Die Transnationalitatsforschung zeigt, dass grenzuberschreitende
Bezuge im Kontext von Migration alltaglich sind. Dies stellt
Konzeptionen der sozialen Unterstutzungsforschung von Gemeinschaft
als territorial eng umgrenzte Einheiten in Frage. Auf der Basis
einer Online-Befragung mit deutschen MigrantInnen in
Grossbritannien zeigt die netzwerkanalytische Studie, dass soziale
Unterstutzung nicht nur durch das raumlich unmittelbare Umfeld
geleistet wird. Persoenliche Beziehungsgeflechte vermitteln
transnational Ruckhalt, Beistand und Versorgung, ebenso wie sie
auch Konflikte bergen koennen. Andreas Herz differenziert personal
communities in ihrer transnationalen Struktur(ierung) und
analysiert, wie sie uber relationale und strukturelle Merkmale
soziale Unterstutzung herstellen. Entgegen gangiger Konzeptionen
sind vielmehr Beziehungsaspekte und weniger strukturelle Aspekte
von personal communities als Konstituenten alltaglicher Hilfen im
Kontext von Migration zu betrachten.
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