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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Filmwissenschaft,
Note: 2,5, Philipps-Universitat Marburg (Institut fur
Medienwissenschaft), Veranstaltung: Politik und Asthetik im Film,
23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im
klassischen Hollywood-Kino ist das politisch Korrekte und
Unkorrekte haufig recht eindeutig auszumachen, denn die vermittelte
Moralvorstellung wurde bis in die 60er Jahre durch den Hays Code"
geregelt und vorgegeben. Aber auch danach hat sich an der
Grundstruktur von Gut und Bose nicht viel verandert. Politische und
gesellschaftliche Werte sind an Figuren geknupft, die fur den
Zuschauer recht leicht zu charakterisieren sind. Der Held ist
eigentlich ein Antiheld, in dessen Leben zwar nicht alles ohne Fehl
und Tadel ist, aber der, wenn es darauf ankommt, uber sich
hinauswachst und fur das Gute und Richtige kampft. Wahrend ein
Grossteil der Filmbosen erkennbar unamerikanisch" ist. Verzerrte
Gesichter, haufig ein dunkler Teint oder ein deutlicher Akzent der
Sprache kennzeichnen die Bosewichte. Hollywood spricht eine klare,
unmissverstandliche Sprache. Auf das deutsche Kino der 60er, 70er
und 80er Jahre lasst sich diese Schablone nicht legen. Gut und Bose
sind hier nicht eindeutig definiert. Wahrend Filmproduktionen in
Hollywood in einem wirtschaftlichen Gefuge entstanden und
entstehen, auf das die Politik bzw. die politische Eliten der USA
immer Einfluss ausubten, entstanden die Produktionen des Neuen
Deutschen Films in Ablehnung der Filmindustrie, mit individueller
Verve und kritischem Engagement. Die Autoren verstanden sich als
kritische Avantgarde und wollten sich in die politischen und
gesellschaftlichen Debatten einmischen. In ihren Filmen beleuchten
sie unterschiedlichste Lebensentwurfe, Ideologien, politisches
Geschehen und gesellschaftliche Problematiken. Doch die Struktur
ist durch das Doppelbodige dahinter gepragt. Sie liefern keine
vorgefertigten Antworten wie Hollywoodproduktionen, sondern der
Zuschauer mus
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Filmwissenschaft,
Note: 1,0, Philipps-Universitat Marburg (Institut fur
Medienwissenschaft), Veranstaltung: Zeitgenossischer Dokumentar-
und Essayfilm in Deutschland, 10 Quellen im Literaturverzeichnis,
Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Kommentar des Dozenten:
Hervorragende Analyse der Filmstruktur, Abstract: Hartmut Bitomsky
stellt in seinem Film uber den VW-Komplex," die
Unternehmensphilosophie des weltweit operierenden Konzerns
"Volkswagen" auf den Prufstand. Dieser propagiert, dass der Mensch
im Mittelpunkt allen Handelns stunde. Bitomsky fragt nun welche
Rolle der Mensch tatsachlich fur und in diesem komplexen Gefuge
spielt. In essayistischer Weise macht er sich auf die Suche nach
den Menschen, die diesen Konzern ausmachen und auch in der
Vergangenheit ausmachten und dem Geist, in dem sie arbeiten und
leben. Dabei beschrankt sich seine filmische Suche in der
raumlichen Dimension auf die Stadt Wolfsburg und das dortige
VW-Werk, in der zeitlichen Dimension jedoch umfasst sie nicht nur
die Gegenwart sondern auch die Vergangenheit und die Zukunft.
Wahrend dieser Suche gerat er in ein verwirrendes Geflecht von
Produktionsablaufen, Abteilungen, Erinnerungen, historischen
Ereignissen etc., das er versucht, filmisch zu entwirren und seine
Strukturen fur den Zuschauer freizulegen. Wie er dabei vorgeht und
inwiefern seine Suche nach dem Menschen einen befriedigenden
Verlauf nimmt, analysiert die folgende Hausarbeit. Dabei wird
zunachst die Makrostruktur des Films nachvollzogen und dann anhand
von einzelnen Filmausschnitten spezielle Fragen erortert.
Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Kunst - Grafik,
Druck, Note: 1,0, Philipps-Universitat Marburg
(Kunstgeschichtliches Institut), 77 Quellen im
Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Kommentar des
Gutachters: Sehr kluge Analyse des Gegenstandes, die den Stand der
Forschung um einige Fragestellungen erweitert. Hervorragende
Bildbeschreibungen., Abstract: Heute beschreiben Historiker ihn als
die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" (Burgdorff u. Wiegrefe).
Der Erste Weltkrieg sprengte alle bisher gultigen Kategorien und
wurde zum Paradigma der Gewalterfahrung. Neueste Waffentechniken
forderten die maximale Zerstorung. Der zermurbende Stellungs- und
Grabenkrieg, der vor allem die Westfront bestimmte, verwustete
ganze Landstriche und forderte insgesamt uber 3 Millionen tote
Soldaten auf allen Seiten. Otto Dix, Kunstler und Soldat, kehrte
nach vier Jahren Kriegsdienst an der Front unversehrt zuruck. Das
Erleben des Krieges pragte fortan sein kunstlerisches Schaffen.
Diese Arbeit widmet sich seinem 1924 veroffentlichten Radierzyklus
"Der Krieg," in dem er das Sterben und Vegetieren der Soldaten in
den Schutzengraben des Ersten Weltkrieges schilderte. Es wird die
ideologisch gefuhrte Debatte dargestellt, die sich seit der
Veroffentlichung 1924 um die Radierungen entspann und der Bogen bis
zum gegenwartige Stand der Forschung gespannt. Die Analyse legt
u.a. die kunstlerischen Strategien dar, die Dix entwickelte, um dem
Betrachter glaubhaft zu vermitteln, hier die Wirklichkeit, wie er
sie erfahren hatte, zu schildern. So integrierte Dix beispielsweise
in seine Bildkompositionen charakteristische Asthetiken von
Reportagefotografien, um den Authentizitateindruck des
Dargestellten zu verstarken. Aber auch der Vergleich mit
zeitgenossischer Kriegsliteratur spielt in diesem Zusammenhang eine
Rolle. Letztlich wird der Frage nachgegangen, inwiefern die 50
Radierungen des Zyklus eine Reflexion und Visualisierung der
kriegsbedingten Traumatisierung des
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