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Im ersten Teil des Buches werden Entwicklung, Aufbau und Systematik
der Interferone sowie ihre Stellung innerhalb des
Zytokin-Netzwerkes dargestellt. Weiterhin werden durch Interferone
stimulierbare zytoplasmatische und nukleare Veranderungen
beschrieben. Der zweite Teil beschaftigt sich mit der klinischen
Anwendung von Interferonen. Bei den wichtigsten malignen und
benignen Krankheitsbildern werden die bisherigen Ergebnisse der
Interferongabe dargestellt - auch in Kombination mit anderen
systemischen und lokalen Behandlungsmassnahmen - und mit
herkommlichen Behandlungsmethoden verglichen. Ziel des vorliegenden
Buches ist es, moglichst umfassend und klar uber Aufbau und
Systematik des Interferonsystems sowie uber seine bisherige
klinische Bedeutung zu informieren.
H: SACK Lungentumoren sind die haufigste Krebstodesursache bei
Mannern tiber 35 Jahren, die epidemiologischen Daten der letzten
Jahre lassen erkennen, daB dies bald auch auf Frauen zutreffen
wird. Zum Zeitpunkt der Diagnose hat das Bronchialkarzinom bei 70%
der Patienten bereits Metastasen abgesiedelt, bei 22% in die
regionalen Lymphknoten und bei 48% hamatogen. Das erkHirt, warum
viele Patienten innerhalb des ersten Jahres nach Diagnosestellung
versterben. Aber auch bei den Kranken mit einer klinisch
lokalisierten Erkran- kung (17%) ist eine Oberlebenserwartun von 5
Jahren eher die Ausnahme als die Regel. Viele Hoffnungen wurden bei
diesen Gegebenheiten auf die Friihdiagnose ge- setzt, urn den Tumor
im loko-regional begrenzten Stadium der Operation zu- fUhren zu
konnen, die fast allein als kurative BehandlungsmaBnahme anzuse-
hen ist. Die Friihdiagnostik hat jedoch die in sie gesetzten
Erwartungen nicht erftillen konnen. Feldstudien in den USA und der
DDR haben eine Verbesse- rung der Oberlebensraten nicht erreichen
konnen. Die Moglichkeiten der Friihdiagnose sind weiterhin
beschrankt, Vorsorgeuntersuchungen fUr die Ge- samtbevolken, mg
sind deshalb nicht empfehlenswert. Die folgenden Beitrage namhafter
Forscher und Kliniker sollen den Stand des heute Moglichen in der
Behandlung von Kranken mit Lungenkrebs diskutieren und Wege zur
Verbesserung der Ergebnisse aufzeigen. Auch von den in kurati- ver
Absicht radikal Operierten leben nach 5 Jahren nur rund 30%, nach
10 Jah- ren 15%. Die Operationsletalitat betragt je nach der GroBe
des Eingriffs 4-11 %.
Bronchialkarzinome stellen in den westlichen Industrienationen die
haufigste Malignomform des Mannes dar und werden auch bei Frauen
zunehmend oefters beobachtet. Wahrend die Therapiebemuhungen zu-
nachst auf die lokalen chirurgischen und radiologischen Massnahmen
beschrankt bleiben mussten, gewann seit Ende der 60iger Jahre die
Chemotherapie bei den kleinzelligen, spater in geringerem Masse
auch bei den nichtkleinzelligen Bronchialkarzinomen an Bedeutung.
Dabei wurden zahlreiche, zum Teil auch divergierende Ergebnisse
erhoben, die einen intensiven Meinungs-und Erfahrungsaustausch
sinnvoll erschei- nen liessen. Dazu trafen sich im September 1984
onkologisch tatige AErzte aus Deutschland und dem deutschsprachigen
Ausland in Frankfurt. Nach Grundsatzreferaten zur Bestimmung der
Therapiesituation bei klein- zelligen und nichtkleinzelligen
Bronchialkarzinomen blieb genugend Zeit fur Beitrage zu
Einzelaspekten sowie zu einer ausgedehnten Dis- kussion. Neue
Therapieansatze konnten aufgezeigt und Kooperationen aktiviert
werden. Zum Gelingen der Tagung trug besonders das Engage- ment der
Teilnehmer, aber auch die hervorragende Organisation von Herrn D.
Preding (Eli Lilly GmbH, Deutschland) bei. Es bleibt bei dem
zunehmenden und fur den einzelnen kaum noch uberschaubaren
Informationsangebot zu hoffen, dass dieser intensive und
informative Meinungsaustausch in den geplanten regelmassigen
Abstanden wiederholt werden kann. April 1985 N. NIEDERLE S.SEEBER
Inhaltsverzeichnis Ergebnisse und Moeglichkeiten der Behandlung
beim kleinzelligen Bronchialkarzinom N. NIEDERLE (Mit 7
Abbildungen). . . . . . . . . . .. . . 1 Strahlentherapeutische
Aspekte beim kleinzelligen Bronchus-Carcinom H.-P. HEILMANN . . . .
. . . . . . . . . . . . . 35 . . . . Die Rolle der Strahlentherapie
in der Behandlung des kleinzelligen Bronchialkarzinoms W. ALBERTI .
. . . . . . . . . . . . . . . .. . . . 37 .
Dieses Buch reflektiert einen Teil der in den letzten Jahren an der
Inneren Universitatsklinik und Poliklinik (Tumorfor- schung) des
Westdeutschen Tumorzentrums Essen geleisteten wissenschaftlichen
Arbeit. Wir glauben, daB es dem praktisch tatigen Hamato-Onkologen
sowohl wertvolle Informationen vermitteln als auch Anregungen fUr
die eigene Tatigkeit ge- benkann. FUr die gute Zusammenarbeit bei
der Erstellung dieses Buches danken wir allen Autoren; fUr die
redaktionelle Hilfe den Herren Dr. N. Niederle und Prof. Dr. S.
Seeber aus der Essener Klinik sowie Herrn Dr. J. Wieczorek yom
Springer- Verlag. Eli Lilly GmbH, Bad Homburg, Marz 1983
Deutschland Inhalt R. Becher, A. A. Sandberg, Entwicklungen,
Befunde und Perspektiven in der Zytogenetik solider Tumoren I N.
Firusian, Ergebnisse der 32 P-Therapie maligner Erglisse basierend
auf dem Krankenkollektiv der Essener Tumorklinik in der Zeit
1974-1982 II K. Hofiken, Immunologische Aspekte maligner
Erkrankungen: Die immunpathologische und kli- sche Bedeutung von
Antigen-Antikorperkomplexen 25 C. R. Meier, Maligne
Non-Hodgkin-Lymphome: Erscheinungsformen und Behandlung . . . . 35
H. von Melchner, K. Hofiken, Hamatopoetische Re- generation nach
allogener Knochenmarktransplanta- tion: Der EinfluB von
Graft-versus-Host und Host-versus-Graft Reaktionen . . . . . . . .
. 59 N. Niederle, W. Krischke, S. Seeber, Kleinzelliges
Bronchialkarzinom - Moglichkeiten und Ergebnisse der Behandlung im
Tumorrezidiv . . . . . . . . 69 M. R. Nowrousian, G. Kubaschinski,
D. K. Hossfeld, U. W. Schaefer, Behandlungsergebnisse der akuten
myeloischen Leukamie beim Erwachsenen . . . . 81 S. Ohl, B.
Streppel, Charakterisierung von pulmonalen Makrophagen (PM) in
einem in vivo System. Zy- poetische Aktivitat und regulatorische
Mechanismen 91 R.
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