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Eine moderne und aktuelle Darstellung der pathologischen Anatomie
der Plazenta und des Abortes fehlte bisher in der deutschsprachigen
Literatur. V. Becker hat seit 25 Jahren etwa 18.000 Plazenten
histologisch untersucht und die "Prinzipien der Pathologie" im
Lebensgang der Plazenta erarbeitet. Der Autor liefert die Elemente
der histopathologischen Plazenta-Diagnostik. Dabei spielen die
Veranderungen der Gefasse sogenannter Stammzotten, z.B. bei
einfacher Hyperemesis, bei Diabetes, bei Toxoplasmose der Mutter
eine entscheidende Rolle. Gefassveranderungen zeitigen bestimmte
Formen einer plazentaren Insuffizienz. G. Rockelein hat die
Typologie der Aborte aus den verschiedensten ursachlichen
Bedingungen mit moderner Technik erfasst und dadurch die fur den
praktisch-diagnostisch arbeitenden Pathologen unerlassliche
Sicherheit gegeben. Der Band ist ein hervorragendes Nachschlagewerk
fur jeden Pathologen und Gynakologen bei der Diagnostik der
Storungen der menschlichen Plazenta und der Diagnostik der
Abortursachen."
Anlasslich des 80. Geburtstages des Pathologen Wilhelm Doerr
veranstaltete die Kommission Theoretische Pathologie der
Heidelberger Akademie der Wissenschaften ein Symposium uber das
Wesen der Krankheit. Theoretische und klinische Mediziner,
Physiologen, Biochemiker und Pathologen sowie Philosophen und
Juristen haben sich geaussert. Jede Zeit hat ihren eigenen
Krankheitsbegriff, jedes "Fach" sieht das Krankheitsgeschehen
anders. Kliniker und Theoretiker sehen das Bild des "Leid-Wesens
Mensch" anders, Philosophen und Juristen geben eine Erganzung der
Zusammenschau. Zugleich zeigt sich Sinn und Ziel der Theoretischen
Pathologie.
Der Begriff der Entropie wird angewandt auf die offenen Systeme der
Biologie. Zugleich wird herausgestellt, wie weit die Entropie auf
die Krankheitslehre, vor allem die Pathogenese menschlischer
Krankheiten }bertragbar ist, welche Rolle die Entropie im Flie
gleichgewicht des menschlichen Organismus spielt.
Anlasslich des 90. Geburtstages von Hans Schaefer veranstaltete die
Kommission fur Theoretische Pathologie der Heidelberger Akademie
der Wissenschaften ein Symposium uber die Medizin im Wandel, eine
Thematik, zu der sich der Jubilar in den letzten Jahrzehnten mit
besonderer Emphase geaussert hatte. Seine Schuler, Freunde und
Kollegen nahmen die Wissenschaftliche Festsitzung vom 12. Oktober
1996 zum Anlass, die wichtigsten Schwerpunkte im Lebenswerk von
Hans Schaefer - Physiologie, Soziologie und Gesellschaftskritik -
zu beleuchten und damit ein aussergewohnliches Gelehrtenleben zu
ehren und zu feiern."
Wandel - das ist das Leben Wandelliegt im Wesen des
wissenschaftlichen Fort schrittes. Neu entdeckte Fakten ergeben in
der Wissenschaft den Wandel, so daB sowohl das Ergebnis als auch
das zu beackernde Feld sich standig wandeln. Wieviel (alles ) ist
anders geworden Jedes neue Ergebnis einer Untersuchung ftihrt zu
einem Wandel der Auffas sung, des Untersuchungsansatzes, fUhrt zu
einer Anderung des Experimentes. So bringt jedes wissenschaftliche
Journal - sozusagen jeden Tag - den Akzent eines Wandels der
eigenen wissenschaftlichen Arbeit. Jede neue Methode fUhrt zu ei
nem Wandel, vielleicht zu einem neuen Gebiet, das durch
"gewohnliche Wissen schaft," durch "Normalwissenschaft" (Th. S.
Kuhn) erfUllt werden muG. Und doch, urn den Wandel zu vollziehen,
bedarf es der Bestandigkeit. Be standigkeit in doppeltem Sinne: Der
Forscher, der einen gewissen Sachverhalt ausarbeitet, muB eine
Bestandigkeit des eigenen Forschens zeigen, wenn er zum Ziele
kommen will. Auch bei der Sache, bei dem zu behandelnden
Gegenstand, muB man mit der Bestandigkeit des Ausgangspunktes
rechnen konnen. Nur das Bestehende, das Gefestigte kann abgewandelt
werden, kann als Basis eines Neuen dienen. Bestandigkeit ist etwas
anderes als Stetigkeit. Stetig kann und muB der Wis senschaftler
auch sein, stetig in seinem Fleill, seinem Eifer - und in seiner Be
standigkeit, ein "rocher de bronce" im Wandel. Die Bestandigkeit
ist mehr einem Ziel, die Stetigkeit einem Menschen zugeordnet.
Bestandigkeit bedeutet das ver ntinftige Festhalten an einem Ziel.
Die Bestandigkeit in dieser Zielansprache braucht immer neue Wege
mit Phantasie, die der Gefahr der Phantasiererei ent geht."
Unter der Einwirkung der Naturwissenschaften hat die Medizin am
Anfang des 19. Jahrhunderts eine kopernikanische Wende" vollzogen.
Dies geschah unter wesentlichem Einfluss des Berliner Arztes und
Politikers Rudolf Virchow. Der naturwissenschaftliche
Krankheitsbegriff wurde mit der Lehre von den Krankheiten, der
Pathologie erarbeitet. Die weitere Entwicklung der Medizin konnte
mit der Bakteriologie, Immunologie - uber die organbezogenen
klinischen Disziplinen - bis zur Psychosomatik auf dieser Basis
aufbauen."
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