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Die koronare Herzkrankheit der Frau war das Thema des wissenschaftlichen Sympo- siums anlaBlich der Jahrestagung 1986 der "Deutschen Arbeitsgemeinschaft fur kardio- logische Pravention und Rehabilitation e.Y.". In diesem Buch liegen dessen Ergebnisse zusammengefaBt VOL Achtzehn Autoren und Autorinnen berichten tiber ihre neuesten wissenschaftlichen, klinischen und praktischen Erfahrungen. Der Themenkreis umfaBt die Bereiche Risikofaktorenkonstellation, kardiologische Diagnostik, Therapie und Re- habilitation. Unser Anliegen war es, unter speziellen Fragestellungen Besonderheiten oder Oberein- stimmungen der koronaren Herzkrankheit der Frau im Vergleich zu der des Mannes herauszuarbeiten. Dabei wurden folgende Punkte berticksichtigt: Epidemiologie, gyna- kologische Endokrinologie, hormonale Antikonzeption, somatische Risikofaktorenana- lyse, psychosoziale Risikofaktorena alyse, Psychologie, Soziologie, Sozialmedizin, Spe- zifitat und Sensitivitat von Elektrokardiographie, Hamodynamik und Myokardszinti- graphie bei Belastung, Koronarangiographie, Koronarchirurgie, koronare Angiopla- stik, kardiale Belastbarkeit und Training, Rehabilitation. Damit sind die wesentlichen Elemente der koronaren Herzkrankheit der Frau - ange- fangen von psychosozialen Entstehungsbedingungen tiber die Funktionsdiagnostik bis hin zur kardiologischen Therapie - in diesem Buch zusammengestellt. Gerade die Her- ausgabe eines Mehrautorenwerkes zu einem bisher nicht umfassend publizierten The- rna hat den Vorteil, daB einseitige Darstellungen vermieden werden und dennoch jeder Einzelbeitrag einheitliGh auf das zentrale Thema ausgerichtet werden kann. Mein Dank und der Dank des Vorstandes der Deutschen Arbeitsgemeinschaft fur kar- diologische Pravention und Rehabilitation e.V. gilt allen Autoren und Koautoren fur die sorgfaitige Darstellung ihres Einzelbeitrages. Besonders danke ich dem Verlag fur die Bereitschaft, ein B, uch zu einem bisher sehr vernachlassigten Thema zu verlegen.
"Bewegungstherapie", zum Beispiel nach einem Herzinfarktereignis, wurde vor noch nicht allzu langer Zeit von vielen Uninformierten praktisch mit "Rehabilitation" nach dieser Erkrankung gleichgesetzt bzw. verwechselt und damit vie! Verwirrung angestiftet. Aus unserer Sicht ist "Be- wegungstherapie" ein integrierter wesentlicher Bestandteil im Gesamtkomplex einer umfassenden kardiologischen Rehabilitation und als solcher seit vie!en Jahren Gegenstand wissenschaftlicher Forschung und praktischer Arbeit. Da dies in unserem eigenen Arbeitskreis in besonderem Ma13 der Fall ist, hatten wir uns entschlossen, das Thema "Theorie und Praxis der Bewegungstherapie in der Kardiologie - eine Bestandsaufnahme" zum Gegenstand des ErOffnungskongresses der Theresienklinik Bad Krozingen im September 1981 zu machen. Die tiber 300 Teilnehmer des Kon- gresses setzten sich entsprechend der Kongrel3thematik aus Arzten und Therapeuten zusammen, welche die Bewegungstherapie in der Klinik und in der arztlichen Praxis durchzufUhren haben. Mit der Publikation dieses Buches wollen wir insbesondere der starken Zunahme bewegungsthe- rapeutischer Aktivitaten in den Kurkliniken bei Anschlul3heilbehandlungen und in den ambulan- ten Coronarsportgruppen Rechnung tragen. Bewegungstherapie in der Kardiologie erfordert kri- tische, gut ausgebildete Arzte und Therapeuten, die in der Lage sind, eine dem individuellen Krankheitsbild des Patienten angepal3te Indikation oder Kontraindikation fUr dies en Therapie- zweig zu erarbeiten und danach einen medizinisch begrtindeten Therapieplan durchzufUhren. Wir hoffen, mit unserer Publikation allen Interessierten eine wertvolle Aus-und Fortbildungshilfe auf dem augenblicklichen Wissensstand anhand geben zu konnen. Ftir die geleistete Arbeit bei der Fertigstellung des Buches mochten wir Frau Schmidt-Kiecksee, Frau Strick, Herrn Heinz und Herrn Jager un sere Anerkennung aussprechen.
Rehabilitatives Denken ist in der Arzteschaft noch immer zu wenig verwurzelt. An den UniversiHiten wurde es friiher nicht gelehrt, in den iirztlichen Fortbildungsver- anstaltungen nehmen Themen zur Rehabilitation Kranker und Behinderter nur einen untergeordneten Rang ein, wenn sie iiberhaupt auf dem Programm stehen. Dabei hat der Arzt bei allen medizinischen und beruflichen RehabilitationsmaBnah- men eine Schliisselfunktion inne, sei es bei der Antragstellung, bei der Durchfiih- rung oder bei der Begutachtung. Rehabilitation muB umfassend sein, wenn Kranke und Behinderte mit Erfolg und auf Dauer wieder in Arbeit, Beruf und Gesellschaft eingegliedert werden sollen. Der medizinischen Rehabilitation muB -dort wo es not- wendig und erfolgversprechend ist - die berufliche Rehabilitation folgen. Der Gedanke an Berentung steht dabei erst an letzter Stelle. Darauf fuBt auch der in der Gesetzgebung verankerte Grundsatz "Rehabilitation hat Vorrang vor Rente". Diesem Ziel dient der Leitfaden. Er ist fUr Arzte in Klinik und Praxis, aber auch fUr Arzte in sozialmedizinischen Diensten geschrieben und will Hilfen fUr die Begutach- tung und berufliche Wiedereingliederung von Koronarkranken geben. Die Beurtei- lung der individuellen Belastbarkeit des Koronarpatienten nach Herzinfarkt und Bypassoperation unter arbeitsphysiologischen Gesichtspunkten bildet den Schwer- punkt des Leitfadens. Der Autor stiitzt sich dabei auf jahrelange Erfahrungen in einem kardiologischen Rehabilitationszentrum. Dem Leitfaden ist eine weite Ver- breitung zu wiinschen.
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