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Colonial Advertising & Commodity Racism is the latest volume in
LIT Verlag's series Racism Analysis - Series B: Yearbooks. This
series explores racial discrimination in all its varying
historical, ideological, and cultural patterns. It examines the
invention of race and the dimensions of modern racism, and it
inquires into racism avant la lettre. Racism Analysis brings
together scholars from various disciplines and schools of thought,
with the key aim of contributing to the conceptualization of racism
and to identify the practices of dehumanization that are intrinsic
to it. The contents of Colonial Advertising & Commodity Racism
include: Advertising White Supremacy: Capitalism, Colonialism, and
Commodity Racism * Come and Join the Freedom-Lovers: Race,
Appropriation, and Resistance in Advertising * Buffalo Bill's Wild
West: The Racialization of the Cosmopolitan Imagination * Fun
Without Vulgarity? Commodity Racism and the Promotion of Blackface
Fantasies * From Oecumene to Trademark: The Symbolism of the Moor
in the Occident * Bittersweet Temptations: Race and the Advertising
of Cocoa * The German Alternative: Nationalism and Racism in
Afri-Cola. (Series: Racism Analysis - Series B: Yearbooks - Vol. 4)
Bei dieser „Kleinen (Heimat)Geschichte des Rassismus“ handelt
es sich um das erste Buch überhaupt, das die Entwicklung des
Rassismus gezielt aus deutscher Perspektive beleuchtet. Der
Herausbildung des an Hautfarben orientierten Rassismus wird dabei
ebenso nachgegangen, wie dem Antisemitismus, Antiislamismus,
Antislawismus, Antiziganismus und eugenischem Denken. Erst im
Verlauf des europäischen Kolonialismus entstanden Formen der
Herabminderung, die mit bestimmten Hautfarben verknüpft waren. Sie
mündeten schließlich in die von der Aufklärung entwickelte
Rassentheorie, wobei deutsche Denker eine bedeutende Rolle
spielten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Rassedenken durch
antikoloniale Bewegungen, Bürgerrechtskämpfe und schließlich
durch Vernetzungen im Rahmen der Globalisierung zwar diskreditiert,
die Entwicklung des Antisemitismus, der als Fremdenfeindlichkeit
bezeichnete Rassismus gegen Migranten und schließlich der
Antiislamismus zeigen jedoch, dass damit der Rassismus nicht am
Ende ist, sondern sich wieder verstärkt jener kulturellen Elemente
der Diskriminierung bedient, die er schon in seinen Anfängen
benutzt hatte.
Das dritte J ahrbuch fur Sozialokonomie und Gesellschaftstheorie,
das von der Hochschule fur Wirtschaft und Politik herausgegeben
wird, befa t sich mit einem Thema, das die Arbeit der Hochschule
entscheidend pragt, der Studienreform. Der Anspruch dieses
Jahrbuchs reicht uber den der Selbstreflexion der eigenen Arbeit
weit hinaus. In der Bundesrepublik ist die zweite Phase der
Hochschulre- form gerade erst angelaufen. War das
Hochschulrahmengesetz Endpunkt einer wie auch immer zu wertenden
Verwaltungs-und Selbstverwaltungsreform in der deut- schen
Hochschullandschaft, so beginnt jetzt mit der Arbeit der regionalen
und uber- regionalen Studienreformkommissionen die materielle
Reform der Hochschulen, die Neuordnung der Studiengange. Die
Hochschule fur Wirtschaft und Politik bringt als ihren Beitrag zu
dieser Arbeit das Konzept eines wissenschaftlichen Studiengan- ges
fur Berufserfahrene ein, den SozialOkonomischen Studiengang, der
gleichbe- rechtigt neb en den wirtschafts-und
sozialwissenschaftlichen Studiengangen der Uni- versitat stehen
soli, deren Voraussetzung die allgemeine Hochschulreife ist. Dieser
Studiengang soli aber nicht nur an der Hochschule fur Wirtschaft
und Politik verwirklicht, sondern als ein mogliches Modell der
wirtschafts-und sozial- wissenschaftlichen Berufsbildung an allen
Hochschulen der Bundesrepublik ent- wickelt werden. Die
Notwendigkeit, die Ausbildung in den wirtschafts- bzw.
sozialwissenschaft- lichen Fachbereichen der Hochschulen zu
reformieren, ist so gut wie unbestritten. Das ist zum einen bedingt
durch die neuen Voraussetzungen, die der Reform von Studiengangen
durch die Hochschulgesetzgebung in Bund und Landern gesetzt wor-
den sind, andererseits durch die Veranderungen der okonomischen
Rahmenbedin- gungen, unter den en die wirtschafts-und
sozialwissenschaftliche Berufspraxis steht.
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