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Die deutschsprachige wissenschaftliche Emigration in die Turkei und ihr soziales Umfeld - Das deutsch-deutsche Verhaltnis in der Turkei 1933-1945 (German, Paperback)
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Die deutschsprachige wissenschaftliche Emigration in die Turkei und ihr soziales Umfeld - Das deutsch-deutsche Verhaltnis in der Turkei 1933-1945 (German, Paperback)
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Examensarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa -
Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1,7,
Friedrich-Schiller-Universitat Jena (Historisches Institut), 48
Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die
Aufmerksamkeit, die der Turkei als Emigrationsland 1933-1945
entgegengebracht wurde, ist bis in die jungste Zeit sehr gering
geblieben. Dies durfte vor allem zwei Grunde gehabt haben. Zum
einen beschrankte sich die emigrierte Personengruppe auf eine
kleine Anzahl von Wissenschaftlern und Kunstlern und erreichte
daher niemals die quantitativen Ausmasse der Flucht in Lander wie
z. B. die USA oder Grossbritannien. Zum anderen findet man auf der
Liste der Turkei-Emigranten, sieht man einmal von Ernst Reuter, dem
ersten regierenden Burgermeister Westberlins nach 1945 ab, kaum
populare Namen, die das Interesse der Forschung und der
Allgemeinheit geweckt hatten. Im Gegensatz dazu stehen wiederum
etwa die USA, die prominentere Namen vorzuweisen hatten, wie z. B.
Thomas Mann, Berthold Brecht oder Albert Einstein, um nur einige
wenige zu nennen. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten
1933 gingen Repressionen gegen Juden und politische Gegner wie
Sozialdemokraten oder Kommunisten einher, die einen Exodus meist
judischer Wissenschaftler verursachten. Aufgrund der
Gesetzesverordnung zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums"
1933 wurden an deutschen, nach 1938 auch an den osterreichischen
Universitaten tausende Hochschullehrer und Assistenten entlassen
und sahen sich aufgrund fehlender Perspektiven oder rucksichtsloser
Hetze gezwungen, Deutschland zu verlassen. Auf Einladung der jungen
Turkischen Republik" gelangten noch im selben Jahr die ersten aus
Deutschland geflohenen Akademiker in die Turkei, wo sie im Dienste
der turkischen Regierung an den Hochschulen in Istanbul oder
Ankara, bzw. als Berater an regierungsnahen Institutionen tatig
waren. Was sich fur das geistige Leben in Deutschland als enormer
und nicht
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