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Here is a fundamental introduction to microstructure magnetic property relations where microstructures on atomic, nano- and micrometer scales are considered. The authors demonstrate that outstanding magnetic properties require an optimization of microstructural properties where the microstructures in crystalline materials are point defects and dislocations as well as grain and phase boundaries. In amorphous alloys the type of microstructures on atomic scales are defined and used to describe intrinsic and extrinsic properties.
The main theme of this book is micromagnetism and microstructure as
well as the analysis of the relations between characteristic
properties of the hysteresis loop and microstructure. Also
presented is an analysis of the role of microstructure in the
fundamental magnetic properties (for example, magnetorestriction or
critical behaviour) of crystalline and amorphous alloys. The
authors apply the theory of micromagnetism to all aspects of
advanced magnetic materials including domain patterns and
magnetization processes under the influence of defect structures.
Coverage includes modern developments in computational
micromagnetism and its application to spin structures of small
particles and platelets. It will be of interest to researchers and
graduate students in condensed matter, physics, electrical
engineering and materials science, as well as to industrial
researchers working in the electrotechnical and recording industry.
Es ist ein eigenartiges Erlebnis, ein kleines Spezialgebiet der
Physik zu einer fast unubersehbaren Wissenschaft heranwachsen zu
sehen. Noch vor 20 Jahren konnte jeder interessierte Physiker,
sOzUsagen nebenher, alle Arbeiten uber die magnetischen
Eigenschaften der Materie leicht lesen und verarbeiten. Heute er
scheinen uber dieses Gebiet rund 500 Arbeiten pro Jahr, und es
werden jedes Jahr in verschiedenen Landern Vortrags- und
Diskussionstagungen uber die ma gnetischen Eigenschaften der
Materie abgehalten. Allein die Zahl der dort vor gelegten
Originalarbeiten uberschreitet 200. Die Grundlage fur eine solche
Entwicklung wurde von der Festkoerperphysik geschaffen. Die
Entwicklung und Anwendung der Quantentheorie, der Elektro
nentheorie und der Theorie der Kristallbaufehler haben unsere
Kenntnis der Zusammenhange zwischen der Struktur der Materie und
ihren magnetischen Eigenschaften in ungeahntem Masse verbreitert
und verfeinert. Die Anwendung von Neutronenstrahlen,
kompliziertesten elektronischen Messanordnungen und tiefsten
Temperaturen hat die experimentellen Fundamente entsprechend er
weitert und gesichert. Die treibenden Krafte waren die standig
wachsenden Anforderungen an die zahllosen technisch nutzbaren
Magnetwerkstoffe, die Erkenntnis, dass magnetische Methoden der
zerstoerungsfreien Werkstoffprufung in vielen Fallen besser und
billiger sind als andere Verfahren, und nicht zuletzt die Suche
nach bequemen und zuverlassigen Methoden in der Grundlagenforschung
auf den Gebieten der Metallphysik und der Metallkunde.
Uber Nachwirkungserscheinungen in Ferromagnetika wurde erst- mals
Ende des 19. Jahrhunderts berichtet. In der Folgezeit befaBten sich
zahlreiche experimentelle Arbeiten mit diesem Problemkreis, ohne
daB es jedoch gelungen ware, mehr als eine phanomenologische
Beschrei- bung der ferromagnetischen Nachwirkung zu geben. Der im
letzten Jahrzehnt erzielte Fortschritt bei der Deutung der
Nachwirkungsphano- mene beruht im wesentlichen auf der Entwicklung
zweier anderer Teil- gebiete der Festk6rperphysik, namlich der
Theorie der Fehlstellen in Kristallen und der Theorie des
Mikromagnetismus. Diese zwei Gebiete haben sichals unerlal3liche
Grundlage fUr das atomistische Verstandnis der Nachwirkung
erwiesen, da einerseits die Gitterfehler als die Ursache der
Nachwirkung anzusehen sind, andererseits die Theorie des Mikro-
magnetismus uns in die Lage versetzt, Magnetisierungsvorgange sowie
die Wechselwirkungsenergie zwischen Gitterfehlern und der spontanen
Magnetisierung quantitativ zu behandeln. 1m Zusammenhang mit dem
zuletzt genannten Problemkreis wur- den am Max-Planck-Institut fUr
Metallforschung in Stuttgart im Laufe der letzten dreil3ig Jahre
zahlreiche Arbeiten tiber die st6rungsempfind- lichen Eigenschaften
der ferromagnetischen Hystereseschleife ausge- fUhrt. Die neueren
Ergebnisse zu diesem Problemkreis sind in der von A. SEEGER
herausgegebenen Reihe "Moderne Probleme der Metall- physik", Band
II, zusammenfassend dargestellt. Wahrend in jenem Werke die
Behandlung statischer Eigenschaften der Magnetisierungs- kurve im V
ordergrund stand, ist das jetzt vorliegende Buch ausschliel3lich
den zeitabhangigen Eigenschaften der Ferromagnetika gewidmet. Das
zentrale Anliegen dieses Buches ist die Anwendung der modernen Er-
kenntnisse tiber Gitterfehler und Mikromagnetismus auf die Analyse
der bei der Nachwirkung ablaufenden Vorgange.
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