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Der Band prüft den Begriff Responsibilisierung aus
unterschiedlichen disziplinären Perspektiven auf seine
Aktualität, sein analytisches Gewicht und seine theoretischen
Bedeutungen und bringt so die Erziehungswissenschaft mit der
Soziologie, der Philosophie oder der Geschichtswissenschaft ins
Gespräch. Es wird sowohl danach gefragt, welche tragfähigen
theoretischen, analytischen und politischen Perspektiven mit einer
positiven Bezugnahme auf die Begriffe ‹Verantwortung› und
‹Responsibilisierung› verbunden sind, als auch danach, welche
Kritiken angemessen erscheinen.
Der Band enthält Beiträge zum Thema Kindheit(en), in denen das
Phänomen theoretisch und empirisch mit Blick auf die Diskurse
über Kinder und Kindheit(en), Gewalt und Gewalterfahrungen von
Kindern sowie Kindesschutz, auf Kinderalltag und Fachlichkeit in
der Kita sowie auf Fragen des subjektiven Wohlbefindens von Kindern
aufgegriffen wird. In der Gesamtschau repräsentieren die einzelnen
Beiträge die kindheitsforscherischen Arbeiten der aktuellen und
ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Lehrstuhl
Sozialpädagogik an der Universität Zürich.
Ziel des Bandes ist es, den Begriff der Perfektionierung aus
jeweils eigenen disziplinären Perspektiven auf seine Aktualität
und sein analytisches Gewicht zu prüfen. Der Begriff
„Perfektionierung“ gehört nicht genuin zum Vokabular der
Erziehungswissenschaft, sondern wurde primär in der neueren
philosophischen und soziologischen Diskussion entwickelt. Zugleich
lässt sich das Konzept der „perfektibilité“ als
pädagogisches ausweisen, mit dem es auch um Bildung als
Selbstvervollkommnung, um Streben nach Vollkommenheit geht –
stets im Spannungsfeld zwischen Ideal und Überschreitung, zwischen
Selbstgestaltung und Selbstzurichtung.
In diesem Sammelband gehen Sozial- und
Erziehungswissenschaftlerinnen der Frage nach, inwieweit
Sozialpolitik als Geschlechterpolitik geschlechtsspezifische
Lebensbedingungen, Geschlechterrollen und Geschlechteridentitaten
pragt bzw. in der Lage ist, geschlechtsspezifische
Benachteiligungen aufzubrechen und im Sinne von
Geschlechtergerechtigkeit neu zu justieren.
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