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Books > Professional & Technical > Electronics & communications engineering > Electronics engineering > Applied optics > Laser technology
Dieses Buch unterscheidet sich von alteren Darstellungen der Optik
durch die Grenzziehung gegen andere Gebiete der Physik. Die
uberkommene Einteilung (Mechanik, Elektrizitat und Magnetismus,
Optik, Thermodynamik, erganzt durch kinetische Theorie der Materie
und Atomphysik) ist wohl vorlaufig fur den Unterricht noch
unentbehrlich, so wenig sie auch der Einheit des Lehr gebaudes
Rechnung tragt.. Die Optik ist seit langem als eIektromagnetische
Lichttheorie ein SonderkapiteI der allgemeinen Lehre yom
eIektromagnetischen Felde. Man kann sich dabei naturlich nicht auf
das sichtbare Licht beschranken, sondern muB den Frequenzbereich
nach oben und unten erweitern. Die HERTZ schen Wellen pflegt man
aber nicht hinzuzunehmen; nach kurzen Wellen zu scheint es geboten,
die Rontgen-und y-Strahlen auszuschlieBen oder wenigstens nur
andeutungsweise zu behandeln. Auch hier wird diesem Brauche
gefolgt. Die Optik bewegter Korper durfte fruher in einem Lehrbuche
der Lichttheorie nicht fehlen. Ich halte das nicht fUr zeitgemaB;
diese Dinge gehOren zur ReIa tivitatstheorie, die sich zu einem
besonderen Kapitel der Physik entwickeIt hat."
Das vorliegende Handbuch soll uber den heutigen Stand der wissen
schaftlichen und angewandten Photo graphie unterrichten. Durch
zweck massige Unterteilung des Stoffes, durch Heranziehung erster
Fachleute auf den in Betracht kommenden Einzelgebieten, durch
Beschaffung einwand freien Bild- und Tabellenmaterials wurde eine
zeitgemasse umfassende Dar stellung der wissenschaftlichen und
angewandten Photogra phie u n t erb - sonderer Hervorhe bung alles
Wesen tlichen angestrebt. Das Handbuch ist nicht nur fur den
Forscher auf dem Gebiete der Photographie (als besondere
Wissenschaft), sondern auch fur alle jene be stimmt, die sich der
Photographie als Hilfsmittel oder Hilfswissenschaft bedienen; auch
dem in der photographischen Industrie Tatigen soll das Handbuch von
Nutzen sein. Der Herausgeber. Inhaltsverzeichnis. Seite Die
Geschichte des photographischen Objektivs. Von Professor Dr. M. v.
ROHR, Jena. Die Vorgeschichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . .. 1 Die Zeit der PETzvALsehen Bildnislinse . . . . . . . .
. . . . . . .. 2 Die Bestrebungen zur Schaffung einer
verzeichnungsfreien Anlage. . .. 6 Der Zeitabschnitt der
hauptsachlich englischen Arbeiten (1857-1865). 6 Der STEINHEILsche
Abschnitt der Entwicklung des Mittelwinkels (1865 bis 1890). . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 8 Die Erfindung 'des
enggebauten Mittelwinkels mit geebnetem ana, stig- tischem Felde .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Grundlagen und Grundgesetze
der geometrischen Optik. Von Dr. W. MERTE, Jena. (Mit 14
Abbildungen)."
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Das vorliegende Buch ist als Ratgeber fur aile jelle gedacht,
welche sich mit praktischen optischen Aufgaben zu befassell haben.
Es sind dies die Photographen, besonders der Kamera mann der
Kinematographie und der Laufbildvorfuhrer. Die vorhandenen Bucher
uber Optik sind aIle zu umfangreich und theoretisch, setzen zu
groJ3e mathematische Kenntnisse voraus und bringen die praktische
Anwendung nur fluchtig oder gar nicht. Hier ist die Entwicklung des
Themas rein konstruktiv und anschaulich gegeben, ohne dal3
irgendwelche mathematischen Kenntnisse vorausgesetzt werden, wobei
von den einfachsten zu schwierigen Problemen fortgeschritten wird.
Da durchaus die Aufgaben der Praxis berucksichtigt sind, durfte es
auch fur einen weiteren Leserkreis von Liebhaberphotographen, fUr
Lehrer und fUr den Unterricht an Schulen geeignet erscheinen. Von
grol3tem Werte ware es mir, wenn jeder der geneigten Leser
wahrgenommene Mangel, besonders Unklarheiten, weiterhin Wunsche, in
welcher Richtung grol3ere Ausfuhrlichkeit erwunscht ware, unter
Anschrift des Verlages . mir mitteilen wurde. Nur durch Bolche
Kritiken kann das Euch den Zweck erfullen, fUr den es bestimmt ist,
zu leuchten in die Dunkelheit der Wege des Lichtes. W ien, im
September 1929 Dr. Schrott Inhaltsverzeichnis Seite I. Vom Lichte
.......................................... . A. Allgemeines . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . 1 B. Lichtmessung, Photometrie . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . 2 C. Lichttechnik . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 1.
Allgemeines ...................................... 7 2. Gluhlampen
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . 8 3. Bogenlampen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . 9 II. Von der Optik . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . .. . . 11 . . . . . . . . . . . A.
Die Abbildullg .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
. . . 11 . . . . . . . . B. Die Lochkamera... .. . . . ... . .. . .
. . . . . .. . . .. . . . . . ... . . 12 C. Die Spiegelung oder
Reflexion.. . . . . . . . . . . . . . . . . 15 . . . . . . 1. Ebene
Spiegel.................................... 15 2. Hohlspiegel
...................................... 22 D. Brechung oder
Refraktion ........................... 33 1. Brechung an ebenen
Flachen ...................... 33 2. Brechullg an Kugelflachen . .
. . . . . . . . . . . . . . .. . . 38 . . . . . E. Die Linsen... .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . 43 . . . .
. . . . ."
3 o entworfene verkehrte Bild aufrecht oder seitenrichtig zu beob
achten gestattete. Diese Vorrichtung zur Bildaufrichtung wurde
spater noch von einer grossen Zahl von Konstrukteuren "erfunden."
Das Objektiv, eine sogenannte einfache Landschaftslinse, stammte
von dem Franzosen CHARLES CHEVALIER, bestand aus einer Flint- und
einer damit verkitteten Crownglas linse und war so angeordnet, dass
die konkave Seite dem Gegenstande, die konvexe Seite dem
lichtempfindlichen Schichttrager zugewandt war. Die Ab blendung
erfolgte durch eine Blende /, welche vor der Linse in einem
bestimmten Abstand angeordnet war und ziemlich klein sein musste,
wenn Bilder von zu friedenstellender Scharfe erzielt werden sollten
(Offnungsverhaltnis etwa 1: 15). DAG UERRE soll bei
Landschaftsaufnahmen bei gutem Tageslicht mit einer solchen Linse
etwa 20 Minuten lang belichtet haben; die ersten Portrataufnah men
hat spater (etwa 1840) DRAYER in New York mit dem Ergebnis gemacht,
dass bei einer Belichtung von 10 bis 20 Minuten verwaschene Umrisse
der Person infolge der Unmoglichkeit entstanden, wahrend dieser
langen Zeit die erforder liche ruhige Haltung zu bewahren. Es ist
bekannt, dass schon vor der Ver offentlichung des Verfahrens von
DAGUERRE der Englander Fox TALBOT die Photographie auf Pa pier
erfand; er trankte Papier zuerst in Salzlosung, dann in
Silbernitratlosung und erhielt so ein lichtempfindliches Material.
Im Jahre 1841 machte er die wichtige Entdeckung, dass kurz
belichtete (unsichtbare) Licht bilder auf Jodsilber usw. durch
Bestreichen mit Gallussaure sichtbar gemacht, d. h. entwickelt
werden konnen."
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Bis vor kurzem gab es noch keine zusammenfassende Dar stellung der
Ergebnisse der Ultrarotforschung. Wir haben daher gern die Aufgabe
ubernommen, fur die Sammlung "Struktur der Materie" eine
Monographie uber das ultrarote Spektrum zu schreiben. Wahrend der
Abfassung des Manuskripts sind sowohl von franzosischer Seite
(LECOMTE, Le Spectre Infrarouge ) als auch von englischer Seite
(RAWLINS und TAYLOR, InfraredAnalysis of Molecular Structure)
Bucher erschienen, die sich mit unserem Thema befassen; doch
unterscheidet sich das vorliegende Buch von ihnen durch die
Tendenz, abgesehen von der Berucksichtigung der inzwischen
erschienenen Literatur. LECOMTE bringt in der Hauptsache eine nach
experimentellen Gesichtspunkten geordnete Zusammenstellung der
Beobachtungen, ohne auf die theoretischen Zusammenhange naher
einzugehen. Die englischen Autoren da gegen geben eine gute
Einfuhrung in die Anwendung der Ultra rotforschung auf die
Erforschung der Molekularstruktur, ohne Vollstandigkeit erstreben
zu wollen. Wir haben versucht, beide Tendenzen zu vereinen. Die
Literatur ist, soweit es moglich war, bis Ende 1929 berucksichtigt.
Es sei gestattet, hier einiges uber den Inhalt des Buches zu sagen.
Die sachliche Abgrenzung einer Darstellung des ultra roten
Spektrums ist insofern schwierig, als enge Zusammenhange mit
anderen Spektralgebieten vorhanden sind, die wir oft nur andeuten
konnten. Da wir theoretische Gesichtspunkte in den Vordergrund
stellten, haben wir im allgemeinen die Grenze so gezogen, dass nur
solche Tatsachen berucksichtigt wurden, die als Lebensausserung der
Molekule gelten konnen, ohne Mit wirkung der Elektronen. Dies gilt
hauptsachlich fur die beiden letzten Kapitel, die das Hauptthema
des Buches bilden und die Eigenschwingungen der Molekule behandeln.
Die zum Ver- IV Vorwort."
In diesem Buche habe ich den Versuch gemacht, unser der zeitiges
Wissen und Nichtwissen iiber die Elektronenabspaltung infolge von
Lichtabsorption iibersichtlieh darzulegen. Der Nachdruck liegt
dabei durchaus auf den Beobachtungs tatsachen, ihrer mutmaBlichen
ZuverHissigkeit und ihren Liicken; theoretische Gesichtspunkte, von
den Grundannahmen der Quantentheorie abgesehen, habe ich bewuBt
zuriickgestellt; nur wenn mir die zugrunde gelegten Annahmen
experimentell fraglich oder unzutref end erschienen, habe ich zu
theoretischen Arbeiten kurz Stellung genommen. Zu dieser
Zuriickhaltung bewogen mich zwei Griinde: Erstlich sind die alteren
Ansatze fiir die Vorgange der quan tenhaften Lichtabsorption und
den Elektronendurchgang durch Materie erwiesenermaBen unzulanglich,
und beziiglich der ein geschlagenen neuen Wege traue ich mir keine
Sachkenntnis zu. Man mag bedauern, daB die Verfahren der
experimentellen und theoretisehen Physik immer seltener von ein und
demselben Kopf gemeistert werden, aber es scheint mir das eine
notwendige Ent wicklung zu sein, weil sich das Handwerkszeug beider
Arten immer weiter vermehrt und verfeinert; schlieBlich ist eine
immer weiter getriebene Arbeitsteilung doch auch die Grundlage
allen mensch lichen Fortschrittes. Zum anderen erschien mir der
Verzicht im vorliegenden: Fall um so leichter, als nur in 2 Fallen,
namlich bei der lichtelektrischen Wirkung in Gasen und derjenigen
hoher Frequenzen, die experi mentellen Grundlagen fiir erfolgreiehe
theoretische Behandlung schon gegeben zu sein scheinen, wahrend
beim Hauptteil der be sproehenen Vorgange die Verhaltnisse noeh
viel zu verwickelt sind. lch hoffe aber, daB trotz der
stiefmiitterlichen Behandlung theoretischer Arbeiten auch der
reehnende Physiker Nutzen und Anregung aus der Vermittlung des
Beobachtungsschatzes ge winnen kann. Vorwort."
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Infolge mehrfacher Anregung von Seiten theoretischer und prak
tischer Spektroskopiker und infolge der in letzter Zeit
gesteigerten und Ieider schon lange nicht mehr zu befriedigenden
Nachfrage nach der Dissertation von B. Dunz (Tiibingen I9II) habe
ich eine Ver vollstandigung und Umarbeitung der Seriensammlung von
Dunz vor genommen. An der hier vorliegenden neuen Zusammenstellung
ist auBer Herrn F. Frommel (Tiibinger handschriftliche Dissertation
I92I) besonders Herr R. Gotze beteiligt. Die Vervollstandigung
bezieht sich hauptsachlich auf die seit I9II bekannt ge, Yordenen
Gesetz maBigkeiten, die Umarbeitung auf eine bessere Anpassung an
heutige theoretische Gesichtspunkte. Frommel hatte auch die Formeln
alIer Serien angegeben und zum Teil neu bereehnet. Wir haben diese
aber nicht aufgenommen, sondern geben nur die yVerte der Terme. Das
Beobachtungsmaterial ist meistens noch das friihere (vVellen langen
nach Rowlands Einheiten). Nur in einzelnen Fallen, wo geniigend
einheitliche neue Messungen vorlagen, wurden die vVellen langen in
internationalen A.E. angegeben, und die Terme umgerechnet. Helium,
Quecksilber, Kalzium, Barium.) Einem mehrfach geauBerten yVunsche
entsprechend habe ich in ciner Einleitung einiges aus der
praktischen Serienforschung zusammen gestellt, was mir als
elementarste Grundlage derselben erscheint."
Die kleine Schrift, die ich hiermit den Fachleuten, namentlich den
Ophthalmologen, anbiete, hat einen doppelten Zweck. Sie soll auf
Grund einer fiir die besprochenen Formen geniigend eingehenden
theoretischen Darstellung zeigen, welche Anforderungen man
vorderhand an eine richtig konstruierte Brille stell en kann, und
sie soll weiterhin die Prioritatsrechte der verschiedenen Erfinder
feststellen, so weit mir das ohne eine gar zu weit abseits
fiihrende Beschaftigung mit diesem Thema moglich war. Wer meinen
Entwicklungsgang auf optischem Gebiete kennt, wird wissen, daR mir
die Vertretung alterer Rechte besonders am Herzen liegt. Der
theoretische Teil ware von mir nie oder doch nie 50 geschrieben
worden, wenn nicht der wissenschaftliche und personliche Einfluil
Herrn ALLVAR GULLSTRANDS nicht allein die Anregung gegeben, sondern
auch meine optischen Ansichten von Grund aus umgestaltet hatte. Wo
ich auf seine Schriften hinweisen konnte, habe ich das getan, doch
halte ich es fiir meine Pflicht, auch darauf aufmerksam zu machen,
dail ich seiner bereit willig gewahrten Durchsicht meiner
allerdings noch unvollstandigen ersten Niederschrift Hinweise
verdanke, deren Beachtung eine wesentlich groilere Einheitlichkeit,
Strenge und Anwendbarkeit zur Folge hatte. Soweit mir die Literatur
bekannt ist, handelt es sich hier urn den ersten Versuch, das
gesamte Gebiet der Brillenoptik auf der Grundannahme des bewegten
Auges zu behandeln und die Eigenschaften der Brille 50 an zugeben,
wie sie der Benutzer empfindet. Es sollte mich freuen, wenn es
gelungen ware, den Ophthalmologen diese Probleme naherzubringen."
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
In der letzten Zeit sind mehrere Untersuchungen von mir und meinen
Mitarbeitem iiber die Spektra der Kanal strahlen einer Reihe von
chemischen Elementen bereits erschienen oder werden demnachst
veroffentlicht werden. Entsprechend ihrer Aufgabe sind diese
Spezialuntersuchun gen so eingehend gehalten, daB der Femerstehende
weder aIle Einzelheiten iiberblicken kann, noch fiir sie sich
interes sieren wird. Da indes ihre Resultate von Bedeutung fUr die
elektrische Struktur der chemischen Atome sind, so mag an diesen
auch der nicht spektralanalytisch tatige physikalische Fachgenosse
und auch mancher Chemiker Interesse finden. Aus diesem Grunde habe
ich mich ent schlossen, der Offentlichkeit eine kurze 'Obersicht
iiber jene spektralanalytischen Untersuchungen und die aus ihnen
sich ergebenden Folgerungen iiber die Stmktur des chemischen Atoms
zu unterbreiten. Die drei ersten Abschnitte der vorliegenden
Schrift bilden in der Hauptsache den Inhalt eines Vortrages auf der
diesjahrigen Versammlung Deutscher Naturforscher und Arzte in Wien.
Sie sind in dieser Schrift durch Zusatze und flinf weitere
Abschnitte fUr den Zweck jener 'Obersicht vervollstandigt worden.
Die gegebenen Literatumachweise werden dem Interessenten iiberal1
das Zuriickgreifen auf die Originalabhandlungen ermoglichen.
Aachen, im September I9I3. 1* Inhalt. Seite I. StoB-Ionisierung
chemischer Atome. 7 2. Die positiven Atomionen als Trager von
Serienlinien 12 3. Spektra verschiedenwertiger Atomionen desselben
Elements. 17 4. Bogen- und Funkenspektra chemischer Elemente 24 5.
Mehrfache Ionisierung chemischer Atome und die Zahl ihrer
Valenzelektronen . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 6. Zwei Arten
negativer Elektronen im chemischen Atom? . 31 7. StoB-Ionisierung
in den Kanalstrahlen und elektrolytische Ionisierung. . . . . . . .
. . . . . . . . . 34 8. Wechselseitige Durchquerung chemischer
Atome. . . . . 39 1. Sto8-Ionisierung chemischer Atome."
Als mir vor gerade drei Jahren nahegelegt wurde, die Dar- stellung,
die ich vor langerer Zeit in meiner" Theorie der optischen
Instrumente nach ABBE" *) gegeben hatte, zu uberarbeiten, zu be-
richtigen und zu vervollstandigen, musste ich mir bald sagen, dass
ich selbst, schon wegen meiner starken beruflichen Inanspruch-
nahrne, ausser stande sei, das zu tun. Bei naherer UEberlegung
schien es mir aber auch fur die Sache dienlicher, wenn statt eines
Bearbeiters, dessen Erfahrungskreis, Wissen und Urteil notwendig
ein beschranktes, einseitiges ist, mehrere sich zur Loesung dieser
Aufgabe zusammenfanden, und eine solche Mehrheit bot sich natur-
gemass in dem Kreise der wissenschaftlichen Mitarbeiter der Firma
eARL ZEISS dar. Es konnte dabei die Auswahl der Bearbeiter so
erfolgen, dass jeder das oder diejenigen Themata erhielt, die
seinem besonderen Wirkungskreis am nachsten liegen, zu deren
Behand- lung er daher am besten vorbereitet war. Andererseits gab
diese Zusammensetzung der Mitarbeiter eine moeglichst weitgehende
Garantie dafur, dass trotz ihrer Vielheit die unvermeidliche
Verschiedenheit der Auffassungen und der Darstellungsweisen auf das
tunlieh ge- ringste Mass zuruckfuhrbar sei. Dadurch wurde also auch
derjenige Mangel zum mindesten sehr gemildert, den die Bearbeitung
eines groesseren Themas durch verschiedene Personen stets aufweisen
wird. Dieser Plan fand zu meiner grossen Genugtuung bei allen Be-
teiligten die freundlichste Aufnahme; auch Herr Professor ABBE hat
ihm von Anbeginn seine volle Sympathie zugewandt.
IV Aufsatze und Werke, welehe ieh meist zu Rathe zu ziehen Ge
legenheit hatte 1). Das Verzeiehnis maeht keinen Ansprueh auf
Vollstandigkeit; indessen sind eine grosse Anzahl von Abhand lungen
so oft in Lehrbiiehern benutzt worden, dass es nieht nothig ist,
diese Quellen besonders anzufiihren. Erwahnt sei aber Lloyd's
"Treatise on Light and Vision," ein werthvolles, wenngleich
seltenes "r erk, das mir besondere Dienste geleistet hat. Das
Kapitel iiber spharisehe Aberration und die allgemeine Beschreibung
der In strumente sind hauptsaehlieh diesem Werke entlehnt. Cay
ley's Abhandlungen iiber Kaustiken, Maxwell's Aufsatze iiber enge
Strahlenbiischel, Helmholtz's Physiologische Optik und Abbe's
Sehriften iiber das Mikroskop bilden die Grundlage fiir die Be
handlung del' betrefl'enden Gegenstande. Angaben von
Unrichtigkeiten und, \Vinke, welche geeignet sind, die Nutzlichkeit
des vorliegenden Buches zu fordern, werden mit grosstem Danke
beriicksichtigt werden. Mason College, Birmingham, April 1887. R.
S. Heath. I) Dieses Verzeichnis ist wegen seiner Unyollstandigkeit
als kallln niitzlich in del' deutschen Ausgabe fortgelassen worden.
R. K. V orwort des Herausgebers. Die vorliegende Ausgabe ist im
Wesentlichen eine Ueber setzung des englischen, unter dem 'ritel "A
Treatise on Geometrical Optics" i. J. 1887 in Cambridge
erschienenen Originals; indessen habe ich mich bemiiht, bei del'
Bearbeitung diesel' Ausgabe mit kritischer Sorgfalt vorzugehen und
moglichst zur Korrektheit, U ebersiehtlichkeit und zum Verstandnis
des Buches beizutragen."
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