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Der vorliegende Beitrag zeigt Unterschiede zwischen neoliberalen und wohlfahrtsstaatlichen Strategien im Umgang mit sozialer Unsicherheit auf und argumentiert, dass die Entwicklung in Deutschland nicht angemessen verstanden werden kann, wenn Ahnlichkeiten zu den USA betont, Unterschiede nivelliert werden. Dargelegt wird weiter, dass kein direkter und zwangslaufiger Zusammenhang zwischen einer Zunahme sozialer Unsicherheit und steigender Kriminalitatsfurcht angenommen werden kann. In Hinblick auf die sozialwissenschaftliche Forschung wird argumentiert, dass eine einflussreiche Logik des Verdachts', die eine Zunahme von Kriminalitat als verstehbare Folge von Armut, Arbeitslosigkeit und sozialer Ausgrenzung erwartet, problematisch ist, da sie zur Begrundung von Bedrohungsszenarien beitragt, mit denen neoliberale Konzepte gerechtfertigt werden, die soziale Sicherheit durch Ordnungspolitik gewahrleisten wollen."
Albert Scherr fasst zentrale Einsichten der sozialwissenschaftlichen Diskriminierungsforschung in einer leicht verstandlichen Weise zusammen. Denn unterschiedliche Formen von Diskriminierung gehoeren zur sozialen Realitat - so auf dem Arbeitsmarkt, in der schulischen und beruflichen Bildung, bei der Vergabe von Wohnungen oder auch durch herabwurdigende AEusserungen im Alltag.
Der Beitrag geht von der Beobachtungen aus, dass sich die sozialwissenschaftliche Ungleichheitsforschung einerseits, die psychologische und die sozialwissenschaftliche Diskriminierungsforschung anderseits weitgehend getrennt voneinander entwickelt haben. Davon ausgehend wird gezeigt, dass dies zu einem unzureichenden Verstandnis der gesellschaftlichen Bedingungen von Diskriminierung fuhrt. Vor diesem Hintergrund werden Uberlegungen zu einem ungleichheitstheoretisch fundierten Verstandnis von Diskriminierung entwickelt, das dazu befahigt, die Bedeutung diskriminierender Strukturen und Praktiken in modernen, funktional differenzierten Gesellschaften zu verstehen. Dies fuhrt zur Unterscheidungen zwischen Formen der Diskriminierung, die durch politische und rechtliche Massnahmen aufgebrochen werden konnen und solchen, die eine starke gesellschaftsstrukturelle Verankerung haben."
Vor dem Hintergrund der zunehmenden politischen Bedeutung des
Menschenrechtsdiskurses in der Europaischen Union und in Folge der
Verabschiedung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes gewinnt
die Auseinandersetzung mit Diskriminierung an
gesellschaftspolitischer Relevanz.
Die Diskussion um eine gesellschaftstheoretische Erfassung Sozialer Arbeit wird seit einiger Zeit auch systemtheoretisch gefuhrt. Der Band spitzt diese Debatte auf die Frage zu, ob Soziale Arbeit uber Inklusion/Exklusion oder uber Integration/Desintegration angemessen bestimmt werden kann.
Um der 'Tatsache Einwanderungsgesellschaft' bildungspolitisch und
bildungspraktisch gerecht zu werden, sind auf unterschiedliche
Problemdimensionen bezogene spezialisierte Vorgehensweisen nicht
ausreichend. Auf der Grundlage einer internationalen Recherche zu
bildungspolitischen und bildungspraktischen Strategien in
Einwanderungslandern wird deshalb eine integrative Programmatik
entwickelt, die den Handlungserfordernissen auf unterschiedlichen
Gestaltungsebenen der Schulentwicklung Rechnung tragt.
Die vorliegende Studie stellt Ergebnisse des Forschungsprojektes "Subjektive Handlungskompetenzen und soziales Handeln Jugendlicher" dar. Beabsiehtigt war mit diesem Projekt nieht nor, einen Beitrag zor sozial wissenschaftlichen Jugenddiskussion zu leisten. Vielmehr so lIte ein Wissen verftigbar gemacht werden, das auch ftir jene von Interesse ist, die mit Ju gendlichen in Kontexten der politischen und padagogischen Praxis befaBt sind. Denn die Forschungsarbeit war auch dorch den Versuch motiviert zu verstehen, weshalb manche Jugendliehe von Angeboten der politischen Bil dung und der beruflichen Weiterqualifizierung nieht oder nor schwer er reieht werden konnen. DaB der vorliegende, auch an politische und padagogische Praktiker adressierte Text dem Leser gleiehwohl zumutet, sieh auf relativ abstrakte theoretische Gedankengange und sozialwissenschaftliche Begriffliehkeiten emzulassen, resultiert nicht nor aus der grundsatzlichen Schwierigkeit, wis senschaftliehe Gedankengange verstiindlich darzustellen, ohne auf notwen dige Differenzierungen zu verziehten. Diesem Sachverhalt liegt auch die ti'berzeugung zugrunde, da6 es auBerordentlich problematisch ist, wissen schaftliehe Aussagen tiber "die Jugend" aus den theoretischen und methodi schen Zusammenhangen herauszulosen, in denen sie entwiekelt worden: Wer sich als Praktiker mit wissenschaftliehen Untersuchungen tiber "die Jugend" befassen will, kann auf eine Auseinandersetzung mit Theorien und Methoden der Jugendforschung nieht verziehten. Denn andernfalls besteht die Gefahr, da6 Forschungsergebnisse unreflektiert aufgegriffen und zor bloBen Bestatigung vorwissenschaftlieher Erfahrungen und Vorurteile verwendet werden."
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