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Schinkel reiste zweimal nach Italien. Einmal als junger Mann und einmal als bereits reifer Kunstler. Die Italienreisen von 1803 bis 1805 und 1824 waren nicht nur fur seinen Werdegang als Kunstler von kaum zu uberschatzender Bedeutung, sie haben das ganze Kunstleben Berlins befruchtet und dem preussischen Klassizismus eine spezifische Heiterkeit mitgeteilt. In diesem Band werden seine im "klassischen Land" entstandenen Skizzen und Aufzeichnungen ausfuhrlich dokumentiert und kommentiert. Wahrend die erste Reise des sich entfaltenden Genies durch Schriftzeugnisse nur unvollstandig dokumentiert ist, unterrichtet ein kontinuierlich gefuhrtes Tagebuch nahezu luckenlos uber die zweite Reise des nun schon beruhmten Architekten. Diese schriftlichen Dokumente sind hier erstmals wortgetreu einschliesslich der Korrekturen und in originaler Schreibweise wiedergegeben sowie ausfuhrlich kommentiert und erganzt durch bisher unveroeffentlichte Quellen. Die Reifung eines grossen Kunstlers in 20 Jahren lasst sich in Urteilen, in der Wahrnehmung und im Stil der Formulierungen eindrucksvoll nachvollziehen. Durch die Fulle von bedeutenden Zeichnungen - abgebildet sind fast alle der rund 750 Einzelblatter und Studien in Skizzenbuchern - wird das Erlebnis vor allem der ersten Reise veranschaulicht.
Der Band stellt Schinkels Arbeiten fur die oestlichen und nordoestlichen Provinzen der preussischen Monarchie vor, die heute zu Polen, Russland und Litauen gehoeren. Der 18. Band des 'Karl Friedrich Schinkel Lebenswerkes' behandelt die Arbeiten des Architekten fur die oestlichen und nordoestlichen Provinzen der preussischen Monarchie. Karl Friedrich Schinkels Entwurfe fur diese Gebiete umfassen fast seine gesamte Schaffenszeit. Den groessten Komplex bilden die fur die vom Krieg 1806 und 1813 belasteten und konfessionell heterogenen Gebiete so wichtigen Kirchen. Sie zeigen in einer chronologischen Abfolge von Typen die Entwicklungsgeschichte von Schinkels Kirchenbau ausserhalb der Hauptstadt. Unter den denkmalpflegerischen Aufgaben ist die Restaurierung und Ausstattung der Marienburg die wichtigste. Sie ist mit dem Beginn der historischen Glasmalerei verknupft und der Hauptpunkt fur schoepferische Impulse zu eigenen Werken. Der erstmals vollstandig abgedruckte und kommentierte Bericht seiner Dienstreise durch diese Provinzen von 1834 zeigt Schinkels kulturgeschichtliche Aufmerksamkeit nicht nur fur die zeitgenoessischen und die zu bewahrenden historischen Bauten, sondern auch fur Molenanlagen und Dunenpflanzungen der Kuste und die oekologischen Probleme infolge der Zerstoerung der Walder.
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