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Die Neuartigkeit einer Philosophie bemisst sich an der Sprache, in der sie zum Ausdruck kommt. In der Reflexion der philosophischen Terminologie offenbart sich die Bedingtheit unseres Denkens, das sein begriffliches Inventar nicht ad hoc entwickelt, sondern in Philosophiegeschichte und Alltagssprache bereits vorfindet. Das Wechselspiel zwischen Tradition und Innovation der Fachsprache gleicht dabei einem Balanceakt: Wer nur der Konvention verhaftet bleibt, vermag nichts Neues zu sagen, wer jeden Bezug zu vertrauten Vokabularen verliert, klingt esoterisch. Der Band zeigt exemplarisch den Bedeutungswandel philosophischer Termini, die Anforderungen an eine philosophische Terminologie und die Implikationen der Beschaftigung mit der philosophischen Sprache fur unser Verstandnis von Philosophie.
Mit dem amerikanischen Transzendentalismus entwickelt sich zwischen 1830 und 1860 die erste eigenstandige Philosophietradition der Vereinigten Staaten. Ralph Waldo Emerson, Henry David Thoreau, Margaret Fuller und andere wenden sich kritisch gegen jede Form von historischer oder erkenntnistheoretischer Autoritat und verfechten eine Philosophie, die von einem Vertrauen auf die naturliche Einsichtsfahigkeit des Menschen getragen wird. UEberzeugungen und Theorien, so die Grundintuition des Transzendentalismus, mussen sich in der individuellen Lebenspraxis, die immer auch soziale Lebenspraxis ist, bewahren, ohne uberzeitliche Geltung beanspruchen zu koennen. Damit bereiten die Transzendentalisten den Boden fur den klassischen Pragmatismus und vermessen die Grundlagen von Politik, Ethik und Padagogik neu.
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