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Books > Science & Mathematics > Chemistry > Crystallography
Da nun das Buch abgeschlossen vorliegt, und die ersten Theile
bereits eine mehrjahrige Probe hinter sich haben, lasst sich schon
in mancher Be- ziehung ubersehen, ob es das Instrument geworden
ist, das es werden sollte. Es ist ein Rad in dem Getriebe einer
groesseren Untersuchung, deren Ziele in der Einleitung angegeben
sind. In welcher Weise dies Rad ein- greift, wird sich erst
erkennen lassen, wenn die ganze Untersuchung be- endet ist. Einige
weitere Theile derselben sind bereits publicirt. Eine neue Art der
Demonstration!) zog die Betrachtung der raumlichen Gebilde, der
Flachengruppen um eine Dimension herab, die Polarprojection um 2
Dimen- sionen. Es wurde gezeigt2), dass sich hiermit ein Ring
schliesst, und weiteres Herabziehen der Dimensionen zu nichts
Neuern fuhrt. Aus der Projection mit ihren neuen zweizifferigen
Symbolen erfolgte eine neue Art der arith- metischen
Krystallberechnung, deren Grundzuge in der Einleitung entwickelt
sind und eine Methode zur graphischen Berechnung und Discussion der
Formen nach Elementen, Symbolen und Winkeln3). Untersuchungen uber
Projection auf eine andere als die normale Flache4) vermittelten
die Ver- knupfung der Krystallsysteme, und erlaubten, sich bei der
Discussion der Formen ohne die stoerenden Grenzen der Systeme
freier zu bewegen. Eine neue Methode des Krystallzeichnens5)
ermoeglichte, aus der gnomonischen Projection das
parallel-perspectivische Bild auf eine beliebige Flache projicirt
fur ein- fache Krystalle oder Zwillinge in bequemer Weise zu
gewinnen. Die zur Herstellung der Bilder sowie zu den
arithmetischen und graphischen Berechnungen noethigen Elemente sind
im Index fur jedes einzelne Mineral 6 aufgezeichnet.
Beim Abschluss des zweiten Bandes erlaube ich mir, an die Fach-
genossen die erneute Bitte zu richten, sie moechten das vorliegende
Werk durch gutige Mittheilung darin gefundener Auslassungen und
Fehler freund- liehst unterstutzen. Die Correcturen und Nachtrage
sollen dem Schluss des dritten Bandes, der wohl noch in diesem Jahr
vollendet wird, beigegeben werden. Auch moechte ich an dieser
Stelle hervorheben, dass bei Ziffer 2 im Reindruck leider oft das
-, weil es in der Letter zu schwach war, nicht deutlich gekommen
oder ganz ausgeblieben ist, so dass man 2 statt 2 liest. Da hieraus
Irrthumer entstehen koennen, bitte ich um Vorsicht gerade bei
diesem Zeichen. Nachdem der Uebelstand bemerkt war, wurde versucht,
denselben fur die folgenden Bogen zu beheben. Heidelberg, April
r89o. Dr. Victor Goldschmidt. Fahlerz. Regular. I i I, ! h: 11 -
----- ---l- --Mohs. I I Desrl.: ss 1 G ' No. Gdt. !liller.
Cathr.'IFoetterle Ha manniSadeb. Rose. Rath. Miller. Nanmann.
Hansm. H rtm.l auy. Levy. I Flajol. -, - 1 I 1 I Zrppe. I t '
Zrppe.
Die vorliegende chrift steht im C'ngsten Verband mit dem "Index der
Krystallformen". Dort konnte die Eigenart der cbselbst entwickelten
vier Arten krystallographischer Projection nur angedeutet werden,
um die umfangreiche Einleitung nicht noch mehr zu belasten.
Insbesondere konnte die reiche Venvenclbarkeit der Projectionen
nicht dargelegt werden, wie sie sich aus einem eingehenden Studium
der Theile der einzelnen Projections- arten, sowie der Beziehungen
der letzteren unter sich ergeben hatte. Die enge und einfache
Verknupfung zwischen Elementen, Symbolen und Projection, welche fur
die im Index eingefuhrten neuen Symbole und Elemente mit den in den
Details strenger pracisirten Projectionsarten besteht, macht es
moeglich, Elemente und Symbole direct in die Zeichnung einzufuhren
und aus ihr zu gewinnen. Die Form, in der die Elemente bei der
Projection zur Verwendung kommen, ist in der Einleitung zum "In cl
ex" sowohl fur den allgemeinen Fall des triklinen Systems als fur
die Specialsslle der anderen Systeme gegeben; ausserdem finden sich
in den Tabellen fur jedes Mineral die Elemente der Projection in
Zahlen ausgerechnet. Auf die Projectionen gestutzt, gelang der
Versuch, die wichtigsten Auf- gaben der Krystallberechnung auf
einfachem, graphischem \Vege zu loesen. Die graphischen Methoden
erreichen wohl nie die Exaktheit der Rechnung, doch genugt einmal
die Genauigkeit des graphischen Verfahrens fur viele Zwecke
vollkommen, ferner- dient dies Verfahren oft zu einer raschen
Orien- tirung, in anderen Fallen zur Controle, die besonders bei
complicirten Ver- haltnissen, so namentlich im triklinen System,
bei Viellingsbildungen von Werth ist.
This textbook is a modern take on an old subject at the heart of
materials physics. Properties of crystalline materials are almost
always controlled by structural defects within them. Until
relatively recently these defects were studied theoretically using
continuum elasticity theory which ignores the atomic structure of
the host material. This book introduces the concepts of elasticity
in the traditional continuum way and also in terms of atomic
interactions. It goes on to present point (impurities, missing
atoms), line (dislocations) and planar (faults, cracks) defects at
both the continuum level and the atomic level. This novel approach
will be new to most engineers and it will appeal to physicists.
There are exercises for the student to work through, with complete
solutions free to course instructors from the OUP website.
Indem ich den ersten Band des "Index der Krystallformen" nunmehr
vollendet der Oeffentlichkeit ubergebe, moechte ich einen Punkt
besonders hervorheben, in dem ich theilweise dem Widerspruch der
Fachgenossen begegnet bin, was ich auch wohl erwartete. Er betrifft
die haufig von dem Ueblichen abweichende Aufstellung der Krystalle.
Bei der Beurtheilung wolle man auf die S. 37-39 dargelegten
Principien Rucksicht nehmen und erst sie, dann ihre Consequenzen
auf ihre Haltbarkeit prufen. Der Unter- schied besteht meist in der
Vertauschung zwei er Axen, in der Regel der A- und C- resp. P- und
Q -Axe. Es moege noch betont werden, dass durch diese Abanderung
eine Herabziehung der Verwendbarkeit des Index nicht stattfindet,
da sich die Umwandlung der Elemente und Symbole fur diesen Fall
sehr einfach ausfuhrt. Es vertauschen nur a und c, p und r, a und
y, A und Y ihre Stelle. Alle Identificationen und Transformationen
bleiben und es erubrigt nur fur den, der die andere Aufstellung
vorzieht, die Elemente zu verandern und in eine zuzufugende letzte
Columne die von ihm gewahlten Symbole einzutragen. In Bezug auf die
Literatur sei bemerkt, dass ich erst vom Jahr 1850 an die
verschiedenen Specialarbeiten moeglichst vollzahlig in Bezug auf
beobachtete Formen auszuziehen gesucht habe. Das Aeltere glaubte
ich durch die zusammenfassenden Werke von Hauy, Mobs, Hartmann,
Levy, Zippe, Hausmann, Miller, Des Cloizeaux, Dana, Sehrauf
genugend gesichert. Durch diese Beschrankung ist eine wesentliche
Entlastung fur die an sich gewaltige Arbeit eingetreten.
in die Formbeschreibende Krystallographie. Von Dr. Victor
Goldschmidt. Mit gg in den Text qedr-uckten F'iqur-en.
Sonderausgabe der Einleitung zum Index der Krystallformen der
Mineralien. Springer-Verlag Berlin Heidelberg GmbH,887- ISBN
978-3-662-23798-4 ISBN 978-3-662-25901-6 (eBook) DOI10.
1007/978-3-662-25901-6 Softcover reprintofthe hardcover 1st edition
1887 Vorwort. Durch selbststandige Herausgabe dieser Einleitung
wollte ich dieselbe besonders solchen zugdnglich machen, die sich
den Ankauf des g esammten "Index der Krystallformen" versagen
miissen. Der theoretische Theil bildet mit der Schrift "Ueber
krystallographische Demonstration" und der "Ueber Projection und
graphische Krystallberechnung" ein Ganzes, unabhangig von den
Formenverzeichnissen. Letztcre freilich konnen die Einleitung nicht
ent- behren, Die auf die neuen Symbole gestiitzte neue Art der
Krystallberech- nung ist in sich selbststandig, ebenso die
Umwandlungs- und Urnrechnungs- tabellen, die d en Schliissc1 geben
zum Lesen der alteren Literatur. Auch das Uebrige, die
Untersuchungen tiber Transformation, iiber Buchstaben- bezeichnung
u. s. w. ist fiir sich verwendbar, \"lenn diese Einleitung durch
Hinweis auf den folgenden Index ohne diesen an manchen Stellen der
Form nach nicht correkt erscheint, so wolle man dies clem zu Gute
halten, dass jede Aenderung bei sachlicher Becleutungs- losigkeit
grosse Kosten verursacht haben wiirde. Wien, Oktober 1887. Dr.
Victor Goldschmidt. Einleitung. Zweck der Arbeit. Haupt-Aufgabe der
Krystallographie ist die Ergriindung des molekularen Aufbaues der
festen Korper und die Ermittelung der Intensitat und Wir-
kungsweise der molekularen Krafte. Eines der Mittel, urn der Losung
dieser Aufgabe naher zu kommen, ist die Untersuchung der
Krystallgestalten und zwar auf zweierlei Weise: I.
2 I. Theoretisch. Sie geben eine Uebersicht der bei Mineralien -
obachteten Positionswinkel sowie der Coordinaten der Flachenpunkte,
und da- durch ein Mittel, die in diesen Winkeln und Coordinaten
sich aussprechenden Gesetzmassigkeiten zu erkennen und zu
discutiren. Manche Gesetze zeigen sich in den Elementen und
Symbolen, wie sie der Index liefert, andere in den Coordinaten und
Winkeln. Die Daten der Winkeltabelle haben den Vorzug, dass sie
unabhangig sind vom Krystallsystem, uberhaupt von jeder Deutung
ausser der gewahlten Orientirung. Sie sind ausserdem gleichmassig
fur alle Formen aller Arten gegeben und somit direct vergleichbar.
Die Willkur in der Aufstellung ist stoerend ftir den Vergleich. Sie
ist theilweisc auf- gehoben durch die Symmetrie, die der Gewohnheit
nach, eine bestimmte Orientirung \"or- schreibt. Sie stoert wenig,
wenn der Pol beibehalten ist. Das ist stets der Fall im tetra-
gonalen und .hexagonalen System, haufig bei den anderen Systemen.
Dann bleiben die Poldistanzen ed dieselben und alle er andern sich
um den gleichen Winkel. Der durch geanderte Aufstellung
verursachten Stoerung wurde entgegengearbeitet durch Zuftigung der
Winkel o 1)0 1J neben ere (vgl. unten). 2. Praktisch sollen die
Tabellen ein Hilfsmittel bei der Messung, Be- rechnung, Zeichnung
und Identification der Krystalle sein.
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Carbonates
(Paperback)
Linda Pastero
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Zeitschrift fur Kristallographie. Supplement Volume 39 presents the
complete Abstracts of all contributions to the 27th Annual
Conference of the German Crystallographic Society in Leipzig
(Germany) 2019: - Plenary Talks - Microsymposia - Poster Session
Supplement Series of Zeitschrift fur Kristallographie publishes
Abstracts of international conferences on the interdisciplinary
field of crystallography.
The concept of reciprocal space is over 100 years old, and has been
of particular use by crystallographers in order to understand the
patterns of spots when x-rays are diffracted by crystals. However,
it has a much more general use, especially in the physics of the
solid state. In order to understand what it is, how to construct it
and how to make use of it, it is first necessary to start with the
so-called real or direct space and then show how reciprocal space
is related to it. Real space describes the objects we see around
us, especially with regards to crystals, their physical shapes and
symmetries and the arrangements of atoms within: the so-called
crystal structure. Reciprocal space on the other hand deals with
the crystals as seen through their diffraction images. Indeed,
crystallographers are accustomed to working backwards from the
diffraction images to the crystal structures, which we call crystal
structure solution. In solid state physics, one usually works the
other way, starting with reciprocal space to explain various
solid-state properties, such as thermal and electrical phenomena.
In this book, I start with the crystallographer's point of view of
real and reciprocal space and then proceed to develop this in a
form suitable for physics applications. Note that while for the
crystallographer reciprocal space is a handy means of dealing with
diffraction, for the solid-state physicist it is thought of as a
way to describe the formation and motion of waves, in which case
the physicist thinks of reciprocal space in terms of momentum or
wave-vector k-space. This is because, for periodic structures, a
characteristic of normal crystals, elementary quantum excitations,
e.g. phonons and electrons, can be described both as particles and
waves. The treatment given here, will be by necessity brief, but I
would hope that this will suffice to lead the reader to build upon
the concepts described. I have tried to write this book in a
suitable form for both undergraduate and graduate students of what
today we call "condensed matter physics".
There are more than 20 million chemicals in the literature, with
new materials being synthesized each week. Most of these molecules
are stable, and the 3-dimensional arrangement of the atoms in the
molecules, in the various solids may be determined by routine x-ray
crystallography. When this is done, it is found that this vast
range of molecules, with varying sizes and shapes can be
accommodated by only a handful of solid structures. This limited
number of architectures for the packing of molecules of all shapes
and sizes, to maximize attractive intermolecular forces and
minimizing repulsive intermolecular forces, allows us to develop
simple models of what holds the molecules together in the solid. In
this volume we look at the origin of the molecular architecture of
crystals; a topic that is becoming increasingly important and is
often termed, crystal engineering. Such studies are a means of
predicting crystal structures, and of designing crystals with
particular properties by manipulating the structure and interaction
of large molecules. That is, creating new crystal architectures
with desired physical characteristics in which the molecules pack
together in particular architectures; a subject of particular
interest to the pharmaceutical industry.
Dendrimers are hyperbranched molecules with well-defined
nanometer-scale dimensions. Important technological applications of
these systems, both in biomedicine and materials science, have been
recently proposed. Liquid crystal dendrimers are fascinating
materials that combine the characteristics of dendrimers with the
anisotropic physical behaviour and molecular self-organization
typical of liquid crystals. This unique association of physical and
chemical properties, together with the possibility of
multi-selective functionalization put forward by dendrimers, opens
new perspectives for applications. Nuclear magnetic resonance (NMR)
is a powerful experimental technique applied in materials science
and an important tool to the study of molecular organization and
dynamics. This book presents an introduction to dendrimers
properties with special insight into liquid crystal dendrimers and
a detailed description of the NMR theory and experimental
techniques used in the investigation of these materials. It also
discusses recent NMR research results on liquid crystal dendrimers,
with emphasis on molecular order and dynamics studies. This book
introduces the properties of dendrimers, with special insight into
liquid crystal dendrimers, and a detailed description of NMR theory
and experimental techniques used in the investigation of these
materials. It also discusses results of recent NMR research on
liquid crystal dendrimers, with an emphasis on molecular order and
dynamics studies. Advanced undergraduate and graduate students of
physics, chemistry, and materials science and researchers in the
fields of dendrimers, liquid crystals, and NMR will find the book
extremely useful.
Zeitschrift fur Kristallographie. Supplement Volume 37 presents the
complete Abstracts of all contributions to the 25th Annual
Conference of the German Crystallographic Society in Karlsruhe
(Germany) 2017: - Plenary Talks - Microsymposia - Poster Session
Supplement Series of Zeitschrift fur Kristallographie publishes
Abstracts of international conferences on the interdisciplinary
field of crystallography.
X-ray scattering is a well-established technique in materials
science. Several excellent textbooks exist in this field, but these
texts are typically written by physicists who use mathematics to
make things clear. Consequently these books appeal less to students
and scientists in the field of soft matter (polymers, liquid
crystals, colloids, self-assembled organic systems) who usually
have a more chemical-oriented background with limited mathematics.
Moreover, they need to know about the technique of x-ray
scattering, but do not intend to become an expert. The aim of this
book is to explain basic principles and applications of x-ray
scattering in a simple way using many practical examples followed
by more elaborate case studies. The book contains a separate
chapter on the different types of order/disorder in soft matter
that play such an important role in modern self-assembling systems.
Finally the last chapter treats soft matter surfaces and thin film
that are increasingly used in coatings and in many technological
applications, such as liquid crystal displays and nanostructured
block copolymer films. This book has been written for the large
community of soft matter students and scientists.
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