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Ein Volkslauf ist wie das Leben. Anstrengend, komisch, durchsetzt
mit seltsamen Leuten und manchmal schlecht riechend. Und da nun das
Leben bekanntlich die besten Geschichten schreibt, tun es L ufe
allemal. Besonders, wenn sie in der Provinz statt finden. Dort, wo
ein Lauf noch ein Lauf ist und kein Event. Wo das Mikro pfeift und
der B rgermeister rasch vierhundert Jahre Ortschronik Revue
passieren l sst, bevor er den Startschuss gibt. Wo Bonnie Tyler den
morschen Lautsprecher sprengt. Hier entstehen Geschichten, die von
den Kuriosit ten am Streckenrand k nden. Und davon, worauf es am
Ende wirklich ankommt: Auf den Streuselkuchen danach. "Niemand hat
je den Mikrokosmos eines Volkslaufs oder die Eigenheiten des L
uferlebens so genau, so komisch und so liebevoll zugleich seziert.
Ein Muss f r alle Nicht-L ufer, die L ufer verstehen wollen - und f
r alle L ufer, die zur Abwechslung mal ihre Lachmuskeln trainieren
wollen." Frank Hofmann, Chefredakteur RUNNER'S WORLD
Leonhard Stierhof wurde 1939 in dem frankischen Ort Obernzenn in
Deutschland geboren. Wie jeder Mensch begann er als Kind das
Laufen, aber im Gegensatz zu den meisten anderen Menschen hat er
damit nie mehr aufgehort. Inspiriert von Radioberichten der
Olympischen Spiele in Helsinki, bei denen Emil Zatopek gleich drei
Goldmedaillen in Laufdisziplinen gewonnen hatte, begann Stierhof
mit dem regelmassigen Training. Bereits im Jahr 1963 meisterte er
seinen ersten Marathonlauf. Ist das fur "Otto Normallaufer" bereits
eine hochst beeindruckende Strecke, steigerte Leonhard Stierhof
seine Laufstrecken weiter deutlich. Nach Distanzlaufen uber 100 km
wechselte er zu 24-Stunden-Laufen und hernach zu 48-Stunden-Laufen.
Sein Lauftagebuch, das er im Alter von 16 Jahren zu schreiben
begonnen hatte, weist aktuell die schier unglaubliche Zahl von
270.000 Kilometer aus. Fur Leonhard Stierhof ist seine
Laufleidenschaft indes nicht die Jagd nach Rekorden. Viel wichtiger
ist ihm bei seinen langen Zeitlaufen der fehlende Leistungsdruck,
das fehlende Konkurrenzdenken sowie die Gemeinschaft mit anderen
Laufern. In diesem Buch wird dem Laufen eine Liebeserklarung
gemacht und Dankbarkeit ausgesprochen. Hat es doch dem Autor
personliche Lebenshilfe fur die Tiefen, die Hohen und alle
Stationen seines Lebens gegeben
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