Personen, Organisationen und Institutionen und deren funktionales
Zusammenwirken spielen eine dezidierte Rolle im Aufbau von
Resilienz, weshalb in der praktischen Implementierung dieses
Ansatzes sowohl zentrale Koordination als auch partizipativ
entwickelte und gestaltete Formate zum Tragen kommen. Diese
Community Resilience ist zugleich die vorhandene Kompetenz und die
wachsende Fahigkeit einer Gemeinschaft, Risiken abzuschatzen und
sich in einem Umfeld weiterzuentwickeln, das von Veranderung,
Unsicherheit und Unvorhersagbarkeit gepragt ist. Mit dieser
Charakteristik kann Community Resilience einen Beitrag zur
strategischen Destinationsentwicklung leisten, was anhand folgender
Forschungsfrage untersucht wird: Inwiefern kann Community
Resilience eine Strategie zur Entwicklung touristischer
Destinationen darstellen? Daniel Zacher untersucht erstmalig die
Vorzuge der Anwendung des Resilienz-Ansatzes in strategischen und
organisationalen Fragen der Destinationsentwicklung. Dabei werden
eine integrative konzeptionelle Betrachtung des
Resilienz-Verstandnisses fur Destinationen im Spannungsfeld von
ingenieurswissenschaftlicher, sozial-oekologischer und
evolutionarer Perspektive dargestellt.
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