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Books > Business & Economics > Industry & industrial studies > Construction & heavy industry
vielfachen Aussprachen mit meinen Mitarbeitern, sowie schlieBlich
die stete Ver folgung der neuaufscheinenden Probleme im Bauwesen
haben mir klar den Weg vorgezeichnet, wie nunmehr manches zu andern
ist, und namentlich welche Liicken auszufiillen sind, urn das
urspriinglich wohl nur als Kalkulationsbehelf gedacht gewesene
Junksche Werk noch iiber den bereits im Bauratgeber der Neuauflage
abgesteckten Rahmen hinaus' zu einem wirklich brauchbaren und
verlaBlichen Handbuch im besten Sinne des W ortes ausgestalten zu
konnen. Bei dieser Gelegenheit mochte ich es nicht unterlassen,
Herrn Dr. lng. Viktor Mautner fiir die wertvollen Ratschlage zu
danken, die er mir, gestiitzt auf seine reichen, praktischen
Erfahrungen, im Interesse des angestrebten Ausbaues der Neuauflage
gegeben hat. Nach vorstehendem ist es eigentlich
selbstverstandlich, daB aIle Abschnitte der achten Auflage einer
sorgfaltigen Durchsicht unterzogen wurden, vielfach eine Kiirzung,
in den meisten Fallen aber eine wesentliche Erganzung erfuhren, und
daB es mehrfach notwendig wurde, mancherlei Umstellungen im
Interesse einer systematischen Stoffeinteilung durchzufiihren.. Vor
aHem wurde der maBgebende Abschnitt "Baumeisterarbeiten"
(Kempler-Schmahl) erweitert und fiir aIle Herstellungen mittlere
Preis ansatze angegeben, die jedoch getrennt nach Material mid Lohn
angesetzt erscheinen. Durch diese Scheidung ist es jederzeit
moglich, Lohnerhohungen beliebigen Grades ohne Schwierigkeit zu
beriicksichtigen. Durch diese Erganzung glaube ich vielfachen
Wiinschen aus der Praxis, namentlich aus den Kreisen der
Hausverwalter und der Verwaltungsbeamten, entsprochen zu haben."
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Die Lehren der Erdbebenkatastrophe, die Japan im Jahre 1923
heimsuchte, haben gezeigt, dass Beton und Eisenbeton unsere
bisherigen Bauweisen in sehr wertvoller Weise erganzen, ja sogar
ersetzen. Mit der anwachsenden Bedeutung und fortschreitenden
Entwicklung des Eisenbetonbauwesens ist die Klarung mancher noch
offener Fragen notwendig geworden, die die Grundlage unserer
wissenschaftlichen und praktischen Ingenieurarbeit bilden. Einen
Beitrag soll die vorliegende Untersuchung darstellen, welche ich
wahrend meines Aufenthaltes in Deutschland in dem Institut fur
Beton und Eisenbeton an der Tech nischen Hochschule Karlsruhe unter
der Leitung von Herrn Professor Probst durchgefuhrt habe. Sie
befasst sich mit der Prufung des elastischen Verhaltens von Beton.
Die Arbeit war ursprunglich auf eine Untersuchung der Quer
dehnungszahl (sog. Poissonsche Zahl) des Betons begrenzt. Im Ver
laufe der Durchfuhrung der Untersuchungen ergab sich eine
Erweiterung der gestellten Aufgabe, die gleichfalls veroffentlicht
wird. Die Quer dehnungszahl mistneben dem ElastizitatsmodulE
massgebend fur das elastische Verhalten des homogenen und isotropen
Materials. Die Quer dehnung des Betons ist bisher nur ungenugend
untersucht worden. Die Querdehnungszahl des Betons pflegte als
Konstante angenommen zu werden, was aber nicht den tatsachlichen
Verhaltnissen entspricht, wie die vorliegende Arbeit zeigt. Die
Einleitung behandelt die Bedeutung der Querdehnungszahl und deren
Bestimmungsmethoden. Der erste Teil enthalt die Unter suchungen zur
Ermittlung der Querdehnungszahl von verschiedenen Betonarten unter
statischen (ruhenden) Belastungen."
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von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
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betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
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Dass die menschliche Arbeit das Fundament des wirtschaftlichen
Wohlstandes der Volker ist, musste man sich besonders in dem durch
den Weltkrieg verarmten Europa immer mehr bewusst werden. Mag auch
eine Beeinflussung des Verbrauchs, d. h. ein kunstliches
Zuruckschrauben der Bedurfnisse-eine immerhin schwierige Sache
besonders in Landern mit alter Kultur - in Zeiten der Not am Platze
sein, um wirtschaftliche Katastrophen zu vermeiden, die wichtigste
Aufgabe der Volkswirtschaft ist und bleibt, billig zu produzieren
durch Sparsamkeit an Arbeits. kraften und Rohstoffen, oder, wie der
bekannte amerikanische Organi. sator G. H. Gilbreth es ausdruckt,
"Jede Arbeit auf die beste Art zu tun." Eine wirklich schwierige,
aber vornehme Arbeit des in Praxis stehenden Ingenieurs und soweit
es das Bauen betrifft, des praktischen Bauingenieurs. Welche
Bedeutung den Ingenieurbauten in der moder. nen Wirtschaft zukommt
und welche ungeheuren Mittel in einem wirt. schaftlich gut
organisierten, von den Folgen eines modernen Krieges unberuhrten
Lande aufgewandt werden konnen, zeigen die Vereinigten Staaten von
Amerika. Dass es nicht gleichgultig ist, wie gebaut wird, daruber
ist man sich ja klar. Aber es ist noch ein langer Weg, bis die
Erkenntnis auch in Ingenieurkreisen allgemein durchgedrUngen ist,
dass es auch im Ingenieurbau eine Arbeits. oder
Betriebswissenschaft gibt und dass die Verbesserung der vorhandenen
Arbeitsmethoden und die Untersuchungen zur Feststellung der besten
Arbeitsverfahren mit zu den wichtigsten Aufgaben des praktischen
Ingenieurs zahlen. Der Nutzen, welcher der Volkswirtschaft und den
Unternehmungen durch Umstellung der Betriebe auf grosste
Wirtschaftlichkeit erwachsen wur."
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betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Die vorliegende Arbeit soll in erster Linie das Fundament bilden
fUr einen sachgemaBen Aufbau del' Kostenberechnungen fur groBere
Erdarbeiten, dann abel' auch dazu dienen, nach bereits erfolgter Zu
schlagserteilung dem Bauleiter greifbare Unterlagen fUr seine
Gerate-und Materialanforderungen an die Hand zu geben und ihn in
seinen Baudis positionen ll1d del' Uberwachung del' Baustelle
wirksam zu unterstutzen. Die Angaben uber Bagger- und
Arbeitsleistungen sowohl als auch VOl' allem uber den Verbrauch an
Betriebsstoffen setzen eine geordnete Geschaftsfuhrung und straffe
Organisation voraus und beziehen sich auf sonst normale
Verhaltnisse, worauf ausdrucklich hingewiesen sei. Sie sind das
Ergebnis langjahriger praktischer Erfahrungen und konnen, sofern
nicht ganz besondere Erschwernisse vorliegen, unbedenklich zunachst
als Ausgangspunkt fUr die Baustelleneinrichtung usw. ver wendet
werden. Grundbedingung ist dann allerdings, daB sie standig
kontrolliert und, falls sie aus irgendwelchen Grunden del'
Wirklichkeit nicht entsprechen, sofort berichtigt werden, wenn man
sich VOl' Schaden bewahren will. Es ist nun einmal eine Eigenart
des Tiefbaus, daB jedes einzelne Objekt wieder andel'S ist, und daB
sich fUr jeden Fall zutreffende An gaben infolgedessen uberhaupt
nicht machen lassen. Das darf abel' nicht dazu fUhren, daB man, wie
dies leider nur allzu haufig geschehen ist, aus dies em Grunde
lieber auf derartige An gaben und Anhaltspunkte ganz verzichtet und
sich vollig hinter die Erfahrung verschanzt."
Die Anregung zur vorliegenden Arbeit verdankt der Verfasser dem
Umstand, daB sich z. Zt. die Hauptverwaltung der Deutschen
Reichsbahn und ebenso der NormenausschuB der Deutschen Industrie
mit der Auf stellung von Bestimmungen fiir Entwurf und Ausfiihrung
von Ingenieur Holzkonstruktionen befassen. Von beiden Seiten wurde
der beteiligten Holzbauindustrie in dankenswerter Weise Gelegenheit
geboten, zu den Entwiirfen Stellung zu nehmen. Die sachliche
Orientierung zahlreicher Fragen, die in diesem Zusammenhang von
Wichtigkeit sind, ist dadurch erschwert, daB das grundlegende
Tatsachenmaterial in der Literatur weit zerstreut ist und nur
wenige Einzelfragen bisher eine systematische Bearbeitung erfahren
haben. Der Verfasser bemiihte sich daher, den reichhaltigen Stoff
zu sammeln und in eine gut auswertbare Form zu bringen, urn so mIt
seinem Teil dazu beizutragen, die bei der geplanten Neuregelung
erwachsenden Schwierigkeiten zu bewiiltigen. Stuttgart, im Dezember
1924. Dr. -lng. H. Seitz. Inhaltsverzeichnis. Seite I. Einleitung .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 II. Anforderungen
an das Rundholz und seine Zurichtung. 2 A. Beschaffenheit der
Jahrringe 4 B. Astwuchs . . . . . . . . . . . . . 7 C. Drehwuchs .
. . . . . . . . . . . 10 D. Beschii. digung des Holzes durch Tiere
11 E. Wetterschiiden . . . . . . . 12 F. Winter- und Sommerfiillung
. 13 G. Blaufaule . . . . 15 H. Splint und Kern. . . . . . 16 J.
Das Herz . . . . . . . . . 20 K. Der EinfluB von Waldkanten 22 III.
Grundlagen fur die Berechnung von Ingenieurholzkonstr- tionen . . .
. . . . . . 24 A. Belastungsannahmen . . . 24 B. Zulii. ssige
Beanspruchungen 28 C. Elastizitatsziffern 51 D. Dimensionierung . .
. . . 54 E. Verbindungsmittel . . " . . '. 71 F. Durchbiegung von
Fachwerkstriigern . 95 IV. Einzelheiten'der konstruktiven
Durchbildung von Ingenie- holzbauten . . . . . . . 105 A. Wahl der
Triigersysteme . . . . . . . . 105 109 B. Ausbildung von
DruckstoBen . . . . . ."
Der Leitfaden "Eisenbetonbau" solI in die B. G. Teubnersche
Sammlung derLeitfii. den fUr den mathematischen und teehnischen
Rochschulunterricht eingegliedert werden und ist demnach den
Grunds?tzen angepaBt, welche fiir die Herausgabe der Sammlung
maBgebend waren. Er soli den Studierenden in knapper, wissen
schaftlich einwandfreier und zugleich iibersichtlicher Fonn das
Wesentliche des Tatsachenmaterials geben, wie es in den Vor
lesungen vorgetragen wird. Der Leitfaden soU dem Studierenden das
Verstlindnis der Vorlesungen und die Vorbereitur, g zu den
Pl'iifungen erleicbtern und bei dem leider meist vorJie6'enden
}langel an Zeit die Durcharbeitung umfangreicher und kostspieliger
Handbiicher vermeiden. Diejenigen, die Eisenbetonbau als' Sonder
studium wlihlen, werden an geeigneten Stellen auf das in Betracht
kommende Schrifttum dieser Bauweise verwiesen und finden da durch
Anhalt und Richtung fiir ihr weiteres Studium. Dem be schr?nkten
Umfange des Leitfadens entsprechend muBte alIes nicht unbedingt N
otwendige aus dem umfangreichen Stoffgebiete fortgelassen werden.
Insbesondere konnten die auBerordentlich vielfliltigen praktischen
Anwendungsformen nicht in der Ausfiihr lichkeit behandelt werden,
wie es in umfangreichen Handbiichern der Fan ist. Trotzdem glaubt
der Verfasser, daB der Leitfaden in der vorliegenden Form seinen
Zweck erfiillt und zur Einfiihrung in diese Bauweise gute Dienste
leisten und das Verst?ndnis fiit. dieselbe bei Studierenden und
sonstigen Interessenten fardern wird. Darmstadt, jm Miirz 1923.
Jll'of. H. }{aysel'. ISBN 978-3-663-15465-5 ISBN 978-3-663-16036-6
(eBook) DOI 10. 1007/978-3-663-16036-6 SCHUTZFORMEL FOR DIE
VEREINIGTEN S'l'AATEN VON AMERIKA: COPYRIGHT 1923 BY SPRINGER
FACHMEDIEN WIESBADEN URSPRUNGLICH ERSCHIENEN BEI B. G. TEUBNER IN
LEIPZIG 1923. ALLE RECHTE, EINSCHLIESSLIOH DES OBERSETZUNGSRECHTS,
VORBEHALTEN Inhaltsverzeichnis. Seit. r. Das Material. . . . . . .
. . . . . ."
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v neueste Zeit fortgefiihrte, aber doch moglichst kurze, den
Anforde rungen der Praxis geniigende Darstellung der einzelnen
Herstellungs weisen zu geben, und kann dazu auf das im Jahre 1905
im Vorwort zur "Fabrikation der feuerfesten Steine" Gesagte
verweisen. Das Buch soIl nicht alles bringen, was in den
wissenschaftlichen Werken zu finden ist, sondern nur das fUr den
Praktiker unbedingt Wissenswerte und Notige, und es soIl auch dem
weniger wissenschaftlich Vorgebildeten die wissenSchaftlichen
Ergebnisse, die er kennen mull, in zwangl08er und hoffentlich
verstandIicher Form nahebringen, sich aber in der Hauptsache, wie
dieAufschrift sagt, mit der Beschreibung der Herstel lungsweisen
der verschiedenartigen f-euerfesten Baustoffe beschaftigen. Vor
allem soIl das Buch kein Rezeptbuch sein, weil fUr die Verarbei
tung verschiedener der wichtigsten Rohstoffe mit Riicksicht auf
ihre wechselnde Zusammensetzung und ihre damit zusammenhangenden
Eigenscbaften Vorschriften nur von Fall zu Fall gegeben werden
diirfen, und die in vielm Veroffentlichungen gegebenen
"Kochrezepte" leicht zu MiBerfolgen und Enttauschungen fiihren. Die
Abbildungen sind auf eine geringe Anzahl besonders wichtiger
beschrankt. Dem Fachmanne sind die verschiedenen Maschlnen und
sonstigen Einrichtungen im allgemeinen geniigend bekannt. Ebenso
ist zur Wahrung der Unabhangigkeit grundsatzlich vermieden, die
Namen von Herstellern oder Lieferern anzugeben .. mer beides kann
sich jeder aus den Anzeigen der Fachzeitschriften leicht
unterrichten."
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In organischem Anschlusse an Heft I des. Repetitoriums fiir den
Hochbau, das der Graphostatik und Festigkeitslehre gewidmet ist,
steht Heft II, die Grundzuge der Statik der Baukonstrilktionen be
handelnd, soweit ihrer der Hochbau im allgemeinen bedarf. Beginnend
mit den allgemeinsten Fragen der Tragerlehre, der Erorterung
statiseher und Unbestimmtheit, und der kurzen V orfuhrung und
Bestimmtheit Wesensbestimmung der wichtigeren, zu dieser Gruppe
gehorenden hoch baulich verw ndeten Tragersysteme, wenden, sieh die
Betrachtungen alsdann letzteren im besonderen zu. Behandelt werden
zunachstv. on statisch bestimmttm Balken der einfache Balken auf 2
Stutzen, der Kragtrager und der Auslegertrager. Da die weiterhin
folgendeBehand lung statisch l,1llbestimmterBalken mit Hilfe ihrer
Formanderung infolge der Durchbiegung bewirkt werden soli, ist der
nachste Abschnitt der elastischen Linie und oer mit ihrer Hilfe zu
bewirkenden Bestim mung der. Durehbil(gung des einfachen Balkens
auf 2 Stutzen und des Kragtriigers gewidmet. Hieran sehlieBt sich
die Berechnung der uber mehrere Stiitzen durchgehenden Trager lInd
des einseitig frei gelagerten anderseits fest eingespannten Balkens
sowie des beiderseits fest, ein gespannten Tragers. In diesen
Abschnitten sind, bei den Herleitungen der Auflagerkrafte, Momente
und Hilfskrafte, nur die einfachsten, symmetrischen Belastungsfalle
behandelt;, daneben sind aber beim durchgehenden Trager die
ClapeyronscheGleichung sowie die Wi n kl e r schen Zahlen
eingefugtund ihre Anwendungen zur Bestimmung der statischen Gr0J3en
fiir beliebige Stiitzenanzahl, Feldweiten und, Be lastungsgroBen an
Beispielen erlautert. In gleicher Weise sind auch bei doppelt
eingespannten Balken die Rechnungsergebnisse fiir eine
unsymmetrische Belastung gegeben und durch Beispiele belegt."
Auf dem Gebiete des Bauwesens machcn sich seit langerer Zeit die
storenden Einfliisse des Schalles und der Erschiitterungen in immer
starkerem MaBe bemerkbar. Die Verlockungen der neueren Bauweisen
und die Verwendung von dichten Materialien, sowie die sozialen und
finanziellen Verhaltnisse waren die Ver anlassung, daB man beim
Bauen auf die Schallwirkung wenig oder gar keine Riicksicht mehr
nahm. Andererseits wurden die Menschen durch das lebhafte
GroBstadtgetriebe und durch die gesteigerten Anforderungen immer
empfindlicher gegen un erwiinschte Einfliisse, so daB der Ruf nach
Schallsicherheit im mer hii. ufiger und lauter wurde. Ais Antwort
erschienen die Anpreisungen zahlreicher Unternehmungen, die
absoluten Schall schutz versprachen, die aber haufig nicht imstande
waren, ihn herzustellen. In bunter Zusammenstellung wurden die MaB
regeln angegeben, wie man eine Sicherung erreichen konnte, meist
unter Verwendung eines patentierten teuren Verfahrens. Eine kurze
Prufung aber zeigt schon, daB verschiedene Angaben vollstandig aus
der Luft gegriffen sind, wahrend andere nicht auf das ihnen
zugehorige Gebiet beschrankt werden, was doch gerade wegen der
standig wechselnden Bedingungen bei der An wendung vonnoten ist.
Auch in die Literatur sind die wider sprechenden Ansichten
iibergegangen, so daB es schwer ist, das wirklich Brauchbare
herauszufinden. MiBgriffe und Enttauschun gen, Beschwerden und
Prozesse sind die Folgen davon. Auf der anderen Seite zeigt die
Praxis, daB man in der Er kenntnis del' akustischen Probleme weit
genug vorwarts geschritten ist, um in vielen Fallen den
gewiinschten Erfolg zu erlangen. Auch ist es gegliickt, einige
Materialien herzustellen, die allen Anforderungen an ein
Schutzmittel gegen den Schall entsprechen."
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