc
R210
R158
Discovery Miles 1 580
|