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Seit Menschen uberhaupt Bilder herstellen, gehort auch ihre Arbeit
zu den Bildmotiven. Diese Bilder konnen in besonders herausragender
Weise Auskunft geben uber kulturelle und politische
Arbeitsauffassungen sowie uber Konflikte und Diskurse. Der Band
verschafft einen Einblick in die Bildproduktionen uber einen
Zeitraum vom Mittelalter bis heute vor allem in Europa (ein Kapitel
befasst sich mit den USA). Nach Themenfeldern gegliedert werden
jeweils einschlagige Beispiele aus einem Fundus von insgesamt
30.000 erfassten Bildwerken vorgestellt. Das Buch ist keine
spezialwissenschaftliche Untersuchung, sondern richtet sich an
einen weiten Kreis von Adressaten: an ikonografisch interessierte
Kunstwissenschaftler, an kultur-, arbeits- und
industriegeschichtlich Arbeitende, an Soziologen und nicht zuletzt
auch an das nicht-wissenschaftliche Publikum, an das diese Bilder
ja durchweg gerichtet waren. Nach gut 70 Jahren liegt hier der
erste Band vor, der in einer solchen umfassenden Weise das Thema
angeht und in dieser Fulle Bildmaterial zu Anschauung bringt. Er
enthalt zudem eine Ubersicht uber wichtige Ausstellungen seit 1912,
differenzierte Literaturhinweise sowie ein detailliertes
Abbildungsverzeichnis, das auch als Kunstlerindex zu verwenden
ist.
Der Band bietet eine Einfuhrung in die Genese und Entfaltung moderner Organisation von der fruhen Neuzeit bis zur Gegenwart. Organisation wird dabei als ein historisch spezifisches Verhaltnis und als ein strategisches Element fur die Konstitution, Etablierung und Reproduktion asymmetrischer gesellschaftlicher Strukturen begriffen. Die Autoren tragen damit dazu bei, die erheblichen historischen Lucken in der organisationswissenschaftlichen Literatur zu schliessen; sie streben daruber hinaus eine organisationssoziologische Erweiterung der Gesellschaftstheorie an. Das Buch richtet sich an Studierende und Lehrende der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Es ist fur den Einsatz in Lehrveranstaltungen ebenso geeignet wie zum Selbststudium.
Der Band versammelt Autorinnen und Autoren, die jeweils einen Uberblick uber ein theoretisches Paradigma geben und dabei ihren eigenen Ansatz zur Diskussion stellen. Den Beitragen sind teils kritische, teils sympathetische Kommentare beigestellt. Vertreten sind institutionenokonomische, evolutionstheoretische, neo-institutionalistische, polit-okonomische, handlungs-, system- und strukturationstheoretische Ansatze ebenso wie symbolische und kognitive Theorien. Auch die Nachbardisziplinen der Betriebswirtschaftslehre, Psychologie und Industriesoziologie kommen zu Wort.
"Die Organisation der Welt" - so lautet der Titel einer 1909 in Leipzig erschienenen Schrift von Walther Schucking, in der die Utopie der vernunftigen Organisierbarkeit der Welt, hier im Sinne des Weltfriedens, programmatisch artikuliert wird. Organisierbarkeit lasst sich als tragende Ideologie der Moderne entziffern, die sich wie die Marktideologie teils als wohlmeinende Utopie, teils aber als Verdunkelung von Herrschaftsstrukturen in die Denk- und Praxisformen eingegraben hat. Die in diesem Band gesammelten Artikel sollen einen Beitrag zur kritischen Analyse sowohl des Topos als auch der Praxisform der Organisation als moderne Form der Herrschaft leisten. "Organisation" ist namlich kein verallgemeinerungsfahiger Modus konsensueller Handlungskoordination, sondern ein Modus der Regulation extroverser Zugriffsweisen auf menschliche Ko-Operation. Vermittels Organisation wird so die Welt zerteilt in diejenigen, die zugreifen, und in diejenigen, auf die zugegriffen wird."
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