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Mit dem vierten Band der Lindauer Texte werden allen Teilnehmern
und Interessenten an den Lindauer Psychotherapiewochen 1993 die
Beitrage zu den Leitthemen auszugsweise in Buchform angeboten.
Dieser Band enthalt in Teil I Referate zu "Neuen Lebenformen und
Psychotherapie"; hier geht es um Probleme im zwischenmenschlichen
Bereich wie z.B. Frauenfreundschaften und gleichgeschlechtliche
Liebe. In Teil II "Zeitkrankheiten" beschaftigen sich die
Referenten mit Gesundheit und Lebensstil, Aids, Sucht,
Hyperflexibilitat und der Frage nach Regulation der psychischen und
sozialen Okologie. Der Beitrag im dritten Teil des Bandes
"Leiborientiertes Arbeiten in der Balintgruppe" des langjahrigen
Leiters der LPW Helmuth Stolze steht fur das sehr personliche
Engagement des Autors.
Bei dem Vorhaben, an Ko1benringen eines Verbrennungsmotors den
hydrodynamischen Tragantei1 durch geeignete Formgebung und
Oberf1achentopographie zu optimieren, weisen die Er- kenntnisse aus
dem Motoren1auf in der bewahrten Serienaus- rUstung auf schon recht
ausgewogene Reibpartner hin. Die auf eine Kurbe1we11en-Umdrehung
bezogenen Werte der Durch- b1asemenge, des 01verbrauchs und des
Zy1inderzwicke1ver- sch1eiBes fallen mit steigender Drehzah1
Uberproportiona1 und mit der Motor1aufzeit abo Die Ergebnisse der
1abormaBig-experimente11en und theo- retischen Arbeiten haben
bisher keine Grund1age fUr eine praktische Erprobung in
Motoren1aufen geboten. Die Vor- untersuchungen ob1iegen dem Partner
des Forschungsvorhabens und 1aufen weiter. Lassen diese erkennen,
daB ein groBerer hydrodynamischer Tragantei1 zu erwarten ist, wird
dies in Motoren1aufen trotz Absch1uB des BMFT-Auftrags UberprUft.
Dem Partner werden die Ergebnisse fUr seinen Sch1uBbericht
mitgetei1t. FUr die praktische Erprobung dient a1s Versuchstrager
der Mercedes-Benz-Motor OM 403 mit 236 kW bei 2500/min, ein
10-Zy1inder-V-Motor mit Direkteinspritzung und 15,95 Liter Hubraum.
tiber ausfUhr1iche Vermessungen sind die fUr die Aufgaben- ste11ung
wichtigen Motorentei1e Zy1inder1aufbuchse, Ko1ben- ringe und Ko1ben
sorgfa1tig ausgewah1t worden. Bei diesen untersuchungen werden der
01- und Kraftstoff- verbrauch und die Durchb1asemenge konventione11
gemessen. FUr die Versch1eiBmessungen steht die Radionuk1idtechnik
(RNT) zur VerfUgung, die kontinuier1iche MeBergebnisse 1iefert.
Nach einem Uberblick uber die Beanspruchungsarten von Werk- stoffen
werden die wichtigsten Verfahren zur HersteIIung von
VerschIeiB-Schutzschichten vorgestellt, wobei die Verfahrens-
temperatur als Ordnungskriterium dient. Es folgt eine Zusam-
mensteIIung der fur das funktionelle Verhalten von Werkstof- fen
mit VerschIeiB-Schutzschichten wichtigen Eigenschaften wie
chemische Zusammensetzung, Phasenzusammensetzung, Gefuge, Harte,
Harteverlauf u.a .. Die Moglichkeiten der VerschIeiB- und
Reibungsminderung werden anhand von Beispielen aufgezeigt.
AbschIieBend wird eine ZusammensteIIung der wesentlichen Aus-
wahIkriterien gegeben. 10 Gliederung Zusamrnenfassung 10
Einflihrung 12 2 Verfahren und Beschichtungsmaterialien 14 3
Eigenschaften von Stahlen mit VerschleiBschutzschichten 21 4
Systemabhangiges VerschleiBverhalten 27 5 Auswahlkri terien 33 Li
terat.ur 36 11 Einflihrung VerschleiB kann in vielen Bereichen der
Technik auftreten, z.B. bei der Forderung von Rohstoffen, der
Bearbeitung von Werkstoffen, in den zahlreichen Tribosystemen von
Verbren- nungskraftmaschinen wie Lagern, Kolben/Zylinder, Nocken/
StoBel, Ventilflihrungen u.a. bis hin zu Bewegungssystemen der
Feinwerktechnik. Dabei konnen neben tribologischen Beanspruchungen
uch mecha- nische und korrosive Beanspruchungen wirksam werden.
Mechani- sche Beanspruchungen wirken primar im Volumen, wobei die
Querschnitte nach den bekannten Regeln der Festigkeitslehre
auszulegen sind. Bei Biegebeanspruchungen und insbesondere bei
Wechselbiegebeanspruchungen liegt die maximale Werkstoff-
anstrenqung in den Oberflachenbereichen. Auch korrosive und
tribologische Beanspruchungen sind auf die Oberflache kon-
zentriert (Bild 1).
Maschinenteile, die gleitend im Mischreibungsgebiet arbeiten, gehen
im allge- meinen nach einem kurzen Einlaufbereich mit relativ hoher
Verschleissrate in einen ausgedehnten Bereich niedriger
Verschleissrate (Tieflage) uber. Lange Laufzeiten koennen zu
AEnderungen in der tribologischen Struktur fuhren, z. B. infolge
Verbrauch der Additive, Vergroesserung des Spieles, wodurch meist
eine Erhoehung der Beanspruchung resultiert mit der Folge einer
groesseren Verschleiss- rate. Lastspitzen und Stoerfaktoren koennen
dazu beitragen, den Bereich niedrigen Verschleisses zu verkurzen.
Auch bei starker tribochemischer Wirkung infolge ungunstiger
Kombination von Werkstoff und OEl kann es zu einem unzulassig hohen
Verschleiss mit nachfolgendem spontanen Ausfall kommen. In diesen
ver- schiedenen Verschleissbereichen laufen unterschiedliche
Verschleissmechanismen ab. Im Einlaufbereich wahrend der Anpassung
der Gleitflachen uberwiegt die adhasiv-abrasive Wirkung, da eine
Reaktionsschicht noch nicht gebildet ist und somit nicht vor
metallischer Beruhrung schutzen kann. Die dabei entstehen- den
Partikel koennen metallischer und oxidischer Natur sein. In
Verbindung mit dem Abtragen bilden sich temperaturgesteuert
Reaktionsschichten aus /1/. Hier- durch wird an besonders
gefahrdeten und damit stark erwarmten Stellen durch
Reaktionsschichtbi Idung ein Versagen verhindert bzw. verzoegert.
Bei Walzbeanspruchung wirkt sich zusatzlich der Mechanismus der
Oberflachen- zerruttung in besonderem Masse aus. Nach einer mehr
oder weniger langen In- kubationsphase mit niedrigerer
Verschleissrate als bei Gleitbeanspruchung bilden sich
Ermudungsanrisse, die schliesslich zum Ausbrechen verschieden
grosser Partikel fuhren (Grubchenbi Idung), was bei Fortschreiten
zum Ausfall des Bau- teiles fuhren kann. Der Vorgang der
Grubchenbildung kann auch wahrend des Einlaufvorganges auftreten,
der in der Regel zum Stillstand kommt. Bei diesen
Verschleissvorgangen bzw.
Aus den Ergebnissen und mit der gewahlten Auswertemethode erhielt
man eine Bestatigung fUr die Bestimmung der Obergangsdrehzahlen von
Welle in axial durchstramten Kohlegleitlagern. Es stellte sich als
richtig heraus, die elastohydrodynamische Komponente der
hydrostatischen Kom- ponente zu Uberlagern. Die statistische
Kontrolle der durchgefUhrten Messungen und Auswertungen ergab, daB
die Werte der Standardabweichun- gen fUr das Verhaltnis
derexperimentell und der rechnerisch bestimm- ten GraBen
hinreichend klein ausfielen. Dies stellt die Eignungsbesta- tigung
fUr die angewandte Arbeitshypothese und fUr den technisch-
pragmatischen Berechnungsalgorithmus dar. Summary The results and
the chosen evaluation methods verify the determination of the
transition speeds of shafts in carbon journal bearings with an
axial flow. It proved to be correct, to achieve the total bearing
capacity by superimposing the elastic hydrodynamic component to the
hydrostatic component. The statisti al check of the performed
measure- ments and evaluation revealed small values for the
standard deviations concerning the ratio of the experimentally
obtained parameters to the calculated ones. This verifies the
applicability of the used working hypothesis and the
technical-pragmatical calculation algorithm.
Urn das VerschleiSverhalten eines Walzkontaktes, der im Ma-
schinenbau z. B. in Walzlagern, an Zahnradern, an Reibradge-
trieben oder an Nocken-StoSel-Verbindungen auf tritt, besser
vorhersagen zu konnen, ist es unumganglich, sich Kenntnisse tiber
das physikalisch-chemische 'Geschehen' in einem Walz- spalt zu
verschaffen. Dabei ist neben einer Vielzahl von Para- metern, die
sich einstellende Schmierfilmhohe die wichtigste EinfluSgroSe. Bei
elastohydrodynamischer Schmierung (EHD-Kon- takt) laSt sich die
theoretische minimale Schmierfilmhohe h th bei Linienkontakt nach
der von DOWSON und HIGGINSON /1/ min und 1967 von DOWSON /2/
modifizierten Gleichung berechnen: In dieser Gleichung bedeuten:
Filmparameter H . - m nth G. oe. DegreesE' Werkstoffparameter
Geschwindigkeitsparameter Belastungsparameter mit h. - theoretische
Spaltweite (minimale) m nth R - dynamische Viskositat beim Druck
von 1 bar "l. 0 und Temperatur in der Einlaufzone u hydrodynamisch
wirksame Geschwindigkeit 1 reduzierter Elastizitatsmodul F 23
POISSON'sche Konstante Druck-V i sko si tatskoeffizient Q auf die
Zylinderrolle wirkende Kraft 1 Spal tlange s Nach den Berechnungen
von DOWSON und HIGGINSON tritt in der Auslaufzone des Kontaktes
eine zweite Druckspitze auf. Sie ist die Folge des rUckfedernden,
elastischen Werkstoffs und bewirkt eine EinschnUrung des ansonsten
nahezu parallelen SchmiersIJal tes (Bil d 1) - . des Werkslotfs -
"'''""' /// / /' Drucl
Die Belage von HeiBsinter-Siebmaschinen sind infolge extremer
thermischer und mechanischer Beanspruchungen einem starken Ver-
schleiB unterworfen. Sie erreichen je nach den vorliegenden Be-
triebsbedingungen Standzeiten von ca. 2 bis 6 Monaten. Ziel des
Forschungsvorhabens "Verschl ei Bmi nderung an Hei Bsi nter-Si
ebma- schinen" ist, durch konstruktive Verbesserungen und beanspru-
chungsgerechte Werkstoffauswahl einen Beitrag zur Senkung der hohen
Instandhaltungskosten zu leisten. Hierzu wird das Tribosystem
HeiBsinter-Siebmaschine auf der Grundlage von umfangreichen
Betriebsmessungen, laboruntersu- chungen und theoretischen
Betrachtungen in Anlehnung an die DIN 50320 bezuglich seiner
technischen Funktion, der tribologi- schen Beanspruchungen, der
Struktur, der VerschleiBkenngroBen sowie der VerschleiBschwerpunkte
und der Ausfallkriterien ana- lysiert. Aus der Analyse des
Systemverhaltens werden Vorschlage in Bezug auf eine
verschleiBmindernde Betriebsweise und eine verschleiBgerechte
konstruktive Ausbildung der Belage zur Sen- kung der verschl ei
Bbedi ngten Instandhal tungskosten abgel ei tet, die zum Teil im
Betrieb erfolgreich erprobt wurden. Ferner wird das
VerschleiBverhalten von mehreren in Betriebsversuchen ein-
gesetzten Werkstoffen dem des zur Zeit ublichen Plattenwerk- stoffs
gegenubergestellt. 10 Vorwort Die diesem Bericht zugrundeliegenden
Arbeiten wurden mit Mit- teln des "Bundesministers fur Forschung
und Technologie" und der "Europaischen Gemeinschaft fiir Kohle und
Stahl" gefordert. Fur di e groBzugi ge Unterstutzung sei an di eser
Stell e gedankt.
Reibung und VerschleiB verursachen an Maschinen und technischen
Anlagen in der Industrie erhebliche Verluste durch Minderung der
Lebensdauer und des Wirkungs- grades. Weitgehend unbekannt ist der
erschreckend hohe Betrag, zu dem sich hier- durch die Kosten fUr
Energieaufwand, Instandhaltung, fUr Ersatzteile und Aus- fallzeiten
in unserer deutschen Volkswirtschaft aufaddieren. Verscharft wird
die Situation dadurch, daB die internationale Konkurrenz der
deutschen Industrie Maschinenanlagen mit groBeren Leistungsdichten,
erhohten Bauteilauslastungen und verbesserten Wirkungsgraden
abverlangt. Mit dieser Entwicklung wachsen aber auch die durch
Reibung und VerschleiB bedingten Schwierigkeiten erheblich an.
Diese Erkenntnisse und die Einsparmoglichkeiten an Rohstoffen und
Energie er- fordern groBe Anstrengungen, um mit den Problemen der
Reibung und des Ver- schleiBes fertig zu werden. Hier kann das
systematische Zusammenwirken mehrerer Wissensgebiete in dem
interdisziplinaren Fach "Tribologie" einen beachtlichen Beitrag
liefern. Nach Offenlegung der Situation in der Bundesrepublik
Deutschland in dem BMFT- Forschungsbertcht "Tribologie" entschlol3
sich das Bundesministerium fUr Forschung und Technologie (BMFT) im
Rahmen seines Rohstofforschungs-Programms zu einer
schwerpunktmaBigen Forderung der Tribologie mit einer Laufzeit von
zunachst 6 Jahren und einem Fordervolumen in Hohe von ca. 37 Mio DM
im Rahmen der Projekttragerschaft des Instituts fUr
Werkstoff-Forschung der Deutschen Forschungs- und Versuchsanstalt
fUr Luft- und Raumfahrt e. V. (DFVLR). Koln. Die Forderung begann
1978, heute werden ca. 100 Vorhaben gefOrdert.
Did you ever wonder what would happen if a librarian joined a
pirate crew? We never did either. But that didn't stop us from
writing a very funny play about it. If you think that "Citizen
Kane" is still the best movie ever made, then you are in good
company and maybe you can get them to read this play also, even
though this is non sequitur.
Hippocampus returns to Athens from Troy under a curse from Zeus. He
has only two days to sacrifice "that which he holds most dear" or
be damned to Hades. His frantic search involves the Oracle at
Delphi, Socrates and his girl-friend Asparagus. Partially inspired
by an Abbot and Costello routine Sophocles explores every aspect of
human life and a few in-human ones.
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