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Eine Klassenfahrt nach Rom. Sie fuhrt zwei Lehrer zusammen, die
vorher kaum miteinander zu tun hatten. Den alteren Klaus Beck und
den jungeren Jens Bug.Wahrend sich der jungere in eine Schulerin
unglucklich verliebt, befindet sich der altere in einer schweren
Identitatskrise. Ihn qualen Versaumnisgefuhle, er verliert jeden
Halt und gibt sich immer haufiger dem Alkohol hin. Im Laufe der
Reise wird am Verhalten der Schuler deutlich, wie sehr die Lust auf
Spass und Konsum das Interesse am Erbe der romischen Antike
verdrangt hat
Satura (aus dem Lateinischen) bezeichnet eine mit verschiedenen Fr
chten gef llte, der G ttin Ceres als Dankopfer dargebrachte Sch
ssel. R mische Dichter haben das Allerlei der Sch ssel in
bertragener Bedeutung auf eine Vielfalt von Themen bezogen. Ihre
Texte umfassen ein Spektrum, welches von philosophischen
Reflexionen ber Gesellschaftskritik bis zur Verspottung
menschlicher Schw chen reicht. J rgen Reimer setzt in seinem Buch
diese Tradition fort.
Der Narziss-Mythos in einer modernen Version. Das gesellschaftliche
Leben ist ihm zuwider. Eine durchtechnisierte Welt, in der Menschen
von Apparaten abhangig sind, scheint ihm sinnentleert. Julia, eine
ehemalige Freundin, die sein einziger Halt war, sagt einmal: Du
bist immer nur mit dir selbst beschaftigt. Ich spure, dass du mich
lieben mochtest, aber du kannst es nicht." Aussteiger Frank
Weniger, die Hauptfigur des Romans, leidet an der Zeit, in der er
leben muss. Im Ruckzug auf sich selbst sieht er den einzigen Ausw
Jede Kritik empfand ich als Kr nkung, weil mein Selbstwertgef hl
schwach ausgepr gt ist. Einen Ausweg aus der Misere bot die
Gestaltung eigener Probleme. In meinem Fall: das Schreiben. Die
Wunde wird dem K nstler zum Anlass, ob zum Schreiben, zum Malen
oder Komponieren. Er leidet an sich selbst, seinem Verh ltnis zu
den Mitmenschen. Seine Schw che wird zu einer geistigen St rke
umfunktioniert.J rgen Reimer
Anlass meines Berichtes uber unseren schulischen Alltag ist die
Tatsache, dass mein Kollege Robert Wilnius seit zwei Jahren
vermisst wird. Am Ende der Sommerferien blieb er unauffindbar. Er
kehrte nicht in unsere Schule zuruck und hinterliess keine
Nachricht uber sein Verblei
Der Lehrer Robert Wilnius versucht, sich in den Ferien seiner
spaten Kindheit zu erinnern und die Ereignisse, die ihm zum
traumatischen Erlebnis wurden, schreibend zu verarbeiten. Der
Alltag der Menschen wahrend der Endphase des Zweiten Weltkrieges,
die Luftangriffe auf eine ungeschutzte Zivilbevolkerung und der
brutale Terror der NS-Diktatur bilden Kernstucke seiner Erzahlung.
Ein Gymnasium feiert sein 100jahriges Bestehen. An einem "Tag der
offenen Tur" begegnen sich Schulleiter, Pensionare, Abiturienten,
Eltern, noch aktive Lehrer und Schuler. Ein Nebeneinander von Jung
und Alt, von Stille und Larm, von Zartlichkeit und Brutalitat.
Ehemalige philosophieren uber das Leben und seine Verganglichkeit,
die Liebe und die Zukunft der Menschheit. In schnell wechselnden
Bildern und Gesprachen zeigen sich im Brennspiegel eines Tages die
Probleme von Menschen in unserer modernen Gesellschaft.
Und morgen wurde er weiterreisen. Wohin? Irgendwohin. Wenn er ein
Ziel vor Augen hatte, dann doch nur, um uberhaupt unterwegs zu
sein.
Die Stifterstube - ein Weinlokal. In ihm treffen sich Menschen
jeden Alters mit ihren Sorgen und Komplexen. Auch Entwurzelte,
Alkoholabh ngige, psychisch Gest rte und ungl cklich Liebende
finden sich hier auf der Suche nach einer neuen Lebensperspektive.
Neben optimistisch gestimmten Rentnern und fr hlichen Studenten bev
lkern Personen die Szene, die durch Scheidung und Arbeitslosigkeit
ins Abseits geraten sind. Ein Beispiel hierf r ist die Figur des
gescheiterten Werbefachmannes Peter K nig. Gemeinsam ist fast allen
Weintrinkern das Bed rfnis, Bekenntnisse abzulegen.Die skizzenhaft
hingeworfenen Szenen offenbaren allt gliche Leiden und Freuden,
aber auch das Abgr ndige der menschlichen Existenz. Sie f gen sich
wie Mosaiksteine zu einem Bild simultaner Lebenssituationen, die
exemplarische Bedeutung f r unsere Zeit gewinnen.
Engelfried Leiser ist ein Mensch, der mit sich ringt und standig
nach dem Sinn seines Lebens fragen muss. Eine Unruhe zwingt ihn,
sich kreativ zu betatigen: einmal als Maler, dann wieder als
Schriftsteller - immer von dem Wunsch erfullt, sich einen inneren
Erfolg zu verschaffen, der sein Selbstwertgefuhl starken konnte.
Engelfried Leiser fuhlt sich als Fremdling in einer Zeit, die durch
kommerzielles Denken gepragt ist. Seine stille Rebellion aussert
sich in der Verweigerung gegenuber einer Umwelt, die er verachtet.
Sein Verhalten treibt ihn in die Isolation. Schliesslich zerbricht
auch die Ehe mit seiner Frau Birgit. Der Zufall legt den Menschen
Hindernisse in den Weg, die das Leben sinnlos, duster oder komisch
erscheinen lassen. Dagegen versucht sich der Autor in seinen
Romanen mit Ironie und Humor zu behaupt
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