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Erfolgreiches Waschen in Maschinen fUr Gr013leistungen erfordert
Sondererfahrungen und technische Kenntnisse. Bescheid in der Hand
wascherei zu wissen, kann nicht genugen, Waschfrauenweisheit
fruherer . Jahrzehnte reicht nicht mehr aus. Es muB sich die
Einsicht durchsetzen, daB die Maschinenwascherei mehr und mehr eine
eigene Technik zu entwickeln hat und daB der Maschinenwascher neben
seiner Praxis ein gewisses Verstandnis fur die in Betracht
kommenden chemischen V or gange besitzen solite. Selbst die kleine
Trommelwascherei muB sich die Ergebnisse chemischer und technischer
Untersuchungen zunutze machen, wenn sie erfolgreich im Wettbewerb
mit der Handarbeit sein will. Die gewerbliche GroBwascherei hat um
so mehr bemuht zu sein mit den technischenN euerungen Schritt zu
halten, um denAnforderungen eines groBen Kundenkreises zu
entsprechen. Krankenha us-, Hotel u. dgl. Was chereien sind nicht
zuletzt verpflichtet darauf zu sehen, daB ihre Waschereien gut
arbeiten, wenn sie die in den Waschevorraten an gelegten groBen
Werte nicht vorzeitig vermindert wissen wollen. Es bedeutet
Verwendung zwar billiger und entsprechend minderwertiger
Seifenpulver keine Ersparnis, weit wichtiger wird sein, ob ein
Wasche stuck 60 bis 80 oder etwa 150 und 200 mal bis zum
Verschleill zu was chen ist. Eine genugende Schulung im Arbeiten
mit Maschinen und Ver standnis fur waschereichemische Vorgange
entscheiden hierbei uber den Erfolg in erster Linie. Die deutsche
Literatur uber Maschinenwascherei ist gering. Dem Verlangen weiter
Kreise, sich uber die Technik und die Chemie des Waschens zu
unterrichten, will dieses Buch nachkommen."
Die seit dem Erscheinen der zweiten Auflage 1922 zu berucksichtigen
den zahlreichen Veroffentlichungen und Neuerungen, sowie
mannigfache eigene Arbeiten, die mir an der Entwicklung der
Bleichereitechnik be notigten zu einer teiligte Kreise
dankenswerterweise ermoglichten, starken Umgestaltung der
vorliegenden Auflage in allen Teilen. Um den bisherigen Umfang des
Buches einzuhalten, wurden vielfach Kur zungen vorgenommen, altere
und uberholte Veroffentlichungen nach Moglichkeit kurz gefasst;
endlich kam haufig Kleindruck in Anwendung. Wie bei den ersten
Auflagen steht der Chemismus des Bleichens im Vordergrund der
Erorterungen. Das Bestreben blieb darauf gerichtet, eine kritische
Darstellung aller Reaktionen und Verfahren zu bringen. Zahlreiche
Hinweise auf die Originalveroffentlichungen bis zum Herbst 1931
werden ein Nachschlagen erleichtern. Die dritte Auflage stellt
inhaltlich ein neues Hand- und Lehrbuch dar, bei dem die in den
fruheren Auflagen bewahrte Einteilung bei behalten ist. Die neue
Ubersicht uber den Stand der Technik und der Bleichereichernie wird
im Betriebe und bei Untersuchungen mit Vor teil zu Rate gezogen
werden konnen. 83 Abbildungen von Maschinen, Kurvenzeichnungen,
Wiedergaben von Gewebeschaden usw. vervoll standigen die
Ausfuhrungen. Nachdem die zweite Auflage bereits langer vergriffen
war, hat die Julius Springer die Neuausgabe ubernommen.
Verlagsbuchhandlung Fur die gute Ausstattung des Buches ist dem
Verlage zu danken. Sorau, N.-L., Mai 1932. Dr. W.Kind.
Inhaltsverzeichnis. Seite Chemikalien der Bleiehe . 1 Das Wasser
.... 1 Beseitigung der Abwasser 7 Schwefelsaure 14 Salzsaure 15
Essigsaure . . 16 Ameisensaure . 16 Oxalsaure 17 Atznatron 17 Soda
19 Atzkalk . 22 Ammoniak 22 Wasserglas 23 Seifen .. 24
Diastaseprodukte 29 Wasserstoffsuperoxyd ..... . 33 Untersuchung
von Wasserstoffsuperoxyd ."
Der vorliegende Band beginnt mit einer Darstellung des Feinbaues
der Zellulosefaser vom Standpunkt der botanischen Mizellartheorie,
wie man sie Nageli und seinen Schulern verdankt. Der Artikel war
ursprunglich fur den ersten allgemein naturwissenschaftlichen Band
des Handbuches bestimmt. Es hat sich jedoch als zweckmassiger und
dem Stande der Wissenschaft entsprechender erwiesen, die
biologischen Grundlagen weniger allgemein zu behandeln, als dies
zunachst geplant war, dafur aber den speziellen Ausfuhrungen bei
den ein zelnen Fasern mehr Platz zu widmen. Dies war Ursache, dass
der Beitrag des Herrn Geheimen Studienrates Professor Steinbrinck,
der schon vor einer Reihe von Jahren in knapperem Umfang als
Manuskript vorlag und in der jetzigen Form vor drei Jahren (April
1927) abgeschlossen wurde, als Einfuhrung in den Aufbau der
Bastfasern in diesen ersten Teil des Bandes V aufgenommen wurde. In
dem Abschnitt Botanik und Kultur des Flachses hat Herr Dr. Ernst
Schilling den Versuch gemacht, eine Ubersicht uber die vielen sehr
verschiedenen Formen des Leins nach neuen, eigenen Gesichtspunkten
zu geben und damit eine empfindliche Lucke in den bisherigen
Flachslehrbuchern auszufullen. Die daran anschliessende botanische
Beschreibung von Pflanze und Faser folgt vor zugsweise den
technologischen Fragestellungen, desgleichen die Abschnitte uber
Kultur und Zuchtung des Leins, die jedoch dem Rahmen des Buches
entsprechend kurz gehalten werden mussten. In der Darstellung
wurden mancherlei bisher un veroffentlichte Beobachtungen
niedergelegt, die der Verfasser wahrend einer sechzehnjahrigen
Beschaftigung mit der Flachsfaser anstellen konnte. Die
Aufbereitung des Flachses von Herrn Dr."
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
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