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Books > Medicine > Other branches of medicine > Accident & emergency medicine > Intensive care medicine
Anerkannte Experten stellen ihre Konzepte und Untersuchungsergebnisse zur Analgesie und Sedierung des Intensivpatienten vor. Es ist zu wunschen, dass dadurch dem klinisch tatigen Arzt Entscheidungshilfen fur sein Vorgehen an die Hand gegeben werden, denn es ist nicht zu ubersehen, dass ein allgemein akzeptiertes Konzept fur die Analgosedierung schwerstkranker Patienten nicht existiert. In einigen Beitragen wird uber die postoperative Analgesie des nichtintensivtherapiepflichtigen Patienten berichtet, weil gerade auch bei diesen Patienten die Schmerztherapie verbessert werden kann. Daruber hinaus werden die Patho- physiologie des Schmerzes und Fragen der Pharmakologie und Pharmakokinetik behandelt. Das Buch ist bestens geeignet, schnell uber die heute gebrauchlichen Methoden zur Analgesie und Sedierung sowie deren Wirkungen und Nebenwirkungen zu informieren.
Entzugserscheinungen nach jahrelangem Drogen-und Alkoholabusus entwickeln sich nach sehr ahnlichen pathophysiologischen Mustern und sind in ihrer Entste- hung oft schwierig zu deuten. Sie auBern sich vorwiegend in vegetativen Reaktionen, die meist den initialen Wirkungen entgegengesetzt sind. Ihre Intensitat ist je nach Substanz, Dosis, Darreichungsart und Dauer der Anwendung unterschiedlich. Toleranzbildung und die Entwicklung einer Abhangigkeit nach chronischem AlkoholmiBbrauch erschweren die Betreuung von Patienten vor allem in der postoperativen Phase. Angesichts der steigenden Anzahl alkoholabhangiger Patienten in unserer Gesellschaft kommt daher der Prophylaxe und Therapie des Alkoholentzugssyndroms bei gegebener Operationsindikation wachsende Bedeu- tung zu. Das standig zunehmende Interesse an praventiven MaBnahmen fiihrte im Februar 1990 Experten in Hannover zu einem Symposium zusammen, das der Diskussion gegenwartiger und neuer Aspekte der Delirtherapie und -prophylaxe gewidmet war. Die in dem vorliegenden Kompendium zusammengefaBten Beitrage geben einen Einblick in die Klinik und Pathophysiologie des Alkoholentzugsdelirs. Dartiber hinaus werden wichtige Fragen der Pharmakologie und Pharmakokinetik behan- delt und praktisch-therapeutische Konsequenzen aufgezeigt. Eine orale Alkoholmedikation ist wohl bei kleineren Eingriffen in speziellen Fallen erfolgreich, dartiber hinaus gilt es jedoch, dem Therapeuten ein angemes- senes medikamentoses Konzept zur Delirprophylaxe und -therapie an die Hand zu geben. 1m Mittelpunkt des Interesses steht derzeit die Beeinflussung der Entzugssym- ptome bei Alkoholabhangigen durch Gabe zentral wirkender urStimulanzien.
Schmerz gehort zu den haufigsten Ursachen, die den Patienten zum Arzt fuhren. Eine adaquate Schmerztherapie sollte nicht nur den wenigen Schmerzzentren vorbehalten bleiben. Es ist zu fordern, dass die neuen Erkenntnisse und Therapiekonzepte, speziell fur die Behandlung chronischer Schmerzen, auch in der taglichen Praxis aller Fachgebiete umgesetzt werden. Die Symposiumsbeitrage geben eine aus dem theoretischen Wissen und der klinischen Erfahrung erwachsene Synopsis aktueller Aspekte einer adaquaten Schmerztherapie. Das Buch wendet sich an alle Fachgebiete der Medizin, die mit den Fragen der Behandlung chronischer Schmerzen konfrontiert werden.
Der Band enthalt die Vortrage und Diskussionen eines Symposiums, das im Rahmen des Zentraleuropaischen Anasthesiekongresses, Munchen, 1987 abgehalten wurde. Im ersten Teil des Bandes werden neue Erkenntnisse uber den Einsatz von Ketamin in der postoperativen Phase und Intensivmedizin dargestellt. Schwerpunktmassig werden Aspekte der Analgosedierung unter Einbeziehung verschiedener Medikamentenkombinationen aufgezeigt. Die Anwendungszeitraume der Analgosedierung erstrecken sich dabei von der kurzfristigen postoperativen Stabilisierungsphase bis hin zur Langzeitanwendung bei Verbrennungspatienten. Detailliert werden hierzu Untersuchungen sowohl zu hormonellen Stressparametern als auch zu fehlenden Gewohnungsphanomenen vorgelegt. Im zweiten Teil des Bandes werden die Einsatzmoglichkeiten von Ketamin in der Notfallmedizin beschrieben. Im Mittelpunkt steht dabei die Analgesie des traumatisierten Patienten, die Besonderheiten bei begleitendem Schadel-Hirn-Trauma sowie die Stabilisierung des Kreislaufes im hamorrhagischen Schock. Ausserdem werden die Indikationen fur Ketamin bei Patienten im Status Asthmaticus aufgezeigt.
Aus dem interdisziplinaren Gesprach zwischen Wissenschaftlern und Klinikern der Fachgebiete Anasthesiologie, Geburtshilfe, Gynakologie und Padiatrie entstanden die Beitrage dieses Buches, die den aktuellen Stand der geburtshilflich-gynakologischen Anasthesie und Intensivmedizin widerspiegeln. Die anasthesiologische Betreuung der Schwangeren zur Geburt oder zur operativen Entbindung erfordert Wissen um spezifische Probleme. Eine Absprache zwischen Geburtshelfer und Anasthesisten uber das Vorgehen im Normalfall und in Risikosituationen ist dringend erforderlich. Die Beurteilung und Erstversorgung des Neugeborenen schliesst das geburtshilfliche Kapitel ab. Die Besonderheiten der Anasthesie in der Gynakologie beziehen sich besonders auf Kurzeingriffe. Hier ist die rasche postoperative Kooperationsfahigkeit ebenso zu gewahrleisten wie die kurzfristig notwendige tiefe Narkose und Analgesie. Das Buch eignet sich hervorragend zur Weiter- und Fortbildung und beleuchtet auch offene Fragen, die fur weitere intensive klinisch-experimentelle Forschung Anregung geben.
Dieses Kompendium ist ein aktueller Beitrag zur Aerosoltherapie und gibt einen kurzen Aoeberblick A1/4ber die Anatomie der Lunge, die zur Therapie eingesetzten Aerosole und deren Produktionsverfahren. Der Schwerpunkt liegt aber auf der mAglichen Nutzung eines Morphinaerosols zur SchmerzbekAmpfung. Die dargestellten klinischen Erfahrungen weisen nur auf den additiven Stellenwert dieser Methode im Rahmen der Schmerzbehandlung hin. Die tierexperimentellen Untersuchungsergebnisse ermAglichen dagegen hinsichtlich der Pharmakokinetik bei der Resorption durch Inhalation und hinsichtlich der Lungenprotektion bei Langzeitbeatmung neue AnsAtze.
Perioperative Gerinnungsstorungen stellen den Kliniker oft vor unlosbare Probleme. Vom Anasthesisten und Intensivmediziner wird aufgrund der Dringlichkeit eine schnelle therapeutische Entscheidung verlangt. In diesem Buch werden die hamostaseologischen Storungen in der operativen Medizin und Intensivtherapie in ubersichtlicher und praxisorientierter Form fur den klinisch tatigen Anasthesisten und Intensivmediziner dargelegt. Besonderes Gewicht wird auf eine praxisnahe Darstellung von Gerinnungsstorungen in bestimmten klinischen Situationen und bei bestimmten Patientengruppen gelegt. Eine neue Methode der intraoperativen Uberwachung der Gerinnung wird vorgestellt. Spezielle Probleme in der Geburtshilfe und in der Transplantationschirurgie sowie das Problem der autologen Bluttransfusion und der Sicherheit bei der Transfusion von Blut und Blutbestandteilen werden in eigenen Kapiteln behandelt. Schliesslich werden die alternativen Wege in der Transfusionsmedizin in einer Ubersicht dargestellt. Die medikolegalen Aspekte der Transfusion werden gesondert berucksichtigt.
Metabolische, traumatische, zirkulatorische, entzA1/4ndliche und immunologische StArungen der Hirnfunktion und der neuro-muskulAren Aoebertragung werden im 2. Band der Reihe "Intensivmedizinisches Seminar" von renommierten Autoren bearbeitet und A1/4bersichtlich dargestellt, wobei hier neben Pathophysiologie, Klinik und Therapie auch das heute zur VerfA1/4hrung stehende Spektrum der apparativen Zusatzdiagnostik und intensivmedizinischen Aoeberwachung beschrieben wird. Auch die zunehmend wichtigen Probleme der Cerebroprotektion bei Reanimation, der Hirntoddiagnostik, des Energiestoffwechsels und der ErnAhrung des neurologischen Intensivpatienten, sowie die Randprobleme Tetanus und Hitzschlag werden abgehandelt.
Der Einsatz von Antibiotika ist integraler Bestandteil der Therapie im Bereich der operativen Medizin. Zu definieren sind die Randbedingungen, Auswahl und Kombination, Dauer, Prophylaxe oder Therapie und unerwA1/4nschte Wirkung. Fragen der Dosierung bei eingeschrAnkter Organfunktion mA1/4ssen beachtet werden. In einem interdisziplinAren GesprAch zwischen Vertretern der operativen FAcher, Mikrobiologen, Hygienikern, Immunologen und Pharmakologen werden in diesem Buch Empfehlungen A1/4ber den Einsatz von Antibiotika in der tAglichen Routine erarbeitet. Ein Kapitel ist dem Problem der Probengewinnung und ihres Transportes und der Interpretation der mikrobiologischen Befunde gewidmet. Speziell abgehandelt werden die Idee der selektiven Darmdekontamination und Fragen des Einsatzes von Immunglobulinen in Kombination mit Antibiotika.
Die Langzeitbehandlung des beatmungspflichtigen Intensivpatienten mit sedierenden und analgesierenden MaAnahmen ist ein Problem, fA1/4r dessen LAsung die derzeitigen Kenntnisse A1/4ber Pharmakologie und Toxikologie dieser Pharmaka - ergAnzt durch Erkenntnisse aus der Psychopharmakotherapie anderer Spezialgebiete - nicht ausreichen. Die Variationsbreite der verwendeten Sedierungsschemata deutet darauf hin, daA es die idealen Medikationsrichtlinien fA1/4r beatmungspflichtige Patienten derzeit noch nicht gibt. Die BeitrAge dieses Buches behandeln zunAchst die grundsAtzlichen pharmakologisch-toxikologischen Fragen der zum Einsatz kommenden Pharmaka und die Wirkungen einzelner Substanzen und Substanzgruppen. AuAerdem werden spezielle Fragen wie endokrinologische Wirkung, ZAS, Antagonisierung und Verhalten entsprechend pharmakaabhAngiger Patienten besprochen.
Der Band befaAt sich mit den bisher nicht bekannten pathophysiologischen AblAufen in den ersten 2 Stunden nach einem akuten SchAdel-Hirn-Trauma und weist anhand der gefundenen Ergebnisse die Notwendigkeit der frA1/4hzeitigen therapeutischen Interventionen nach. Mit neuen TherapieansAtzen wird die Minimierung sekundArer zerebraler SchAden angestrebt. Das Buch gibt den neuesten Wissensstand zum akuten SchAdel-Hirn-Trauma wieder und kann als Anregung fA1/4r weitere Forschung dienen.
In diesem Buch wird die Pharmakologie von Ketamin/Ketanest anhand einer sehr ausfuhrlichen Literaturrecherche dargestellt. Die Entwicklung von Ketamin als Monoanasthetikum zum Kombinationsanasthetikum, vor allem in Verbindung mit Benzodiazepinen, wurde notwendig, um seine unerwunschten Nebenwirkungen auf das kardiovaskulare System sowie seine psychotomimetischen Nebenwirkungen zu eliminieren. Die Durchsicht der fast unubersehbaren Literatur zeigt, dass sich vor allem die Kombinationen mit den modernen Benzodiazepinen Flunitrazepam und Midazolam bewahrt haben. Die Akzeptanz der Ataranalgesie ist vergleichbar mit der herkommlicher Anasthesieverfahren. In der Notfallmedizin bestatigt sich Ketamin haufig als Analgetikum der Wahl. Die absolute Kontraindikation Schadel-Hirn-Trauma wird in der Podiumsdiskussion relativiert. Die Eignung der Benzodiazepin-Ketamin-Kombination zur Analgosedierung in der Intensivmedizin wird am Beispiel von Schwerstverbrannten dargestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass Ketamin fast 3 Jahrzehnte nach seiner Einfuhrung in die Klinik noch immer unverzichtbarer Bestandteil in den aufgefuhrten Anwendungsgebieten ist.
Die spontanen intrazerebralen HAmatome sind die zweithAufigste zerebro-vaskulAre Erkrankung nach den ischAmischen Hirninfarkten und gehAren daher seit langem in Neurologie, Neurochirurgie und Neuropathologie zu den traditionellen Forschungsgebieten. Das vorliegende Buch gibt einen umfassenden Aoeberblick A1/4ber die Klinik der einzelnen HAmatomtypen einschlieAlich neuropsychologischer Aspekte, die Computertomographie und die Magnetresonanztomographie der spontanen Hirnblutung, pathophysiologische Theorien A1/4ber ihre Entstehung sowie Ergebnisse der Messung von Hirndurchblutung und Hirnstoffwechsel in der Umgebung der HAmatome und eine Analyse der letalen Faktoren. Die konservative und die operative Behandlung werden ausfA1/4hrlich dargestellt.
In diesem Band wird zum ersten Mal uber die Beatmung mit Helium-Sauerstoff und Stickstoff-Sauerstoff-Gemischen berichtet. Aufgrund der physikalischen Eigenschaften von Helium sinken Atemwegswiderstand und damit der Beatmungsdruck. Patienten, die unter einer kritischen Erhohung des Atemwegswiderstandes leiden, konnen damit besser ventiliert werden. Dem pulmonalen Barotrauma wird vorgebeugt und die Weaningphase kann gunstig beeinflusst werden.
Das Buch enthalt die ersten Ergebnisse einer kontrollierten klinischen Anwendung eines neuen intravenos applizierbaren IgM-angereicherten Immunglobulinpraparates bei gram-negativer Sepsis und septischen Schock. Die fast 100 Jahre alte erfolgreiche Therapie mit Antitoxinen erhalt hier in Gestalt einer passiven Therapie mit Antikorpern gegen bakterielles Endotoxin aktuelle Bedeutung. Weitere Beitrage befassen sich mit aktuellen Aspekten der Bedeutung zellularer Immunreaktionen fur die klinische Diagnostik, mit ersten Ergebnissen aus der Erprobung von nIL-2 sowie mit Zukunftsaspekten der klinischen Immunologie. Hervorragende Fachwissenschaftler werten in ihren Beitragen den Stand der Forschung auf diesem aktuellen Gebiet.
Intensivpatienten sind durch das Versagen von Vitalfunktionen bedroht und benAtigen neben einer apparativen auch eine intensive medikamentAse Behandlung. Die durch die Anwendung eingreifender und hochdosierter Arzneimittel auftretenden Interaktionen, also Antagonismus, Synergismus, gegenseitige Induktion oder Hemmung des Metabolismus, wechselseitige Beeinflussung der EiweiAbindung und der Ausscheidung, sind nicht ausreichend bekannt. Ohne BerA1/4cksichtigung dieser Aspekte ist jedoch eine effektive Therapie des intensivmedizinischen Krankheitsbildes nicht mAglich. Eine zusammenfassende Darstellung dieser Problematik der modernen Intensivtherapie existierte bisher nicht. In diesem Buch stellen Intensivmediziner und klinische Pharmakologen in ihren BeitrAgen die organbezogenen, aber auch arzneimittelbedingten Besonderheiten bei Patienten, die einer Intensivtherapie unterliegen, dar.
Durch Fortschritte in der Intensivtherapie haben heute auch Patienten mit schwersten Grunderkrankungen oder vital bedrohlichen Verletzungen eine deutlich verbesserte primare Uberlebenschance. Im Verlauf der haufig langfristig notwendigen Intensivtherapie kommt es bei diesen Patienten jedoch oftmals zu Funktionseinschrankungen oder Ausfallen eines oder mehrerer Organsysteme, ohne dass eine organspezifische Grunderkrankung als auslosende Ursache festzustellen ware. In dem vorliegenden Buch wird eine erste Bestandsaufnahme und Standortbestimmung zum Thema Einzelorganinsuffizienz und Multiorganversagen in der Intensivmedizin vorgenommen. Die Organinsuffizienz kann unabhangig von der Grundkrankheit auftreten, d.h. die notwendige Diagnostik und Therapie geht uber den Rahmen der fachspezifischen Betrachtung hinaus. Im Vordergrund der Diskussion stehen die Organe Niere, Leber, Lunge, Gehirn und das Herz-Kreislauf-System, wobei dem Multiorganversagen und den Auswirkungen einzelner Organinsuffizienzen auf die Infusions- und Ernahrungstherapie gezielte Aufmerksamkeit gewidmet wird.
Zufalle weisen gelegentlich die Forschung in eine bestimmte Rich- tung. Auch beziiglich der Luftembolie war der Zufall im Jahre 1971 bei der Obduktion einer jungen Frau, die Monate nach einer bei- derseitigen Tubenligatur an einer Gasembolie gestorben war, der AnlaB zu einer Serienuntersuchung wie zur Entwicklung einer neu- en MeBtechnik, die sich zur Routineuntersuchung eignet und exak- te Ergebnisse garantiert. Traumatologie und Technik in der Medi- zin gebieten heute in jedem Fall die Priifung auf Luftembolie, damit wertvolle Befunde zur KHirung der Todesursache nicht von vornherein verloren gehen. Die letzten Jahre haben das Span- nungsfeld zwischen Morphologie sowie physikalischer und chemi- scher MeBtechnik aufgezeigt. So moge dieses Buch den Anreiz ver- mitteln zur weiteren Erforschung der Luftembolie. Hans Joachim Mallach Inhaltsverzeichnis Vorbemerkung. . . . . . . . 1 1 Historischer Riickblick 3 2 Pathogenese der Luftembolie . 9 2. 1 Venose Luftembolie . . . . . 9 2. 1. 1 Eintritt der Luft in das GefaBsystem 9 2. 1. 2 Embolische Verschleppung der Luft 20 2. 1. 3 Pathophysiologische Folgen . . . . 21 2. 2 Arterielle Luftembolie . . . . . . . . 25 2. 2. 1 Eintritt der Luft in das GefaBsystem 25 2. 2. 2 Embolische Verschleppung der Luft . 30 2. 2. 3 Pathophysiologische Folgen . . . . . . 32 2. 3 Gekreuzte oder paradoxe Luftembolie . 34 2. 4 Die Caissonkrankheit als Sonderfall der Gasembolie 36 3 Methoden zum Nachweis der Luftembolie. . . 41 3. 1 Physikochemische Luft- bzw. Gasnachweise . 41 3. 1. 1 Nachweistechniknach Mercier (1837) . . . . 41 3. 1. 2 Klassische N achweistechnik nach Richter (1905) 41 3. 1. 3 Nachweistechniknach W. K. Schmidt (1979) .
Vom 11.-14. 9. 1985 fand in Graz der ZAK 85, die 19. gemeinsame Tagung der Deutschen Gesellschaft fur Anasthesiologie und In- tensivmedizin, der Schweizerischen Gesellschaft fur Anasthesio- logie und Reanimation (Societe Suisse d' Anesthesiologie et de Reanimation) und der OEsterreichischen Gesellschaft fur Anasthe- siologie, Reanimation und Intensivtherapie statt. Die nunmehr vorliegenden Kongressbande geben die ungekurzten wissenschaft- lichen Vortrage wieder, die zu den Hauptthemen und Workshops von den zur Teilnahme eingeladenen namhaften deutschsprachi- und auslandischen Kollegen gehalten wurden. gen Im vorliegenden Band werden neue Aspekte des Monitoring, der Intensiv- und Notfallmedizin behandelt. Im ersten Haupt- thema wird das Augenmerk auf neue Trends im Monitoring und auf neue und altere, nicht invasive Groessen der Kreislauf"uberwa- chung, sowie das EEG und EP-Monitoring in Operationssaal und Intensivstation gelenkt. In der Intensivmedizin wird das schwere Schadel-Hirn-Trauma mit intrakraniellem Druck, Pro- gnose-und Outcome-Untersuchungen sowie das ARDS und neue Wege der Beatmungstherapie, Hamofiltration und der UEberwachung beschrieben. Im letzten Teil dieses Bandes wird die Notfall- und Katastrophenmedizin mit den neuesten Entwicklungen in der Technik der Reanimation, der Medikamentengabe und den neuen Organisationsstrukturen in den Landern Deutschland und OEsterreich gebracht. Die optimale Mitarbeit der Autoren hat es ermoeglicht, dass die Kongressbande nur wenige Monate nach Ende des Kongresses in gedruckter Form vorliegen koennen. Dem Springer-Verlag sei fur die ausgezeichnete Zusammenarbeit und den schnellen Druck ge- dankt, der die volle Aktualitat durch eine so fruhzeitige Heraus- gabe der beim ZAK 85 in Graz gebrachten wissenschaftlichen Ar- beiten ermoeglicht hat.
Vom 11.-14.9. 1985 fand in Graz der ZAK 85, die 19. gemeinsame Tagung der Deutschen Gesellschaft fur Anasthesiologie und In- tensivmedizin, der Schweizerischen Gesellschaft fur Anasthesio- logie und Reanimation (Societe Suisse d' Anesthesiologie et de Reanimation) und der Osterreichischen Gesellschaft fur Anasthe- siologie, Reanimation und Intensivtherapie statt. Die nunmehr vorliegenden Kongrel3bande geben die ungekurzten wissenschaft- lichen Vortrage wieder, die zu den Hauptthemen und Workshops von den zur Teilnahme eingeladenen namhaften deutschsprachi- gen und auslandischen Kollegen gehalten wurden. 1m vorliegenden Band wird das Hauptthema dieses Kongresses behandelt, namlich die Anasthesie im kleinen und mittleren Krankenhaus. Anhand von Umfragen in der Schweiz, Osterreich und der Bundesrepublik Deutschland wurden die Fragen der per- sonellen Besetzung, der Zahl der Anasthesien, der Ausstattung der Operationssale, des Aufwachraumes und der Intensivpflege- station sowie Struktur und Leitung von Anasthesieabteilungen diskutiert. In einem weiteren Workshop wurden Fragen der Si- cherheit in der Anasthesie behandelt - ein Problem, das fur jedes Krankenhaus von grol3ter Bedeutung ist und fUr das nunmehr grundlegende Richtlinien existieren. Dariiber hinaus wird in die- sem Band auch die Transfusionsmedizin mit dem aktuellen Stand der Bluttransfusion, Autotransfusion und Hamodilution sowie den humoralen Faktoren behandelt. Die optimale Mitarbeit der Autoren hat es ermoglicht, dal3 die Kongrel3bande nur wenige Monate nach Ende des Kongresses in gedruckter Form vorliegen konnen. Dem Springer-Verlag sei fUr die ausgezeichnete Zusammenarbeit und den schnellen Druck ge- dankt, der die volle Aktualitat durch eine so friihzeitige Heraus- gabe der beim ZAK 85 in Graz gebrachten wissenschaftlichen Ar- beiten ermoglicht hat.
In den letzten Jahren beobachten wir eine Zunahme grosser chirurgischer Eingriffe bei Patienten mit hohem Narkose- und Operationsrisiko. Trotz dieser Entwicklung ist eher eine Abnahme der intraoperativen Komplikationshaufigkeit zu verzeichnen [21, 101]. Dabei hat die zunehmende Sicherheit des Patienten im Operationssaal in einigen Fal- len das Problem der Narkose- und Operationsletalitat in die postoperative Phase verschoben. Schon in der vielzitiert n Studie des Baltimore Anesthesia Study Committee [154] wurde diese Tendenz sichtbar, denn uber 50% toedlicher teilweise anasthesiebedingter Komplikationen wurden postoperativ beobachtet. Auch neuere Untersuchungen von Harrison et al. [91] und Marx et al. [135] bestatigen dieses Ergebnis. Dabei ist das Auftreten postoperativer Komplikationen eng mit Vorerkrankungen des Patienten verbunden. Insbesondere erhoehen bronchopulmonale und kardiale Vor- erkrankungen sowie eine Operationsdauer uber 120 min bei Abdominalchirurgie das postoperative Risiko [132]. Die kardiale Gefahrdung steigt deutlich, wenn praoperativ ein Herzinfarkt vorliegt und im perioperativen Verlauf niedrige Blutdrucke beobachtet werden [77, 187, 190]. Es ist jedoch noch ungeklart, aus welchen Grunden und zu welchem Zeitpunkt ein perioperativer Herzinfarkt bei Fehlen einer identifizierbaren Periode niedriger Blut- drucke ausgeloest wird. Vormittag et al. [197] wiesen in diesem Zusammenhang bereits auf die Bedeutung der unmittelbaren postnarkotischen Reflexaktivierung als moegliche Herzinfarktursache hin, und auch in der neueren Untersuchung von Rao et al. [159] wird die Verminderung der Haufigkeit des postoperativen Myokardinfarkts auf eine blutdrucknormalisierende Therapie in der fruhen postnarkotischen Periode bezogen.
Vom 11.-14.9. 1985 fand in Graz der ZAK 85, die 19. gemein- same Tagung der Deutschen Gesellschaft fur Anasthesiologie und Intensivmedizin, der Schweizerischen Gesellschaft fUr Anas- thesiologie und Reanimation (Societe Suisse d' AnestMsiologie et de Reanimation) und der Osterreichischen Gesellschaft fUr Anas- thesiologie, Reanimation und Intensivtherapie statt. Die nunmehr vorliegenden KongreBbande geben die ungekurzten wissenschaft- lichen Vortrage wieder, die zu den Hauptthemen und Workshops von den zur Teilnahme eingeladenen namhaften deutschsprachi- gen und auslandischen Kollegen gehalten wurden. 1m vorliegenden Band wird der aktuelle Stand der klinischen Anasthesie mit den neuesten Forschungsergebnissen aus der In- halationsanasthesie, dem Pro und Kontra neuer i. v. Anasthetika, Muskelrelaxanzien und Antagonisten sowie der Pharmakodyna- mik und Pharmakokinetik der Inhalations-und i. v. Anasthetika behandelt. Gerade auf dem Gebiet der i. v. Anasthetika sind neue Forschungsergebnisse und Erfahrungen aus der klinischen For- schung mit den neuesten Mitteln niedergelegt. Die optimale Mitarbeit der Autoren hat es ermoglicht, daB die KongreBbande nur wenige Monate nach Ende des Kongresses in gedruckter Form vorliegen konnen. Oem Springer-Verlag sei fUr die ausgezeichnete Zusammenarbeit und den schnellen Druck ge- dankt, der die volle Aktualitat durch eine so friihzeitige Heraus- gabe der beim ZAK 85 in Graz gebrachten wissenschaftlichen Ar- beiten ermoglicht hat.
Sympathikomimetika werden dank ihrer rasch einsetzenden und sehr starken Wirkung oft bei bedrohlichen Krankheitsbildern in der Notfall- und in der Intensivmedizin eingesetzt. Sowohl die Schwere der so zu behandelnden Krankheitsbilder wie auch die starke Wirksamkeit und schmale therapeutische Breite dieser Substanzen erfordern ein ganz besonders gutes Verstandnis der Wirkungsgrundlage einerseits und der Pathophysiologie des jeweiligen Krankheitszustandes andererseits. Das Buch vermittelt dem Arzt ein besserers Verstandis fur die Wirkung dieser hochpotenten Pharmaka und gibt ihm die Moglichkeit einer besseren Differentialtherapie besonders bei schweren und schwersten Krankheitsbildern.
Seitdem vor nunmehr acht Jahren in dieser Schriftenreihe der Band 18 "Lokalanasthesie" veroffentlicht worden ist und darin ein kleiner Abschnitt auch der Behandlung chronisch Schmerzkranker gewidmet war, hat sich die Algesiologie mehr und mehr als interdisziplinares Interessengebiet fortentwickelt und ist aus der "simplen" Applikation von Analgetika oder Lokalanasthetika die komplexe Therapie der "Schmerzkrankheit" geworden. DaB dabei gerade der Anasthesiologie eine nicht unbedeutende Teilfunktion zukommt, darf nicht wundemehmen. 1st es doch immer schon die edelste und eigentlich zentrale Aufgabe unseres Fachgebietes gewesen, Schmerzen operativ zu verhindem oder postoperativ zu lin- demo Von diesem Konzept fUhrt nur ein kleines Sttick Weges zur Mitbehandlung auch des chronischen Schmerzes, wobei wir unser Wissen und Konnen sinnvoll anwenden sollen, uns aber ebenso sinnvoll in den interdisziplinaren Reigen der Algesiologen einzugliedem haben. In diesem Sinne wurde auch das Programm des Linzer Workshops gestaltet, dessen Bespre- chungsergebnisse in diesem Band vorgelegt werden. Die breite Streuung der Interessenge- biete fUhrt von der Pharmakologie und Physiologie tiber die Anasthesiologie, die Innere Medizin, die Neurologie und Psychiatrie, die Physikalische Medizin und die Orthopadie bis hin zur Neurochirurgie und Radiotherapie. Die Referenten, die sich in dankenswerter Weise fUr diese Aufgabe zur Verfiigung gestellt haben, sind - jeder auf seinem Spezialgebiet- anerkannte Wissenschaftler und sachkundige Top experts. Das gemeinsame Streben, welches in allen Beitragen zum Ausdruck kommt, ist in einer Optimierung der Schmerztherapie zu sehen.
Das Buch gibt in didaktisch ubersichtlicher Form einen ausgezeichneten Einblick in das Gebiet der Kinderanasthesie. In der vollstandig uberarbeiteten 3. Auflage dieses bewahrten Taschenbuchs wurden die aktuellen Entwicklungen berucksichtigt. Alle Kapitel wurden auf den neuesten Stand gebracht sowie ein Kapitel uber Regionalanasthesie neu aufgenommen. Im Bereich der kardiopulmonaren Reanimation finden die neuesten Empfehlungen der American Heart Association Berucksichtigung. Das Taschenbuch eignet sich hervorragend als Informationsgrundlage und Uberblick fur Anasthesisten und Pflegepersonal in der Weiterbildung sowie fur Studenten hoherer Semester und vermittelt ausserdem Padiatern und Kinderchirurgen Verstandnis fur die Probleme des jeweils anderen Fachgebiets. Aus den Besprechungen: ..". Allen Arzten, im besonderen Padiatern und Anasthesisten, denen Neugeborene, Sauglinge und Kleinkinder, die operiert werden mussen, anvertraut werden, ist dieses Buchlein als wertvoller Wegweiser bei der praktischen Tatigkeit warmstens zu empfehlen." "Wiener klinische Wochenschrift" #1" |
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