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3 Bei Besprechung der Resultate meiner vorliegenden Untersuchungen
werde ich versuchen, diese W uchsformen physiologisch zu erkliiren.
Mit wenig Worten will ich auch derjenigen Untersuchungen Erwiihnung
thun, die sich auf die Wachsthumsgesetze beziehen, welche der
Entwickelung gleichartiger, geschlossener Waldbestiinde zu Grunde
Hegen. Auf dem Wege der Einzelforschung hatte ich etwa 130 Wald
bestiinde in sorgfiiltigster Weise untersucht und unter Benutzung
von Weiserbestiinden eine Reihe Erfahrungs- tafeln aufgesteIIt, die
in hohem Grade geeignet waren, einen Einblick in das Gesetzmiissige
der Entwickelung gleichartiger Waldbestande zu verschaft'en. Der
Umstand, dass sich mir in dem noch fast viillig unbearbeiteten
Gebiete der Krankheitslehre unserer Waldbaume ein so dankbares und
durch die Schwierigkeiten, die sich dem Forscher entgegenstellen,
nur Wenigen zu- gangliches Arbeitsfeld eroft'nete, veranlasste
mich, die Fortsetzung dieser Er- tragsuntersuchungen Anderen zu
iiberlassen. lch freue mich, dass diese Arbeit dann auch durch die
forstlichen Versuchsanstalten aufgenommen ist. Wahrend ich meine
Untersuchungen in allen Theilen selbst ausfiihren musste, was
natiirlich dem Werth dieser Arbeiten zu Gute gekommen ist, benutzt
der Verein der forstlichen Versuchsanstalten ein Heer von Ar-
beitskraften und reichliche yom Staate gewahrte Geldmittel. Eine
Reihe von Arbeiten ist seitdem erschienen, die ich hier nicht im
Einzelnen ver- folgen kann, von denen ich aber nur die zuerst
erschienene, namlich die von der Konigl. Wlirttem bergischen
Versuchsanstalt veroft'entlichte Arbeit iiber den Ertrag der Fichte
I) hervorheben will.
Dieses historische Buch kann zahlreiche Tippfehler und fehlende
Textpassagen aufweisen. Kaufer konnen in der Regel eine kostenlose
eingescannte Kopie des originalen Buches vom Verleger herunterladen
(ohne Tippfehler). Ohne Indizes. Nicht dargestellt. 1875 edition.
Auszug: ...Aber man verfaumte die Schlagpflege und liess so manchen
hoffnungsvollen Jungwuchs wieder zu Grande gehen. Erst die neueste
Zeit hat in rationellem Vorverjungungsbetriebe Buche und Tanne
lokal wieder zur Geltung gebracht und versteht cs zugleich durch
sorgsame Pflege der Jungbestande deren wirthschastliche Aisssormung
zu sichern. J8) Martin a. a. O. 20) Martin a. a. O. M) Martin a. a.
O. Forstwirthschastliche Mittheilungen. I. I lest. S. 61 sgdc.
Beschreibung des Reichswaldes bei Nurnberg in geschichtl. und
wirthschastl. Beziehung. 1853 (Festgabe siir d. 16. Versammlung
deutscher Land-und Forstwirthe zu Nurnberg).--Die Forstverwaltung
Bayerns. 1861, S. 93 sgde.--31) Forstwirthschastliche
Mittheilungen, a. a. O. 1841 gab es 7--8000 Tagwerk solcher
Kruppelbestande (2400--2700 Hektar). 32) Forstwirthschastliche
Mittheilungen. IV. llcst. 1852, S. 65. sgde. Ganz ahnliche Vorgange
haben sich im srankischen Walde vollzogen 33), soweit derselbe
einst zum Furstcnthum Baireuth gehorte.34) Grosse Kahlhicbe um 1800
fuhrten auch hier eine starke Verminderung der I'roduktionskrast
des Bodens herbei und 6fTncten der Kieser Thur und Thor. In dem
reichbevolkerten, industriereichen Lande waren die Anspruche an
Weide und Streu nicht gering. Ausgedehnte Domanenverkause 1812
zerstuckelten zudem die Waldungen und durchbrachen ihren
Zusammenhang. Nur in den unztiganglichen Bergen erhielt sich die
einst uberall heimische Tanne. Seit 1830 trieb man auch im
srankischen Walde Dunkelschlagwirthschast, begunstigte die Tanne
dadurch allerdings, wartete aber zu lange aus Besamung und erzog
nur kummernde Jungbestande. Nicht anders war es in den...
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காளான் வளர்ப்பு
(Paperback)
ரேவதி ந, விஜயசாமுண்ட அ, இந்துமதி வீ.மு.
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R392
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