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Books > Science & Mathematics > Chemistry > Crystallography
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer
Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags
von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Das Buch von BIJVOET, KoLKMEIJER und MAcGILLAYRY unterscheidet sich
von den meisten Lehrbuchern und Monographien, die die rasche
Entwicklung der Rontgenanalyse von Krystallen seit dem klassischen
Versuch von: MAX v. LAUE hervorgebracht hat, in einem Punkt: Es
beschrankt sich nicht darauf, die physikalischen und
krystallographischen Grundlagen der Beugung von Rontgen strahlen,
die Aufnahmeverfahren und Ergebnisse der Rontgenanalyse zu be
schreiben, es sagt vielmehr, u: ie es gemacht wird, und das in
einer solchen Form, dass der Leser plotzlich erstaunt feststellt,
wieviel er gelernt hat, ohne es gemerkt zu haben. An gut
ausgewahlten Beispielen wird an Hand der reproduzierten
Rontgenaufnahmen die Vermessung und Indizierung der Interferenzen
durch gefuhrt, werden die Konstanten der Elementarzelle ermittelt,
diC> Raumgruppe ausgewahlt und schliesslich durch eine
Intensitatsberechnung die t-;truktur voll standig mit ihren
Parametern bestimmt. Wenn der Leser nu; gelernt hat, wie die
Analyse durchzufuhren ist, dann wird ihm im zweiten Teil auf ebenso
frische und anregende Art auseinander gesetzt, welche allgemeine
Bedeutung den gefundenen Resultaten zukommt und welche
Zusammenhange durch die Rontgenanalyse uberhaupt erst auf gedeckt
werden. Um die Darstellung der Grundlagen nicht unubersichtlich zu
machen, wurden nach dem beruhmten Beispiel von H. A. LoRENTZ
zahlreiche Ableitungen und Berechnungen, wie z. B. vollstandige
t-;trukturbc>stimmuugeu nach den ver schiedenen Verfahren in
dctaillic>rtcr . Form in einem Auhaug aufgenommeu. Ich selbst
habe daH Buch mit grossem Vcrgniigcu gclescu und bin uberzeugt,
dass die deutsche Ubersetzung sicher dem;elbC>u Erfolg bei
Lehrenden und Lernenden haben wird wie die hollandische Ausgabe.
Berlin-Dahlem, den: . l9. Dezember 1939."
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von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
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Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
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Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
In dieser Einleitung habe ich zwei voneinander unabhangige Auf
satze zusammengestellt, welche mir zur Einfiihrung in die Gruppen
theorie geeignet erscheinen. Ich bemerke jedoch, daB die Kenntnis
ihres Inhaltes in der Folge nirgends vorausgesetzt wird, so daB der
Leser sie ruhig iiberschlagen kann. I. Zur Vorgeschichte der
Gruppentheorie. Lange bevor man sich mit Permutationen
beschaftigte, wurden mathematische Figuren konstruiert, die auf das
engste mit der Gruppen theorie zusammenhangen und nur mit
gruppentheoretischen Begriffen erfaBt werden k6nnen, narnlich die
regularen Muster, welche durch Bewegungen und Spiegelungen mit sich
selbst zur Deckung gebracht werden k6nnen. Sie bilden zusammen mit
der Musik einen Haupt gegenstand der hOheren Mathematik im
Altertum. Insbesondere be stand die von den Griechen viel
bewunderte agyptische Mathematik zweifellos in der Auffindung
solcher Figuren. In den N ekropolen von Theben sind prachtvolle
Exemplare dieser Geometrie heute noch vor handen, einige derselben
sind im 6. Kapitel reprodu iert. Wahrend diese agyptischen
Ornamente meist einen sog. "unendlichen Rapport" enthalten, d. h.
allseitig in der Ebene ins Un ndliche fortgesetzt werden k6nnten,
beschranken sich die uns erhaltenen griechischen Schriften dieser
Art auf Figuren, welche ganz im Endlichen liegen und nur endlich
viele Symmetrien aufweisen, namlich auf die regularen Polygone und
Polyeder. Das klassische Werk fiir dieses Gebiet der Mathematik
bilden die Elemente von Euklid."
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von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv
Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche
Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
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Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext
betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor
1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen
Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Das Buch ist aus sechs V ortragen tiber die Bestimmung der Kristall
strukturen durch Rontgenstrahlen entstanden, die ich im Januar 192
I als Abendvorlesungen an der Mtinchner Universitat gehalten habe.
Hieraus erklart sich die unmathematische Form, die dem damaligen
Horerkreis zuliebe gewahlt werden mu13te. Ich habe sie gem
beibehalten, weil ich tiberzeugt bin, daJ3 die wesentlichen
physikalischen Gedanken, die zur Strukturbestimmung flihren, auch
ohne Formeln klar gefaJ3t und er faJ3t werden konnen. Der
Gegenstand verdient das Interesse des Chemikers und des flir exakte
Naturwissenschaften interessierten Laien ebensosehr, wie das des
Fachphysikers und Kristallographen und sollte der ersten Gruppe von
Lesem nicht durch Formeln erschwert werden, die sich mit
befriedigen der Verbindung von Allgemeinheit und Ktirze nur in
vektorieller Schreib weise geben lassen. Der klaren Erfassung der
physikalischen Grund lagen dienen die Kapitel tiber Atomlehre,
Kristallographie und Strukturtheorie sowie Rontgenstrahlen, wahrend
die eigentliche physikalische Theorie der Rontgeninterferenzen im
Kapitel IV tiber Interferenz enthalten ist. Mein Streben ging
dahin, einen Einblick in die Methodik zu vermitteln, nicht
Einzelheiten darzustellen. Nur in dem Teil, der der Besprechung der
erforschten Strukturen gewidmet ist (Kapitel XIII und XVI) ist Wert
auf V 011 s tan dig k e i t gelegt worden. Allerdings ist hier
wahrend des Schrei bens schon manches neue Material dazugekommen -
aber nicht von so prinzipieller Bedeutung, das es unbedingt in den
Text batte aufgenommen werden mtissen. Eine Zusammenste11ung der
Strukturuntersuchun gen bis Ende April 1923 ist in Note IX
gegeben."
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