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Books > Medicine > Other branches of medicine > Pathology > Gross pathology
Das Werk behandelt in 18 Kapiteln den gesamten aktuellen Wissensstand der Pathologie der Mundhoehle mit angrenzendem Weichteil- und Knochengewebe unter Berucksichtigung der umfangreichen Literatur. Die zahlreichen Abbildungen und Tabellen sollen sowohl dem interessierten Kliniker wie auch dem Pathologen den weiteren Zugang zu den vielfaltigen Krankheiten der Mundhoehle ermoeglichen. Der Band wendet sich daher besonders an die Fachdiziplinen der Zahnmedizin, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde sowie an die Dermatologie und Innere Medizin.
Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfangen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen fur die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfugung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden mussen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.
Es ist ein anregendes und uberaus belehrendes Studium, die Krank heit gewissermassen bis ins Herz der Zelle hinein zu verfolgen. Wenn unser wissenschaftliches Interesse schon aufs hochste erregt wird durch eine Leichen offnung, die es uns ermoglicht, die wahrend des Lebens beobachteten Sym ptome auf grobwahrnehmbare anatomische Veranderungen der Organe zuruckzufuhren, so offnet die weitere Verfolgung dieser Veranderungen mit dem Mikroskop eine neue Welt, die uns in Spannung versetzt und unserem Erkenntnisdrang Befriedigung verspricht, freilich oft auch Entt. auschung bringt, wenn wir fur die im Leben hervorgetretenen Funktionsstorungen auch mit den allerfeinsten optischen Systemen kein morphologisches Korrelat auffinden konnen. Wir werden in solchen Fallen lieber der Unvollkommenheit unserer naturlichen Sinne und ihrer kunstlichen Hilfsmittel die Schuld beimessen, als zugeben, dass Funktionsstorungen ohne Strukturveranderungen uberhaupt denkbar seien. Sehen wir von solchen unbefriedigenden Fallen ab, so ist in der Tat nichts mehr geeignet, das Verstandnis der Krankheiten zu fordern, als die Beschaftigung mit pathologischer Histologie. Sie setzt die genaue Kenntnis der normalen Zell-und Gewebsstrukturen voraus, und sie verlangt diese Kenntnis nicht nur fur die fertig differenzierten Gewebe, sondern auch fur deren embryonale Entwicklung. Die Feststellung und Beschreibung der pathologisch veranderten Struktur darf niemals Selbst zweck sein. Immer muss der Versuch gemacht werden, die morphologischen Veranderungen chemisch oder physikalisch auszudeuten und sie in Beziehung zu setzen zu den funktionellen Storungen. Bei solchen Ausdeutungen lauft der pathologische Histologe grosse Gefahr, sich in Spekulationen zu verlieren."
Eine moderne und aktuelle Darstellung der pathologischen Anatomie der Plazenta und des Abortes fehlte bisher in der deutschsprachigen Literatur. V. Becker hat seit 25 Jahren etwa 18.000 Plazenten histologisch untersucht und die "Prinzipien der Pathologie" im Lebensgang der Plazenta erarbeitet. Der Autor liefert die Elemente der histopathologischen Plazenta-Diagnostik. Dabei spielen die Veranderungen der Gefasse sogenannter Stammzotten, z.B. bei einfacher Hyperemesis, bei Diabetes, bei Toxoplasmose der Mutter eine entscheidende Rolle. Gefassveranderungen zeitigen bestimmte Formen einer plazentaren Insuffizienz. G. Rockelein hat die Typologie der Aborte aus den verschiedensten ursachlichen Bedingungen mit moderner Technik erfasst und dadurch die fur den praktisch-diagnostisch arbeitenden Pathologen unerlassliche Sicherheit gegeben. Der Band ist ein hervorragendes Nachschlagewerk fur jeden Pathologen und Gynakologen bei der Diagnostik der Storungen der menschlichen Plazenta und der Diagnostik der Abortursachen."
Bei der Auflichtmikroskopie, der Dermatoskopie, handelt es sich um eine nichtinvasive Untersuchungsmethode, die in der Fruhdiagnostik von Hauttumoren eingesetzt wird. Die Technik und das methodische Vorgehen werden in diesem Buch umfassend dargestellt und im Bild erlautert. Eine begleitende interaktive CD-ROM mit grossem Bildanteil (ca. 300 Falldarstellungen = 600 Abbildungen) in klarem didaktischen Aufbau bietet die Moglichkeit, das Erlernte zu vertiefen und weiter zu uben."
Ausgehend von Leben und Werk des Petrus Hispanus, des nachmaligen Papstes Johannes XXI. (gest. 1277), konzentriert sich die Untersuchung zunachst auf das Welt- und Menschenbild des Petrus und den Stufenbau der Natur. Innerhalb des kosmologischen und anthropologischen Aspekte werden besonders die Konturen einer Seelenkunde wie auch die Bedeutung der Geschlechtlichkeit herausgestellt. Schwerpunkt der Arbeit ist die Herausarbeitung der Krankheitslehre, wobei die Struktur einer Allgemeinen Pathologie wie auch die Bereiche einer Speziellen Krankheitslehre zur Darstellung kommen. Abgerundet wird die Studie mit dem System der Therapeutik des Petrus Hispanus, der sowohl zur diatetischen Lebensordnung als auch zur Pharmakologie und Chirurgie eigene Schriften verfasst hat. Die Arbeit schliesst mit einer Darstellung der Wirkungsgeschichte und dem Versuch einer Beurteilung.
Band 3 der "Pathologie" fa13t vier wichtige Themenkreise zusammen: 1m ersten Teil werden die Erkrankungen der Urogenitalorgane (Niere und ableitende Harnwege, mannliches und weibliches Genitale) gemeinsam mit denjenigen der Mamma abgehandelt. Das Kapitel "weibliches Genitale" enthalt auch einen Beitrag zur Zytodiagnostik atypischer Epithelveranderungen im Portio-IZervixbereich und damit zu den Friiherkennungsma13nahmen des weiblichen Genitalkarzinoms. Der zweite Abschnitt beinhaltet die Erkrankungen der endokrinen Organe und des diffusen endokrinen Zellsystems sowie die pluri- glandularen RegulationsstOrungen und die paraneoplastischen endo- krinen Syndrome. Es erschien sinnvoll, dieses Kapitel in Band 3 des Gesamtwerkes einzufiigen, da es mit den iibrigen Beitragen dieses Bandes besonders eng verzahnt ist. Mit dem dritten Themenkreis wurden insofern neue Wege be- schritten, als erstmals in einem deutschsprachigen Lehrbuch der Patho- logie drei besondere Kapitel der Kinderpathologie gewidmet sind. Unter ihnen leitet das erste (Pathologie der Schwangerschaft, der Plazenta und des Neugeborenen) von der Pathologie des weiblichen Genitale zu derjenigen des Kindes iiber. Die beiden anschlie13enden Kapitel beschaftigen sich mit den Infektionskrankheiten des Fetus und des Neugeborenen und mit den Tumoren des Kindesalters, also mit zwei besonders wichtigen Bereichen der Kinderpathologie. Die Auf- nahme dieser drei Kapitel in das Gesamtwerk tragt einer Entwicklung Rechnung, die sich wahrend der letzten lahrzehnte in unserem Fach vollzogen und zur wissenschaftlichen Anerkennung des Teil- gebietes Kinderpathologie gefiihrt hat.
Der Begriff der Entropie wird angewandt auf die offenen Systeme der Biologie. Zugleich wird herausgestellt, wie weit die Entropie auf die Krankheitslehre, vor allem die Pathogenese menschlischer Krankheiten }bertragbar ist, welche Rolle die Entropie im Flie gleichgewicht des menschlichen Organismus spielt.
H. Schipperges I. DaB die noch so junge "Theoretische Pathologie" keine Alternative zur bereits klassisch gewordenen A1lgemeinen Pathologie sein will oder sein kann, daB sie sich vielmehr als die Hereinnahme einer zusatzlichen Dimension der Medizin versteht, davon legen auch die hier zusammenge stellten "Neuen Beitrage" beredtes Zeugnis abo Was uns in diesem Sammelband besonders eindrucks voll begegnet, sind die vielfaitigen, ungemein anregenden, wenn auch noch nicht schlussigen Ansatze zu einer neuen Anthropo-Pathologie, um - wie SEITELBERGER dies formu liert hat - die volle und ganze Wirklichkeit des kranken Menschen einer wissenschaftlichen Erfassung zuganglich zu mach en -, einer, Anthropopathologie" letzten Endes, die dann auch ihr Licht wirft auf die "Orthologie," auf die Natur und das Wesen des gesunden Menschen., Als Wissenschaft umfaBt die Medizin" - wie dies SEI TELBERGER definiert - "aile den kranken Menschen betref fenden Einzelbereiche, ist also Anthropopathologie in wei testem Sinn." 1m Bereich der Theoretischen Pathologie wird naturgemaB der Schwerpunktforschung Raum gege ben werden mussen, leitenden Linien, die getragen sind von: heuristischen Gesichtspunkten (Aufsuchen brennender Probleme, Relation von Erkenntnistheorie und Anwen dungsrelevanz); kritischen Merkmalen (Entscheidung fiir Prioritaten, und damit fur Posterioritaten, Konzentration auf Wesent liches und Aktuelles); Problemorientierung (Methodenpluralitat, 1nterdiszipli naritat); ausgerichtet auf: theoretisch wie pragmatisch ausgewogene Konzepte so wie letztlich eine VI Geleitwort kliniseh-theoretisehe Kooperation (in Arbeitsgruppen mit versehiedenartiger Faehkompetenz und ausreiehen der Kapazitat der Forsehungseinriehtungen). II."
The clinical application of anorectal manometry was pioneered by pediatric sur- geons. Swenson in 1949 reported that the aganglionic bowel of patients with Hirsch- sprung's disease did not show any propulsive movements. In 1967 Lawson and Nixon and Schnaufer et al. found that the rectosphincteric reflex, which is ob- served in both normal individuals and patients with chronic idiopathic constipa- tion, is absent in patients with Hirschsprung's disease, and suggested anorectal manometry to be useful for the differentiation of Hirschsprung's disease from chronic idiopathic constipation. Studies on the pathophysiology of constipation and incontinence problems have flourished in Japan; the Japanese Research Society for Anorectal Manometry in Childhood was founded in 1975 by Ikeda, Okamoto, Katsumata, and Kasai. The Society has contributed greatly to advances in the clinical application of anorectal manometry. Basic investigations on the function of the anorectum in both normal individuals and patients with constipation or incontinence problems have also been promoted by members of the Society. The technique of anorectal manometry has been refined and standardized. The criteria for manometric diag- nosis of Hirschsprung's disease have been established. And the correlation be- tween postoperative continence in patients with Hirschsprung's disease or ano- rectal malformation and manometric findings has been understood. In this section, works by members of the Society are presented.
Menschliches Leben erscheint in seinen naturlichen Grundlagen wesentlich bestimmt von der asthetischen Grundfunktion der geistigen Haltung. An der Wirklichkeit des kranken Menschen gemessen ist die streng kausal-naturwissenschaftliche Medizin nur eine Methode von Verbindlichkeiten, aber nicht das Bild dessen, was wirklich ist. Ihre Geltung ist eine kritische, sie ist keine ontische. Richtigkeit und Wahrheit machen einen Unterschied. Wer sich im Sinne Hans Schaefers um die "Modelle der Pathologischen Physiologie" bemuht, arbeitet an der "asthetischen Grundfunktion" seiner eigenen geistigen Haltung. Nur diese Tatigkeit macht unser Leben lebenswert.
Diese einzigartige umfassende Gesamtdarstellung der Pathologie der mannlichen Geschlechtsorgane umfasst ausfuhrlich alle Krankheitsbilder von Funktionsstoerungen bis zu Tumoren. Ein unentbehrliches Nachschlagewerk fur Klinik und Praxis.
Dieser thematische Sammelband enthalt Zwischenergebnisse aus sprechwissenschaftlichen Forschungen und Praxisprojekten zur Kommunikation zwischen fruhpadagogischen Fachkraften und Kindern in Kindertageseinrichtungen. Der Fokus liegt dabei sowohl auf der Analyse des Gesprachsverhaltens von Erzieherinnen und Kindern als auch auf der Starkung von Sprachbildung und -foerderung. Untersucht wird, wie authentische Gesprache zwischen Erzieherinnen und Kindern verlaufen, worin sich Gesprachsfahigkeit von Erzieherinnen zeigt, welche Bedeutung Sprachstandsfeststellungen haben und anderes mehr. Aus den Erkenntnissen werden praxistaugliche Schulungsinhalte im Sinne einer alltagsintegrierten Sprachbildung abgeleitet.
Die vorliegende Studie zur "Theoretischen Pathologie" geht auf langjahrige Handschriftenanalysen zur grie- chisch-arabischen Medizin zuriick, die ich - mit Unterstut- zung der Deutschen Forschungsgemeinschaft - in den Jahren 1967, 1971 und 1977 im Rahmen von vorlesungs- freien Forschungssemestern in spanischen Bibliotheken durchfuhren konnte. Gegenstand der Handschriftenstu- dien waren die Rezeption des griechisch-arabischen Bil- dungsgutes und die darauf folgende Assimilation in der Medizin der lateinischen Scholastik. Aufgezeigt werden sollte damit ein ungewohnlich verwickelter Bildungspro- zeB, der zwischen dem 12. und 18. Jahrhundert vor sich ging und der erst noch aus den Quellen erschlossen sein will. Was namlich hinter der Polemik urn "Galenismus" und "Arabismus" erwachst, ist keineswegs eine der Assi- milation oder Dissoziation folgende Integrierung, sondern ein sehr subjektiv gehaltener Eklektizismus, der aus neuem und altern Wissen das Beste herauszulesen versuchte. Hierbei lassen sich die von uns herausgestellten heuristischen Modelle durchaus als eigenstandige Wis- sensbereiche erkennen, wie nicht nur aus ihrer themati- schen Verwurzelung und ihrer Wirkungsgeschichte her- vorgeht, sondern auch aus ihrer formalen Verankerung in das scholastische Wissenschaftsschema von "Theorica et Practica". Es bleibt kritisch zu bemerken, daB diese Handschrif- tenserie keineswegs als reprasentativ gelten kann, daB sie aber gleichwohl eine signifikante Bedeutung gewinnt, wenn man sie mit den Bestanden anderer europaischer Bi- bliotheken vergleicht. Als vorlaufiges Ergebnis darffestge- halten werden, daB den bisher vernachlassigten Wissens- bereichen groBeres Eigengewicht beigemessen werden muB, daB die sog. "Geheimwissenschaften" unerlaBlich sind fUr die Quellen- und Wirkungsgeschichte gerade der abendlandischen Medizin und hier besonders der Theore- tischen Pathologie.
theoretische Grundlage der allgemeinen Biologie und damit auch Pathologie entstanden ist, die man am einfachsten mit v. BERTALANFFY die "organismisch orientierte" nennen kann. In meinen Berliner Jahren (1953 bis 1956) hatte ieh mich, einer freundlichen Anregung von ERICH LETTERER folgend, mit Fragen der Pathomorphose, dem Gestalt- wandel groBer Krankheiten aus verschiedenen Ursachen, zu beschaftigen. Hierbei bewahrte sieh die "Gestaltphilosophie" vortrefflich, namlich bei der Charakterisierung des Krankheitsbegriffes, aber auch der Siehtbarmachung dessen, was "veranderlich" war (DOERR, 1956). H. v. KRESS machte mich seinerzeit auf bestimmte Grenzen der Anwendbarkeit des Gestaltbegriffes, namlich die kritische Studie H. J. FEUERBORNS (1938), aufmerksam. Natiirlich bedeutet das Leben eines Ganzen mehr als die einfache Summe aus dem Leben seiner Teile, aber das "Ganze" sei doch nur aus der Kenntnis seiner "Einzelteile" verstandlich zu machen. Spater in Kiel (1956 bis 1963) begegnete ich HANS NETTER. Seine "Theoretische Biochemie" (1959) begleitet mich seit dieser Zeit. In Kiel durfte ieh an der Berufung von HEINRICH SCHIPPERGES, damals von Bonn nach Kiel (1959), mitwirken. Die sogleieh aufgenommenen Gesprache zeigten mir, wie unvollkommen meine historischen Kennt- nisse und philosophischen Vorstellungen waren, aber sie befliigelten mieh doch, den Schwierigkeiten nicht aus dem Wege zu gehen, vielmehr Stein flir Stein einer "Theoretischen Pathologie" zusammenzutragen. In die Kieler Jahre fiel das Erlebnis der Ehrenpromotion des Baseler Professors der physikalischen Chemie WERNER KUHN.
Schizophrene Psychosen sind heterogene Erkrankungen, bei denen ein breites Spektrum psychopathologischer Symptome einer Vielzahl neuropsychologischer Defizite und cerebraler Veranderungen gegenubersteht. Mit modernen bildgebenden Verfahren, wie der Positronen-Emissions-Tomographie oder funktionellen Magnetresonanztomographie, konnen die fraglichen cerebralen Veranderungen dargestellt werden. Die vorliegenden Untersuchungen zeigen, dass drei Subsyndrome der chronischen Schizophrenie mit wahnhafter, astenischer und desorganisieter Symptomatik zu unterscheiden sind. Diese Subsyndrome gehen differentielle Zusammenhange mit klinischen und neuropsychologischen Auffalligkeiten ein und entsprechen weniger umschriebenen cerebralen Storungen, denn einem insgesamt veranderten Aktivitatsmuster.
"Ein grofJer Teil der Kunst ist die Fiihigkeit zu beobachten" (Hippokrates; 460-377 v. Chr. ) "Indagandis sedibus et causis morborum" steht als Widmung tiber dem von Carl VON ROKITANSKY erbauten und 1862 fer tiggestellten Pathologisch-Anatomischen Institut der Univer siHit Wien. Ihr waren die pathologischen Anatomen der Wie ner medizinischen Schule (DOERR 1974) seit VON ROKITANSKY tiber PALTAUF, Hanns ClllARI, KOLISKO bis Hermann ClllARI, meinem verehrten Chef, verpilichtet, wenn sie nicht nur zeitbedingt der Autopsie, also dem Lokalaugenschein, dem "Tatort im Organism us," dem Erfolgsorgan, dem Geschehen und seinen morphologischen Substraten, die zentrale Position ihrer Tatigkeit einraumten (SCHONBAUER 1944, LESKY 1965, MEYER-STEINEGG und SUDHOFF 1928). Wie schon bei Giovanni Battista MORGAGNI, dessen Schriften "De sedibus et causis morborum per anatomen indagatis" der vorausgestellte Leit gedanke entstammt, waren eigene Befunde und Erfahrungen die Basis ihrer Aussagen, einer nicht trotz, sondern vielleicht gerade wegen ihrer stark gestaltlichen Ausrichtung sehr der klinischen Medizin aufgeschlossenen und zugewandten pa thologischen Anatomie. Aus dieser Tradition soIl es uns gelin gen, dem Kliniker auch he ute noch neben der Autklarung des klinischen Einzelfalles bestimmte Krankheitsbegriffe als Er gebnis speziell pathologisch-anatomischer Erfahrungen je weils den veranderten Umweltsbedingungen angepaBt neu zu definieren - ein Auftrag wie ihn Wilhelm DOERR 1974 flir die Pathologen unserer Zeit sieht. Ihm verdanke ich die Anre gung zu dieser Monographie. Institute und Zentral- und Schwerpunktskrankenhauser eroffnen unter anderem die Moglichkeit der Erfassung und Auswertung des nicht selektierten individuellen Krankengu tes einer Region."
Die pathologische Anatomie der Ovarien und Eileiter wird umfassend dargestellt. Schwerpunkte sind die funktionelle Morphologie der Keimzellreifung und Steroidhormonbiosynthese und deren Storungen sowie die Morphologie der gut- und bosartigen Tumoren des Ovars. Die Klassifikation der Geschwulste folgt der histogenetischen Einteilung der WHO-Klassifikation. Neue Ergebnisse der morphologischen Strukturanalyse (Immunhistochemie, DNA-Cytometrie, Onkogennachweis) komplementieren die deskriptive histopathologische Diagnose. Die Einbeziehung klinischer Aspekte reflektiert die aktuelle Entwicklung zur praxisnahen klinischen Pathologie. Die reiche Illustration gibt dem Pathologen, Gynakologen, Onkologen und Reproduktionsmediziner differentialdiagnostische Hilfen bei der Interpretation von Problem- und Grenzfallen.
Krankheiten des Bandapparates beschaftigen den Arzt in Praxis und Klinik in zunehmenden Masse. Eine moderne und aktuelle Darstellung der pathologischen Anatomie des Bandapparates fehlt in der deutschsprachigen Literatur. In diesem Band werden erstmals die krankhaften Veranderungen von Sehnen, Sehnenscheiden, Bursen und Faszien ausfuhrlich dargestellt. Breiter Raum ist der Atiologie und insbesondere der Pathogenese gewidmet, wobei versucht wird, die haufigen sogenannten "degenerativen Krankheiten" nach dem heutigen Wissensstand von Morphologie und Biochemie zu interpretieren. Der Band ist ein hervorragendes Nachschlagewerk fur jeden Pathologen bei der Diagnostik dieser oft "stiefmutterlich" behandelten Krankheiten, aber auch fur den grossen Kreis der orthopadisch tatigen Chirurgen und Rheumatologen, die sich uber ein bestimmtes Krankheitsbild informieren mussen, ein zuverlassiger und umfassender Ratgeber.
Die in diesem Band publizierten Beitrage stammen ausnahmslos von jungen Sprechwissenschaftlerinnen und Sprechwissenschaftlern, die als Absolventen des Seminars fur Sprechwissenschaft und Phonetik der Universitat Halle-Wittenberg Beitrage fur die Bereiche Phonetik, Rhetorik sowie Sprach-, Sprech- und Stimmstoerungen vorgelegt haben. Die Themenpalette reicht von artikulatorisch-phonetischen Detailuntersuchungen uber Fragen der Aussprachekodifizierung bis hin zum Rap, von antiken medizinischen Quellen zur Stimmgesundheit und uber rhetorische Themen wie "Obama als orator perfectus" bis zu Sir Peter Ustinov. Auch fach- und gebietsubergreifende Arbeiten sind unter den Beitragen, beispielsweise zur Arzt-Patienten-Kommunikation, zu argumentativen Strukturen im Kabarett und zu AEusserungsparametern bei Patienten mit neurologischen Lasionen.
The immune system has evolved mechanisms enabli ng it to discriminate between self and non-self constituents. A normally functioning organism is naturally unresponsive to self antigens originating from clonal deletion, aner- gy, or an active suppression of self-reactive T cells. The wide spectrum of autoimmune responses may be divided into systemic and organ-specific dis- eases and encompasses the actions of autoantibodies, autoantigeu-autoanti- body complexes, and sensitized T lymphocytes. The aim of this book is to review the current understandin g, concepts and hypotheses regarding the pathogenesis and therapeutic approaches in autoim- mune disorders. The first six articles are generally concerned with the mech- anisms operating in autoimmune phenomena, whereas the subsequent reviews discuss particular phenomena in representative autoimmune dis- eases. The introductory article underlines the significance of the interactions between antigen-specific T cells and other elements ot the immune system and proposes that not suppression, but rather activation of the immune sys- tem, leading to a redirection of the immune response, would be therapeuti- cally beneficial. The next articles present the importance of costim ulatory signals in determining various types of immune responses, including autoim- munity, and the role of regulatory T cells. Further, an interesting phenome- non of epitope spreading as a mechanism for the progression of autoimmune diseases is presented.
Wandel - das ist das Leben Wandelliegt im Wesen des wissenschaftlichen Fort schrittes. Neu entdeckte Fakten ergeben in der Wissenschaft den Wandel, so daB sowohl das Ergebnis als auch das zu beackernde Feld sich standig wandeln. Wieviel (alles ) ist anders geworden Jedes neue Ergebnis einer Untersuchung ftihrt zu einem Wandel der Auffas sung, des Untersuchungsansatzes, fUhrt zu einer Anderung des Experimentes. So bringt jedes wissenschaftliche Journal - sozusagen jeden Tag - den Akzent eines Wandels der eigenen wissenschaftlichen Arbeit. Jede neue Methode fUhrt zu ei nem Wandel, vielleicht zu einem neuen Gebiet, das durch "gewohnliche Wissen schaft," durch "Normalwissenschaft" (Th. S. Kuhn) erfUllt werden muG. Und doch, urn den Wandel zu vollziehen, bedarf es der Bestandigkeit. Be standigkeit in doppeltem Sinne: Der Forscher, der einen gewissen Sachverhalt ausarbeitet, muB eine Bestandigkeit des eigenen Forschens zeigen, wenn er zum Ziele kommen will. Auch bei der Sache, bei dem zu behandelnden Gegenstand, muB man mit der Bestandigkeit des Ausgangspunktes rechnen konnen. Nur das Bestehende, das Gefestigte kann abgewandelt werden, kann als Basis eines Neuen dienen. Bestandigkeit ist etwas anderes als Stetigkeit. Stetig kann und muB der Wis senschaftler auch sein, stetig in seinem Fleill, seinem Eifer - und in seiner Be standigkeit, ein "rocher de bronce" im Wandel. Die Bestandigkeit ist mehr einem Ziel, die Stetigkeit einem Menschen zugeordnet. Bestandigkeit bedeutet das ver ntinftige Festhalten an einem Ziel. Die Bestandigkeit in dieser Zielansprache braucht immer neue Wege mit Phantasie, die der Gefahr der Phantasiererei ent geht."
Ersticken - sei es mit Todesfolge oder mit Uberleben des Opfers - gehort zu den haufigsten Formen mechanischer Gewalteinwirkung und zu den zentralen Themen in der forensischen Pathologie. Wie in kaum einem anderen Bereich der gerichtlichen Medizin ist die Begutachtung mit schwierigster Differentialdiagnostik und Problemen des Sachbeweises verbunden. Die Beitrage dieses Buches reichen von der Pathophysiologie, postmortalen Biochemie, Makro- und Mikromorphologie uber die Technik der anatomischen Praparation und klinischen Untersuchung bis zu den juristischen Aspekten. Fragen wie z. B. ausseres Verletzungsmuster, Geschehensablauf, Handlungsfahigkeit, Uberlebenszeit, Beweiswert von Stauungsblutungen, Gefahrlichkeit des Angriffs auf den Hals, Totungsabsicht, Differenzierung von Suizid/Unfall/Homizid werden ebenfalls diskutiert. Das Buch zeigt die Fortschritte, Moglichkeiten und Grenzen in der Beweisfuhrung unter forensischen Aspekten auf und gibt damit fur die praktische Begutachtung vor Ort und in foro eine aktuelle Standortbestimmung.
Ausgehend von den diagnostischen Moglichkeiten und den grundlegenden pathologischen Befunden werden in diesem Buch alle gangigen Operationsverfahren einschliesslich der palliativen Verfahren ausfuhrlich abgehandelt. Eine neu erarbeitete Klassifikation des Kardiakarzinoms wird angegeben. Die in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnene Chemotherapie wird ausfuhrlich dargestellt. Das Buch vermittelt dem Chirurgen und Gastroenterologen in Klinik und Praxis einen sehr guten Uberblick uber den derzeitigen Stand von Diagnose und Therapie des Kardiakarzinoms.
Die Pathologie des Herzens wird in drei aufeinanderfolgenden Banden umfassend behandelt. In diesem Band ("22/I") stehen die angeborenen Herzfehler im Mittelpunkt. Um deren komplizierte Morphologie verstandlich zu machen, wurden Phylogenie des Blutkreislaufs und vergleichende Anatomie des Wirbeltierherzens, normale Entwicklungsgeschichte und Prinzipien der Anatomie, Ultrastruktur des Herzmuskels und - erstmals auch - Strukturdynamik im architektonischen Verband abgehandelt. Die Pathologie der connatalen Vitien wird durch Bemerkungen zu den klinischen Aquivalentbildern belebt. Ein besonderer Abschnitt ist der Humangenetik, den Hauptformen klassischer Herzmissbildungen, gewidmet. Schliesslich wird der Versuch gewagt, aus den Gegebenheiten sog. Heterochronie der Gestaltwerdung essentieller Bausteineinheiten des Herzmuskels Strukturschwachen zu erkennen und aus diesen die Pathoklise grosser Herzkrankheiten verstandlich zu machen." |
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