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Der Brasilianer Miguel C. aus Rio de Janeiro verbrachte seine fruhe
Jugend in der DDR in Ostberlin, wo seine Eltern 1965 politisches
Asyl gefunden hatten. Hochbegabt und kritisch, geriet er bald in
gefahrliche Konfrontation mit dem dort herrschenden politischen
System, sodaA er 1970, siebzehnjahrig, erneut emigrieren muA te,
nun in den Westen. Aber die Mauer lieA ihn nicht los. Sein
abenteuerliches Leben zwischen den Welten, das mit seinem Tod in
Indien im Alter von nur 30 Jahren endet, spiegelt auf dramatische
Weise die politischen Konflikte des 20. Jahrhunderts wider. Eine
dokumentarische Biografie unter Verwendung von Archivmaterial und
Stasiakten, von Briefen und Selbstzeugnissen Miguels.
Es sind die Erinnerungen eines Kindes an das Dritte Reich, den
Krieg und die fruhe Nachkriegszeit in seinem Heimatdorf Schonungen.
Sie werden in dieser kleinen Schrift anhand von Bild- und
Archivmaterial auf ihre Stichhaltigkeit und ihren Wahrheitsgehalt
hin uberpruft. So wird am Beispiel eines unterfrankischen Dorfes
erkennbar, wie nationalsozialistisches Gedankengut in kurzer Zeit
alle Bereiche des Lebens erfasst hat und auch die Dorfgemeinschaft
gepragt hat. Einzelne Ereignisse wie der sog. "Synagogensturm"
1938, eine Heldengedenkfeier 1943, Ankunft und Abschied einer
Zwangsarbeiterin 1942 und 1945, gefahrliche Auseinandersetzungen
zwischen den Dorfbewohnern bei Kriegsende, sind dabei Meilensteine
dieser kindlichen Erinnerung an das Leben in diesem Dorf."
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