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Books > Science & Mathematics > Chemistry > Mineralogy > General
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
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betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
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1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
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betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
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1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
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betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Bei allen Vorgangen del' Korperwelt bleiben zwei Gro. 6en
unverandert: die Menge del' Materie und die del' Energie. Wir
verstehen unter Energie eines Korpers oder Systems die Fahigkeit
des Korpers oder Systems Arbeit zu leisten, seinen Arbeitsvorrat,
gleichviel ob die Energie als mechanische, elektrische, chemische
oder als Warme auftritt. Energie kann wedel' ent- stehen noch
vergehen, abel' sie wechselt dauernd Sitz und Form, und es ist ein
Hauptproblem del' Meteorologie die Umwandlungen del' JiJnergie an
del' Erdo berfHiche und in der Atmosphare nach Art und Ma. 6 zu
verfolgen. Schon im Jahre 1892 bat W. von Bezold 1) uf die
Wichtigkeit dieser Aufgabe hingewiesen und die theoretischen Grund-
lagen fiir. ihre Behandlung erortert. In mehreren Vortragen auf der
N atur- forscherversammlung zu Hamburg 2) und im Berliner
Zweigverein der Deutschen Meteorologischen Gesellscbaft habe ich
versucht eine Ubersicht iiber den periodischen Verlauf der in Form
von Warme in Boden, Luft und Wasser aufgespeicberten Energiemengen
zu geben und lege hiermit eine zusammen- fassende Darstellung
dieses Gegenstandes VOl'. Die Quelle del' Energie ist die Sonne und
ihre Trager sind die Sonnen- strablen. Treft'en diese die
Erdoberflache, so bewirken sie eine Erwarmung, die sicb nach unten
in das Innere und nach oben an die Luft mitteilt. Umgekehrt gibt
die ErdoberfHiche durch Ausstrahlung Warme ab und be- streitet den
Verlust aus Erde, Wasser und IJuft.
Da nun das Buch abgeschlossen vorliegt, und die ersten Theile
bereits eine mehrjahrige Probe hinter sich haben, lasst sich schon
in mancher Be- ziehung ubersehen, ob es das Instrument geworden
ist, das es werden sollte. Es ist ein Rad in dem Getriebe einer
groesseren Untersuchung, deren Ziele in der Einleitung angegeben
sind. In welcher Weise dies Rad ein- greift, wird sich erst
erkennen lassen, wenn die ganze Untersuchung be- endet ist. Einige
weitere Theile derselben sind bereits publicirt. Eine neue Art der
Demonstration!) zog die Betrachtung der raumlichen Gebilde, der
Flachengruppen um eine Dimension herab, die Polarprojection um 2
Dimen- sionen. Es wurde gezeigt2), dass sich hiermit ein Ring
schliesst, und weiteres Herabziehen der Dimensionen zu nichts
Neuern fuhrt. Aus der Projection mit ihren neuen zweizifferigen
Symbolen erfolgte eine neue Art der arith- metischen
Krystallberechnung, deren Grundzuge in der Einleitung entwickelt
sind und eine Methode zur graphischen Berechnung und Discussion der
Formen nach Elementen, Symbolen und Winkeln3). Untersuchungen uber
Projection auf eine andere als die normale Flache4) vermittelten
die Ver- knupfung der Krystallsysteme, und erlaubten, sich bei der
Discussion der Formen ohne die stoerenden Grenzen der Systeme
freier zu bewegen. Eine neue Methode des Krystallzeichnens5)
ermoeglichte, aus der gnomonischen Projection das
parallel-perspectivische Bild auf eine beliebige Flache projicirt
fur ein- fache Krystalle oder Zwillinge in bequemer Weise zu
gewinnen. Die zur Herstellung der Bilder sowie zu den
arithmetischen und graphischen Berechnungen noethigen Elemente sind
im Index fur jedes einzelne Mineral 6 aufgezeichnet.
Das vorliegende "Taschenbuch fur Mineralogen" ist einem Bedurfnisse
entsprungen, welches Verfasser wahl' end seiner dreijahrigen
Thatigkeit als Assistent am mineralogisch en Museum del'
Universitat Bonn und wahrend seiner jetzigen Thatigkeit in einer
griisseren Mineralienhandlung recht oft hat empfin- den mussen. In
den letzten 25 bis 30 Jahren ist gerade in del' Mineralogie eine
solche Menge von Wissen angehauft worden, dass es sehwierig ist,
dasselbe ohne ein bequemes Nachschlagebuch zu beherrschen, urn so
mehr, als die Forschungen in einer grossen Menge von Zeitschriften
zerstreut sind, wolche nur den vVenigsten zu Gebote stehen und
deren Durchsieht sehr zeitraubend ist. Vorliegendes Taschenbu. eh
setzt die Elementar- kenntnisse del' Mineralogie voraus. Es
behandelt in einer tabellarischen Uebersicht aUe genauer be-
kannten Mineralien nach ihren chemischen, physi- kalischen und
krystallographischen Eigenschaften. Die noeh nicht genauer
bekannten Mineralien sind in das am Ende des Buches befindliche,
ausftihrliche Namell- und Synonymenregister verwiesen, welches die
Brauehbarkeit des Buehes wesentlieh erhiihen wil'd. Zum Ordnen del'
Sammlungen ist ein systema- tisches Verzeichniss beigefUgt, welches
im Grossen IV und Ganzen "Groth's Tabellarischer Uebersicht del'
lVIineralien" entnommen ist. An dieses schliesst sich eine
topographische U e be1'8icht, welche die Mi- neralien del'
einzelnen Erdtheile aufzahlt. Del' Uebersichtlichtkeit wegen ist
die alphabetische Reihenfolge beobachtet worden. Bei den genauel'
durchfo1'schten Erdtheilen sind Unterabtheilungen gemacht, welche
sich im \Y esentlichen den poli- tischen Grenzen anpassen.
Ausfiih1'licher behandelt ist in diesem Theile Deutschland, weil
hier auch die Fundorte del' Mineralien angegeben worden sind,
soweit sie dem Vol'fasser beImnnt wurden.
Beim Abschluss des zweiten Bandes erlaube ich mir, an die Fach-
genossen die erneute Bitte zu richten, sie moechten das vorliegende
Werk durch gutige Mittheilung darin gefundener Auslassungen und
Fehler freund- liehst unterstutzen. Die Correcturen und Nachtrage
sollen dem Schluss des dritten Bandes, der wohl noch in diesem Jahr
vollendet wird, beigegeben werden. Auch moechte ich an dieser
Stelle hervorheben, dass bei Ziffer 2 im Reindruck leider oft das
-, weil es in der Letter zu schwach war, nicht deutlich gekommen
oder ganz ausgeblieben ist, so dass man 2 statt 2 liest. Da hieraus
Irrthumer entstehen koennen, bitte ich um Vorsicht gerade bei
diesem Zeichen. Nachdem der Uebelstand bemerkt war, wurde versucht,
denselben fur die folgenden Bogen zu beheben. Heidelberg, April
r89o. Dr. Victor Goldschmidt. Fahlerz. Regular. I i I, ! h: 11 -
----- ---l- --Mohs. I I Desrl.: ss 1 G ' No. Gdt. !liller.
Cathr.'IFoetterle Ha manniSadeb. Rose. Rath. Miller. Nanmann.
Hansm. H rtm.l auy. Levy. I Flajol. -, - 1 I 1 I Zrppe. I t '
Zrppe.
Die Eisen- und Stahlindustrie spielte in der zweiten Halfte des 19.
Jahrhunderts eine immer grossere Rolle, z. B. fur den Eisenbahn-,
Brucken- und Schiffsbau. Der Autor informiert umfassend zur Kohle-,
Eisen- und Stahlproduktion der Zeit, zu Arbeitsverhaltnissen,
Verfahrenstechnik, Handel, Preisentwicklung und weiteren
wirtschaftlichen Aspekten dieser Industrien. Samtliche bekannte
Kohle- und Erzvorkommen der Erde werden beschrieben und die
Verhaltnisse der Eisen-und Stahlproduktion und auch der Ein-und
Ausfuhr soweit moglich in Zahlen und Fakten dargelegt. Nachdruck
der Ausgabe zur Weltausstellung in Paris 1878
Indem ich den ersten Band des "Index der Krystallformen" nunmehr
vollendet der Oeffentlichkeit ubergebe, moechte ich einen Punkt
besonders hervorheben, in dem ich theilweise dem Widerspruch der
Fachgenossen begegnet bin, was ich auch wohl erwartete. Er betrifft
die haufig von dem Ueblichen abweichende Aufstellung der Krystalle.
Bei der Beurtheilung wolle man auf die S. 37-39 dargelegten
Principien Rucksicht nehmen und erst sie, dann ihre Consequenzen
auf ihre Haltbarkeit prufen. Der Unter- schied besteht meist in der
Vertauschung zwei er Axen, in der Regel der A- und C- resp. P- und
Q -Axe. Es moege noch betont werden, dass durch diese Abanderung
eine Herabziehung der Verwendbarkeit des Index nicht stattfindet,
da sich die Umwandlung der Elemente und Symbole fur diesen Fall
sehr einfach ausfuhrt. Es vertauschen nur a und c, p und r, a und
y, A und Y ihre Stelle. Alle Identificationen und Transformationen
bleiben und es erubrigt nur fur den, der die andere Aufstellung
vorzieht, die Elemente zu verandern und in eine zuzufugende letzte
Columne die von ihm gewahlten Symbole einzutragen. In Bezug auf die
Literatur sei bemerkt, dass ich erst vom Jahr 1850 an die
verschiedenen Specialarbeiten moeglichst vollzahlig in Bezug auf
beobachtete Formen auszuziehen gesucht habe. Das Aeltere glaubte
ich durch die zusammenfassenden Werke von Hauy, Mobs, Hartmann,
Levy, Zippe, Hausmann, Miller, Des Cloizeaux, Dana, Sehrauf
genugend gesichert. Durch diese Beschrankung ist eine wesentliche
Entlastung fur die an sich gewaltige Arbeit eingetreten.
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