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Books > Medicine > Clinical & internal medicine > Otorhinolaryngology (ENT) > General
Das vorliegende Buch beansprucht nicht, ein umfassendes Lehr buch der gesamten Stimmkunde zu sein. Ein solches liegt bereits in meiner im Jahre 1921 erschienenen "Theorie mid Technik des Singens und Sprechens" (Breitkopf & Hartel, Leipzig 1921) vor. Wie der Titel besagt, habe ich hier nur die wichtigsten Probleme der Stimmbildung herausgegriffen, und das Buch ist somit haupt sachlich fUr diejenigen bestimmt, die iiber die Stimmbildungspro bleme Bescheid wissen mochten, sich aber der Miihe nicht unter ziehen wollen, ein ausfiihrliches Lehrbuch durchzuarbeiten. Aber auch fiir denjenigen, der die "Theorie und Technik" kennt, wird das Buch von Nutzen sein konnen. Denn teils ist es im Gegensatz zur "Theorie und Technik" hauptsachlich vom Ge sichtspunkte des praktischen Stimmbildners aus geschrieben, teils enthalt es auch die neuesten Ergebnisse, zu denen unsere Wissen schaft seit der VerOffentlichung der "Theorie und Technik" ge langt ist. Ich hoffe deshalb, daB das Buch den Stimmbildner wie auch den Sprech- und Gesangstudierenden iiber manche Probleme aufklaren und sie dadurch bei der praktischen Arbeit unterstiitzen wird. Jeder Abschnitt des Buches behandelt, wie die Uberschriften angeben, ein abgeschlossenes Gebiet der Stimmkunde, so daB jeder herausgreifen kann, was ihn besonders interessiert. Einige Ab schnitte wurden schon frl1her in der "Stimme" veroffentlicht. Hier sind sie jedoch aIle zu einer Einheit zusammengearbeitet worden, die einen Gesamtiiberblick iiber die wichtigsten Probleme der Stimmbildung ermoglicht. Miinchen, im November 1937. Jorgen Forchhammer. Inhaltsverzeichnis. Seite 1. Die akustischen Grundlagen der Stimmbildung ."
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Bei der Bearbeitung der vorliegenden zwolften Auflage dieses Lehrbuchs hat mich Herr Professor Grun berg in Bonn auf meinen Wunsch unterstutzt. Wir haben das Buch in mundlichen Verhandlungen zusammen durchgegangen, wobei ich manches, durch langjahrige Erfahrung gesichertes Wissen vor der Vergessenheit bewahren konnte, wahrend mein Mitarbeiter neueren Errungen schaften, fur die der Altere naturgemass weniger zuganglich ist, die notige Beachtung verschafft hat. Die Krankheiten des ausseren Ohres .und des Labyrinthes sowie die Tuberkulose des Mittelohrs und des Schlafenbeins hat Herr Professor Grunberg allein uberarbeitet. Wie bisher soll das Buch auch jetzt in erster Linie den Bedurfnissen der Studierenden und der Allgemeinpraktiker Rechnung tragen. Da es aber auch manche nicht anderweitig veroffentlichte Erfahrungen und Ansichten der Verfasser enthalt, wendet es sich auch an die Ohren- und Kehlkopfarzte. Es ist aus klinischen Vortragen entstanden; jedoch wurde die aussere Einteilung in einzelne "Vorlesungen" aufgegeben, und die direkte Anrede ist die freiere Anordnung des Stoffes, fur dJe im ausgemerzt. Dagegen klinischen Vortrage mehr didaktische als systematische Rucksichten mass gebend sind, beibehalten worden. Dadurch konnte manche Wiederholung vermieden und der Umfang des Buches in sehr massigen Grenzen gehalten werden. Sehr ausfuhrlich ist alles dargestellt worden, was j e der Arzt von den Ohren-, Nasen- und Kehlkopfkrankheiten wissen muss. Auch wurde besondere Rucksicht auf die Bedurfnisse der auf dem Lande oder in kleinen Stadten, fern von spezialistischer Hilfe, wirkenden Arzte genommen, damit sie sich in dringenden Fallen schnell und eingehend uber das augenblicklich Notige orientieren konnen."
Bild, was wir geben koennten, etwas weiter auszugestalten und etwas uber- sichtlicher zu machen. Man koennte oft geneigt sein, wie dies in den letzten Jahren nicht selten versucht worden ist, Anlehnung an vergleichend physiologische Tatsachen zu suchen. Dies erscheint um so verstandlicher, als ja in den letzten 11/ Jahr- 2 z hnten so Vorbildliches von R. Magnus, A de Kleyn und deren Schule g(;lleistet worden ist. Mir scheint aber, dass eine solche Anlehnung nur mit Vorbehalt und ausserster Vorsicht geschehen darf. Beim Menschen ist das Labyrinth nicht nur ein Reflexorgan, sondern auch ein Sinnesorgan im wahrsten Sinne des Wortes, d. h. ein Rezeptions rgan fur Sinnes-Empfindungen 1. Reflexe und Empfindungen sind nun beim Menschen zumeist ganz innig miteinander verknupft, so dass eine Einwirkung beider aufeinander oft nicht nur nicht ausgeschlossen werden darf, sondern sogar wahrscheinlich ist. Gerade aber die "Empfindungen" werden uns bei den Tieren ein wohl immer ver- schlossenes, dunkles Gebiet bleiben. Ausserdem aber ist die Organisation des ganzen Zentralnervensystems beim Men chen speziell infolge der uber- wiegenden Entwicklung des Grosshirnes eine von den Tieren so grund- verschiedene, dass es wohl kaum angeht, einfache Parallelschlusse zuziehen. Es ist gewiss nicht anzunehmen, dass einzelne' Teile des Zentralnervensystems in der stammesgeschichtlichen Entwicklungsreihe in ihrer prinzipiellen Funktion voellig umgestellt worden sind. Sicherlich ist 'aber ihre Wertigkeit sehr stark verschieden und das will wohl viel bedeuten; darin liegt meines Erachtens gerade der Hauptunterschied.
Die Krankheitsbilder, mit denen sich dIe folgenden Aus ftihrungen befassen, stellen sohI' haufig an das diagnostische Konnen des praktischen Arztes hohe Anforderungen. Wenn das vorliegende Blichlein auch nicht den Anspruch erhebt, die kli llische El'fahrung ersetzen zu wollen, so solI es doch bei del' Beurteilung voil El'kl'ankungen deE' Rachens ein Ratgebel' sein und VOl' allem im Einzelfalle die Orientierung unter Berticksich tigung aller Eventualitaten ermoglichen. Del' Bedeutung ent sprechend, die del' Diphtherie zukommt, nimmt diesel' Abschnitt den weitesten Raum ein. 1m besonderen wurde dabei den El'orte rungen tiber Diagnose und Differentialdiagnose del' Diphtherie besondel'e Sorgfalt gewidmet. Eine Wiederholung del' an diesel' Stelle ausftihrlich dal'gestellten Erwagungen findet sich in den ubrigen Abschnitten in del' Regel nicht mehr. Bei jed.em Nach schlagen aus diagnostischem Interesse waren daher sowohl unter dem Abschnitt tiber die vermutete El'krankung als auch im Kapitel tiber die Diphthel'ie die diagnostisch wichtigen Momente nach zulesen. Hinsichtlich del' Therapie, del' Prophylaxe und del' Pro gnose haben wir es uns angelegen sein lassen, nul' tatsachliche pel'sonliche El'fahrungen auszusprechen. Wien, im Februar 1928. Die Verfasser, Inhaltsverzeichnis. Seite T. Die Diphtherie . . . . . . . . . . . . . . . 1 A. Epidemiologische Bemerkungen . . . . 1 B. Das klinische Bild del' Diphtherie . . . 5 1. Die rein fibrinose Rachendiphtherie 5 2. Die Diphtherie des Kehlkopfes (Krupp). . . 8 3. Die Mischform von Rachcndiphthcrie mit Anginen 11 4. Die maligne Diphtherie . . . . . . . 13 5. Die Nasendiphtherie . . . . . . . Hi 6. Die Diphtherie an anderen Korperstellen 18 Die postdiphtherischen Lahmungen 19 Die KreislaufsWrungen bei Diphtherie . 21 Die Nephrose bei Diphtherie. . . . . . . ."
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Das Erkennen der Diphtherie als einer spezifischen Infektions krankheit, die durch Kontakt und nicht durch die Luft ubertragen wird, die einheitliche atiologische Zusammenziehung verschiedenartig sich aussernder Erscheinungsformen der Diphtherie zu einem Grundkrank heitsbilde, insbesondere die Feststellung der ursachlichen Einheit zwischen Angina diphtherica und Larynxkrupp und schliesslich die Einfuhrung der Tracheotomie in die Therapie der Larynxstenosen, das ist in wenig Worten zusammengezogen die Mehrung von Kennt nissen, die wir in bezug auf die Diphtherie PIERRE BREToNNEAu danken, also eigentlich so ziemlich alles, was wir bis heute von dieser Krankheit wirklich wissen; nur den Erreger haben wir seitdem im Di phtheriebazillus durch LOFFLER und das spezifische Gegengift durch BEHRING kennen gelernt und in der Intubation, die in der Idee von BoucHuT und in der praktischen Verwendbarkeit von O'DwYER uns nutzbar gemacht worden sind, haben wir ein weiteres Hilfsmittel zur Behebung von Stenosen hinzubekommen, fur die seltenen Aus nahmefalle, in denen wir heute eines solchen noch bedurfen; denn die Erfindung der Serumtherapie hat ja die Falle selten und immer seltener werden lassen, in denen wir trotz rechtzeitiger und ausgiebiger anti toxischer Behandlung, in Verbindung mit den Fortschritten der physikalischen Therapie und den uns zur Verfugung stehenden narko tischen und herzbeeinflussenden Mittel etwa noch genotigt waren, die Erstickungsgefahr durch einen Eingriff auszuschliessen. Wenn wir seit BREToNNEAusMitteilungen aus den Jahren 1821-1826 also auch glucklicherweise etwas dazu gelernt haben, so steht doch fest, dass ihm das Verdienst gebuhrt, das Krankheitsbild der Diphtherie er fasst, entworfen, zum geistigen Eigentum des Arztes gemacht zu haben."
Die Anginen sind lange Stiefkind gewesen. Interne und Spe zialisten haben sich bis vor kurzem in die Aufgabe geteilt, das Gebiet unbeachtet, oder, wenn das zu viel gesagt ist, unentwickelt zu lassen. Die weittragenden Fortschritte auf dem Gebiete der Diphtherie haben zweifellos auf der Schattenseite zu einem Des interessement gefUhrt, das anderen Fragen zum Verhangnis ge worden ist. Hierin ist nun neuerdings eine Wendung eingetreten, insofern als von verschiedenen Seiten, klinische und experimen telle Forschungen Ansatze zu einem fUr Pathologie und Praxis in gleicher Weise aussichtsreichen Arbeitsfeld beleuchteL haben. Wenn es personliche Erlebnisse sind, die zu dem Entwurf des vorliegenden Leitfadens gefiihrt haben, so liegt der Grund hierfiir einmal in der Tatsache, daB seit J ahren eine reiche Sammlung von Halserkrankungen des GroB-Berliner Westens auf der unter meiner arztlichen Leitung stehenden zweiten inneren Abteilung des Krankenhauses Westend vereinigt ist. Des weiteren hat sich aber herausgesteIlt, daB sich im Laufe der Zeit immer wieder schwerste perakut verlaufende FaIle einfinden, deren Pathologie von hochstem Interesse ist, ohne deren intime Kenntnis indessen die klinische Aufklarung der Faile sehr haufig miBlingt. weil die Uberstiirzung der Ereignisse rasches und zielbewuBtes Eingehen auf den Fall verlangt. Wir werden diese FaIle niemals heilen, wenn wir sie nicht wenigstens diagnostizieren. Den Gegenstand des vorliegenden Abrisses bilden die akuten Tonsillenerkrankungen als Krankheiten fUr sich und als fUhrendes Symptom. Da wir iiberall am Anfang der Probleme stehen, kann die allgemeine Pathologie der Tonsillenerkrankungen, die hier versucht ist, lediglich als bescheidener Beginn betrachtet werden."
In der vorliegenden 10. und 11. Auflage ist dieses Buch wiederum durch Verbesserungen, Zusatze und Streichungen dem gegenwartigen Stande der Wissenschaft angepaBt worden. Wie bisher soIl es auch jetzt in erster Linie allen Bediirfnissen der Studierenden und der Allgemeinpraktiker Rechnung tragen. Da es aber auch manche nicht anderweitig veroffentlichte Erfahrungen und Ansichten des Verfassers enthalt, wendet es sich auch an die Ohren-'und Kehlkopfarzte. Es ist aus klinischen V{)rtragen entstanden; jedoch wurde die auBere Einteilung in einzelne "Vorlesungen" aufgegeben, und die direkte Anrede ausgemerzt. Dagegen ist die freiere Anordnung des Stoffes, fiir die im klinischen Vortrage mehr didaktische als systematische Riicksichten maB gebend sind, beibehalten worden. Dadurch konnte manche Wiederholung vermieden und der Umfang des Buches in sehr maBigen Grenzen gehalten werden. Sehr ausfiihrlich ist alles dargestellt worden, was jeder Arzt von den Ohren-, Nasen- und Kehlkopfkrankheiten wissen und kennen muB. Auch wurde besondere Riicksicht auf die Bediirfnisse der auf dem Lande oder in kleinen Stadten, fern von spezialistischer Hilfe, wirkenden A.rzte genommen, damit sie sich in dringenden Fallen schnell und eingehend iiber das augenblicklich Notige orientieren konnen. In den der Therapie gewidmeten Abschnitten sind zwar solche Me thoden in den Vordergrund gestellt worden, fiir deren Brauchbarkeit der Verfasser aus eigener Erfahrung einstehen kann; doch wurden auch viele andere anerkannte Methoden beschrieben. Operative Eingriffe, die der Allgemeinpraktiker selbst ausfiihren kann, sind sehr genau, solche, denen nur der Spezialist gewachsen ist, mit wenigen \usnahmen nur kurz be schrieben worden."
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben. |
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