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Implantable jOint prostheses which have been under development for
more than 25 years, are today being used with success in the
rehabilitation of many cases, including patients with extremely
severe joint pathology. However, artificial joint designs still
pose problems with respect to their function, anchoring, materials
employed and the interaction of the prosthesis with the surrounding
biological tissues. Some of these problems are associated with
considerable therapeutic complications. Further improvement in the
artificial joint requires the application of all the modern
experimental and research techniques and the close cooperation of
medical doctors, engineers and scientists. The International
Symposium on Advances in Artificial Hip and Knee Joint Technology
held at Erlangen on October 30 and 31, 1975 under the auspices of
the Societas Physica Medica Erlangensis, had as its aim the
promotion of just this interdisciplinary cooperation. One of the
traditional objectives of the Societas has been the advancement of
diagnosis and therapy by the adaptation of medical skill to modern
technology and scientific engineering concepts. The major objective
of this volume is to present, in expanded form, the lectures given
by internationally recognized scientists and clinical researchers
in the field of artificial joints in the locomotor system, and to
make that information available to a wider public. The experience
discussed covers the principles and primary methods of joint
replacement.
Erkrankungen der Wirbelsaule mit Beteiligung des Nervensystems
konfrontieren uns mit einer Fulle von Symptomen, deren Deutung und
Zuordnung aus der Sicht eines Fachgebietes bisweilen unvollkommen,
unbefriedigend oder kaum moeglich ist. Es bedarf haufig der
vereinten Bemuhungen von Orthopaden, Neurologen, Neurochirurgen,
Psychiatern und HNO-AErzten, um uber die Diagnose auch den Weg zu
einer effizienten Therapie zu finden. Neuroorthopadie als ein
aktueller Begriff umfasst alles, was die Fachgebiete Neurologie,
Neurochirurgie und Orthopadie an Kenntnissen und Erfahrungen zur
Erkennung und Behandlung, aber auch zur Erforschung von
Erkrankungen des Be- wegungsapparates mit Beteiligung des
Nervensystems beitragen koennen. Die Bestrebungen, diese
Aktivitaten zusammenzufuhren, sind nicht neu, wie das eine Reihe
von Kongressen und Symposien mit orthopadisch-neurologischer The-
matik in den letzten Jahren erkennen lasst. Schon im Jahre 1900,
also ein Jahr vor Grundung der Deutschen Gesellschaft fur
orthopadische Chirurgie, schrieb Albert Hoffa ein Buch mit dem
Titel Die Or- thopadie im Dienste der Nervenheilkunde und meinte:
Wir befinden uns hier auf einem Felde unserer Thatigkeit, das
bisher nur wenig bebaut war, dessen Ausbau jedoch die schoensten
Fruchte verspricht. In den 20 er Jahren war es O. Foerster, der als
Neurologe und Operateur auf das befruchtendste mit der Orthopadie
kooperierte und ein fast standiger Gast deut- scher
Orthopadiekongresse war. Bis heute zahlen Neurologen und
Neurochirurgen zu den haufigsten und geschatztesten Gastreferenten
deutscher Orthopadenkon- gresse. Trotzdem sind es in der Regel
Einzelbegegnungen gewesen, die neues Wissen vermittelten und von
denen auch ganz wesentliche Anregungen und Impulse aus- gingen.
In diesem Bande werden die Ergebnisse der 2. Arbeitstagung
"Fortschritte auf dem Gebiete der Neuroorthopadie" yom 10. bis 12.
3. 1983 in Erlan- gen vorgelegt. Erkrankungen der Lendenwirbelsaule
mit Beteiligung des Nervensy- stems stell en ein Thema dar, das an
Bedeutung hinter den 1982 behandel- ten Erkrankungen der
Halswirbelsaule nicht zuriicksteht. Es ware aller- dings anmaBend,
im Rahmen einer solchen Arbeitstagung einen nur anna- hernd
vollstandigen Oberblick iiber Morphologie, Pathologie und Klinik
der Lendenwirbelsaule geben zu wollen. Aus dem heute bereits kaum
mehr iibersehbaren Feld sind deshalb nur einige, flir die Praxis
besonders wichtig erscheinende, aktuelle Aspekte herausgegriffen
worden. Wichtig auch deshalb, weil bekanntermaBen der groBen Anzahl
voriibergehend oder dauernd invalidisierender
Lendenwirbelsaulenerkrankungen eine ganz enorme sozialmedizinische
und volkswirtschaftliche Bedeutung zu- kommt. Lendenwi belleiden
verursachen haufig langdauernde Arbeitsun- fahigkeit, hohe
Behandlungskosten, aufwendige RehabilitationsmaBnah- men und
flihren nicht selten zur Friihinvaliditat. Sie verbrauchen damit
einen nicht unerheblichen Teil des erarbeiteten Gesamteinkommens
der Bevolkerung. In Schweden rechnet man z. B., nach lunghanns, daB
bei gleichbleibendem Ansteigen der Forderung nach optimaler
medizinischer Versorgung in 40-501ahren die gesamte erwerbstatige
Bevolkerung nur noch im Dienste des Gesundheitswesens tatig sein
wird. Infolge des hohen prozentualen Anteiles der
Wirbelsaulenerkrankungen wird dann, nach Ansicht von Junghanns, ein
betrachtlicher Teil der Bevolkerung nur noch fur die Wirbelsaule
arbeiten.
Die Herausgeber legen hier die Ergebnisse der 3. Arbeitstagung
"Fort- schritte auf dem Gebiet der Neuroorthopadie" vor, die vom
25.-27. 10. 1984 in Erlangen stattfand. "Neuroorthopadie" hat sich
in den bisher drei Arbeitstagungen als eine brauchbare Basis einer
lebhaften und fruchtbaren interdisziplinaren Diskussion erwiesen.
Es erscheint ausserordentlich wichtig, dass das grosse Gebiet der
Erkrankungen und Fehlfunktionen d s Bewegungsapparates mit
Beteiligung des Nervensystems nicht nur von operativen Klinikern
der Orthopadie, Neurochirurgie oder Unfallchirurgie behandelt wird,
sondern dass, wie H. Verbiest es in seinem uberragenden
Einfiihrungsreferat aus- druckt, vor allem die vielfaltigen
neurophysiologischen Aspekte einer "Kybernetik des Haltungs-und
Bewegungsapparates" schliesslich in Dia- gnostik und Bewertung von
Funktionsstoerungen einbezogen werden. Unter diesem Gesichtspunkt
ist die Abhandlung von Anatomie und Schmerzprojektion im Bereich
der Brustwirbelsaule besonders ergiebig, da hier vielfaltige
Schmerzsyndrome und vegetative Irritationen im Brustbe- reich mit
der Frage nach vertebragenen Organerkrankungen auch das Interesse
der Inneren Medizin wachrufen. Die Diagnostik thorakaler Syn- drome
wird von Neurologen, Neurochirurgen, Orthopaden und Manual-
medizinern mit unterschiedlichem Schwerpunkt und z. T. kontrovers
dis- kutiert. Auch die Behandlung der nicht selten fehlgedeuteten
thorakalen Bandscheibenvorfalle ist in diesen Rahmen eingebunden.
Zum Teil neuartige Therapiekonzepte werden bei der Darstellung von
Tumoren und Verletzungen der Brustwirbelsaule vorgetragen. Als
wichti- ger Abschluss dieses Kapitels werden physikalische
Behandlungen vor ih- rem neurophysiologischen Hintergrund
diskutiert.
In Neuroorthopadie Band 4 werden die Erkrankungen des
zervikookzipitalen Ubergangs mit Beteiligung des Nervensystems in
Diagnostik und Therapie, zumal deren operative Behandlung,
diskutiert. Neben dieser nicht nur fur den Kliniker, sondern gerade
auch fur den Praktiker wichtigen Diskussion war es wesentlich,
abgrenzend auf vital bedrohliche Fehlbildungen, Erkrankungen und
Verletzungen der oberen Halswirbelsaule und ihre zeitgemasse
Behandlung einzugehen. Desweiteren aussern sich namhafte Vertreter
der verschiedenen Fachdisziplinen zu den Problemen der
Spondylolisthesis. Dieses zweite Arbeitsthema wurde gewahlt, da
Krankheitswert und Prognose dieser Erkrankung und vor allem auch
die Indikation zu konservativer und operativer Therapie haufig
unterschiedlich und auch unzutreffend beurteilt werden. Besonders
vielfaltig sind die Meinungen zum Problemkreis "Wirbelsaule in
Arbeit und Beruf," die sich vor allem mit der arbeitsbedingten
Belastung am Bau und der Begutachtung beschaftigen."
Die einzelnen Themen zum Problem der lumbalen Bandscheiben-
erkrankung wurden aus selbsterfahrenen Schwierigkeiten in der Be-
handlung unserer Patienten ausgewahlt. Wir danken allen Autoren,
dass sie in der gebotenen Kurze konkret und praxisnah zu Fragen der
Diagnostik und Therapie unter Be- rucksichtigung des aktuellen
Wissensstandes Stellung genommen haben. Unser Dank gilt wiederum
Herrn Dr. Thiekoetter vom Sprin- ger-Verlag fur die sehr gute
Zusammenarbeit und die gewissenhafte Betreuung des Buches. Frau D.
Lauterbach hat unermudlich die vielen Schreibarbeiten erle- digt.
Der Firma Midy, Munchen, sind wir fur die grosszugige Unterstut-
zung der Tagung und dieses Buches sehr verbunden, ebenso der
Paul-Martini-Stiftung. Unser herzlicher Dank gilt vor allem dem
Direktor des Nervenkran- kenhauses Bayreuth, Herrn Professor Dr. F.
Boecker, fur sein Engage- ment und seine stete Foerderung.
Bayreuth, im Oktober 1985 B. Kugelgen A. Hillemacher
Inhaltsverzeichnis Einleitung (F. Boecker) . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . 1 Historische Aspekte der lumbalen
Bandscheibenerkrankung (u. Weisser) . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . 2 Pathologische Anatomie der lumbalen
Bandscheibenkrankheit (H. -J. Pesch und F. Henschke) . . . . . . .
. . . . . . . . . . . 17 Klinik und Differentialdiagnose der
lumbalen Bandscheibenerkrankung aus neurologischer Sicht (G. Paal)
. . 28 Elektrophysiologische Untersuchungen im Rahmen der lumbalen
Bandscheibenerkrankungen: Indikation, Aufwand, Aussagefahigkeit (J.
Joerg und H. - W. Scharafinski) . . . . . . . . . . . . . . . . . .
38 Neuroradiologische Untersuchungen: Indikation, Aufwand,
Aussagefahigkeit (A. Hillemacher). . . . . . . . . . . . . . 58
Enger lumbaler Spinalkanal, Diagnostik und Therapie (D. Hohmann). .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
Psychologisch-psychiatrische Aspekte der lumbalen
Bandscheibenerkrankung (B. Kugelgen) . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . 79 Toxikologische und pharmakologische Probleme
bei der medikamentoesen Behandlung der Bandscheibenerkrankung (K.
Brune) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Die medikamentoese Behandlung der Bandscheibenerkrankung (K.
Christiani) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
116 VII Chemonukleolyse (K. Liebig) . . . . . . . . . . . . . . . .
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