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In his essay Das neue Denken (1925), Franz Rosenzweig warns against
the "danger of understanding the new thinking in the sense, or
rather the nonsense, of ‘irrational’ tendencies such as, for
example, the ‘philosophy of life.’ Everyone clever enough to
have steered clear of the jaws of the idealistic Charybdis seems
nowadays to be drawn into the dark whirlpool of this Scylla". The
Homeric metaphor of Scylla and Charybdis provides the general
guidelines Rosenzweig seems to stick to in developing his ‘new
thinking.’ Not only does it avoid the dangers of idealism and
irrationalism charting a third way between them, but it also takes
shape as a combination of philosophy and Jewish thought — a
combination irreducible to each of its terms, and thus representing
a tertium datur beyond them.
Die Musik und das religioese Leben gehoeren in der westeuropaischen
Kultur untrennbar zusammen. In der Musik ereignet sich Bekenntnis
und Erfahrung des Religioesen gleichzeitig. Dieser Sammelband zeigt
die historische, kulturgeschichtliche und die theologische
Dimension dieser Verbindung. Die Beitrage ermoeglichen auch ein
besseres Verstehen des Phanomens, weshalb die Musik, die fur die
Liturgie komponiert wurde, auch ausserhalb ihres ursprunglichen
Rahmens, eine besondere Anziehung darstellt.
1940 spaltete die gescheiterte Promotion des Tubinger
Neutestamentlers Karl Hermann Schelkle (1908-1988) die
Katholisch-Theologische Fakultat der Universitat Tubingen. Die
Aufarbeitung dieses Konfliktes legt nicht nur ein vergessenes
Kapitel Tubinger Fakultatsgeschichte frei, sondern wirft ebenso
einen aufschlussreichen Blick in den Wissenschaftsalltag einer
Universitat im nationalsozialistischen Deutschland und lotet
sensibel die Probleme aus, denen katholische Exegeten auch nach dem
Hoehepunkt des kirchlichen Antimodernismus, der vor allem die
katholische Bibelwissenschaft hart traf, weiterhin ausgesetzt
waren. Die Studie verortet den Konflikt zudem innerhalb der
damaligen theologischen Erneuerungsbewegungen, die angesichts
tiefgreifender kultureller, politischer und religioeser Krisen nach
neuen Antworten suchten.
Der christliche Glaube ist durch grosse kulturelle Vielfalt
gepragt, die auf das Selbstverstandnis der Kirche als "Weltkirche"
einwirkt: Kontextuelle wie interkulturelle Verstehensweisen des
weltweiten Christentums gewinnen angesichts globaler
Erfahrungsraume zunehmend an theologischer Bedeutung. Die einzelnen
Beitrage des Sammelbandes fragen danach, welche Bedeutung regionale
Kulturen, Kontexte und das gewandelte globale Weltverstehen fur das
Christentum besitzen. Europaische wie aussereuropaische Raume
werden dabei in den Blick genommen, um am Beispiel einzelner
Lander, Regionen, Praxen und Personen die jeweiligen Kirchen
kennenzulernen und zu eroertern. Die politischen, kulturellen und
historischen Rahmenbedingen, in denen sich Ortskirchen vorfinden,
werden damit thematisiert.
Das Buch setzt sich mit dem wachsenden Phanomen der, Illegalitat'
von Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus auseinander. Die
Beitrage aus Wissenschaft und Praxis bieten einen Einblick in die
Komplexitat des Phanomens und benennen die Herausforderungen. Seit
Jahren steigt die Zahl von Menschen, die sich unerlaubt auf dem
Gebiet der Europaischen Union aufhalten und die gewohnlich als,
Illegale' bezeichnet werden. Das weltweit wachsende Phanomen der,
Illegalitat' wird in der politischen Diskussion jedoch haufig nur
am Rand behandelt und die Auseinandersetzung mit diesem Phanomen
nicht selten bewusst vermieden, wahrend in der allgemeinen
Offentlichkeit Kriminalisierungen und Stigmatisierungen
vorherrschen. Die Beitrage bieten neben einer historischen
Annaherung nicht nur einen differenzierten Zugang zum
Problemkomplex der, Illegalitat' von Menschen ohne
Aufenthaltsstatus, sondern zeigen auch neue Perspektiven und
Losungsansatze im Umgang mit diesem hochkomplexen Phanomen fur
Politik und Gesellschaft."
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