Digitale Diskursräume sind aus dem Alltag vieler nicht mehr
wegzudenken. Diese Räume werden von Informationsintermediären
organisiert und moderiert. Die Moderation nutzergenerierter Inhalte
geht mit wichtigen, grundrechtssensiblen Entscheidungen einher.
Insbesondere die Realisierung der Meinungsfreiheit steht dabei im
Fokus. Aus verfassungsrechtlicher Perspektive stellt sich daher die
zentrale Frage nach der Reichweite einer Grundrechtsbindung
privater Akteure. Traditionellerweise wird auf die seit jeher
kontrovers diskutierte Lehre der mittelbaren Drittwirkung von
Grundrechten Bezug genommen. Amélie Heldt widmet sich den
Rahmenbedingungen der Kommunikation in digitalen Öffentlichkeiten,
untersucht aus verfassungsrechtlicher, rechtsvergleichender und
interdisziplinärer Perspektive den Prozess der Inhaltemoderation
und schlägt eine Feinjustierung der Lehre der mittelbaren
Drittwirkung vor.
General
| Imprint: |
J.C.B. Mohr (Paul Siebeck)
|
| Country of origin: |
Germany |
| Series: |
Internet und Gesellschaft, 30 |
| Release date: |
April 2023 |
| First published: |
2023 |
| Authors: |
Amélie Heldt
|
| Pages: |
321 |
| ISBN-13: |
978-3-16-161938-0 |
| Categories: |
Books
Promotions
|
| LSN: |
3-16-161938-2 |
| Barcode: |
9783161619380 |
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