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Books > Religion & Spirituality > Aspects of religions (non-Christian) > Religious institutions & organizations > General
Die Geburt eines furstlichen Kindes war in der Fruhen Neuzeit nicht
nur ein Grund zur familiaren Freude, sondern weckte auch Hoffnungen
auf Erhalt und Steigerung dynastisch-politischer Macht.
Sinnbildlich wurden diese Erwartungen im Tauffest mit der Aufnahme
des Kindes in die furstlich-weltliche und kirchliche Gemeinschaft.
Im gesamten Verlauf von Schwangerschaft, Geburt, Taufe, Wochenbett
und Kirchgang wurden Zeremoniell und Ritual genutzt, um politische
Macht darzustellen und zu gestalten. Anhand von vier exemplarisch
ausgewahlten fruhneuzeitlichen Hoefen - Wien, Dresden, Stuttgart
und Gottorf - wird die Bedeutung und die Instrumentalisierung
furstlicher Geburten, Taufen und Kirchgange erklart.
Mead takes a broad look at past and present changes in the church,
and postulates a future to which those changes are calling us.
Denominations, once structured to deliver resources to far-off
lands of foreign mission, now encounter the mission field in the
layperson's workplace and the community surrounding the local
congregation. Thus, the church is called to reinvention for this
new mission frontier
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Reawakened
(Hardcover)
Glen Guyton
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R671
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Fluge durch die Nacht und Verwandlungen in Tiere: Immer wieder
erzahlen Hexen und Werwoelfe ihren Verfolgern von solchen
Erlebnissen, bei denen sie die Grenzen zu einer anderen
Wirklichkeit uberschreiten. Es sind Berichte, die das Motiv einer
Reise in die Welt der Toten preiszugeben scheinen. Die Autorin hat
diese Elemente des Hexenstereotyps aus Prozessakten des 16. und 17.
Jahrhunderts herausgeloest und mit vorchristlichen
Glaubensvorstellungen verglichen. Dabei findet sie Verbindungen
zwischen dem Hexenmuster und der Ideenwelt eurasischer Schamanen.
Ausserdem gibt es Verwandtschaftsbeziehungen zum Mythos von der
Muttergoettin und den ihr folgenden Totenseelen. Diese Phanomene
verdichten sich mit den Aussagen der Nachtfahrenden und Werwoelfe
aus den Nassauischen Grafschaften zu einer nachtlichen Geschichte.
Zum ersten Mal wird der landliche Hexenglaube aus dieser Region auf
seine Wurzeln im europaischen Schamanismus untersucht.
1. DIE SCHOPFUNG SCHRIFfLICHER ANAPHORENFORMULARE AM AUSGANG DER
ANTllill Es wird haufig betont, wie peinlich genau die Romer in
ihrem Gotterkult auf die prazise Wiedergabe von Gebetsformeln
achteten. Urn versehentliche Abweichungen und die hiervon
befUrchteten schlimmen Folgen zu vermei- den, trugen sie die Gebete
nicht auswendig vor, sondem verlasen sie in der 2 Regel aus
Zeremonialbiichem. Auch die jiidische Tempelliturgie war in eine
feste Form gefaBt, die wohl kaum Gelegenheit zur freien Gestaltung
bot. 3 Sollte sie doch die unverriickbare kosmische Ordnung
symbolisieren. Hingegen herrschte beim offentlichen Gebet im
Gottesdienst der Urchri- sten groBte Freiheit nicht nur im
Wortlaut,4 sondem auch in der Gesamtdis- position. Welch breiter
Raum anfanglich der Eingebung des Augenblicks auch in Form von
Glossolalie und von Offenbarungen sowie ihrer jeweiligen Auslegung,
die man als Werk des Heiligtm Geistes betrachtete,5 gewahrt wurde,
zeigen die von Paulus aufgestellten Grundregeln, die den Ablauf der
Eucharistiefeier in der korinthischen Gemeinde zu ordnen suchten,
indem die Teilnehmer u.a. dazu angehalten wurden, wenigstens
einzeln hintereinander zu reden (1 Cor. 14,26-31). Auch im zweiten
und dritten lahrhundert wurde das gottesdienstliche Ge- 6 bet oft
aus der Eingebung des Augenblicks heraus improvisiert. Soweit
iiberhaupt einmal, wie in einem Abschnitt der wohl schon zu Beginn
des 2. 2 Vgl. G. Wissowa, Religion und Kultus der Romer = HdbAW 5,
4 (2Munchen 1912) 397f mit Anm. 7 und 9; K. Latte, Romische
Religionsgeschichte = HdbA W 5, 4 (Munchen 1960) 392; F.J. DOlger,
Antike und Christentum 2 (1930) 242f.
Die Arbeit beschaftigt sich mit bisher wenig bekannten Themen. Im
Vordergrund stehen die Vogteifrage beim Deutschen Orden sowie die
Beziehungen dieses Ordens und der Johanniter zum elsassischen Adel
im 13. und fruhen 14. Jahrhundert. Die Untersuchung ist
verfassungs- und sozialgeschichtlich orientiert. Sie kann zur oft
umstrittenen Vogteiproblematik nicht nur des Deutschen Ordens neue
Ergebnisse vorlegen. Bei der Untersuchung der Kontakte von
Deutschem Orden und Johannitern zum Adel, der
Hauptrekrutierungsbasis beider Ritterorden, werden adelige
Schenkungsmotive und die Frage von Ordenseintritt und Mitgift
ausfuhrlich untersucht. Den Abschluss bildet eine Prosopographie
aller elsassischen Konvente beider Ritterorden. Daran schliesst
sich die sozialgeschichtliche Auswertung an, welche erstmals die
beiden Ritterorden parallel betrachtet.
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