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Beim Maschinenausrichten an gekuppelten Maschinensatzen gibt es
einen breiten Anwenderkreis, der mit Messmitteln oder Messgeraten
diese geometrisch nur scheinbar einfache Aufgabe loest. Nicht
ausreichend ist haufig der fachliche Hintergrund der Techniker,
Meister und Ingenieure, vor allem zu den vielfaltigen Auswirkungen
und zur Diagnose von Fehlausrichtungen im Betrieb. Um eine
Ausrichtmessung zuverlassig ausfuhren, begleiten oder vermitteln zu
koennen, wird der Hauptzielgruppe ein UEberblick uber die
praktischen Methoden vermittelt. In der VDI 2627 wurden diese
Inhalte an Getrieben ansatzweise beschrieben; der Autor trug zur
Verbesserung einer Neuerscheinung dieser Richtlinie bei. Hier setzt
auch die Buchreihe "Einfuhrung in die Maschinendiagnose" an. Vom
physikalischen Hintergrund bis zur praktischen Anwendung werden
Grundlagen und Erfahrungen leicht verstandlich dargestellt und mit
praktischen Beispielen illustriert. Die vertiefte, umfassende
Diagnose von Bauteilschaden von der "Initial- bis zur
Wurzelursache" uber die Behandlung praktischer Fehlerquellen an
Maschinen bis zu deren Abhilfe und echten Vorbeugung werden in
dieser Buchreihe behandelt.
Zu den zentralen gegenwlirtigen Herausforderungen der am
Infonnationsbegriff orientier- ten Regelungs- und
Automatisierungstechnik geMren die diskreten Steuerungen. In ge-
wisser Hinsicht steht diese Systemklasse den durch Abtastung
kontinuierlicher Prozesse entstehenden zeitdiskreten Systemen nahe:
Beiden gemein ist die zeitlich sequentieUe Abfolge der
Systemzustllnde, was durch den Oberbegriff "SequentieHe Systeme"
treffend charakterisiert wird. Dennoch gibt es zwei bedeutsame
Wesensunterschiede, die einer einheitlichen Gesamtschau scheinbar
im Wege stehen: Zum einen sind diskrete Steuerun- gen - anders als
klassische zeitdiskrete Systeme - nur diskreter Werte aHer Steuer-,
Zustands- und AusgangsgrlSBen flIhig. Die grlSBte praktische
Bedeutung haben die biniiren Prozesse erlangt, diskrete Systeme
also, deren sllmtliche Variablen nur je zweier Werte flIhig sind.
Man hat es nicht mehr mit numerischen Variablen zu tun, sondern mit
logischen Variablen. Der zweite Wesensunterschied zwischen
klassischen Abtastsystemen und diskreten Steuerungen betrifft die
Art der Taktung. Abtastsysteme unterliegen in der, Regel einem
konstanten, durch die Abtastperiode gegebenen Zeittakt. Dagegen
wird ein diskretes Steuerungssystem haufig durch die in ibm spontan
auftretenden Ereignisse ge- taktet; es wird so zu einem
ereignisdiskreten System. Diese prinzipieHen Unterschiede wurden
seither als so gravierend erachtet, daB sich eigenstlindige
Methoden der nicht- numerischen Datenverarbeitung ftlr die Analyse
und. Synthese diskreter Steuerungen herausgebildet haben. Ihre
theoretische Basis wird vor aHem von der Diskreten Mathe- matik,
der Automatentheorie und der Netztheorie bereitgesteHt.
Systeme mit oertlich verteilten Parametern sind durch dynamische
Prozesse in raumlichen Kontinua charakterisiert. Ihr Verhalten wird
wesentlich bestimmt durch Transport- und Ausgleichvorgange oder
auch Wellenausbreitung, Vorgange also, denen man nur gerecht wird,
wenn man neben der Zeitkoordinate auch Ortskoordinaten als
unabhangige Variable einbezieht. Die mathematische Beschreibung
fuhrt auf partielle Differentialgleichungen und damit auf ein
Teilgebiet der Mathematik, das sich dem anwendenden Ingenieur nicht
leicht erschliesst. Indessen begegnet er derartigen Syste- men auf
Schritt und Tritt: Bei der Kontrolle thermischer Prozesse in der
Stahlindustrie und im Chemie-Ingenieurwesen, bei Rege-
lungsproblemen in ausgedehnten Gasnetzen und elektrischen Ener-
gieversorgungsnetzen, bei der Beherrschung mechanischer Schwin-
gungen in elastischen Industrierobotern, um nur einige Beispiele zu
nennen. Die Regelungstheorie fur Systeme mit verteilten Parametern
ist noch verhaltnismassig jung. Mitte der 60er bis Anfang der 70er
Jahre erschienen grundlegende Werke aus der Feder namhafter Pio-
niere wie W.L. Brogan [10], A.G. Butkovskiy [11], E.D. GiZZes [14],
J.L. Lions [16] und P.K.C. Wang [25]. Recht gut lasst sich die
Entwicklung dieses Spezialgebietes anhand der Tagungsbande der
seither vier internationalen IFAC-Symposien zur Regelung von
Systemen mit verteilten Parametern verfolgen: 1971 Banff, Kanada;
1977 Coventry, England; 1982 Toulouse, Frankreich; 1986 Los Ange-
les, USA.
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