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Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
he ich mich entschloss, den Briefwechsel Lassalles mit der Grafin E
. . Sophie von Hatzfeldt in der hier vorliegenden Gestalt der
Offentlich keit u ubergeben, musste ich erst mit mir selbst uber
einige wichtige Punkte zur Klarheit kommen. Bei der Art, wie die
heiden ersten Bande dieser Nachlassausgabe geordnet wurden, lag die
Versuchung nahe, auch diese Briefe chronologisch der gesamten
ubrigen Korrespondenz ein zugliedern. Denn bis jetzt war nur als
dritter Band Lassalles Briefwechsel mit Marx und seinem Kreise
ausgesondert worden. Doch je langer ich nachdachte, um so mehr
widerrieten wissenschaftliche wie auch gefuhls massige Erwagungen,
so zu verfahren. Der Historiker, dem eine Publikation obliegt, muss
wunschen, sein Material in der Gestalt herauszubringen, di;e der
Forschung den forder lichsten Antrieb gibt. Lassalles Verha1tnis zu
der Weggenossin seines Lebens ist ein zentrales Problem seiner
Biographie und gehorte zu denen, die noch in mancher Hinsicht nach
Klarung verlangten. Diesem Zweck wurde zweifellos am besten
gedient, wenn sein Briefwechsel mit der Grafin als ein
geschlossenes Ganzes zur Wirkung kam. Wo es sich um subjektive
menschliche Lebensausserungen handelt, die ohne den Ge danken an
eine spatere Veroffentlichung niedergeschrieben wurden, da erwachst
dem Herausgeber nicht bloss die Pflicht, die wissenschaftlichen
Anspruche, die dem Stoff entstammen, zu beachten; er muss sich noch
fragen, was die Pietat gegenuber den Toten oder vielleicht auch der
Takt gegenuber ihren Nachkommen erheischen. Aus dem Grabe heraus
vernahm ich die Stimmen zweier auf ungewohnliche Weise miteinander
verknupften Seelen."
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
In diesem Bande findet der Leser Briefe, Aufsatze, Korre spondenzen
und Dichtungen von Friedrich Engels aus seinem acht zehnten bis
vierundzwanzigsten Jahre vereinigt. Erst durch ihre Auffindung
wurde es mir moglich, in dem kurzlich im gleichen Verlage
veroffentlichten ersten Bande seiner Biographie die geistige
Entwicklung des jungen Engels von ihren Anfangen ab nachzu
zeichnen. Diese Zeugnisse einer von starkem innerem Erleben und
unermudlichem Vorwartssturmen angefullten Jugend glaube ich der
Offentlichkeit ubergeben zu durfen, ohne auf wenige einleitende
Blatter noch einmal zusammenzudrangen, was dort in einem ganzen
Bande zur Darstellung gelangte. Dieser Vorbemerkung liegt nur ob,
Rechenschaft abzulegen, wie alle diese mit einer Ausnahme von der
Wissenschaft bisher Qoch nicht beachteten geistigen Ausserungen des
jungen Engels zusammenkamen, mit weIchem Recht ich sie ihm
zuschreibe und unter weIchem Gesichtspunkt ich sie aus wahlte. Bei
einer Durchsicht des der wissenschaftlichen Bearbeitung noch
harrenden Briefwechsels Johann Jacobys, den die Enkel Guido Weiss',
die ihn erbten, der Konigsberger Stadtbibliothek uberwiesen hatten,
stiess ich vor einer Reihe von Jahren auch auf einen Brief, in dem
Eduard FIottwell, der demokratisch gesinnte alteste Sohn des
preussischen Staatsmanns, im November 1841 dem Verfasser der Vier
Fragen von dem Berliner Kreise der "FreienCI, in dem er viele
Anregungen fande, erzahlt. Dabei gedenkt er u. a. des "bekannten Os
wald aus dem Telegraphen," der, eigentlich ein junger Kaufmann aus
der Rheinprovinz, soeben sein Militarjahr in Berlin abdiene, um
hier Schelling und Werder zu horen."
Der Weltkrieg, den niemand so fruhzeitig vorausgesagt, nie mand mit
so wahren Farben im voraus hingemalt hatte wie Fried rich Engels,
hing nur erst als eine Wolke, die sich nicht notwendig entladen
musste, am Himmel, als der grossere Teil des ersten Bandes der
Biographie, den ich hier der Offentlichkeit ubergebe, bereits auf
dem Papiere stand. Darauf hat die Weltkatastrophe, die unserer
ganzen Generation Schicksal wurde, auch in das Schicksal dieses
Buches eingegriffen. Sie hat der Arbeit des Verfassers
Unterbrechungen von Jahren und Monaten aufgezwungen, sie hat ihn
genotigt, ganze Abschnitte aufzulosen und wieder neu zu gestalten,
weil die unge heure Aktualitat, welche die Engelsschen Gedanken
mittlerweile gewonnen hatten, in der ersten, in friedlicheren
Zeiten entstande nen Niederschrift nicht uberall zu ihrem Recht
gekommen war. Sorgfaltig vermieden wurde freilich auch jetzt, in
die Darstellung auf eine dem Historiker nicht zukommende Weise
Gesichtspunkte hinein zu interpretieren, die erst einer spateren
Zeit angehoren. In der sicheren Hoffnung, dass mein Buch bald
nachfolgen werde, veroffentlichte ich schon 1913 mit einigen
einleitenden Bemerkungen in der Neuen Rundschau Engels wichtige
Jugend .. briefe an die Bruder Graeber und 1914 in dem Archiv fur
Geschichte der Arbeiterbewegung und des Sozialismus den 'kleinen
Aufsatz: Ein Pseudonym von Friedrich Engels. Ober diese
Veroffentlichungen sagt der nun heimgegangene Franz Mehring in
seiner Matx-Bio graphie, dass sie den jungen Engels sozusagen neu
entdeckt hatten."
In diesem Bande findet der Leser Briefe, Aufsatze, Korre spondenzen
und Dichtungen von Friedrich Engels aus seinem acht zehnten bis
vierundzwanzigsten Jahre vereinigt. Erst durch ihre Auffindung
wurde es mir moglich, in dem kurzlich im gleichen Verlage
veroffentlichten ersten Bande seiner Biographie die geistige
Entwicklung des jungen Engels von ihren Anfangen ab nachzu
zeichnen. Diese Z ugnisse einer von starkem innerem Erleben und
unermudlichem Vorwartssturmen angefullten Jugend glaube ich der
Offentlichkeit ubergeben zu durfen, ohne auf wenige einleitende
Blatter noch einmal zusammenzudrangen, was dort in einem ganzen
Bande zur Darstellung gelangte. Dieser Vorbemerkung liegt nur ob,
Rechenschaft abzulegen, wie alle diese mit einer Ausnahme von der
Wissenschaft bisher noch nicht beachteten geistigen Ausserungen des
jungen Engels zusammenkamen, mit welchem Recht ich sie ihm
zuschreibe und unter welchem Gesichtspunkt ich sie aus wahlte. Bei
einer Durchsicht des der wissenschaftlichen Bearbeitung noch
harrenden Briefwechsels Johann Jacobys, den die Enkel Guido Weiss',
die ihn erbten, der Konigsherger Stadtbibliothek uberwiesen hatten,
stiess ich vor einer Reihe von Jahren auch auf einen Brief, in dem
Eduard Flottwell, der demokratisch gesinnte alteste Sohn des
preussischen Staatsmanns, im November 1841 dem Verfasser der Vier
Fragen von dem Berliner Kreise der "Freien," in dem er viele
Anregungen fande, erzahlt. Dabei gedenkt er u. a. des "bekannten
Oswald aus dem Telegraphen," der, eigentlich ein junger Kaufmann
aus der Rheinprovinz, soeben sein Militarjahr in Berlin abdiene, um
hier Schelling und Werder zu horen."
This is an EXACT reproduction of a book published before 1923. This
IS NOT an OCR'd book with strange characters, introduced
typographical errors, and jumbled words. This book may have
occasional imperfections such as missing or blurred pages, poor
pictures, errant marks, etc. that were either part of the original
artifact, or were introduced by the scanning process. We believe
this work is culturally important, and despite the imperfections,
have elected to bring it back into print as part of our continuing
commitment to the preservation of printed works worldwide. We
appreciate your understanding of the imperfections in the
preservation process, and hope you enjoy this valuable book.
This is a reproduction of a book published before 1923. This book
may have occasional imperfections such as missing or blurred pages,
poor pictures, errant marks, etc. that were either part of the
original artifact, or were introduced by the scanning process. We
believe this work is culturally important, and despite the
imperfections, have elected to bring it back into print as part of
our continuing commitment to the preservation of printed works
worldwide. We appreciate your understanding of the imperfections in
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Die hier wieder zuganglich gemachte zweibandige Biographie
Friedrich Engels' von Gustav Mayer gilt bis heute als bedeutendes
Standardwerk. Neu herausgegeben und eingeleitet von Stephan
Moebius.
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