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Books > Medicine > Nursing & ancillary services > Pharmacy / dispensing
G. Schettler Die "International Society and Federation of Cardiology" hatte vor 2 Jahren in Kronberg/Taunus ein Symposium durchgefuhrt, um Moeglichkeiten der sekunda- ren Pravention der coronaren Herzkrankheiten zu untersuchen. Dies schien not- wendig, da die Zahl der toedlichen Myocardinfarkte sowie der ploetzlichen Herzto- desfalle in den meisten Landern der Welt weiter zunimmt. Auf der anderen Seite gibt es deutliche Verbesserungen der Mortalitatsraten in einigen Industrielandern wie den USA, Kanada und Australien. Auch in Finnland, das den Weltrekord an coronarer Mortalitat halt, setzt sich eine deutliche Tendenz durch. Das National Institute ofHealth versuchte, eine Deutung dieser rucklaufigen Trends vorzuneh- men. Man kann heute sagen, dass es AEnderungen des allgemeinen Lebensstils sind, welche die Tendenzwende einleiteten und zu weiteren vielversprechenden Bewegungen Anlass geben. Die Bevoelkerung scheint, aufgrund der unterschiedli- chen und vielfaltigen Aktivitaten, gesundheitsbewusster zu leben. Das gilt fur den Tagesablauf, fur die Ernahrung, fur die koerperliche Aktivitat, fur das Zigaretten- rauchen und vor allen Dingen fur die Hypertonie. Die Fruherkennung und bes- sere Versorgung der Hypertoniker ist zweifellos der Hauptgrund fur den Ruck- gang toedlicher Schlaganfalle in den meisten Industrielandern und auch fur viele Falle von coronaren Todesfallen. Leider verfugen wir bisher nur uber unvollstan- dige Daten zur Morbiditat der coronaren Herzkrankheiten. Es kann aber gar kein Zweifel sein, dass auch die Morbiditat unter allgemeinen praventiven Massnah- men zuruckgeht. Eine besondere Rolle spielen hierbei Stoffwechselveranderun- gen.
Wissenschaftler sind darauf angewiesen, mehr und mehr Forschungsprojekte in Zusammenarbeit mit Unternehmen durchzufuhren. Fur den Erfolg dieser Kooperationen mussen sie sich und ihre Forschung vermarkten. Professionelles Marketing zu lernen, dazu blieb aber wahrend des Studiums weder Zeit noch Gelegenheit. Der vorliegende Ratgeber fullt diese Lucke und vermittelt in die Inhalte einer Workshopreihe, die fur Wissenschaftler aller Fachrichtungen entwickelt wurde. Ein Schwerpunkt des Ratgebers liegt auf der Vermittlung kommunikativer Kompetenzen, die entscheidend fur den Erfolg von Marketing sind.
Schadigung notwendig ist, zu erlautern. Er hat sich aber andererseits hierbei im Hinblick auf die Absicht des Kapitels auch beschranken mussen und keine toxiko- logische Detailbeschreibung versucht. Ebenso muss sich die Beschreibung der Krankheitsbilder auf die Wiedergabe der wesentlichen funktionellen und anatomi- schen Folgen der Schadigungen beschranken, ohne dabei die Physiologie oder die Orthologie der betroffenen Funktion abhandeln zu koennen. alle GIomerulonephritisformen Eisenzucker (Verstopfung) GlomerulumcapiIIare I Renin (Permeabilitatsstoerung) Aminonucleosid AmyloId Kapselraum Chromat QueckEiIber, Sublimat Uranyl-Acetat (vorwiegend mitteres Drittel) Tu bulus con tortus I Tartrat (Hauptstuck) Chromoprotelnnlere Dia thy lengly kol Tetrachlorkohlenstoff Sulfonamidverstopfung Sammelrohr Harnsaure Tubulus contortus II absteigender) Teil der Henle' Schleife aufsteigender Phosphate Abb. 1. Vorwiegende Lokalisation einiger experimenteller Nierenschadigungen Die Moeglichkeiten, Nieren zu schadigen sind nahezu unbegrenzt, und auch die Anzahl mehr oder weniger scharf definierter experimenteller Krankheitsbilder ist gross. Bei der Auswahl wurde zunachst gepruft, ob die Methode zuverlassig ist und sich bei Nachuntersuchungen bewahrt hat. Ein weiteres, notwendigerweise subjek- tives Kriterium war die Meinung des Autors uber die wissenschaftliche Bedeutung der betreffenden Schadigungsmethode und ihre Verwendbarkeit alsUntersuchungs- werkzeug. Die folgende Tabelle (Tab. 1) enthalt einige hier aus unterschiedlichen Grunden nicht behandelte Schadigungsmethoden, z. T. mit Literatur-Hinweisen. Einleitung 3 Eine Abgrenzung erfolgte weiterhin auch gegenuber Nierenschadigungen, die primar uber den Kreislauf ausgeloest werden, wie z. B. die Goldblatt-Hochdruck- Technik, die Zellophan-Nephritis, die Schockniere oder ahnliches. Diese Schadi- gungen sind im Band 16 Teil 3 dieses Handbuchs (GROSS) abgehandelt. Experi- mentelle Niereninfektionen, Pyelonephritiden und Steinbildungen finden sich in diesem Bandteil (UEBEL, HAASE).
Wahrend sich Teil A des siebenten Bandes der vollstandigen (vierten) Neuaus- gabe von Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis mit den in der Pharma- zeutischen Technologie gebrauchlichen Grundoperationen, dem Messen und Rech- nen und vor allem mit den Arzneiformen befasst, werden in Teil B die fur die Arzneibereitung wichtigsten Hilfsstoffe behandelt. Sie finden sich so weit wie moeg- lich nach chemischen oder physikalisch-chemischen Gesichtspunkten zusammen- gefasst in Kapiteln, die ihrerseits alphabetisch angeordnet sind. Da einzelne Hilfs- stoffe sowohl als solche als auch zu therapeutischen Zwecken verwendet werden, lasst sich eine UEberschneidung mit den in den Banden II bis VI aufgefuhrten Stoffen nicht immer vermeiden. Aus der z. T. kaum uberschaubaren Fulle technischer Hilfsstoffe wurden nur die pharmazeutisch relevanten ausgewahlt. Dabei war eine Vollstandigkeit kaum zu erreichen. Dennoch durfte die getroffene Auswahl dem Benutzer hilfreich sein, zumal in vielen Fallen Rezepturbeispiele gegeben werden. Soweit die aufgefuhrten Hilfsstoffe als Monographien in Arzneibuchern aufgefuhrt sind, finden sich die An- gaben der Pharmakopoeen bei den entsprechenden Abschnitten. Im Inhaltsverzeichnis sind hinter den UEberschriften der einzelnen Kapitel die jeweils verantwortlich zeichnenden Autoren (in Klammern) genannt. Ihnen allen gebuhrt Dank fur ihre langmutige wertvolle Mitarbeit. Dem Verlag ist fur die verstandnisvolle Zusammenarbeit und fur die gute Aus- stattung auch dieses Bandes besonders zu danken.
This is an EXACT reproduction of a book published before 1923. This IS NOT an OCR'd book with strange characters, introduced typographical errors, and jumbled words. This book may have occasional imperfections such as missing or blurred pages, poor pictures, errant marks, etc. that were either part of the original artifact, or were introduced by the scanning process. We believe this work is culturally important, and despite the imperfections, have elected to bring it back into print as part of our continuing commitment to the preservation of printed works worldwide. We appreciate your understanding of the imperfections in the preservation process, and hope you enjoy this valuable book.
We are in an exciting era in the war against cancer, with real prospects for novel anticancer drugs that are cancer cell-specific without the toxicities that have been the hallmark of conventional cytotoxic cancer chemotherapy. Advances in cancer cell biology fueled by the molecular biology revolution have resulted in the uncovering of many novel potential molecular targets for cancer therapy. New anticancer drug discovery and development is now largely focused on exploiting these new molecular targets, which encompass oncogenes, tumor s- pressor genes, and their gene products, as well as targets involved in tumor angiogenesis, metastasis, survival, and longevity mechanisms. Exploitation of some of these targets has already yielded fruits and introduced new paradigms of molecularly targeted cancer therapy into the clinic, namely, protein kinase in- bition by antibodies or small molecules, exemplified by Herceptin (R) (trastuzumab), a humanized antibody targeted against the HER-2 growth factor receptor tyrosine kinase for the treatment of metastatic breast cancer; and Gleevec, a small molecule bcr-abl kinase inhibitor for the treatment of chronic myel- enous leukemia.
Eine erfolgreiche Arzneipflanzentherapie kann nur unter der Voraus- setzung durchgefuhrt werden, dass Drogen und Drogenzubereitungen einen Mindestgehalt und einen konstanten Gehalt an Wirkstoffen auf- weisen. Auch der Gewinnung von reinen Wirkstoffen aus Arzneidrogen geht eine Prufung der Droge auf den Wirkstoffgehalt voraus. Die Prufung der Arzneidrogen durch Bestimmung des Wirkstoffgehaltes ist deshalb fur die Therapie mit Arzneidrogen und deren Verarbeitung von grund- satzlicher Bedeutung. Seitdem Wirkstoffe in den Drogen erkannt wur- den, war man bemuht, Methoden zu ihrer Bestimmung auszuarbeiten. Die chemische Bestimmung der speziellen Wirkstoffe von Arznei- drogen hat in den letzten Jahren durch Einfuhrung neuer Methoden eine weitgehende Foerderung erfahren. Vor allem durch Ausarbeiten von colo- rimetrischen Verfahren ist es moeglich geworden, die Genauigkeit und Spezifitat der Bestimmung zu erhoehen, Mikromethoden zu entwickeln und Wirkstoffe zu erfassen, deren Bestimmung durch gravimetrische oder massanalytische Methoden bisher nicht moeglich gewesen ist. In Wirkstoff- gemischen gelang es teilweise, den Hauptwirkstoff allein analytisch zu er- fassen und somit die Spezifitat der Bestimmung zu erhoehen. Diese Ent- wicklung, die auch die Einfuhrung der Adsorptionsanalyse, optischer Methoden und der Papierchromatographie einschliesst, ist noch in vollem Fluss und wird die Prufung der Arzneidrogen durch chemische Bestim- mung der Wirkstoffe auch weiterhin zu einem hoeheren Grad analytischer Genauigkeit fuhren. Wenn auch die Wirkstoffe zahlreicher Arzneidrogen genau bekannt sind, so gibt es auch solche, die sich nicht als chemisch einheitliche und genau charakterisierte Stoffe fassen lassen, sondern nur als Wirkstoff- gruppen und nur durch allgemeine Methoden bestimmt werden koennen.
Diese Abhandlung stellt unseres Wissens den ersten Versuch einer zusammen- fassenden Mitteilung von Methoden dar, am Tier Krankheitsbilder des ZNS zu erzeugen, welche bekannten Erkrankungen beim Menschen aquivalent oder zu- mindest ahnlich sind. Zweck dieser Zusammenstellung soli sein, dem Pharmako- logen, dem experimentellen Neurologen, dem Pathologen und dem Veterinar- mediziner einen Leitfaden zu geben, der ihn iiber die experimentellen Moglich- keiten in jedem Fall und iiber die bereits geleistete Vorarbeit, doch auch iiber die verschiedenartigen Schwierigkeiten, die ihn erwarten, unterrichten soli. Um diesen vier verschiedenen Disziplinen, die sich hauptsachlich mit Tierversuchen beschafti- gen, gerecht zu werden, muBte in der Darstellung Wert auf Einzelheiten gelegt werden, die aus dem Lehrbuchrahmen herausragen; andererseits aber, um die Darstellung nicht ins uferlose abgleiten zu lassen, muBten Gegebenheiten als bekannt vorausgesetzt werden, die in keinem Lehrbuch fehlen diirften. Daraus ergibt sich eine zwar einseitige Betrachtungsweise, doch dafiir knappe Darstellung des Stoffes. Die Moglichkeit zu eingehenderem Studium einzelner Fragen wird durch Hinweise auf die jeweils einschlagigen Monographien dem Leser iiberlassen. Eine der Hauptschwierigkeiten bei der Zusammenstellung des Materials bildete die Auswahl des Stoffes. Dem Titel des Bandes in seiner wortwortlichen Bedeutung gerecht zu werden, ware ein Unternehmen, das sich auf wenigen Seiten darstellen lieBe, doch kaum jemandem niitzen wiirde.
Fur fortgeschrittene Studenten der Chemie und der Chemischen Verfahrenstechnik sind gute Kenntnisse der Kombinatorischen Chemie heute unverzichtbar. Ihnen und den Studenten angrenzender Bereiche, wie Biochemie, Biologie und Biomedizin, bietet das Lehrbuch einen klaren, in die Tiefe gehenden UEberblick. Fur erfahrene Praktiker in Forschung und Industrie ist es ein essentielles Nachschlagewerk, das durch seinen umfangreichen, hochaktuellen Referenzteil ausfuhrliche weitere Studien ermoeglicht.
Die industrielle Lebensmittelfertigung hat die Chancen fur eine gesunde Ernahrung der Bevoelkerung erheblich erhoeht. Dennoch stehen die Produkte der Ernahrungsindustrie haufig im Zentrum der oeffentlichen Kontroverse: ihr Gesundheitswert wird immer wieder in Frage gestellt. In dieser paradoxen Situation forscht die Autorin nach den Ursachen. Sie analysiert die Argumente sowohl der Gegner als auch der Befurworter industriell gefertigter Lebensmittel und stoesst dabei auf uberraschende Ergebnisse.
Der erste Band der Neuauflage gibt Beratungs- und Verkaufs- informationen uber das Randsortiment in der offentlichen Apotheke. Schwerpunkte sind Medikalprodukte, Lebensmittel, Schadlingsbekampfung, Diagnostica, Rezepturvorschriften."
Seit vielen Jahren fehlt auf dem deutschen Biichermarkt ein modernes, griind- liches und in Hinsicht auf die wissenschaftlichen Grundlagen und die neuen Er- fahrungen der Praxis vollig zuverlassiges Handbuch fiir den Drogistenstand, das jedem, der sein Wissen erweitern will, oder wenn im taglichen Berufsleben Zweifels- fragen auftauchen, die gewiinschten Kenntnisse vermittelt. Die Fachgebiete, auf denen der Drogist und die verwandten Berufe, der Drogen-Gro. 13handel, die chemisch- technische Industrie, die Chemotechniker und die Laboranten arbeiten, erfahren von Jahr zu Jahr Verbreiterung. Dies gilt zum Beispiel fiir die Chemie, die Schiidlingsbekampfung, die Gesundheitslehre, die Vergiftungslehre, die Kosmetik usw. Hier will dieses groB angelegte Handbuch Abhilfe schaffen. Das Handbuch ist die Frucht vieljahriger Arbeit des Herausgebers und fuBt auf seiner eigenen, langjahrigen Tatigkeit als Drogist und als Apotheker sowie auf weitgehendem, griindlichem und kritischem Studium der wlssenschaftlichen und praktisch-technischen Literatur. Zu den einzelnen Abschnitten des Werkes sei folgendes gesagt: Die Abschnitte Botanik und M ikroskopie wurden bewuBt ausfiihrlicher behandelt als dies sonst in drogistischen Fachbiichern iiblich ist. Der Drogist solI nicht nur das Gerippe der allernotigsten Dinge hier vorfinden, sondern erkennen, daB'die Materie, mit del' er taglich umgeht, mit dem lebenden Wesen der Natur in Beziehung zu setzen ist.
"Das Leben kennenzulernen, gibt es zwei Methoden", schreibt PE'I'ER BAMM. "Man lauft ihm iiberall nacho Das tun die Forscher. Man bleibt an einem Punkt sitzen und wartet, bis es voriiberkommt. Das tun die Philosophen. Man kann, zum Exempel, annehmen, daB jeder Pariser im Jahr einmal am Cafe de la Paix vorbeikommt. 'Venn man ein Jahr dagesessen und geguckt hat, dann hat man aIle Pariser kennengelernt. Ohne Zweifel ist die Methode des Philo- sophen der Methode des Forschers iiberlegen. " Machen wir uns deshalb die Methode des Philosophen zu eigen und lassen ein- mal, zum Exempel, aIle die verschiedenen Erkenntnisstufen, geistigen Kraft- felder, Lehrmeinungen, Ideen und Theorien, die in der Medizin im Laufe ihrer langen, vielhundertjahrigen Geschichte eine Rolle gespielt und sie eventuell ent- scheidend beeinfluBt haben, an uns vorbeipassieren, urn sie einzig von dem einen Punkt aus zu betrachten, inwieweit sie sich fUr die Behandlung des kranken Menschen, insbesondere fUr die Handhabung und Auslegung der medikamentosen Therapie, ausgewirkt haben. Almlich wie jener imaginare Philosoph im Cafe de la Paix, der nicht erwarten kann, daB jeder Pariser sich einem festgelegten Schema fUgt, werden auch wir nicht annehmen diirfen, daB die Entwicklung des therapeutischen Denkens und Handelns dann noch in einer streng gegliederten geschichtlichen Ordnung an uns voriiberzieht.
Dieses Werk zu Liebigs 200. Geburtstag setzt die Schwerpunkte auf
Liebigs eigene Ausbildung und die von ihm entwickelte weitreichende
Schule der Chemie.
Die Entschlusselung der menschlichen Gene und die Erfolge in der Gentechnik haben zu grossen Fortschritten in der Erforschung von Proteinen gefuhrt. Insbesondere die menschliche Ernahrung ist von diesen Fortschritten betroffen. Dieser Band bietet auf Basis des aktuellen Wissens eine umfassende Darstellung uber Strukturen, Eigenschaften, Verdauung und Stoffwechsel von Proteinen, uber proteinhaltige Lebensmittel sowie uber damit verbundene Ernahrungs- und Gesundheitsfragen. Wissenschaftler, Praktiker, Lehrer und Beratungskrafte, die sich mit Fragen der Ernahrung, Lebensmittelwissenschaft und -technologie beschaftigen, finden hier kompakt aufbereitet das Neueste aus dem eigenen und aus benachbarten Wissensgebieten."
Von der Entdeckung einer Substanz und deren verschiedenen Wir- kungen, bzw. einer ganz bestimmten von diesen, bis zum Medi- kament der taglichen Praxis ist ein weiter Weg. Er fiihrt vom Chemi- ker iiber den Pharmakologen und den Pharmazeuten, urn nur die wichtigsten Stationen zu nennen, zum Arzt. Vor der allgemeinen Einfiihrung eines Praparats steht die klinische Priifung, urn die am Tier gewonnenen Erkenntnisse und die an die Entwicklung gekniipf- ten Erwartungen zu kontrollieren sowie diese womoglich urn neue Einsichten zu bereichern, bis schliemich Wirkungen und Nebenwir- kungen, Indikationen und Kontraindikationen sowie eine im gege- benen Rahmen liegende Unbedenklichkeit fiir die vorgesehene An- wen dung und deren Art und Weise, einschlielSlich Zubereitungsfor- men und Dosierungen, in ausreichendem MalSe bekannt sind. Dann erst kann die Zulassung und Einfiihrung als Handelspraparat er- folgen. Auch die unlangst in den Verkehr gebrachten Metipranolol-Augen- tropfen haben dies en Weg durchschritten. Eine ganze Reihe von For- schern an verschiedensten Platzen haben an diesem ProzelS mitge- wirkt, die sich im Januar 1983 in Berlin auf Einladung der Her- stellerfirma, Dr. Gerhard Mann, zu einem Symposium zusammen- gefunden haben, urn iiber die Substanz und die mit ihr erworbenen Erfahrungen zu berichten und zu diskutieren. Die Beitrage erscheinen so intert: ssant und auch praktisch wichtig, dalS ihre Publikation in gedruckter Form erfolgen solI, urn sie allgemein zuganglich zu machen. Das so entstandene' B1: lch wird hiermit vorgelegt.
Die Analytische Chemie ist eine angewandte Wissenschaft, die weit uber Chemie, Biochemie und Lebensmittelchemie hinaus fur Biologie, Klini sche Medizin, Geowissenschaften, Umweltforschung, Umweltuberwachung und auch fur die Physik grundlegende Bedeutung erlangt hat. Eine Fulle neuer analytischer Aufgaben und Moglichkeiten erwuchs aus diesem interdisziplinaren Zusammenwirken: insbesondere der Physik und der Phy sikalischen Chemie verdankt die Analytik neue Verfahren; die Automati sierung der chemischen Analytik ist in rascher Entwicklung begriffen. Aus dieser Situation erstand die Forderung nach einem aktuellen, hand lichen Taschenbuch, das am Arbeitsplatz prazise Informationen uber Prinzip und Anwendbarkeit der analytischen Verfahren bietet. Das etwa jedes Jahr erscheinende Werk soll, der Entwicklung folgend, in einer Reihe von Einzelbeitragen neue und bewahrte klassische "Grund lagen," "Methoden" und "Anwendungen" beschreiben. Im Anschluss an diesen Beitragsteil erscheinen ab Band 2 einige fur den Analytiker standig nutzliche Informationen als "Basisteil," der in den Folgebanden laufend erganzt bzw. uberarbeitet wird. Das Taschenbuch hat seine Auf gabe erfullt, wenn es dem analytisch Arbeitenden ein Hilfsmittel am Ar beitsplatz ist, das ihm taglich auftretende Fragen beantwortet bzw. ihm Hinweise gibt, wo er eine Antwort finden kann. Ein Sachregister erschliesst den Inhalt jedes erscheinenden Bandes, das von Band 5 an auch den Inhalt der vorausgehenden Bande erfasst. Das Autorenverzeichnis wird ebenfalls laufend erganzt. Um eine optimale Inhaltsubersicht zu gewahren, werden ab Band 4 die Inhaltsverzeichnisse der vorangegangenen Bande abgedruckt."
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Seit uber 100 Jahren ist "Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis" ein anerkanntes und umfassendes Nachschlagewerk fUr alle, die sich in Apotheken, in der pharmazeutischen Industrie, in pharmazeutischen Hochschulinstituten und Untersuchungslaboratorien mit Arzneimitteln und ihren Ausgangsstoffen beschaftigen. Hans Hermann Julius Hager wurde am 03. Januar 1816 als Sohn des Regimentsarztes Dr. Johannes Hager in Berlin geboren. Wie sein Vater wollte er Arzt werden, doch dieser veranlaBte ihn, den Apothekerberuf zu ergreifen, wahrscheinlich weil es im Haus Hager finanziell nicht zum besten bestellt war. Mit 16 Jahren begann er seine Lehrzeit in der Lowen- Apotheke in Salzwedel. 1838 erhielt er eine Anstellung in einer Apotheke in Perleberg, in der sich sein wissenschaftliches Talent entfalten konnte, so daB er 1841, ohne vorher ein Studium absolviert zu haben, mit Glanz das Staatsexamen bestand. 1m darauffolgenden Jahr erwarb er die Stadt-Apo- theke in Frauenstadt in Niederschlesien. Schon wahrend seiner Lehrzeit veroffentlichte er einen "Leitfaden fUr stOchiometrische Berechnungen", wahrend der Zeit als Apothekenleiter in Frauenstadt erschien das "Hand- buch der pharmaceutischen Recepturkunst" als Vorlaufer seiner spateren "Technik der pharmaceutischen Receptur". Es folgten 1855 und 1857 Kommentare zu der preu13ischen, sachsischen, hannoverschen, hamburgi- schen und schleswig-holsteinischen Pharmakopoe unter dem Titel "Die neuesten Pharmakopoen Norddeutschlands" in zwei Banden. Da seine Bucher ein unerwartetes Echo fanden, verkaufte er seine Apotheke, urn sich als freischaffender Autor ganz der pharmazeutischen Schriftstellerei zu widmen.
Auf dem Fundament des Verantwortungsprinzips und einer Proze~analyse der Nutzen-Risiko-Abw{gung f}r das Arzneimittel wird ein systematisches Geb{ude der Pharmaethik errichtet. Seine f}nf Bausteine - Wirtschafts-, Forschungs-, Sicherheits-, Vertriebs- und Verteilungsethik - verdeutlichen die enorme Komplexit{t des Themas und strukturieren es gleichzeitig in anschaulicher Weise. Ein umfangreicher Anhang unterst}tzt die konkreten Handlungsentscheidungen, vor allem im Bereich der klinischen Pr}fung nach den neuen Good-Clinical-Practice-Richtlinien derEurop{ischen Gemeinschaft. Das Buch wendet sich an [rzte, Pharmazeuten, Philosphen, Soziologen, \konomen, Manager, Politiker, Medizinjournalisten sowie an interessierte Studenten und Verbraucher. Angesprochen sind alle, die dem breiten Spektrum an Fehleinsch{tzungen mit den Instrumenten der angewandten Ethik begegnen wollen: der Verdammung des Arzneimittels genauso wie seiner unkritischen Glorifizierung, Damit r}ckt die Pharmaethik in den Brennpunkt der Qualit{tssicherung f}r die Zukunft des gesamten Arzneimittelwesens.
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