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keep the quality of these images, so they represent accurately the
original artefact. Although occasionally there may be certain
imperfections with these old texts, we feel they deserve to be made
available for future generations to enjoy.
Fuhrende Spezialisten geben den aktuellen Stand der Forschung,
Entwicklung und klinischen Anwendung der polymeren und keramischen
biodegradablen Implantatmaterialien fur den Einsatz in der
Unfallchirurgie, Orthopadie und Kiefer- und Gesichtschirurgie
wieder. Fur die wichtigsten heute eingesetzten Materialien werden
neue Erkenntnisse zu In-vitro- und In-vivo-Biokompatibilitat,
Degradationscharakteristik, Bearbeitungsverfahren,
Implantatfunktionsprufungen und klinischen Anwendungen dargestellt.
Die neuesten Erkenntnisse von Unfallchirurgen, Orthopaden,
Neurochirurgen, Chirurgen und Biomechanikern zur operativen
Therapie des traumatischen und degenerativen Bandscheibenschadens
sind in diesem Buch von Experten zusammengestellt. Als Grundlage
wird der Stand der Forschung zur Pathomorphologie, Biomechanik,
Diagnostik und Begutachtung des Bandscheibenschadens beschrieben.
Der Schwerpunkt der Beitrage liegt in der Darstellung verschiedener
Therapiekonzepte, einschliesslich minimalinvasiver und
computerunterstutzter Operationstechniken und in den Erfahrungen
mit kunstlichen Bandscheiben. Erganzt werden die Fachbeitrage durch
zusammenfassende Pro- und Contra-Beitrage zur Frage, ob eine
verletzte oder degenerierte Bandscheibe fusioniert werden sollte
oder nicht.
Die Anzahl der chronischen Kniegelenksinstabilitiiten durch
Kniebandver letzungen nimmt stetig zu. In den letzten 3 lahrzehnten
wurde eine nahezu uniibersehbare Anzahl verschiedener chirurgischer
Verfahren zur Stabilisierung des Kniegelenks angegeben. Nachdem die
intra- und extraartikuliiren Bandplastiken mit au togenen
Ersatzmaterialien nicht die erhoffen Ergebnisse erbracht hatten,
wurden groBe Hoffnungen in den kiinstlichen Bandersatz gesetzt.
Leider konnten auch mit den Bandprothesen aus Polymeren, Kohlen
stoffasern und allogenen Materialien auf Dauer nicht die
erwiinschten Re sultate erzielt werden. In den letzten lahren hat
man deshalb vermehrt versucht, die Insuffizi enz der autogenen
Ersatzplastiken durch eine temporiire oder dauerhafte Verstiirkung
mit einem Implantat zu vermeiden (Augmentation). Die Erfahrung der
letzten lahrzehnte hat jedoch gezeigt, daB trotz neuer Kenntnisse
und Operationsverfahren die wissenschaftlichen Grundlagen des
Verhaltens von Sehnentransplantaten und Bandprothesen nicht
ausreichend bekannt sind. Aus diesem Grund haben sich die fuhrenden
deutschen Arbeitsgruppen auf dem Gebiet des Bandersatzes zu einem
Workshop auf der Reisensburg zusammengefunden, urn vor allem ihre
experimentellen Ergebnisse darzu stellen und zu diskutieren. Alle
wichtigen Verfahren zur Kniegelenkstabili sierung wie frische
Bandniihte, autogene und allogene Bandplastiken, Bandprothesen und
Augmentationstechniken wurden dargestellt und disku tiert. Die
Beitriige der Autoren bieten damit einen sehr guten Uberblick iiber
den derzeitigen Stand der Forschung zu den wissenschaftlichen
Grundlagen des Bandersatzes. Dariiber hinaus geben die im Buch
beschriebenen Zusammenfassungen der Diskussionen Empfehlungen fur
die Therapie, zukiinftige Forschungs ziele, Standardisierung von
Materialpriifkriterien fur alloplastischen Band ersatz und fur
Kriterien zur Effektivitiitspriifung von Bandersatzopera tionen."
Die Verletzungen des Kniebandapparates haben in den letzten Jahren
stetig zugenornrnen. Parallel dazu hat sich unser Wissen zur
speziellen Anatomie dieses Gelenkes, Pathophysio- logie, Diagnostik
und Therapie der Traumafolgen wesentlich erweitert. Weltweit ist
man sich heute einig, daB eine Bandverletzung mit Instabilitat eine
anatomische Rekonstruk- tion verlangt. Durch dieses Vorgehen kann
in frischen Fallen eine Erfolgsquote von urn 90% erreicht werden.
Weit vorsichtiger ist die Prognose bei der chronischen Instabilitat
zu stellen. Die iiberaus zahlreichen operationstechnischen
Verfahren, die im Verlaufe der Jahre durch die Literatur gegangen
sind, verraten eine gewisse Unsicherheit und Unzufriedenheit mit
dem jeweils Erreichten. Wir selbst hatten mit ortsstandigem
Bandersatz recht giinstige Friihergebnisse, muBten aber bei
Spatkontrollen, wie viele andere, wieder eine groBere Zahl von
Sekundar- instabilitaten - wohl durch zunehmende Dehnung der
Strukturen - feststellen. Seit iiber 8 Jahren beschaftigen wir uns
deshalb in engem Kontakt mit Zentren in England (Jenkins),
Frankreich (Lemaire), Siidafrika (Strover) und den USA (Alexander,
Weiss) mit dem Bandersatz durch Kohlenstoffasern. Dieses Material
besitzt hervorragende biomechanische Eigenschaften und eine auBer-
ordentlich hohe Biokompatibilitat, leider aber auch eine hohe
Fragilitat bei Kriimmungiiber einen kleinen Radius. Die
Beschichtung der Bander, ihre Einscheidung bei intraarticularer
Anwendung und operationstechnische Besonderheiten vermogen die
Rupturgefahr signi- fikant zu senken. Wir sind weit davon entfernt,
die Kohlenstoffaserbander als das heute einzig "wahre" Material zu
empfehlen, werden aber durch die festgestellten Dauerergebnisse
ermutigt, auf diesem Gebiete weiterzufahren.
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