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Books > Medicine > Other branches of medicine > Pathology > Gross pathology
Die zweite Auflage der Thymuspathologie stellt konzentriert und aktuell die vielfaltigen Erkrankungen des Thymus dar. Dabei werden die Methoden vollstandig in das diagnostische Repertoire integriert. -> Umfassend: Alle morphologischen und klinischen Aspekte sind dokumentiert. -> Anschaulich: Eine Fulle hervorragender Abbildungen erleichtert das Verstandnis. -> Praxisgerecht: Die fur den Kliniker relevanten Fragestellungen werden ausfuhrlich berucksichtigt. Didaktisch klar und inhaltlich fundiert, bietet das Werk Neurologen, Internisten, Padiatern und Chirurgen schnelle Orientierungshilfe im Klinikalltag.
Dieser Band bietet einen informativen UEberblick uber die Symptomatik bei demenziell bedingten Sprachstoerungen, eine praxisorientierte Anleitung zur Durchfuhrung sprachlicher Foerdermassnahmen und linguistisch fundierte UEbungen, die in der klinischen und ambulanten Praxis entwickelt wurden. Mit Foerderubungen zur sprachlichen Aktivierung von Betroffenen, zum sprachlichen Erfassen von Gegenstanden und Sachverhalten und zur Versprachlichung praktischer Alltagshandlungen werden die zentralen Bereiche beginnender demenzieller Sprachstoerungen erfasst. Die Materialien aus vielen Bereichen von Sprache und Grammatik eignen sich gleichermassen fur sprachtherapeutisches Fachpersonal und engagierte Laienhelfer, die als Demenzberater oder -begleiter tatig sind. Formulare zur Verlaufsbeobachtung und -bewertung erganzen das UEbungsmaterial.
Der abschliessende Band 4 der "Pathologie" hat seinen Schwerpunkt in der Neuropathologie, also in der Pathologie des zentralen und peripheren Nervensystems. Die engen Beziehungen dieses Themas zur Pathologie der Sinnesorgane Auge und Ohr liegen auf der Hand; die gemeinsame Abhandlung aller drei Kapitel in einem Band entspricht dem ublichen Vorgehen. Da zahlreiche Muskelerkrankungen in das Grenzgebiet zur Neuropathologie fallen, erschien es sinnvoll, die Muskelpathologie nicht gemeinsam mit den ubrigen Erkrankungen des Stutz-und Bewegungsapparates in Band 3, sondern vielmehr im gleichen Band wie die Neuropathologie darzustellen. Das Kapitel "angeborene Stoffwechselkrankheiten" knupft in seinem ersten Teil unmittelbar an das Neuropathologie-Kapitel an, wahrend der zweite Teil weitere Stoffwechselkrankheiten enthalt, die ihren Schwerpunkt in anderen Organen und Organsystemen als dem Nervensystem besitzen. Dieses Kapitel fasst die zahlreichen Einzelbefunde bei angeborenen Stoffwechselkrankheiten zusammen, die in anderen Lehrbuchern der Pathologie gewohnlich auf die einzelnen Organkapitel verstreut sind. Die Autorenkonferenz im Oktober 1979 beschloss einmutig, diesen Krankheiten wegen ihrer prak tischen Bedeutung und angesichts der betrachtlichen Fortschritte, die sich bei der Aufklarung ihrer biochemischen Grundlagen ergeben haben, ein besonderes Kapitel zu widmen. Dass sich dieser Abschnitt vor allem in seinem allgemein-pathologischen Teil auf eine A- wahl besonders wichtiger und interessanter Krankheiten beschrankt, hat rein raumliche Grunde."
Dieses weltweit bewahrte Standardwerk uber die zerebrale Computertomographie wurde voellig neu uberarbeitet und durch Einbeziehung der Kernspintomographie erweitert. Der Leser erhalt eine systematische Darstellung der Diagnose und Differentialdiagnose von nahezu allen Hirngeschwulsten im Computer- und Kernspintomogramm unter Berucksichtigung klinischer Aspekte. Auch Schadelbasis- und Orbita-Prozesse werden mit einbezogen. Grundlage dieses Werkes bildet die umfangreiche Erfahrung der Autoren mit der Computer- und Kernspintomographie bei fast 10.000 Patienten mit verifizierten raumfordernden intrakraniellen Prozessen und Orbita-Erkrankungen. Hervorzuheben ist der umfangreiche Abbildungsteil, in dem nicht nur die haufigsten Geschwulstarten anhand typischer Computer- und Kernspintomogrammen besprochen, sondern auch die seltenen Tumoren und atypischen Lokalisationen demonstriert werden. Fur die Einteilung der Tumorgruppen war die neue WHO-Klassifikation massgebend. In der sehr ausfuhrlichen Differentialdiagnose werden samtliche nicht tumorbedingten raumfordernden intrakraniellen Prozesse ausfuhrlich eroertert: entzundliche Gehirnerkrankungen, Gehirnerkrankungen im Zusammenhang mit AIDS, akute Entmarkungskrankheiten, Granulome, Zysten, Parasiten, Hirnblutungen, Gefassmissbildungen und Hirninfarkte.
Die Zytologie von Lunge und Pleura ist eine morphologisch vielfaltige und anspruchsvolle Untersuchungsmethode, die nur durch die Zusammenarbeit zwischen Klinikern, Radiologen, Labormedizinern und Zytologen eine prazise Diagnostik ermoeglicht. Dieses Buch ermoeglicht einen schnellen und detaillierten Zugang zur Information uber Lungen- und Pleuraerkrankungen. Der Materialgewinnung, mit Schwerpunkt endoskopischer Untersuchungsmethoden, und der Materialverarbeitung, inklusive Immunzytochemie und Flowzytometrie, sind eigene Kapitel gewidmet. Anschliessend werden benigne und maligne Erkrankungen mit Definition, Epidemiologie/AEtiologie sowie Klinik und Zytologie ausfuhrlich beschrieben. Zytologische Charakteristika sind fur eine schnelle Information durch die Hervorhebung in Bloecken gut ersichtlich und im Bildteil mit uber 200 farbigen Abbildungen belegt. Die Klinische Zytologie der Lunge und Pleura ist fur den in Ausbildung stehenden Zytologen ein Lehrbuch und fur den klinisch Tatigen ein ubersichtliches Nachschlagewerk fur die tagliche Praxis. Fur alle Kliniker ist dieses Buch ein nutzlicher Ratgeber in diagnostischen Fragestellungen der Pulmologie.
Die Vitalhistologie ermoglicht die zunehmend exaktere Differenzierung onkologisch relevanter Hauttumore, sowie das Erkennen zahlreicher, mit dem blossen Auge nicht beurteilbarer Dermatosen. In der Auflichtebene sichtbare Farb- und Strukturmerkmale konnen dabei ohne Excision oder Farbung entsprechend dem schnitthistologischen Pendant vitalhistologisch interpretiert und diagnostiziert werden. Kostengunstige und leicht bedienbare computergesteuerte Foto- und Videogerate ermoglichen heute den breiten Einsatz dieses Verfahrens in der Praxisroutine. Das Buch bietet in knapper und ubersichtlicher Form eine systematische Darstellung der Untersuchungsmethoden sowie der allgemeinen und onkologisch relevanten Differenzierungskriterien der Vitalhistologie, illustriert durch zahlreiche hochwertige Abbildungen. Erganzt wird das Werk durch einen kosmetologischen Basisteil."
Kenntnisse uber die Grundlagen der Entstehung und des Ablaufes einer Ent- zundung gehoeren zum Basiswissen der klinischen Medizin. Die Konzentration der Allgemeinen Pathologie in den deutschen Lehrbuchern, bestimmt durch den. Gegenstandskatalog, hat dazu gefuhrt, dass die allgemeine Entzund ungs- lehre teilweise sehr luckenhaft im Zusammenspiel von Biochemie, Morpholo- gie und Immunologie abgehandelt wird. In der vorliegenden Monographie ist daher versucht worden, einen Leit- faden der allgemeinen Entzundungslehre zu erarbeiten, der sich sehr ausfuhr- lich mit der Mediatorenfunktion, Morphologie und Pathophysiologie vasku- larer und zellularer Phasen der Entzundung auseinandersetzt. Es werden grund- satzliche biochemische, immunologische und zellulare Reaktionen beschrieben mit Ausblick auf Diagnostik und Therapie von Entzundungserkrankungen der klinischen Medizin. Die Ergebnisse stutzen sich auf 15jahrige experimentell-morphologische Analysen. Die experimentellen Untersuchungen sind durch die Deutsche For- schungsgemeinschaft (Forschungsvorhaben: Wundheilung HE 537) grosszugig gefoerdert worden. Fur die Assistenz beim Tierexperiment, vor allem fur die Anfertigung der Zeichnungen danke ich meiner langjahrigen Medizinisch-Technischen Assistentin Frau Inge Heim. Grosser Dank gebuhrt meiner Doktorandin Frau Dr. Ute Riedlinger fur die unermudliche Literaturanalyse. Fur die kri- tische Durchsicht des Manuskriptes und fur wissenschaftliche Hinweise danke ich den Herren Prof. Dr. Otto Haferkamp und Prof. Dr. Burkhard-Dieter Bultmann, Pathologisches Institut der Universitat Ulm sehr. Dem Springer-Verlag danke ich fur das entgegengebrachte Verstandnis und fur die schnelle und problemlose Drucklegung.
Am 12. Oktober 1984 fand anHiBlich des 70. Geburtstags von Profes- sor Dr. Dres. h. c. Wilhelm Doerr, emeritierter ordentlicher Profes- sor der allgemeinen Pathologie und pathologischen Anatomie und ehemaliger Direktor des Pathologischen Institutes der UniversiUit Heidelberg, ein Symposion iiber aktuelle Probleme der "Herzhyper- trophie" statt. Wilhelm Doerr, am 25. August 1914 in Langen (Kreis Offenbach am Main/Hessen) geboren, studierte in Heidelberg und Marburgl L. Medizin. 1942, 28jahrig, erfolgte die Habilitation bei Alexander Schmincke in Heidelberg. 1m Jahre 1953 wurde Wilhelm Doerr auf den Lehrstuhl fUr Allgemeine Pathologie und pathologische Anato- mie der Freien Universitat Berlin berufen, wechselte 1956 nach Kiel und folgte 1963 einem Ruf auf den Lehrstuhl seines Fachgebiets in Heidelberg. Die thematische Ausrichtung des zu Ehren von Wilhelm Doerr durchgefiihrten Symposions griindet im wissenschaftlichen Werk des Jubilars, der 1937 als Doktorand von Alexander Schmincke in das Pathologische Institut der Universitat Heidelberg eintrat. Die Ergebnisse der Inauguraldissertation wurden 1938 in der von Ru- dolf Virchow begriindeten und nunmehr nach ihm benannten, der- zeit von Wilhelm Doerr redigierten Zeitschrift unter dem Titel "Zwei weitere Falle von HerzmiBbildungen - Ein Beitrag zu Spit- zers phylogenetischer Theorie" publiziert. Seither waren Probleme der kardiovaskularen Pathologie zentrale Themen im wissenschaft- lichen Werk von Wilhelm Doerr, das bis zum Augenblick weit iiber 300 Publikationen umfaBt.
HEINRICH SCHIPPERGES vollendete am 17. Marz 1983 sein 65. Lebensjahr. Urn ihm eine Freude zu machen, ja urn ihm die gebiihrende Referenz zu erweisen, hatte sich am 19. Marz im Auditorium der Heidelberger Akademie der Wissenschaften ein Kreis von Gratulanten eingefun- den. Die Sprecher brachten ihre Gabe, je einen Beitrag aus dem eigenen Arbeitsgebiet, zum Vortrag, und der lubilar selbst griff in die Speichen. Er zeigte, was er unter "An- thropologie" versteht. Nicht aIle Beitdige zu diesem Buche konnten miindlich ausgebreitet werden, aus auBeren Grunden. Nicht alles, was gesagt wurde, konnte gedruckt werden, aus ganz verschiedenen sachlichen Grunden. Es ist nur natiirlich, daB in unserem Buche die historischen Aspekte iiberwiegen. Andererseits geht es gewiI3 nicht nur urn "Geschichte" und "Problemgeschichte", sondern urn klarende und kritische Untersuchungen zum Stand der "Hildegard-Forschung", zum Krankheits-, zum ModeIlbe- griff, urn Gestalttheorie und Krankheitsforschung, - urn nur einiges zu nennen. Die Darstellung unserer "Aspekte" bringt, wie ich denke, zwei Kostbarkeiten: den Bericht der ehrwiirdigen Frau Sr. ADELGUNDIS FUHRKOTIER OSB iiber die Frage, was ist gesichert im literarischen Nachlaj3 der hI. Hildegard von Bingen, und die bezaubernde Geschichte der Vorwor- ter der Dedikationsliteratur des 12. bis 17. sc. durch einen der besten Kenner des Prooemium, den lubilar selbst. Unser Buch enthalt elf wissenschaftliche Beitrage und eine bibliographische Materialsammlung zur Medizinischen Anthropologie. Dieser Beitrag will dem, der sich orientie- ren muB, was diese Anthropologie darstellt und wie sie ge- worden ist, einen "Handapparat" geben.
Der AnHinger in der Neuropathologie, sei es der Medizinstu dent, sei es der morphologisch ungeschulte Neurowissen schaftler, wird in diesem Buch eine unschatzbare Hilfe fin den. Das Ziel ist offensichtlich, eine Basis rur zukunftige Un tersuchungen auf diesem Gebiet zu schaffen. So werden auch elementare Grundlagen, sowohl der makroskopischen wie der mikroskopischen Neuroanatomie vermittelt, welche rur das Verstandnis der pathologischen Anatomie von grundsatz licher Bedeutung sind. Daruber hinaus werden die Methoden der sachgerechten Entnahme des menschlichen Zentralner vensystems bei der Sektion zur weiteren detaillierten autopti schen Aufarbeitung, der Fixierung und der Farbung rur die licht- und elektronenmikroskopische Untersuchung darge legt. Dieses Buch ist ein echtes Vademecum, welches einen lebenden Mentor zur weiteren Anleitung nahezu uberflussig macht. Es ist deshalb so praktisch, weil es grundlegende Methoden vermittelt, die in Jahren der Unterweisung und Weiterbildung vieler Generationen von Neuropathologen am medizinischen Zentrum Montefiore in N ew Y ork erprobt und gereift sind. Bemerkenswerterweise ist der Inhalt dieses Buches in ei ner neuen, ungewohnten Form gegliedert. Es wird nicht der Versuch unternommen, so, wie es in Lehrbuchern und Stan dardwerken der Pathologie ublich ist, den Inhalt nach noso logisch zusammenhangenden Gruppen zu ordnen. Statt des sen werden die krankhaften Befunde nach topographischen Gesichtspunkten gegliedert. D. h., es werden Veranderungen der Hirnrinde und des zentralen Graus, des Marklagers, der Blutgefasse, der Glia und der Meningen jeweils in getrennten Kapiteln zusammengefasst und abgehandelt. Das gleiche to pographische Einteilungsprinzip gilt rur das Ruckenmark und seine Veranderungen."
Das Buch gibt eine umfassende Darstellung der Immunmorphologie neurogener Geschwulste. Es werden Marker des Zytoskeletts, der Astroglia, der Oligodendroglia und Schwannzellen, der Nervenzellen und neuroendokriner Zellen sowie der Mikroglia besprochen. Die Erorterung der Immunmorphologie spezieller Tumorentitaten wie Keimzellentumoren, Hypophysenadenome und primarer zentraler maligner Lymphome schliesst sich an.
Etwa 2/3 aller Missbildungen sind atiologisch bzw. pathoge- netisch nicht geklart, ein noch groesserer Prozentsatz wird erst autoptisch verifiziert: Unser gegenwartiger Wissens- stand uber die Haufigkeit und Interaktionen von Missbil- dungen ist unzureichend. Die Katastrophen von Hiro- shima und Nagasaki, die Thalidomid-und Seveso-Kata- strophe und zahlreiche kleinere "Unfalle" haben es nicht vermocht, unsere Aufmerksamkeit konsequent und vor al- lem kontinuierlich auf dieses Problem zu lenken. Dies ist angesichts der globalen Bedeutung nicht zuletzt fur die Zukunft unserer Species recht erstaunlich. Das seit 1841 luckenlos dokumentierte Obduktionsgut des Pathologischen Institutes der Universitat Heidelberg ist die umfangreichste auswertbare Sammlung von Sek- tionsfallen uberhaupt und bietet sich fur ein Spektrum von wissenschaftlichen Auswertungsfragen an, die uns auf an- deren Wegen mit den heute zur Verfugung stehenden Mit- teln verschlossen bleiben. Aussagekraft und Verallgemei- nerungsfahigkeit der Ergebnisse sind trotz aller Mangel und erhebungsbedingten Unzulanglichkeiten erstaunlich gross, setzt man diese in Parenthese zu tierexperimentel- len Ergebnissen. Nur korrekte Fragen ermoeglichen kor- rekte Antworten, so schwierig die Spanne zwischen Frage und Antwort auch sein mag. Sie wird durch unser metho- disches (hier: statistisches) Spektrum bestimmt; sie kann nur tastend uberbruckt werden .
Highest level disorders of vision constitute a topic that is allur ing, being obscure or even mysterious. For well over a century, neurologists have minutely studied visual receptors, the trans mission of the impulse, the vagaries of ocular movements and pupillary anomalies, but they have relatively neglected the prob lems of what supervenes when disease affiicts the most caudal areas of the visual apparatus. Even the drama of total blindness is something from which neuro-ophthalmologists have tended to avert their gaze. We still await a definitive, single-author work embracing the whole gamut of centrally induced affections of sight. These remarks do not overlook the numerous communica tions, even major works, dealing with some isolated aspect of disordered visual perception. The German language literature has been outstanding in such intimate and exciting studies of various facets of a clinical gem elaborately cut. Dr. K6lmel's monograph bears out these yiews. Without re sort to experimentation - for in such a project no animal model exists - the researcher has had to rely upon his clinical skills. Of vital importance was the information volunteered by the patient whose experiences are so bizarre, so unexpected as to exceed the victim's command of verbal expression. Being in essence purely subjective, their nature and indeed their very existence cannot be established unequivocally. Caveat auditor. Here is where the investigator's experience and clinical skill comes into play."
Immunologische Betrachtungen neurologischer Erkrankungen haben in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen und zu viel- faltigen Untersuchungen mit Modellcharakter angeregt. Im Zentrum des Interesses stand bislang die experimentell-allergische Enzephalo- myelitis als zentralnervoese autoimmune Entmarkungserkrankung, die entscheidende Impulse zum Verstandnis der Encephalomyelitis disse- minata gegeben hat. Das periphere Pendant, die experimentell-allergi- sche Neuritis, mit Entmarkung vorwiegend oder ausschliesslich der von Schwann-Zellen bemarkten peripheren Nerven, liefert ausser theoretischer Modellbildung in exklusiver Weise die Chance, Entwick- lung und Verlauf der Erkrankung mit elektrophysiologischen Messda- ten fortlaufend zu objektivieren. Damit sind erstmals Voraussetzungen geschaffen, kontrollierte immun modulierende therapeutische Ein- griffe konsequent zu uberwachen und zu prufen. Die Arbeiten waren nur moeglich, weil mir viel Hilfe zuteil wurde. Ich danke Herrn Prof. Dr. J. Dichgans fur die engagierte Unterstut- zung beim Aufbau eines Labors. Herr Dr. P.-J. Hulser hat mir wah- rend der gesamten experimentellen Phase, insbesondere bei den schwierigen elektrophysiologischen Untersuchungen, tatkraftig zur Seite gestanden und war standiger Diskussions-und Ansprechpartner. Die gute Pflege der Tiere, begleitende histomorphologische Aufberei- tungen und die Darstellung der Abbildungen verdanke ich der Hilfe von Frau A. Zurn. Bei Untersuchungen im Kontext zur vorliegenden Arbeit hat mir Herr H. Gruninger seine Erfahrung und zahlreiche Wochenenden zur Verfugung gestellt. Herrn Dr. K. Wessei danke ich fur die Hilfe bei der Plasmaseparation und Herrn Dr. D. H. Meier fur die Kultivierung der Lymphozyten, die uns von Herrn Dr. C. Lining- ton freundlicherweise zur Verfugung gestellt wurden. Herr Prof. H. Wolburg hat mir die elektronenmikroskopischen Bilder erstellt.
Der Hippokratische Ausspruch: "Ars longa, vita brevis" bildet das Kernstuck dieser Abhandlung von W. Doerr. Er geht der Frage nach, worin die wirklichen Aufgaben des wissenschaftlichen Studiums der Heilkunde bestehen, was der Student von der Hochschulmedizin erwarten kann, was verlangen? Er kommt sodann zur Pathologie und versucht Fragen, wie z.B. ob es Leben ohne Krankheit geben kann, oder worin das Geheimnis des Alterns liegt, zu beantworten oder zumindest neue Denkanstosse hierzu zu geben. In einem Nachwort wird erortert, was Pathologie ist, was sie sein kann und wie ihre tragenden Prinzipien ausschliesslich auf dem "anatomischen Gedanken" beruhen. Das Buchlein soll dem Arzt und Pathologen Anregungen geben und ihm die Bedeutung der Pathologie nahebringen.
Die A. vertebraIis scheint eines der am wenigsten erforschten Gebiete des menschIichen Organismus zu sein. Diese zuniichst rein personli- che Vermutung wurde zur GewiBheit in den gemeinsamen Erorterun- gen durch Vertreter der verschiedensten medizinischen DiszipIinen innerhalb des "Arbeitskreises A. vertebralis". Diese Erkenntnis ist urn so erstaunlicher, als die A. vertebralis die lebenswichtigsten Area- Ie des Gehimes versorgt. NiCht von ungefiihr war durch das Priisidium der Deutschen Gesell- schaft fUr Manuelle Medizin (DGMM) die Etablierung dieses Arbeits- kreises angeregt worden. Denn die sich hiiufenden Mitteilungen im intemationalen Schrifttum tiber Schiidigungen der A. vertebralis durch manuelle Therapie hatten auf das einzige wirklich bedrohliche Risiko dieser Behandlungsmethode aufmerksam gemacht. Es hatte sich gezeigt, daB die A. vertebralis durch relativ geringe Krafteinwir- kung unter bestimmten mechanischen Bedingungen und bei unkor- rekter Technik verletzt werden kann - mit gelegentlich fatalen Fol- gen. Die Thaumatologie der A. vertebralis steht damit zur Diskussion. Hiember liegen keine umfangreichen Berichte vor, von einheitlichen Auffassungen in den Reihen der Experten ganz zu schweigen. Wer kann auf diesem Gebiet schon als "Experte" gelten? Sind es die In- temisten, die Chirurgen, Neurochirurgen, Unfallmediziner, Neurora- diologen, Neurologen, Orthopiiden, Otologen, Physiologen, Angiolo- gen, Anatomen, Pathologen, Gerichtsmediziner, Neuraltherapeuten, Chirotherapeuten, die beratenden Arzte der Versicherungen? Sie ver- treten z. T. geradezu gegensiitzliche Ansichten hinsichtlich der Ver- letzbarkeit der A. vertebralis und basilaris und ihrer moglichen Fol- gen. Wie notwendig die interdiszipliniire Diskussion ist, mag u. a. aus den folgenden Beitriigen von Betz und Erdmann hervor gehen.
Das Buch behandelt die Diagnostik und Therapie der Erkrankungen der grossen Kopfspeicheldrusen. Die modernen bildgebenden Verfahren und neuartigen immunhistologischen Untersuchungstechniken werden ausfuhrlich dargestellt. Neue Aspekte der konservativen und chirurgischen Therapie einschliesslich der Strahlentherapie werden abgehandelt. Der neueste Stand der TNM-Klassifikation von Speicheldrusenmalignomen wurde berucksichtigt. Ein umfangreiches Bildmaterial uber Kernspintomographie, Ultraschall, Szintigraphie und Immunhistologie illustriert den Einsatz dieser Methoden in der Diagnostik. Den mit der Erkennung und Behandlung von Speicheldrusenerkrankungen beschaftigten Arzten vermittelt das Buch einen breiten Uberblick uber die moderne Diagnostik und Therapie von Speicheldrusenerkrankungen.
Die vorliegende Monographie ist aus der tiiglichen neuropathologisch diagnostischen Arbeit erwachsen und setzt die Untersuchungen zur DynamikmorphologischerGrundprozesse im Zentralnervensystemfort, die Gegenstand der Habilitationsschrift gewesen waren. Inzwischen konnte das Untersuchungsgut erheblich vergroBert und auf andere Bereiche ausgedehnt werden. Die Anregung zur Bearbeitung dieses Themas bekam ich durch Herrn Prof. Dr. Dr. W. Milller, der am Fortgang und an den Ergebnissen der Arbeiten groBenAnteil nahm und durch den steten Gedankenaustausch die Intensivierung der Untersuchung mancher Einzelphlinomene fOr derte. Wahrend der langjahrigen Zusammenarbeit lieB er mir anderer seits viel Freiheit, so daB eigenverantwortliche wissenschaftliche Tatig keit reifen konnte. HiertUr mochte ich meinen herzlichen Dank ausspre chen. Mein besonderer Dank gilt auch dem Direktor des Instituts, Herrn Prof. Dr. R Fischer. Er zeigte stets waches Interesse fUr die Untersuchun gen und hat durch wiederholte Ermutigungen und durch zahlreiche Dis kussionen zu allgemein-pathologischen Aspekten wesentlich zu einer vertiefenden Bearbeitung beigetragen. Ferner danke ich den Herausgebern der Schriftenreihe, besonders Herrn Prof. Dr. H Giinshirt, fUr engagierte RatscWage zur formalen Gestaltung, durch die die Ergebnisse tiber den Spezialistenhinaus einem breiteren Interessentenkreis leichter zuganglich geworden sind. Nicht zuletzt mochte ich meiner Familie fUr Geduld und Toleranz danken, ohne die die Durchflihrung und Fertigstellung dieser Arbeit nicht moglich gewesen waren."
In den letzten Jahren hat sich die Kinderpathologie entsprechend der schon seit langer Zeit spezialisierten Neuropathologie zu einem Spezialfach der Pathologie entwickelt. Dem allgemein tatigen Pathologen entgehen deshalb vielleicht etwas die auf dem sich rasch entwickelnden Spezialgebiet der Padopathologie gewonne- nen neuen Erkenntnisse. Aber auch der Padopathologe braucht eine praktische Anleitung fur viele der recht speziellen Probleme der Kinderpathologie. B. IVEMARK, Kinder-Pathologe am Karo- linska-Institutet in Stockholm, hat in seinem Buche Barnpato- logi eine vorzugliche kleine ubersicht kinderpathologischer Pro- bleme geschaffen. Es handelt sich um ein eigenwilliges Buch, in dem nur solche Probleme behandelt werden, die den Autor speziell interessieren. Dafur sind diese Kapitel von ganz besonderem Wert, da sie die grosse persoenliche Erfahrung des Autors widerspiegeln. Spezielle Bedeutung wird auch den bioptischen Untersuchungs- methoden zugemessen. Das Buch vermittelt damit auch dem klinisch tatigen Padiater eine sehr gute ubersicht der bioptischen Diagnosemoeglichkeiten. Das 1971 erschienene Buch war bisher leider nur in schwedi- scher Sprache erhaltlich. Dank den Bemuhungen von Fraulein E. WEBER liegt nun auch eine deutsche, zum Teil von B. IVEMARK vollkommen neu bearbeitete Auflage vor. Dank gebuhrt auch den Herren Drs. E. LoeHRER und P. SONDEREGGER, die die uber- setzung kontrolliert haben, sowie Fraulein M. MICHEL und Frau- lein H. W ANNER fur die Bearbeitung des Manuskriptes und der Korrekturen.
Es ist nicht die Absicht der vorliegenden Untersuchung, eine Gesamtdarstellung des Brownschen Systems und sei- ner Wirkungsgeschichte zu geben. Eine solche Arbeit ware noch zu schreiben, wobei man sich allerdings sehr kritisch ihrer Relevanz versichern miiBte. Die vorliegende Unter- suchung will zu Fragen einer Theoretischen Pathologie Stellung nehmen, und dies sind zunachst Fragen, die die Gegenwart diktiert: Fragen an den Gesundheits- und Krankheitsbegriff, damit auch an die Wissenschaften, die primar davon zu handeln vorgeben, die Physiologie und Pathologie, Fragen aber auch, die ein Mediziner des 20. Jahrhunderts an eine reichlich "entsubjektivierte' Medizin haben kann, die keinen produktiven Gehalt in den Krank- heiten findet und die dem "homo patiens" vorwiegend mit MeBverfahren und apparativen Techniken beizukommen bemiiht ist. In diese naturwissenschaftliche Medizin lliBt sich nicht mehr so leicht das "Subjekt" einfiihren, schon gar nicht im Rahmen moralischer Appelle, wie es die "Fest- und Feiertagsphilosophien" der Medizin immer wieder versuchen. Denn for die naturwissenschaftliche Medizin sprechen (immer noch) gewichtige historische und gesellschaftliche Argumente, Argumente ihres Erfol- ges, ihrer Niitzlichkeit, ihrer Verwertbarkeit, und die soge- nannte "Medizinische Anthropologie" ist nicht selten ihre bloBe Fassade geworden, die die harte klinische Alltags- realiUit zu verhiillen, allenfalls mit einem SchuB humani- stischen Esprits zu versiiBen bestrebt ist.
Das Werk behandelt in 18 Kapiteln den gesamten aktuellen Wissensstand der Pathologie der Mundhoehle mit angrenzendem Weichteil- und Knochengewebe unter Berucksichtigung der umfangreichen Literatur. Die zahlreichen Abbildungen und Tabellen sollen sowohl dem interessierten Kliniker wie auch dem Pathologen den weiteren Zugang zu den vielfaltigen Krankheiten der Mundhoehle ermoeglichen. Der Band wendet sich daher besonders an die Fachdiziplinen der Zahnmedizin, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde sowie an die Dermatologie und Innere Medizin.
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben. |
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