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Zielsetzung des Essays ist eine umfassende Deutung der Erzahlung "In der Strafkolonie" von Franz Kafka, die u.a. sprachkritische, historische, psychologische, kultur- und religionsphilosophische Analysen miteinbezieht, insgesamt also phanomenologisch und hermeneutisch vorgeht. Mit diesen Methoden gelingt es, in dieser Erzahlung eine Kultur- und Religionsphilosophie aufzudecken, die Kafka auf indirekte Weise in seinen Text hineingearbeitet hat und sich am Thema "Religion und Gewalt" explizieren lasst.
Das Verhaltnis von Religion und Gewalt ist ein wiederkehrendes Diskussionsthema. Anhand dieser Thematik versucht der Autor, den Kern der christlichen Botschaft herauszuarbeiten und als Heiligen Tausch (commercium sacrale) zu fassen, der wie kaum ein anderer Gedanke das innere Leben Gottes und seine Inkarnation in der Welt aufschliesst. Nachdem in einem kritischen Teil die Quellen und Mechanismen der Gewalt ermittelt wurden, erarbeitet der Autor grundsatzliche Reformvorschlage, die das noch ungehobene universale und humanisierende Potential des Christentums freilegen. Dabei bedient sich der Autor phanomenologisch-dekriptiver, sprachanalytischer, historisch-kritischer, (tiefen-)psychologischer und metaphysischer Methoden, die eine neue hermeneutische Herangehensweise an die Heilige Schrift moeglich machen.
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