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Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: gut, Universitat Konstanz (Fachbereich Geschichte und Soziologie), Veranstaltung: Sozialer Wandel - Modernisierung und ihre Widerspruche, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Zu Wolfgang Schivelbusch: Das Paradies, der Geschmack und die Vernunft. 203 KB, Abstract: Bei der Frage nach Modernisierung, neigt man gerne dazu, zu denken, es handle sich um eine historische Aufarbeitung des menschlichen Fortschritts bis zum Hier und Jetzt, denn schliesslich betrachten wir uns als eine moderne Gesellschaft im Unterschied zu traditionellen Lebensformen. Doch nicht jener Unterschied zwischen Damals und Heute macht diesen Begriff klar, sondern erst mit der Untersuchung einzelner Aspekte und Perspektiven des Prozesses "Modernisierung" lassen sich die vielfachen Verzweigungen einigermassen zureichend erfassen. Vor dem Hintergrund des Buches "Modernisierung - Projekt und Paradox" von Hans van der Loo und Willem van Reijen soll im Folgenden ein Punkt aus dem allgemeinen Alltagsleben herausgegriffen und erlautert werden: Die Entfaltung und Veranderung des Geschmacks, sowohl im physiologischen, als auch psychologischen Sinne. Das Buch "Das Paradies, der Geschmack und die Vernunft" von Wolfgang Schivelbusch beschreibt die Entwicklung von Genussmitteln im weitesten Sinne. Doch die Tatsache, dass hier von einer Geschichte die Rede ist, zeigt, dass diese Ausfuhrungen nur eine Moglichkeit der historischen Wirklichkeit aufze
Magisterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1, Universitat Konstanz, 104 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Ausfuhrungen zeigen, welche linguistischen Auspragungen das Lugen als eine Form des sprachlichen Handelns aufweist und welche kommunikativen Fahigkeiten und Schwierigkeiten darin liegen. Dabei wird zum grossten Teil die Sprechakttheorie Austins und Searles zugrunde gelegt um zu beschreiben, was wir eigentlich genau tun, wenn wir sprechen. Ausserdem wird das Lugen als eigener Begriff der sprachlichen Tauschung beschrieben, sowie das Lugnerparadox beleuchtet., Abstract: Sprache bzw. das Sprechen als Form der Kommunikation ist eine Handlung der sozialen Interaktion. Die Luge ist damit eine besondere Form der Interaktion. Die Ausfuhrungen sollen zeigen, welche linguistischen Auspragungen das Lugen als eine Form des sprachlichen Handelns aufweist und welche kommunikativen Fahigkeiten und Schwierigkeiten darin liegen. Um zu beschreiben, was wir eigentlich genau tun, wenn wir sprechen, wird um grossten Teil die Sprechakttheorie Austins und Searles zugrunde gelegt. Ausserdem werden semantische und pragmatische Grundlagen zur Wahrheit, Sprecher-Horer-Beziehungen, sowie eine genauere Einordnung des sprachlichen Handelns in die soziale Interaktion im Allgemeinen beschrieben. Der zweite Abschnitt wird sich dem Lugen als einem eigenen Begriff der sprachlichen Tauschung widmen. Den ersten Anstoss zu ernsthaften linguistischen Analysen dieses speziellen Falls sprachlichen Handelns gab Weinrich mit seiner "Linguistik der Luge" im Jahr 1966, die aber nur" eine Antwort auf die Preisfrage Kann Sprache die Gedanken verbergen?" der Deutschen Akademie fur Sprache und Dichtung zu geben versuchte. Im III. Teil werden Theorien und Analysen des Lugens als Sprechakt ausgefuhrt. Nachdem die Begriffe Wahrheit und Wissen in einem kleinen erkenntnistheoretischen Exkurs naher bestimmt wurden, werden Anhaltspunkte
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1, Universitat Konstanz (Fachbereich Soziologie und Geschichte), Veranstaltung: Erving Goffman, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Der Untertitel Goffmans Buches Interaktionsrituale - Uber Verhalten in direkter Kommunikation, welches die Grundlage dieser Arbeit bildet, gibt Aufschluss uber den eigentlichen Untersuchungsgegenstand: das Verhalten eines Individuums beim Zusammentreffen mit anderen Individuen und der Platz des Einzelnen in der Gemeinschaft, kurz, 'the interaction order'. Die folgende Arbeit beschaftigt sich nun mit Verhaltensregeln, insbesondere der Ehrerbietung und dem Benehmen., Abstract: Der Untertitel Goffmans Buches "Interaktionsrituale - Uber Verhalten in direkter Kommunikation" gibt Aufschluss uber den eigentlichen Untersuchungsgegenstand: das Verhalten eines Individuums beim Zusammentreffen mit anderen Individuen und der Platz des Einzelnen in der Gemeinschaft, kurz: the interaction order." Individueller Identitat und Gesellschaft bzw. die Frage nach den gesellschaftlichen Bedingungen zur Bildung von sozialer Identitat ist Kernpunkt der Soziologie Erving Goffmans. Er betrachtet Identitat als das Resultat eines prinzipiell unlosbaren Dauerkonflikts zwischen menschlichen Individuen und dem ihr Leben regulierenden Institutionen." Das Aufeinandertreffen von Menschen in verschiedenen Situationen ist die Basis der Interaktion. Jedoch geht es hier nicht um individuelle Verhaltensmuster, die in der Personlichkeit jedes Einzelnen verankert sind, sondern um die normative Struktur, die das zwischenmenschliche Verhalten regelt. Goffman betont, dass sein Interesse den syntaktischen Beziehungen zwischen den Handlungen verschiedener gleichzeitig anwesender Personen," als der Psychologie dieser Personen gilt. Hierbei muss man sich naturlich ebenso mit der Frage beschaftigen, welche grundlegenden Eigenschaften ein handelnder Mensch haben muss, damit die i
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,5, Universitat Konstanz (Fachbereich Sprachwissenschaft), Veranstaltung: Diskursstruktur und Intonation, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Untertitel: Gegenuberstellung und Anwendung der theoretischen Ansatze von Michael Halliday und der Prager Schule. Die Differenzierung von Thema und Rhema grundet in der Unterscheidung alter versus neuer bzw. bekannter versus nicht bekannter Information und dem Blick auf die Intonationsstruktur des Satzes. Die Theorien von Halliday und Prager Schule werden unter Berucksichtigung der Intonation zunachst theoretisch erlautert und spater praktisch auf ein bekanntes Textfragment angewendet., Abstract: Als Sprach-Handlungs-Theorie analysiert die Pragmatik die Regeln der Form und Interpretation von sprachlichen Ausserungen im Kontext. Die Analyse eines Diskurses, der, laut Brown/Yule im Gegensatz zum Text, einem Prozess unterzogen und situationsgebunden ist, kann also nicht nur anhand linguistischer Regeln erfolgen, sondern muss ebenso die Formen berucksichtigen, die die Sprache im Gebrauch hervorbringt. Im Diskurs verankert sind die Informations- und Intonationsstruktur, genauer gesagt definiert sich nach Michael Halliday die Informationsstruktur a)durch die einzelnen Informationseinheiten und b)deren Korrelation zur intonatorischen Phrasierung. Die Informationsstruktur ist weder mit der syntaktischen noch der grammatischen Struktur gleichzusetzen, sie stellt vielmehr den Aufbau eines Satzes in der Frage nach dem Gegenstand und der Aussage dar. Die Gliederung eines Satzes bzw. einer Ausserung erfolgte in der Prager Schule (z.B. Bene )nach Topik" und Fokus" - die Termini Thema"/ Rhema" wurden eingefuhrt, die spater dann von Halliday ubernommen wurden. Die Differenzierung von Thema und Rhema grundet in der Unterscheidung alter versus neuer bzw. bekannter versus nicht bekannter Information und dem Blick auf die Intonationsstruktur des Satzes. A
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1, Universitat Konstanz (Fachbereich Kunst- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Gedachtnispathologien in Film und Literatur, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: ", Memento", greift das letzten Jahren offenbar wieder sehr aktuell gewordene Thema der Gedachtnisstorung auf. Bei der Analyse des Films soll an Hand der formalen Struktur, des Plots und der Narrationsform die Problematik der Krankheit des Protagonisten erortert werden. Die wesentlichen Fragen werden sein: Wie ist die Gedachtnispathologie formal umgesetzt? Wie wird sie dem Zuschauer vermittelt? und Wie behandelt Memento inhaltlich und formal das Thema Realitat und kunstliche Identitat?, Abstract: Christopher Nolans Film Memento ist einer der Filme, die das in den letzten Jahren offenbar wieder sehr aktuell gewordene Thema der Gedachtnisstorung aufgreifen. Vergleichbar mit Tom Tykwers "Winterschlafer," determiniert diese Krankheit das Leben der Hauptfigur, deren Hauptproblem darin besteht, die Realitat ausserhalb des eigenen Kopfes zu meistern. Memento unterscheidet sich dennoch in wesentlichen Aspekten vom klassischen Spielfilm, da er durch eine extravagante Narration den Zuschauer gleich mit zum pathologisch Kranken macht. Der scheinbar chaotische Aufbau dieses Puzzle-Thrillers besteht tatsachlich aus einem genau durchstrukturierten, systematischen Plot und einer sehr ungewohnlichen Erzahlform. Die Thematik wird wie in zentrischen Kreisen durch die formale Struktur des Films bis hinein ins kleinste Detail getragen. Etwa wie "The Sixth Sense" oder "The Usual Suspects" tragt nahezu jede Szene eine besondere Bedeutung und treibt die Handlung in immer neue Richtungen weiter, ohne aber zu verraten, wo eigentlich alles hinfuhren soll. In dieser Arbeit soll nun zunachst eine Grundlage gegeben werden, welche Merkmale klassischer Genres Memento tragt. Dazu soll der Film Noir, Neo-Noir und Revenge-Film n
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