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Books > Medicine > Clinical & internal medicine > Gastroenterology
Seit der 1. Auflage gab es so wesentliche Neuerungen, vor allem in der Therapie, dass es notwendig war, das Werk fast voellig neu zu konzipieren und zu schreiben. Wie ausserordentlich das Wissen in der Gastroenterologie in den letzten Jahren angewachsen ist, zeigt quantitativ der Umfang des Buches. Eigentlich gibt es jetzt keine 2. Auflage, sondern eine annahernd komplette Neukonzeption. Der Begriff "Chirurgische Gastroenterologie" beinhaltet sowohl die gastroenterologische Chirurgie als auch das notwendige Wissen, um eine adaquate Diagnostik und Entscheidungsfindung bei gastroenterologischen Erkrankungen herbeizufuhren. Das Buch vermittelt nicht nur das moderne Wissen zur Pathophysiologie und Pathogenese gastroenterologischer Erkrankungen, sondern auch die zielstrebige Diagnostik und Indikationsstellung zur gastroenterologischen Chirurgie. Der interessierte Leser kann alle notwendigen Informationen finden, die zum Verstandnis gastroenterologischer Erkrankungen und chirurgischer Entscheidungen notwendig sind - beschrieben von den jeweiligen Kapazitaten. Damit ist das Buch nicht nur fur Chirurgen wertvoll, sondern auch fur Gastroenterologen und Internisten, die sich uber die chirurgischen Moeglichkeiten bei Erkrankungen des Verdauungstrakts informieren moechten. Auch Vertreter anderer an der Behandlung gastroenterologischer Erkrankungen beteiligten Disziplinen wie Roentgenologie, Strahlentherapie, Nuklearmedizin, Onkologie etc. finden wesentliche Informationen.
Die Lebensqualitat der an Colitis ulcerosa und Adenomatosis coli (Prakanzerosen des Dickdarms) erkrankten, meist jungen Patienten kann heute durch den gezielten Einsatz der neuen kontinenzerhaltenden Operationstechniken fundamental verbessert werden. Erstmals wird das Verfahren der ileoanalen Pouchtechnik in dieser Monographie detailliert beschrieben. Es wird in den Kontext der exakten Indikationskriterien fur den funktionellen Organersatz (Enddarm-Pouch statt kunstlichem Darmausgang), der moglichen Komplikationen und der besonderen Aufgabe der Nachsorge gestellt. Das ausgezeichnete Abbildungsmaterial setzt einen optischen Akzent und veranschaulicht die Technik. Von Bedeutung auch fur den Pathologen: die auf einmalige Weise zusammengestellten "Pouchhistologie"-Abbildungen. Somit kann der Leser die grossen Erfahrungen des Heidelberger Teams in dieser zeitgemassen Technik optimal fur die eigene Patientenversorgung nutzen. Internisten erhalten grundlegendes Wissen fur die Abstimmung der Behandlung mit dem Chirurgen und der Operateur wichtige Hinweise und Daten fur die Therapieplanung bei seinen Patienten.
Das Thema dieses Buches mag auf den ersten Blick verwundern und die Frage nach seiner Notwendigkeit aufwerfen. Behandelt nichtjeder Arzt chronische Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, der Leber und des Pankreas? Bei genauerer Betrachtung aber bieten viele gastroenterolo gische Erkrankungen schwierige Probleme u. a. in der langfristigen Therapie. Haufig muB eine abgewogene Entscheidung zwischen kon servativer und chirurgischer Therapie getroffen werden. Neue thera peutische Moglichkeiten haben z. B. einen Wandel in der Behandlung der peptischen Lasionen mit sich gebracht. Die Literatur zu diesen Problemen ist oft weit verstreut, der praktisch tatige Arzt aber braucht zusammenfassende und ordnende Darstellungen, urn mit der Entwick lung Schritt halten zu konnen. Arzte und Politiker haben in den letzten lahren ein besonderes Augen merk auf Vor-und Nachsorgeprogramme bei malignen Erkrankungen gerichtet. Dies darf nicht davon ablenken, daB es Kranke gibt, die zwar nicht an Krebs erkrankt sind, aber trotzdem lebenslang und lebens bedrohlich leiden. Diese Patienten haben ebenfalls ein Recht auf die Entwicklung von langfristig angelegten Betreuungsrichtlinien. Die chronischen gastroenterologischen Erkrankungen sind soIche Lei den. Ihre soziookonomische Bedeutung ist nicht zu iiberschatzen. Das Ulkusleiden erfaBt im Laufe des Lebens ca. 10% der Bevolkerung. An Leberzirrhose erkranken v. a. Manner in stetig steigenden Zahlen. Bei den 25-bis 30jahrigen hat die Sterblichkeit an Leberzirrhose von 1961 bis 1975 urn das 13fache zugenommen. An Leberzirrhose sterben jahr lich vor dem 50. Lebensjahr ebensoviele Menschen wie an ischamischen Herzerkrankungen und nur etwas weniger als an bosartigen Tumoren."
Einheitliche Behandlungsrichtlinien fur die chronische Pankreatitis liegen nicht vor. Internist und Chirurg sehen die therapeutischen Moglichkeiten bei dieser Erkrankung von ihrem jeweiligen Stand punkt aus haufig unterschiedlich - nicht zuletzt ist der Grund hierfur die noch nicht eindeutig klare Atiopathogenese und Pathophysiolo gie. Es lag auf der Hand, die verschiedenen Therapiekonzeptionen mit ihren entsprechenden chirurgischen Perspektiven zu analysieren und damit auch das operative, taktisch-technische Vorgehen zu wer ten. Mit diesem Buch ist diese klinische und wissenschaftliche Bilanz gelungen. Der Autor greift dabei den pathophysiologischen bzw. in ternistischen Standpunkt zur chronischen Pankreatitis ebenso wie die technischen Moglichkeiten des Chirurgen auf und gibt eine Synopse der diagnostischen Einschatzung sowie des therapeutischen Vorge hens. Es besteht sicher Einigkeit daruber, daB zwischen Internisten und Chirurgen die Behandlung einer chronis chen Pankreatitis abgespro chen werden sollte. Hierbei geht es nicht allein urn die Frage der Schmerzbehandlung, sondern auch urn das Problem der funktions gerechten und funktionserhaltenden chirurgischen Therapie, da die verbleibenden endokrinen und exokrinen Reserven der Bauchspei cheldruse berucksichtigt und in das therapeutische Kalkul mit einbe zogen werden mUssen. So ist der operative Eingriff nicht als ein Ab schluB nach Scheitern der konservativen Behandlung anzusehen, sondern nur als ein Therapieschritt von allerdings entscheidender Be deutung im Veri auf dieser Erkrankung. Der maximale Eingriff der totalen Exstirpation des Pankreas steHt eine Notlosung dar. Er be deutet den endgultigen Verlust der endokrinen und exokrinen Funk tion mit allen sich daraus ergebenden Problemen."
Dieses Buch befasst sich ausschliesslich mit dem Plattenepithelkarzinom der Speiserohre, die Einzelartikel zahlreicher Autoren werden in 5 Abschnitten zusammengefasst: Anatomie und Pathologie, Klinik und perioperative Massnahmen, chirurgische Strategie und Therapiekonzept, spezielle Techniken - Komplikationen und palliative Therapieformen. Besonderer Wert wird in diesem Buch darauf gelegt, die heute noch sehr unterschiedlichen Therapiestrategien und Konzepte besonders erfahrener Chirurgen auf diesem Gebiet aufzuzeigen und eine Standardtherapieempfehlung zu erarbeiten. Weiterhin werden aber auch Folgeerkrankungen aufgrund von operativen Oesopaguskarzinomen aufgezeigt und diskutiert. Gerade aber wegen der schlechten Prognose dieses Tumorleidens werden operativ - chemotherapeutische und radiologische Massnahmen besprochen und als wirksame Palliation empfohlen."
Ausgew{hlte Beitr{ge zur Therapie des Ulkusschubs und zur Rezidivprophylaxe, ausf}hrliche Fallbeschreibungen und eine stichwortartige Datensammlung machen die 2. Auflage des Ulkuslamanachs wieder zu einem aktuellen Nachschlagewerk im klinischen Alltag.
Aus der Sicht der Neurowissenschaften sind Erkrankungen des autonomen Nervensystems erst in jiingster Zeit ins klinische Blickfeld geriickt. Trotz einer langen Forschungstradition am autonomen Nervensystem die mit Namen wie Cannon, Hess und MacLean verkniipft ist bleiben die Kenntnisse iiber Struk tur und Funktion bei wei tern hinter jenen zuriick, die gerade in den letzten lahren iiber sensomotorische Systeme gewonnen wurden. Die autonome Diabetesneuropathie stellt auBerdem nur einen Sektor aus einer Vielzahl bislang wenig beriicksichtigter metabolischer, toxischer und entziindlicher Storungen am vegeta tiven Nervensystem dar. Diese Form der Neuropathie ist zugleich mit besonders vieWiltigen klinischen Symptomen verbunden. Auch aus der Sicht der Diabetologie wurde die autonome Neu ropathie in Klinik und Forschung bislang nicht ausreichend beriicksichtigt. Dies diirfte einerseits dadurch bedingt sein, daB die klinische Bedeutung der autonomen Neuropathie als Kompli kation des Diabetes mellitus unterschatzt wurde und andererseits methodische Schwierigkeiten bestehen, neuropathische Verande rungen bestimmter Organsysteme friihzeitig zu erfassen. Die Untersuchungsmethoden zum Nachweis vegetativer Storungen stammen dabei nur teilweise aus Neurologie und innerer Medizin, groBenteils aber aus anderen Fachgebieten, wie z. B. der psychophysiologischen Forschung. Es handelt sich somit urn ein Grenzgebiet, das die Integration internistischer, neurologischer und endokrin-metabolischer Aspekte erfordert. Zudem stellt der Diabetes mellitus mit seinen Organkomplikationen wie hier am Beispiel der autonomen Neuropathie gezeigt, auch ein Para digma fUr psychophysische Wechselwirkungen und zugeordnete psychologische Probleme dar, auf die hier ebenfalls erstmals naher eingegangen wird."
Die neu uberarbeitete und erweiterte Rontgenfibel dient dem angehenden Radiologen als Einfuhrung und Hilfestellung in den verschiedenen Disziplinen seines Fachgebiets. Sie informiert schnell und umfassend uber alles, was fur die radiologische Untersuchung wichtig ist: von der Indikation uber Instrumentarium/Apparaturen und deren praktische Anwendung bis hin zur Medikation. Die konventionellen radiologischen Verfahren werden ebenso dargestellt wie Computertomographie, Dopplersonographie, spezifische Techniken in der Neuro-und der Kinderradiologie sowie die Grundprinzipien der minimal-invasiven therapeutischen Verfahren. Dabei halten sich die einzelnen Kapitel eng an den chronologischen Ablauf der jeweiligen Untersuchung; vorangestellt sind ihnen Entscheidungshifen zur Prufung der Indikation (Rontgenverordung ) und die notigen vorbereitenden Massnahmen."
In der Diagnostik und Therapie von Lebertumoren und der portalen Hypertension sind in den Letzten Jahren entscheidene Fortschritte erzielt worden. Weiterentwicklungen auf dem Gebiet der Leberresektion wie auch der Lebertransplantation erfordern eine differenzierte pr{operative Diagnostik und postoperative Nachsorge mittels bildgebender Verfahren. Parallel dazu wurden die therapeutischen Alternativen durch die interventionelle Radiologie auf einen hohen Standard gebracht. Die Wertigkeit der Lebertransplantation und der Leberresektion auf der einenSeite und die Indikationen zum gestuften Einsatz der bildgebenden Diagnostikin der Tumordetektion und Differentialdiagnose auf der anderen Seite werden neben diesen aktuellen Aspekten der interventionellen Radiologie ausf}hrlich besprochen. Ein weiterer Schwerpunkt dieses Buches ist die Diagnostik und konservative wie auch operativen Therapie der portalen Hypertension. Neben der Sklerosierung hat die Shuntchirurgie heute gro e Bedeutung erlangt. Technik und erste Erbgebnisse der perkutanen Shuntverfahren (TIPS) werden mitgeteilt. Das Buch soll als Entscheidungshilfe einer optimalen Diagnostik und Therapie bei Lebertumoren und der portalen Hypertension dienen.
Die ersten sechs Bucher der interdisziplinaren Gastroenterologie waren auf therapeutische Probleme ausgerichtet. In der Therapie zeigt sich letztlich, ob ein interdisziplinarer Dialog mehr als ein blosses Lippen- bekenntnis ist. Ein einheitliches diagnostisches Konzept ist indessen fur eine interdisziplinare Gastroenterologie ebenso wunschenswert wie ein gemeinsames therapeutisches Konzept. Drei Punkte sind besonders hervorzuheben: 1) Diagnostik und Therapie beeinflussen sich gegenseitig: Zum einen gilt unverandert der Satz ohne Diagnose keine gezielte Therapie, zum anderen hat zu gelten, dass die Diagnostik nicht invasiver sein darf als die daraus resultierende Therapie. 2) Diagnostik und Therapie sind im allgemeinen keine im strengen Sinne konsekutiven Ereignisse, sondern laufen im Behandlungspro- gramm parallel und gleichzeitig an. 3) Viele diagnostische Massnahmen haben im Verlauf der letzten Jahre immer mehr therapeutische Aspekte erhalten; ein typisches Beispiel ist die Fiberendoskopie. Umgekehrt ist durch die Entwicklung gezielter therapeutischer Massnahmen auch eine bessere Diagnose ex juvantibus moeglich geworden. Nicht zuletzt diese UEberlegungen haben uns dazu gefuhrt, den vor- liegenden Band uber gastroenterologische Diagnostik in Angriff zu nehmen.
Die Stellung der H2-Rezeptor-Antagonisten ist - mehr als ein Jahrzehnt nach ihrer Einfuhrung in die Therapie saurebedingter Erkrankungen - unangefochten. H2-Blocker sind die am haufigsten eingesetzten Ulkus-Therapeutika und die Substanzgruppe der ersten Wahl in der Behandlung des Erst- und des Rezidivulkus. Im vorliegenden Buch wird der im Titel bezeichnete neue H2-Rezeptor-Antagonist hinsichtlich seiner pharmakologischen, toxikologischen und therapeutischen Eigenschaften ausfuhrlich charakterisiert und im besonderen mit dem bisher am weitesten verbreiteten H2-Rezeptor-Antagonisten Ranitidin verglichen. Alle Befunde zeigen, dass Nizatidin dem Ranitidin gleichwertig ist und damit als therapeutische Alternative gleicher Effizienz in der Behandlung saurebedingter Erkrankungen zur Anwendung gelangen kann. Das Buch vermittelt einen ausgezeichneten und luckenlosen Uberblick uber Pharmakologie, Toxikologie und therapeutische Breite des Nizatidin. Der Leser kann sich daruber hinaus mit den Forschungsarbeiten vertraut machen, die vor Einfuhrung eines neuen Medikamentes notwendig sind. Er erhalt eine ausgezeichnete Einfuhrung in das Prinzip und die therapeutische Breite von H2-Rezeptor-Antagonisten, jener Stoffgruppe, die derzeit das wirksamste Prinzip in der Ulkustherapie darstellt."
Darstellung der pathophysiologischen Grundlagen der wichtis- sten gastroenterologischen Erkrankungen. Kapitel wurden von Grundlagenforschern, Internisten und Chirurgen verfa t.
The clinical application of anorectal manometry was pioneered by pediatric sur- geons. Swenson in 1949 reported that the aganglionic bowel of patients with Hirsch- sprung's disease did not show any propulsive movements. In 1967 Lawson and Nixon and Schnaufer et al. found that the rectosphincteric reflex, which is ob- served in both normal individuals and patients with chronic idiopathic constipa- tion, is absent in patients with Hirschsprung's disease, and suggested anorectal manometry to be useful for the differentiation of Hirschsprung's disease from chronic idiopathic constipation. Studies on the pathophysiology of constipation and incontinence problems have flourished in Japan; the Japanese Research Society for Anorectal Manometry in Childhood was founded in 1975 by Ikeda, Okamoto, Katsumata, and Kasai. The Society has contributed greatly to advances in the clinical application of anorectal manometry. Basic investigations on the function of the anorectum in both normal individuals and patients with constipation or incontinence problems have also been promoted by members of the Society. The technique of anorectal manometry has been refined and standardized. The criteria for manometric diag- nosis of Hirschsprung's disease have been established. And the correlation be- tween postoperative continence in patients with Hirschsprung's disease or ano- rectal malformation and manometric findings has been understood. In this section, works by members of the Society are presented.
Eine signifikante Verbesserung der Heilungs- und UEberlebensraten war in den letzten Jahren bei metastasierten gastrointestinalen Tumoren nicht zu beobachten. Umso wichtiger ist es, die vorhandenen therapeutischen Moeglichkeiten sorgfaltig zu evaluieren und die interdisziplinare Zusammenarbeit weiter zu optimieren. Als ein fur den Patienten hoechst relevantes Ergebnis dieser Kooperation sind die jungsten Ergebnisse der grossen Studien zur adjuvanten Chemotherapie beim Kolonkarzinom und zur adjuvanten Chemo-/Strahlentherapie beim Rektumkarzinom zu werten, die kurzlich einen signifikanten UEberlebensvorteil durch diese adjuvante Therapie nachgewiesen haben. In diesem Band werden fur Oesophagus-, Magen-, Kolon-, Rektum-, Pankreas-, Gallen- und Analkarzinome die Ergebnisse der neuesten Studie prasentiert und fur jeden Tumor die Wertigkeit von Chemotherapie, Chirurgie, Strahlentherapie und Immunmodulation bezuglich Prognose dargestellt.
Die gastrointestinale Endoskopie hat in den kurzen lahren seit ihrer EinfUhrung eine wesentliche Rolle in der Betreuung von Patienten mit Erkrankungen des Osophagus, des Magens, des Duodenums und des Colons, schliel3lich auch des DUnndarms erlangt. Vorwiegend auf dem Gebiete der gastro-osophagealen und Colonpathologie hat sich zudem fUr die operative, d. h. thera peutisch ausgerichtete Endoskopie beim erwachsenen Patienten ein klar definierter Indikationenkreis herauskristallisiert. Beim Saugling und beim Kind galt es zunachst, die technischen Probleme zu losen - Instrumente zu entwickeln, welche in Hinsicht auf Kaliber und Flexibilitat auch in dieser Altersklasse moglichst gefahrlos und ohne zu groBe Unannehmlichkeiten angewandt wer den konnen. Nicht minder wichtig war es auch, die spezifischen Indikationen, Techniken und Befunde in dieser Altersklasse klar herauszuarbeiten: so z. B. sind das Ulcus ventriculi et duodeni selten beim Kind, die Karzinome im oberen und unteren Magen-Darm trakt ebenfalls. Andere Krankheitsbilder, wie MiBbildungen und andere angeborene Storungen sind baufiger. Ferner erlangt die FrUherfassung von Lasionen bei chronisch-entzUndlichen Darm erkrankungen (Colitis ulcerosa und Ileocolitis granulomatosa Crohn) eine immer groBere Bedeutung in der Padiatrie angesichts der rapiden Zunahme dieser Krankheitsbilder bei Kindem und wegen der Schwierigkeit sie auf andere Weise, z. B. radiologisch zu erfassen. Das vorliegende Buch von M. Burdelski und H. Huchzermeyer ist das erste, welches die padiatrische gastrointestinale Endoskopie umfassend beschreibt. Es ist nicht als Bildatlas, als eine Dokumen tation endoskopischer Befunde konzipiert worden, sondern als Lehrbuch der padiatrischen Gastroenterologie fUr diejenigen Krankheitszustande, bei welch en die morphologische Diagnose vordergrUndig ist."
Inhalt: -Klinik, Genetik und Immunologie der leukozyt{ren Adh{sions- proteindefizienzen T. Uhlig und B.H. Behloradsky -Herkunft numerischer und struktureller Aberrationen des X-Chromosoms I. Lorda-Sanchez und A.A. Schinzel -Die chronische hepatische Porphyrie (Porphyria cutanea tarda) E. K-stler und M.O. Doss -Die Legionelleninfektion G. Ruckdeschel und W. Ehret -Das Wiedemann-Beckwith-Syndrom J. Kunze
Die Therapie gastrointestinaler Tumoren erfordert zunehmend interdisziplinare Konzepte. Das Buch stellt erprobte Diagnose- und Therapieformen umfassend dar und informiert uber die Behandlung der haufiger auftretenden gastrointestinalen Tumoren. Der Schwerpunkt liegt hier auf der interdisziplinaren Zusammenarbeit der Fachgebiete Gastroenterologie, Strahlentherapie und chirurgischer Onkologie."
Der Atlas fur Enteroskopie ist neu in seiner Thematik. Er befasst sich mit den Fortschritten der modernen gastroentero- logischen Endoskopie. Sie betreffen den Dunndarm vom Duodenum bis zum Ileum und das gesamte Kolon. Wahrend vor etwa drei Jahren grosse Teile des Darmkanals einer direk- ten Betrachtung noch nicht zuganglich waren, kann inan heute von der Speiseroehre bis zum After jegliche Region optisch und bioptisch untersuchen, sei es durch die Kombination von Enteroskopie und Coloskopie oder mit Hilfe der peroralen Entero-Coloskopie. Entzundliche oder peptische Lasionen, Tumoren, Divertikel und Stenosen koennen gesehen und histo- logisch uberpruft werden. Neu ist auch die Darstellung des biliaren und pankreatischen Gangsystems mit Roentgenkon- trastmitteln uber die endoskopisch intubierte Papilla Vateri. Erstmalig wird das Gangsystem der Bauchspeicheldruse der praoperativen Roentgenuntersuchung zuganglich und kann mit der mesenterialen Angiographie kombiniert werden. Bei der Differentialdiagnose des Verschlussikterus bedeutet die retrograde endoskopische Fullung des biliaren Systems einen wesentlichen Fortschritt, da das Verfahren gegenuber der per- kutanen und der laparoskopischen Cholangiographie sehr schonend ist. Neuland wurde auch betreten mit der opera- tiven Endoskopie im Dunn-und Dickdarm. Mit ihrer Hilfe koennen Fremdkoerper nach aussen befoerdert, umschriebene Veranderungen lokal behandelt, Blutungen durch Koagula- tion gestillt und Polypen mit der Diathermieschlinge entfernt werden. Der Atlas zeigt in erster Linie die Moeglichkeiten, welche sich durch die Weiterentwicklung der Endoskopie und deren Kombinationen mit dem Roentgenverfahren dem arztli- chen Handeln eroeffnet haben.
The fourth meeting in the very successful series Helicobacter pylori: Basic Mechanisms to Clinical Cure was held on the island of Bermuda in late March 2000. This was only some two years after the third meeting in San Diego and it seemed hardly possible that there would be so much new information. However, as the contributions in this volume testify, there was plenty of exciting new information with important implications for both understanding this infection and for clinical management. Some of this information was of a fundamental nature, such as the role of the acid sensitive urel channel in regulating the influx of urea and the formation of ammonia transported back in the microbial periplasmic space to neutralize acid; the observation of genetic polymorphism of the IL-1 gene as an explanation of achlorhydria and gastric cancer risk in the first-degree relatives of gastric cancer patients; and the peculiar biochemical and physio logical consequences of the genome of the microorganisms. The format of the meeting, with short fifteen-minute state-of-the-art pre sentations by world experts closely involved in Helicobacter research fol lowed by ample time for panel discussions, was again followed this year. Traditional aspects included detailed study of the microbial characteristics, the novel Helicobacters, the interaction with the human host, the peculiarities of the inflammatory immune response, the short and long-term mucosal consequences, the effects on acid secretion, the problem of gastric malignancy and the therapeutic possibilities."
Seit der Erstbeschreibung des Pankreaskarzinoms durch Mondiere 1836 ist eine standige Zunahme der Inzidenz des Pankreaskarzinoms zu verzeich- nen; heute ist es eines der haufigsten Malignome des Gastrointestinal- traktes mit etwa 6000 Neuerkrankungen pro Jahr in der Bundesrepublik Deutschland. Das onkologische Basiswissen uber Entstehung, Wachstum sowie Ausbreitung ist sehr luckenhaft; es existiert fur diesen Tumor bisher auch keine spezielle Screening-Methode und es fehlt ein Konzept zur Fruh- diagnose. Der Stand der therapeutischen Moeglichkeiten lasst sich an der Tatsache ablesen, dass nur etwa 10% der Patienten im Tumorstadium I oder 11 diagnostiziert werden; eine Heilung ist bei weniger als 5% aller operierten Patienten zu erwarten. Mit diesem Buch uber das Pankreaskarzinom, das ausgehend von Refe- raten eines Internationalen Symposions auf Schloss Reisensburg bei Ulm entstanden ist, verbindet sich die Hoffnung, in folgenden experimentellen und klinischen Problemen zu einheitlichen Standpunkten zu kommen: 1. Objektivierung von klinisch relevanten Tiermodellen des Pankreaskarzi- noms; 2. Neubewertung der Unterschiede in der pathologisch-anatomischen Klassifikation des Pankreaskarzinoms; 3. Neubewertung aller derzeit zur Diagnostik des Pankreaskarzinoms angewandten histologischen, serologi- schen und instrumentellen Diagnoseverfahren; 4. Definition von Therapie- gruppen und Neubewertung von chirurgischen Therapiemoeglichkeiten mit Standardisierung der resezierenden Therapie. Die in dem Buch von anerkannten nationalen und internationalen Fachkollegen diskutierten Einzelaspekte aus dem Bereich der Onkologie und Pathologie sowie Diagnostik und Therapie, sollen dem interessierten Kli- niker die neuesten Ansatzpunkte bieten, um seinen Patienten mit Pankreaskarzinom besser zu helfen.
There have been significant developments in the fields of gastroenterology and hepatology since the previous edition and this new edition has been entirely revised, updated and considerably expanded. The format and layout have also been updated to include key points at the start of each chapter, bulleted lists and text boxes for tips and warnings. A new author team - which, for the first time, is international - has brought a new global perspective to this book. This is still the leading book for trainees/fellows in gastroenterology and hepatology, as well as junior doctors and general medicine interns. The series title is 'Pocket Consultant' - and that's exactly what the reader gets - the advice and guidance of a consultant on hand when and where they need it.
Wahrend der letzten 2-3 Jahrzehnte wandte sich das Interesse der medi zinischen Forschung in steigendem Masse dem Studium experimentell erzeug barer Leberschaden zu. Man erwartet, durch Aufklarung von AEtiologie und Pathogenese derartiger Schadigungen, Ruckschlusse auf Ursache und Krank heitsverlauf menschlicher und tierischer Lebererkrankungen ziehen zu koennen. Zur Erzeugung der Schaden werden Gifte verwendet, oder es werden die Tiere unter dem Einfluss spezieller Mangeldiaten gehalten. Besonders letztere Unter suchungen interessieren sowohl den Kliniker als auch den Ernahrungsphysio logen und physiologischen Chemiker, weil sie einerseits unmittelbar praktisch verwertbare Erkenntnisse und andererseits weitere stoffwechselphysiologische Aufklarungen bringen koennen. Eine derartige ernahrungsbedingte Schadigung, bei der sich das Krank heitsgeschehen vornehmlich in der Leber manifestiert, ist die sogenannte experimentelle diatetische Lebernekrose der Ratte, uber die ein umfangreiches Schrifttum vorliegt. Um ein UEberblicken dieses Arbeitsgebietes zu erleichtern, erschien uns der Versuch einer zusammenfassenden Betrachtung der bisher mitgeteilten Er gebnisse gerechtfertigt. So entstand der Gedanke zur Abfassung unserer vor liegenden Arbeit. Bei diesem UEberblick kann festgestellt werden, dass neben einer grossen Anzahl gesicherter Erkenntnisse viele unbestatigte und wider sprechende Mitteilungen stehen. Hiervon koennen Hinweise auf fehlende Unter suchungen und notwendige Nachprufungen abgeleitet werden. Widerspre chende Ergebnisse sind unseres Erachtens vielfach mit verschiedenartigen Versuchsanstellungen erklarbar, da die einzelnen Arbeitskreise bisweilen sehr unterschiedlich vorgehen. Das durfte in erster Linie auf die Zusammensetzung der Diaten zur Erzeugung der Leberschadigung zutreffen. |
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