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Das umfangreiche berichtende Schrifttum, an das viele Mathe matiker
in den letzten Jahrzehnten ihre Krafte gewandt haben, bietet
wenigstens den Nutzen, dass rein geschichtliche Zitate uber flussig
geworden sind. So sei denn verwiesen auf die der Varia
tionsrechnung gewidmeten Aufsatze in der Enzyklopadie der
mathematischen Wissenschaften von Kneser (1904), Hahn und Zermelo
(1904) und besonders auf die sehr vollstandige Dar stellung von
Lecat in der franzosischen Ausgabe der Enzyklo padie (Il, 6,
Leipzig 1916). Sehr nutzlich sind ferner die biblio graphischen
Werke: Lecat, Bibliographie du calcul des variations 1850-1913.
Gent und Paris 1913. Leca t, Bibliographie du calcul des variations
depuis les origines jusqu'a 1850. Gent und Paris 1916. Mit
Erganzungen zu dem vorigen Werk. Wir berichten E: rganzend uber die
bisher behandelten Bei spiele und Anwendungen der im vorliegenden
Werk entwickelten Theorien, und fuhren vorweg die wichtigeren
systematischen Dar stellungen der Variationsrechnung auf. Euler,
Methodus inveniendi lineas curvas maximi minimive proprietate
gaudentes. Genf und Lausanne 1744. de calcul des variations.
Mitarbeiter Lindelof, Le"
Erster Abschnitt. 6. Hurwitz, uber die Fourierschen Konstanten
integrierbarer Funk tionen. )Iath. Annalen 57, 1903. Zweiter
Abschnitt. 8. Lord Rayleigh, Theory of sound I, Chap. 5, 1894. 10.
Die dynamische Deutung der Legendreschen Polynome stammt aus einer
Prufungsarbeit von K. Fischer. Breslau uno. 12. Frank, Die
Integralgleichungen in der Theorie der kleinen Schwingungen von
Faden. Sitzungsberichte der Wien er Akademie 117 (Ir a), 1908. 13,
14. Schaefer und Juretzka, Zur Theorie der erzwungenen Schwingungen
von Saiten und Staben. Phys. Zeitschrift 10, 1909. Jahres bericht
der Schlesischen Gesellschaft fur vaterlandische Kultur 1909. 15.
Kneser, Dynamische Deutung gewisser Integralgleichungen mit
symmetrischem Kern. Jahresbericht der Schlesischen Gesellschaft fur
vater landische Kultur 1909. 17. Fredholm, Sur la theorie des
spectres. Comptes rendus 142, 1906. Schaefer, Dispersionstheorie
und Serienspektren. Ann. d. Phys. (4) 28, 1909. uder die Bestimmung
der Elektronenzahl aus der Dispersion. Ann. d. Phys. (4) 32, 1910.
Dritter Abschnitt. Als grundlegend fur die allgemeine Theorie seien
folgende Arbeiten angefuhrt: Fredholm, Sur une nouvelle methode
pour la resolution du probleme de Dirichlet. Ofversigt af
akademiens forhandlingar 1)7, Stockholm 1900. Fredholm, Sur une
classe d'equations fonctionelles. Acta math. 27, 1903. Die Theorie
der symmetrischen Kerne und besonders die vorliegende Darstellung
beruht auf folgenden grundlegenden Arbeiten: Ri bert, Grundzuge
einer allgemeinen Theorie der linearen Integral gleichungen. Erste
und zweite Mitteilung. Gottinger Naohrichten, math. phys. Klasse,
1904. Zusammen mit weiteren Mitteilungen veroffentlicht in einem
Buch desselben Titels, Leipzig 1912. Anmerkungen."
Die gliinzende Entdeekung, dureh die Herr Fredholm im Jahre 1900
die Analysis und die mathematisehe Physik bereiehert hat, ist
alsbald von hervorragenden Mathematikern fortgebildet und auf neue
Gebiete angewandt worden. Sehienen zuniiehst die Existenzfragen
del' Potentialtheorie den Hauptvorteil zu gewinnen, so haben die
Herren Stekloff und Hilbert in ihren Abhand lungen yom Jahre 1904
die mit den Fouriersehen Reihen zu sammenhiingenden
Randwertaufgaben del' mathematischen Physik den neuen analytischen
Hilfsmitteln zugiinglich gemaeht. Dureh ihre Arbeiten angeregt, hat
Herr Schmidt ein Jahr darauf in seiner Dissertation die allgemeine
Theorie del' Integralgleichungen in eine Form gebraeht, die an
Kiirze, Eleganz und Allgemeinheit kaum zu iibertreffen sein
diirfte. AHe diese Arbeiten haben meine eigenen, demselben Gebiet
angehorigen Untersuchungen wesent lich beeinflu13t und angeregt.
Abel' wozu eine zusammenfassende Darstellung, da doch die Literatur
des Gegenstandes in sehnellem Waehstum begriffen ist, und
vortreffliche Darstellungen in den Werken del' Herren Bocher und
Kowalewski vorliegen? lch glaube das vor liegende Werk durch
folgende Erwiigungen rechtfertigen und in semem besonderen Wesen
kennzeichnen zu konnen. Die Mathematiker haben sieh in del' letzten
Zeit iiberwiegend mit del' Fortbildung del' allgemeinen Theorie,
insbesondere mit gewissen algebraischen Analogien beschiiftigt. So
interessant die hieraus entspringenden Fragen sein mogen, will es
mil' doch seheinen, als ob ihnen gegeniiber die Anwendungen, die
den Aus gangspunkt del' Fredholmschen Entdeckung gebildet haben, zu
sehr in den Hintergrund getreten waren. J edenfaHs ist es fiir den
Anfiinger wie fUr den ferner stehenden Mathematiker und den VI
Vorwort."
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