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Im Jahr 1894 erschien die "Einfuhrung in die Maxwellsche Theorie"
von August Fop pel, zehn Jahre spater die von Max Abraham vollig
umgearbeitete 2. Auflage, und zwar als erster Band der "Theorie der
Elektrizitat," dem ein Jahr spater ein zweiter Band uber die
Elektronentheorie folgte. Nach Abrahams Tod ubernahm Richard Becker
die Weiterfuhrung des Werkes; und zwar erschien 1930 die 8. Auflage
des ersten Bandes und 1933 die 6. Auflage des zweiten Bandes. Nach
Beckers Tod ubernahm ich als sein langjahriger Mitarbeiter die
weitere Herausgabe des Werkes mit der bereits von Becker geplanten
Erweiterung auf drei Bande; und zwar erschien 1957 die weit gehend
uberarbeitete 16. Auflage des ersten Bandes, 1963 die noch von
Becker selbst begonnene und von seinen letzten Assistenten Gunther
Leibfried und Wilhelm Brenig fertiggestellte 8. Auflage des zweiten
Bandes und schlieBlich 1969 der vollig neu konzi pierte dritte
Band. In der nunmehr vorliegenden 21. Auflage wurde der erste Band
erneut grundlich uber arbeitet bzw. zum groBten Teil neu
geschrieben. So wurden bei der Darstellung der Energieverhrutnisse
im e1ektromagnetischen Fe1d (im 3. Kapitel) u. a. die thermodyna
mischen Gegebenheiten eingehender als bisher diskutiert. Ferner
wurde bei der Behand lung der Magnetfelder (im 5. Kapitel) die
Induktion als die primare magnetische Feld groBe starker in den
Vordergrund gestellt, da sich die magnetische Feldstarke ganz
allgemein, aber auch speziell aus elektronentheoretischen
Uberlegungen heraus, als abgeleitete GroBe erweist. Uberhaupt wurde
die Elektronentheorie in groBerem Umfang als bisher herangezogen,
beispielsweise in den Abschnitten des 8."
Die moderne Physik ist nach Inhalt und Form in den letzten Jahren
Wege gegangen, die fur den Aussenstehenden nicht leicht zu
verstehen sind. Auf der anderen Seite hat begreiflicherweise gerade
der Elektro ingenieur das grosste Interesse daran, diese
Entwicklung zu verfolgen, um nicht die Verbindung mit seiner
Grundwissenschaft zu verlieren. Dies ist um so notwendiger, als die
Entwicklung der modernen Elektrotechnik zweifellos in der Richtung
geht, dass sie sich z. B. in der Rohrentechnik die moderne
physikalische Forschung bereits nutz bar gemacht hat. Diese
Einsicht hat das Ausseninstitut der Technischen Hochschule Berlin
und den Elektrotechnischen Verein, die es sich seit langen Jahren
angelegen sein lassen, die Fortbildung der Elektro ingenieure zu
pflegen, veranlasst, eine grossere Vortragsreihe uber die Fragen
der modernen Physik durchzufuhren. Die grosste Schwierigkeit war
dabei, einen Mann zu finden, der hoch uber den Dingen Rteht und
willens war, die nicht leichte Aufgabe zu ubernehmen, sich dem
Gedankenkreis seiner Zuhorer anzupassen. Er wurde in Herrn
Professor Dr. Born aus Gottingen gefunden, der der
elektrotechnischen Welt aus seinem Vortrage auf dem Dresdener Elek
trotechnikertag wohlbekannt war (vgl. Elektrotechn. Z. 1924 S.
889)."
Frau H. Geibund Frl. F. Albus haben bei der Vorbereitung des
Manuskripts die Hauptarbeit geleistet. Dr. W. Ludwig hat uns bei
der Bearbeitung, Dr. G. Suss mann und Dipl.-Ing. K. Fischer haben
bei der kritischen Durchsicht des Manu skripts sehr geholfen. Ihnen
allen mochten wir fur ihre Hilfe herzlich danken. G. Leibfried
Aachen und Munchen, September 1958 W. Brenig Vorwort des
Herausgebers zur achten bis zehnten Auflage Die Herren Leibfried
und Brenig waren als die letzten unmittelbaren Mitarbeiter von
Herrn R. Becker die berufensten, sein hinterlassenes, etwa
halbfertiges Manu skript fur die achte Auflage des zweiten Bandes
der noch von ihm als dreibandiges Werk geplanten, Theorie der
Elektrizitat' in seinem Sinn zu vollenden. Wie sehr ihnen dies
gelungen ist, zeigt der vorliegende Band. Ich mochte daher auch an
dieser Stelle ihnen, sowie ihren Mitarbeitern, meinen
verbindlichsten Dank aussprechen. Mein eigener Anteil an der achten
Auflage dieses Bandes beschrankt sich ledig lich auf einige
Hinweise, vor allem zur besseren Koordinierung mit den beiden
anderen Banden des Werkes. Wir haben uns bemuht zu erreichen, dass
das drei bandige Lehrbuch trotz der verschiedenen Bearbeiter der
einzelnen Teile einen einheitlichen Charakter bekommt. In der
neunten Auflage habe ich nur einige kleinere Anderungen bzw. Korrek
turen angebracht. Die Zusammenarbeit mit dem Verlag B. G. Teubner
war erfreulich. Auch ihm gebuhrt mein besonderer Dank. Die 10.
Auflage wurde grundlich uberarbeitet, und dabei wurden ausser einer
grosseren Anzahl von Korrekturen in den Formeln auch einige
Anderungen im Text durchgefuhrt."
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