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Das hier vorgelegte Buch tragt seinen Titel nur dann zu Recht, wenn es die Roentgen diagnostik innerer Krankheiten nach allen Forderungen der klinischen Praxis darstellt. Das bedeutet zweierlei: Dem Roentgenologen soll es helfen, seine Untersuchung jeweils den Fragen des Klinikers anzupassen und mit seiner Diagnose dem komplexen Charakter des klinischen Urteils gerecht zu werden; dem Kliniker soll es helfen, die Moeglichkeiten der Roentgendiagnostik im Einzelfall richtig abzuschatzen und sinnvoll zu nutzer1. Darin ein Maximum zu erreichen, bedeutet Geben und Nehmen fur beide Seiten. Es besteht kein Zweifel daran, dass die klinische Diagnose bestimmter Krankheiten einer Roentgen untersuchung nicht bedarf - ebenso wie die roentgenologische Diagnose gewisser anderer Krankheiten auch ohne subtile Kenntnis des klinischen Bildes zu absoluter Sicherheit gelangen kann. Dazwischen liegt jedoch das Gros aller derjenigen Krankheitszustande, deren diagnostische Klarung auf eine verstandnisvolle Zusammenarbeit angewiesen ist. Dieser zu dienen, ist die Absicht aller Mitarbeiter des Buches. Es ist heute nicht mehr moeglich, dass - wie noch H. AssMANN mit seinem unver gessenen Werk gleichen Titels - ein Einzelner die Roentgendiagnostik und die klinische Praxis in der prinzipiell notwendigen Kongruenz beherrscht. Nicht nur hat die Klinik eine ungeheure Ausweitung ihrer theoretischen, methodischen und praktischen Grund lagen erfahren, sondern es ist auch die Roentgendiagnostik um eine Vielfalt von neuen Untersuchungsmethoden und klinisch wichtigen Erkenntnissen bereichert worden.
Seit K. HITZENBERGERS Buch tiber "Das Zwerchfell im gesunden und kranken Zustand" erschien (1927), sind die normale und pathologische Physiologie des Zwerchfells und die klinische Pathologie der zwerchfelleigenen und -nahen Krankheiten nicht mehr in gleich eingehender Weise zusammenfassend dargestellt worden. In dieser Zeit hat sich eine Ftille neuer Tatsachen und Einsichten angesammelt, die fast ausschlieBlich rontgeno- logischen Untersuchungen zu danken, im Schrifttum aber weit verstreut und fiir den Einzelnen nicht mehr zu tiberblicken sind. So weist allein das Gebiet der Zwerchfell- "brtiche" einige tausend neue Publikationen auf, neben denen kaum weniger Mitteilungen tiber die anderen Zwerchfellalterationen erschienen sind. Sie aIle nach ihrer Bedeutung ftir die Klinik zu sichten und in Verbindung mit den in der Zwischenzeit erarbeiteten Grundztigen der pathologischen Physiologie des Zwerchfells zu bringen, war eine Aufgabe, die gerade einen Rontgenologen ansprechen konnte. Hatte noch H. EpPINGERS Mono- graphie tiber die "Allgemeine und spezielle Pathologie des Zwerchfells" (1911) auf Rontgen- bilder verzichten mtissen und HITZENBERGERS Buch den klinischen Untersuchungs- methoden einen recht groBen Raum belassen, so erscheint es heute selbstverstandlich, eine klinisch brauchbareDarstellung derZwerchfellpathologie auf den Ergebnissen der Rontgen- untersuchung aufzubauen und sich dabei der Fortschritte zu bedienen, die insbesondere durch die rontgenkymographische Methode unterdes erzielt worden sind. Der Plan zu vorliegendem Buch entstand zu der Zeit, als ich in meiner kriegschirurgi- schen Rontgenologenarbeit eine Reihe von Zwerchfellverletzungen untersuchen konnte. Dieses Material wurde wesentlich erweitert und reichlich vervielfacht durch eine lang- jahrige Tatigkeit an der Medizinischen Klinik (Prof. Dr. P.
Nachdem bereits zwei Teile des Bandes uber die Roentgendiagnostik des Herzens und der Gefasse (Bd. X/3 und X/4) erschienen sind, liegt nunmehr - als vorletzter Teilban- auch Band X/l vor. In ihm sind zunachst die verschiedenen roentgendiagnostischen Untersuchungs- und speziellen Darstellungsmethoden beschrieben. Die Nativuntersuchung, zweckmassigerweise erganzt durch eine Kontrastmitteldar- stellung der Speiseroehre, ist auch heute im Zeitalter der Angiographie noch die Grundlage jeder Herzdiagnostik. Herzfernaufnahmen setzen zu ihrer Auswertung die Kenntnis der normalen Herz- und Aortenmasse voraus. Zu den Methoden der Nativdarstellung gehoert auch die Roentgenkymographie, nament- lich die Flachen- und Elektrokymographie, deren diagnostische Moeglichkeiten oft unter- schatzt werden. Gelegentlich kann auch die SchichtdarsteUung diagnostisch wichtige Aufschlusse geben, vor allem in Kombination mit einem Pneumomediastinum. Besondere Bedeutung haben in den letzten 20 Jahren die Herzkatheteruntersuchung sowie die verschiedenen Methoden der Kontrastmitteldarstellung des Herzens und der grossen Gefasse, namentlich fur die Diagnostik angeborener und erworbener Fehler. Speziell der Kontrastmitteldarstellung musste ein verhaltnismassig umfangreiches Kapitel gewid- met werden, weil darin die wichtigen Fragen der Kontrastmittelvertraglichkeit usw. mit- besprochen werden mussten. Ein weiterer Hauptclobschnitt behandelt Herzfunktion und Hamodynamik unter physiologischen, pathophysiologischen sowie roentgenologischen Aspekten. Dabei wird besonders auf die Grenzen der radiologischen Aussagemoeglichkeiten bei Umformungen des Herzens bzw. einzelner Herzabschnitte durch Hypertrophie oder Dilatation eingegangen. In Zusammenhang damit stehen spezielle Probleme des Sportherzens, die im letzten Hauptabschnitt behandelt werden. Allen Autoren sei fur ihre grosse Muhe, aber auch fur die Geduld, die sie bis zum Erscheinen dieses Bandes aufgebracht haben, herzlich gedankt.
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